Cover-Bild Batman: Damned
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12,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Panini Verlags GmbH
  • Themenbereich: Graphic Novels, Comics, Cartoons - Comics und Graphic Novels im amerikanischen / britischen Stil
  • Genre: Weitere Themen / Comics
  • Seitenzahl: 60
  • Ersterscheinung: 26.03.2019
  • ISBN: 9783741611537
  • Empfohlenes Alter: ab 16 Jahren
Brian Azzarello, Lee Bermejo

Batman: Damned

Bd. 1
Josef Rother (Übersetzer)

DER JOKER IST TOT.
Batman flieht schwer verletzt aus einem Krankenwagen und torkelt blutüberströmt durch Gotham City. An der Grenze zwischen Leben und Tod begegnet er dem Okkultisten John Constantine und erfährt, dass sein irrer Erzfeind Joker ermordet wurde. Böse Mächte scheinen sich gegen den Dunklen Ritter verschworen zu haben, und es kommen düstere, geradezu dämonische Geheimnisse aus Bruce Waynes Kindheit ans Licht…

Unter dem Black Label präsentieren Top-Künstler grandiose Geschichten in der Tradition von BATMAN: THE KILLING JOKE und BATMAN: DER DUNKLE PRINZ – unabhängige Comics, die sich besonders gut für Neueinsteiger oder Gelegenheitsleser eignen. Geschrieben wurde die dreibändige Geschichte von Brian Azzarello (BATMAN: DARK KNIGHT III, HELLBLAZER) und Lee Bermejo (BATMAN: JOKER).

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.02.2021

Aufregendes Leseerlebnis!

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Hand aufs Herz: Wer von euch mag Superhelden?
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Ich bin wirklich sehr positiv überrascht, dass es viele beliebte Figuren aus meiner Kindheit noch heute gibt. Dass sie immer noch im ...

Hand aufs Herz: Wer von euch mag Superhelden?
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Ich bin wirklich sehr positiv überrascht, dass es viele beliebte Figuren aus meiner Kindheit noch heute gibt. Dass sie immer noch im Trend sind und irgendwie zeitlos wirken.

Sailor Moon, Deadpool, Flash, Aquaman, Wonder Woman, The Avengers, Spider-Man, Wolverine, Iron Man, Superman, Thor und Batman sind nur einige davon. Ob nun Comic, Serie oder Film: Superhelden und -heldinnen begeistern nach wie vor Groß und Klein.

Welche mochtet ihr? Und mögt ihr sie immer noch?
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Besonders spannend finde ich das BLACK LABEL vom us-amerikanischen Comicverlag DC, das ein gigantisches Universum an Charakteren aufweisen kann. "Die Retter der Welt sind zahlreich und bieten alles, was das Herz begehrt: Übermenschliche Stärke, Zauberkräfte, Schnelligkeit, überdurchschnittliche Intelligenz. Doch auch die Schurken schlafen nicht, Genie und Wahnsinn liegen hier nahe beieinander."

In BATMAN: DAMNED Band 1, einer okkulten Interpretation, geht es darum, dass Bruce Wayne erfährt, dass sein irrer Erzfeind ermordet wurde. Doch die bösen Mächte haben sich offenbar nicht nur gegen den Joker verschworen, sondern auch gegen den Dunklen Ritter selbst. Die Story ist von Gewalt und Blut durchtränkt, doch auf keiner Seite zu überspitzt dargestellt. Auf 60 Seiten mit düsteren, großartig gestalteten Illustrationen gibt es wenig Text, dafür mehr zu gucken. Der Comic liest sich eher wie ein Gedankengang, überwiegend erzählt aus der Perspektive von John Constantine (da musste ich übrigens direkt an Keanu Reeves denken). Es werden hier und da ein paar Wortfetzen eingestreut, die eine bestimmte Szene unterstreichen sollen. Und das passt für mich perfekt zusammen, denn die ausdrucksstarke Bildsprache lässt ohnehin genug Raum für Kopfkino. Das ist auch ständig in Betrieb, denn storytechnisch passiert echt viel.

Die BLACK LABEL Comics gibt es zwar auch als E-Book, jedoch empfehle ich allein der Aufmachung wegen natürlich die gedruckten Ausgaben. Besonders das verruchte, vor Kriminalität strotzende Gotham wurde hervorragend in Szene gesetzt.

Einziger Kritikpunkt ist das übergroße Albenformat, das etwas unhandlich ist. Das machen die vielen Illustrationen jedoch spielend leicht wieder wett.

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Veröffentlicht am 03.10.2020

Düsterer Batman

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Batman und Gotham Fans aufgepasst: Joker ist TOT. Als Batman schwer verletzt aus einem Krankenwagen und voller Verletzungen durch Gotham City läuft, begegnet er einer Person namens John Constantine. Dabei ...

Batman und Gotham Fans aufgepasst: Joker ist TOT. Als Batman schwer verletzt aus einem Krankenwagen und voller Verletzungen durch Gotham City läuft, begegnet er einer Person namens John Constantine. Dabei fällt Batman in Ohnmacht und als er aufwacht, erfährt er, dass sein Rivale Joker kaltblütig getötet worden ist. In Bruce Wayne kommt ein Verdacht auf, dass sich die bösen Mächte gegen sich verschworen haben. Als wäre es nicht schlimm genug, plagt Batman seine Vergangenheit. Dämonische Geheimnisse werden wiedererweckt.

Auf sechzig Seiten werden wir in eine neue Batman Geschichte entführt, die es in sich hat. Auch wenn es für mich der erste richtige Comic ist, den ich lese, kann ich sagen, dass es sich bei der Batman Damned Reihe, um eine sehr düstere und brutale Reihe von Batman-Comics handelt. Und dies merkt man schon auf den ersten Seiten, als man Batman blutüberströmt im Krankenwagen erkennt.
Die recht kurze Geschichte, die sich über sechzig Seiten streckt, bietet einen großen Raum für Interpretationen. Man wird als Leser direkt ins Geschehen geschickt und hinterfragt viele Fakten. Wie Batman tappt man sehr lange im Dunkel und es lässt sich feststellen, dass im Comic noch nicht viel handlungstechnisch passiert. Es liegt eine tolle Einführung in die Geschichte vor, die dann im Band 2 hoffentlich weiterentwickelt wird. Constantine als Charakter habe ich bisher nicht gekannt und war erstaunt über sein Auftreten. Schön fand ich die Rückblicke in die vergangenen Geheimnisse von Batman, da diese die Geschichte gut ergänzten. Der Comic überzeugt mit einem grandiosen Artwork. Das Cover, die Zeichnungen sind mit viel Liebe zum Detail gezeichnet. Da muss ich ein riesiges Kompliment an den Zeichner aussprechen, da man merkt, dass er auf seinem Fachgebiet ein Spezialist ist.

Zusammengefasst kann ich sagen, dass erste Band der Batman Damned Reihe eine tolle Einführung in eine neue Geschichte darstellt. Handlungstechnisch passiert wenig. Dennoch überzeugen die Zeichnungen sehr.

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Veröffentlicht am 29.07.2020

Ungewöhnlich und einzigartig

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„Der Joker ist tot.“ – Spätestens diese sensationelle Nachricht verleitet jeden dazu, den ersten Teil der »Batman: Damned«-Trilogie zu lesen, sollte man nicht bereits von dem unheimlichen Cover fasziniert ...

„Der Joker ist tot.“ – Spätestens diese sensationelle Nachricht verleitet jeden dazu, den ersten Teil der »Batman: Damned«-Trilogie zu lesen, sollte man nicht bereits von dem unheimlichen Cover fasziniert sein. Ich meine, schaut es euch an. Ist es Batman, der wie Joker lächelt oder ist es Joker, der in Batmans Anzug geschlüpft ist? Man weiß es nicht. Der Comic schafft es auf jeden Fall Interesse zu wecken und Aufmerksamkeit zu erlangen. Noch bevor man den Klappentext gelesen hat, stellt man sich bereits Fragen über Fragen. Das Album-Format kann sich ebenfalls sehen lassen, auch wenn die Dicke des Comics (sechzig Seiten) verrät, dass das Vergnügen von kurzer Dauer sein wird.

»Batman: Damned 1« erschien unter dem sogenannten ‚Black Label‘ beim Panini Verlag. Falls ihr die Bezeichnung ‚Black Label‘ das erste Mal hört – hierbei handelt es sich um Comics, die drastischer und düsterer sind, als die, die sich sonst im Umlauf befinden bzw. die den Comiclesern bereits seit langem präsentiert werden. Und das stimmt, denn bereits auf den ersten Seiten von »Batman: Damned 1« wird ganz deutlich, dass die Story von Gewalt und Blut durchtränkt ist. Es ist eine Geschichte, die man so noch nicht kennt, die aber von Anfang an packt und nicht mehr loslässt, denn man wird in die Geschehnisse „hinein geschleudert“ und weiß zunächst nicht, was überhaupt los ist, da alles ziemlich schnell geht. An dieser Stelle werden die sechzig Seiten nochmal deutlich, denn es kam mir so vor, als ob die Geschichte bereits vorbei war, bevor sie richtig anfangen konnte. Es wurden zwar viele Fragen aufgeworfen und Spannung aufgebaut, doch bevor es richtig „losging“, war der Comic bereits zu Ende. Deshalb habe ich mir ein paar Seiten mehr gewünscht.

Toll fand ich, dass neben Batman andere interessante Figuren ins Licht gerückt werden. Allen voran sei hier John Constantine genannt, aus dessen Sicht die Geschichte erzählt wird. Komischerweise erinnerte er mich mit seinem Trenchcoat an Columbo, auch wenn sich die beiden äußerlich nicht ähnlich sehen. Angenehm überrascht war ich, dass die Magierin Zatanna mit von der Partie ist, denn sie hat bei mir einen bleibenden Eindruck hinterlassen, als ich sie das erste Mal in der Serie »Smallville« gesehen habe. Darüber hinaus begegnet man Deadman, einem Geist, der von Menschen Besitz ergreifen kann.

Der Autor Brian Azzarello scheint seiner Fantasie freien Lauf gelassen zu haben, denn Batman muss nicht nur einiges einstecken, sondern sich auch mit dem Übernatürlichen befassen. Dazu kommt das Rätsel um Jokers Tod und einige Erinnerungen, die Batman keine Ruhe lassen. Die gespenstischen und unheimlichen Illustrationen von Lee Bermejo ergänzen den Storyteil perfekt. Einige von ihnen würde ich mir sogar als Poster aufhängen. Die bedrohliche und düstere Atmosphäre konnte ich ebenfalls vollkommen nachempfinden.


Fazit

»Batman: Damned 1« von Brian Azzarello und Lee Bermejo ist ein superinteressanter und sehenswerter Comic, der sich sowohl für Batman-Liebhaber, als auch für Comic-Einsteiger eignet. Allerdings habe ich mir mehr Seiten gewünscht, da die Geschichte es meiner Meinung nach nicht schafft, sich vollkommen zu entfalten.

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Veröffentlicht am 09.08.2019

Überzeugt mit grandiosen Zeichnungen Bermejos in düsteren und absolut mitreißenden Panels.

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Meine Meinung

Das neue Black Label der DC-Comics ist für Erwachsene gedacht und schürt alleine schon durch das hochwertige optische Erscheinungsbild die Neugier auf die Story zwischen den Buchdeckeln. ...

Meine Meinung

Das neue Black Label der DC-Comics ist für Erwachsene gedacht und schürt alleine schon durch das hochwertige optische Erscheinungsbild die Neugier auf die Story zwischen den Buchdeckeln. Den Auftakt des Labels bestreiten das Künstler-Duo Brian Azzarello und Lee Bermejo, die bereits bei Alben wie z. B. »Batman: Joker« und »Batman: Deathblow« Hand in Hand arbeiten, nun mit einer dreiteiligen »Batman Damned« Serie.

Der erste Band machte durch eine nachträgliche Zensierung des Geschlechtsteils des dunklen Ritters aus Gotham City Schlagzeilen, was mich nur ungläubig mit den Augen rollen lässt, schließlich wollte das Black Label doch gerade einen neuen Maßstab für die Sparte der Erwachsenen-Comics setzen und nicht als Sinnbild der unglaublich kindlichen amerikanischen Prüderie eingesetzt werden. Ob sich DC mit dieser außerordentlich peinlichen PR nur Aufmerksamkeit sichern wollte und einen Markt für die wenigen Hefte mit Bruce-Stück anheizen wollte möchte ich gar nicht näher verfolgen. Der Comic hätte einen solchen Mini-Skandal jedenfalls nicht nötig gehabt und ist auch in der zensierten Fassung eine richtige Augenweide.

Die edle Hardcover-Ausgabe aus dem Panini Verlag kommt in einem übergroßen Format daher und bietet auch für DC-Comic-Einsteiger, wie mich, einen guten Punkt, um in die düstere Welt von Gotham City einzutauchen und den bekannten Fledermaus-Ritter Bruce Wayne ein Stück zu begleiten. Der erste Teil von »Batman Damned« beginnt mit einem verletzten Batman, der nach seinem Unfall vom Tod des Jokers erfährt und sich nun der Frage stellen muss, ob er selbst etwas mit der Ermordung seines Erzfeindes zu tun hat.

Brian Azzarello zeigt in der Geschichte eine wahrhaftig düstere Episode aus Batmans Leben und lässt dabei sehr viel Spielraum für die eigenen Gedanken und welche Schlüsse man aus der Handlung zieht. Der Leser bleibt über die Vorgänge genauso im dunkeln wie der Titelheld selbst und ist somit auf die fragwürdigen Informationen des gaunerhaften Detektive John Constantine angewiesen, den Batman neben der Magierin Zatanna und Deadman zur Seite gestellt bekommt.

Die Story an sich kann noch nicht viel handfestes bieten, außer dem mysteriösen Tod des Jokers und dem Hinweis auf die Kindheit von Bruce Wayne, der in diesem Comic überhaupt nichts von ihrem Bilderbuchdasein anhaftet, bekommt der Leser noch nicht viel Handlung geliefert. Der Comic lohnt sich allerdings schon alleine aufgrund Bermejos beeindruckender Zeichenkunst, die vor allen Dingen auf den übergroßen Doppelseiten mit vielen Details und den realen Darstellungen brilliert. Ich bin auf jeden Fall schon sehr gespannt, was sich Azzarello und Bermejo für den Dreiteiler noch haben einfallen lassen und ob es ihnen gelingt der Handlung in den folgenden beiden Alben mehr Tiefe zu verleihen.

Fazit

Das Design des erste Bandes der »Batman Damned« Comic Trilogie überzeugt mit den grandiosen Zeichnungen Bermejos in düsteren und absolut mitreißenden Panels und hat lediglich storytechnisch etwas Nachholbedarf.