Cover-Bild Ohne Wenn und Aber
Band 1 der Reihe "Kati Blum ermittelt"
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4,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Zeilenfluss
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: Humor
  • Genre: Romane & Erzählungen / Erzählende Literatur
  • Ersterscheinung: 04.03.2020
  • ISBN: 9783967140675
Birgit Gruber

Ohne Wenn und Aber

Krimikomödie
Silvester, Ganoven und ein kleiner Mord

Als nach der alljährlichen stadtbekannten Bayreuther Weihnachtsfeier der Hausmeister Richard spurlos verschwunden ist und Kati Blum selbst ins Visier sonderlicher Ganoven gerät, beschließt sie, der Sache auf den Grund zu gehen.
Ihr Weg führt sie nach Bad Bentheim, wo sie ihr Improvisationsvermögen unter Beweis stellt und nebenbei so manche kuriose Situation meistert. Doch dann hat sie plötzlich auch noch eine Mitfahrgelegenheit namens Lars im Schlepptau, der sie mit seiner ruppigen, aber auch charmanten Art aus dem Konzept bringt.
Ob sie es dennoch schafft, das Rätsel bis Silvester zu lösen?

Der Auftakt der Erfolgsreihe "Kati Blum ermittelt" - Der spannende und skurrile Bayreuth-Krimi!
Dieser Roman ist in sich abgeschlossen. Alle Teile können unabhängig voneinander gelesen werden

LeserInnenstimme zu KATI BLUM ERMITTELT - Ohne Wenn und Aber: Witzig, skurril, spannend - lesenswert!

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 17.12.2025

Humorvoller Cozy Crime mit Weihnachtsflair und Chaos-Faktor

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Mit „Ohne Wenn und Aber“ eröffnet Birgit Gruber ihre Reihe Kati Blum ermittelt und liefert einen skurrilen, warmherzigen Cozy Crime, der weniger auf harte Krimispannung als auf Atmosphäre, Humor und liebenswerte ...

Mit „Ohne Wenn und Aber“ eröffnet Birgit Gruber ihre Reihe Kati Blum ermittelt und liefert einen skurrilen, warmherzigen Cozy Crime, der weniger auf harte Krimispannung als auf Atmosphäre, Humor und liebenswerte Figuren setzt.

Im Mittelpunkt steht Kati Blum, junge Witwe und unfreiwillig mitten im Schlamassel: Nach einer glamourösen Bayreuther Weihnachtsfeier verschwindet der Hausmeister, kurz darauf gerät Kati selbst ins Visier merkwürdiger Ganoven in Bärenkostümen. Was zunächst absurd wirkt, entwickelt sich schnell zu einem Fall, der sie quer durch Deutschland führt, inklusive Roadtrip, spontaner Ermittlungen und einer äußerst zweifelhaften Mitfahrgelegenheit namens Lars.

Der Schreibstil ist flüssig, leicht und sehr bildhaft, die kurzen Kapitel sorgen dafür, dass man mühelos durch die Geschichte gleitet. Der Krimianteil bleibt dabei eher im Hintergrund, die Spannung ist unterschwellig, funktioniert aber gerade deshalb gut: Man rätselt weniger wer der Täter ist, sondern wie alles zusammenhängt.

Kati selbst ist eine Protagonistin, an der man sich reiben kann: naiv, chaotisch, impulsiv und genau dadurch menschlich. Nicht jede ihrer Entscheidungen ist nachvollziehbar, doch mit jeder Seite wächst die Sympathie für sie. Besonders die Nebenfiguren, allen voran ihre beste Freundin Nina sowie einige Begegnungen unterwegs, geben der Geschichte Herz und Farbe.

Wer einen hochkomplexen Krimi sucht, wird hier nicht fündig. Wer jedoch lockere Unterhaltung mit Winter-/Weihnachtsstimmung, Humor, einem Hauch Knistern und Cozy-Crime-Vibes mag, wird bestens unterhalten.

Fazit:
Ein gelungener Reihenauftakt mit Wohlfühlfaktor, skurrilen Momenten und einer Protagonistin, die man trotz (oder gerade wegen) ihrer Macken gern begleitet. Perfekt für gemütliche Lesestunden und macht definitiv neugierig auf Katis nächsten Fall.

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Veröffentlicht am 25.04.2022

Ein humorvoller Cosy Crime mit einer etwas naiven aber liebenswerten Kati Blum

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In diesem Auftakt zur Reihe lernen wir die teilweise etwas chaotische, naive aber ungeheuer liebenswerte und lebensfrohe Kati Blum kennen - eine Protagonistin die mir auf Anhieb sehr sympathisch war

unerwartet ...

In diesem Auftakt zur Reihe lernen wir die teilweise etwas chaotische, naive aber ungeheuer liebenswerte und lebensfrohe Kati Blum kennen - eine Protagonistin die mir auf Anhieb sehr sympathisch war

unerwartet stolpert sie in einen Kriminalfall der sie auf der Suche nach Antworten von ihrer Heimatstadt Bayreuth nach Bad Bentheim verschlägt - dabei lernt sie Lars kennen den sie gleichermaßen attraktiv und anziehend aber auch von sich selbst überzeugt und herablassend findet

Es kommt immer wieder zu sehr lustigen Situationen die mich nicht nur zum Schmunzeln sondern zum Lachen gebracht haben und die ich seeeehr gerne in einer Verfilmung sehen würde

Ein wunderbarer Auftakt mit liebenswerten Protagonisten (zumindest fast alle 😉) und einer schönen Kulisse

Ich freue mich schon sehr auf die nächsten Fälle in die sich Kati Blum einmischt

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Veröffentlicht am 10.12.2024

Das Ultimatum

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Kati Blum ist nicht in einer guten Phase. Vor einigen Monaten ist ihr Mann plötzlich verstorben. Darüber ist sie noch nicht hinweg. Sie ist erstmal in der ehelichen Wohnung geblieben, obwohl sie ihre Schwiegermutter ...

Kati Blum ist nicht in einer guten Phase. Vor einigen Monaten ist ihr Mann plötzlich verstorben. Darüber ist sie noch nicht hinweg. Sie ist erstmal in der ehelichen Wohnung geblieben, obwohl sie ihre Schwiegermutter Anke ertragen muss. Ihre Freundin Nina ist eine große Unterstützung. Als die alljährliche Weihnachtsfeier auf dem Anwesen ihrer Schwiegereltern stattfindet, verschwindet der Butler Richard und seltsame Gestalten wollen etwas von Kati zurückhaben, von dem sie nicht mal weiß, dass sie es hat. Der Sache muss Kati auf den Grund gehen, die Typen bedrohen sie schließlich. Und so macht sie sich auf den Weg nach Bad Bentheim.

Mit diesem Band beginnt die Reihe um Kati Blum und ihre Nachforschungen. Eigentlich arbeitet sie als Journalistin bei einer Bayreuther Lokalzeitung. Doch ihre Schwiegermutter ist manchmal etwas fordernd und so hilft sie eben auf der Weihnachtsveranstaltung aus. Ihr erstes Weihnachten ohne ihren Mann hätte sie sich etwas anders vorgestellt. Richtig überrascht und auch erschrocken ist sie, als sie von zwei Gestalten bedroht wird. Sie soll irgendwas herausrücken. Eigentlich kann nur ihr Mann damit zu tun gehabt haben, aber den kann sie ja nicht mehr fragen. Eine vage Spur führt nach Bad Bentheim und zu einem seltsamen Anhalter.

Dieser Cozy-Crime Roman stellt Kati Blum vor. Die junge Frau ist manchmal etwas impulsiv und ihr Mund funktioniert anders als ihre Gedanken. Trotz der durchaus bedrohlichen Lage versucht sie selbst herauszufinden, was ihr Mann verschwiegen hat. Die eigentlich ernste Lage führt manchmal zu lustigen oder auch kuriosen Situationen. Besonders als der Anhalter ins Spiel kommt, der etwas in Kati anspricht, was sie verschüttet glaubte. Manchmal erscheint sie ein wenig konfus oder naiv und begibt sich gedankenlos in Gefahr. Gewitzt ist sie allerdings schon. Und so weiß man nicht recht wie man sie einschätzen soll. Zum Ende hin geschieht alles etwas schnell und einige Hintergründe werden nicht geklärt. Dennoch wirken Kati und ihre Mitstreiter im Großen und Ganzen sympathisch. Dieser erste Band hat vielleicht noch nicht das ganze Potential ausgeschöpft, der Ansatz wirkt aber durchaus vielversprechend.

Veröffentlicht am 20.06.2025

Begriffsstutzige Ermittlerin, altbackene Story, Handlung zieht sich

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Inhalt: Es handelt sich bei diesem Roman um den Auftakt-Band zur Serie "Kati Blum ermittelt - Ein Bayreuth-Krimi". Kati Blum ist Anfang 30 und bereits Witwe. Ihr Mann Thorsten verstarb vor einem Vierteljahr ...

Inhalt: Es handelt sich bei diesem Roman um den Auftakt-Band zur Serie "Kati Blum ermittelt - Ein Bayreuth-Krimi". Kati Blum ist Anfang 30 und bereits Witwe. Ihr Mann Thorsten verstarb vor einem Vierteljahr überraschend an einem Herzinfarkt. Sie lebt noch in der gemeinsamen Wohnung auf dem Grundstück der wohlhabenden Schwiegereltern. Eines abends kurz vor Weihnachten wird sie dort von zwei Männern in Bärenkostümen überfallen. Sie wollen "die Klunker" von Thorsten zurückhaben, sonst... Kati hat keine Ahnung von "den Klunkern". Aber sie findet eine Spur nach Bad Bentheim. Unterwegs gabelt sie Lars auf, der eine Motorpanne hat.

Bewertung: Auf den ersten Seiten dachte ich noch, dass es etwas werden könnte mit Kati Blum/Birgit Gruber und mir. Aber bald störte ich mich an Katis Aschenputtel-Situation und der Demut, die sie der entgegen bringt. Im weiteren Verlauf fühlte ich mich immer stärker an einen Doris-Day-Film der 1960er erinnert. Allerdings überwiegt das Altbackene den Charme deutlich. Jemand „verhält sich schwul“, Kati Blum „ist eben eine Frau – unberechenbar und manchmal zickig“, Lars reißt sein Pflaster ab, weil er „ist doch kein Mädchen“ und so weiter. Alte Klischees. Abgegriffene Bildsprache. Sich wiederholende Phrasen. Handlungsabschnitte, die sich langatmig hinziehen, weil es musste ja unbedingt der Krimi um eine Liebesgeschichte erweitert werden. Diese konnte ich nicht ansatzweise nachvollziehen und es hat für mich Null geknistert. Die Zufälle, die Doris Day/Kati Blum zu etwas Erotik verhelfen, und die Anzüglichkeiten fand ich eher peinlich, da einfallslos und plump. Ich verstand, dass die Beziehung auf dem Was-sich-liebt-das-neckt-sich-Klischee beruht. Jedoch ist mir unverständlich, wie man einen Mann toll finden kann, vor dem man Angst hat und von dem man denkt, dass er ein Idiot sei. Für mich total unplausibel. Unplausibel war aber noch viel mehr an der Story. Beispielsweise, dass man aus einem Muffin mit Kirsche oben drauf eine Nase für einen Schneemann machen kann. Auch an anderer Stelle hatte ich den Eindruck, dass der Effekt vorging und es egal war, ob etwas bei genauerem Nachdenken an sich unrealistisch ist. Kati Blums Verhalten war ebenso unplausibel. Z. B. wird sie überfallen, aber die Polizei ruft sie nicht. Sie stellt auch Zusammenhänge nicht/erst sehr viel später her, die für den Leser auf der Hand liegen. Dabei hatte ich leider kein Gefühl des Triumphs, die Story zu durchschauen, sondern ich fühlte Unmut über diese dumme Ermittlerin. Zudem spielt dieser Bayreuth-Krimi überwiegend nicht in Bayreuth und dem Lektorat sind etliche Grammatikfehler durchgegangen. Weil ich mich zum Ende hin kaum noch motivieren konnte und die letzten 20 Seiten nur noch quer gelesen habe, gebe ich dem Roman 2 Sterne.

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