Cover-Bild Die Schrift des Todes

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9,99
inkl. MwSt
  • Verlag: FISCHER Taschenbuch
  • Genre: Krimis & Thriller / Historische Kriminalromane
  • Seitenzahl: 768
  • Ersterscheinung: 24.11.2016
  • ISBN: 9783596296842
C.J. Sansom

Die Schrift des Todes

Historischer Kriminalroman
*** Platz 1 der englischen Bestsellerlisten *** Matthew Shardlake ermittelt in seinem sechsten Fall Tudor-London, Sommer 1546: Die Ära König Heinrichs VIII neigt sich ihrem Ende zu. Unerbittlich bekämpfen sich Katholiken und Protestanten, die Jagd auf Ketzer wird immer gnadenloser. In dieser aufgeheizten Situation wird Matthew Shardlake in den Palast der Königin gerufen. Er soll ein brisantes Buch wiederfinden, das sie verfasst hat und das aus ihren Gemächern gestohlen wurde. Der Inhalt dieses Werkes könnte sie aufs Schafott bringen. Doch bevor Shardlake und sein Gehilfe Jack Barak die Suche aufnehmen, wird in London ein Drucker tot aufgefunden.Bei ihm findet sich eine Seite des Buches.

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Veröffentlicht am 29.12.2016

Klage einer Sünderin

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Catherine Parr, sechste und letzte Ehefrau von Henry VIII, muss im Sommer 1546 große Ängste ausstehen. Gerade hat sie sich mit ihrem Ehemann wieder gut gestellt, den Vorwurf des Ketzertums abschütteln ...

Catherine Parr, sechste und letzte Ehefrau von Henry VIII, muss im Sommer 1546 große Ängste ausstehen. Gerade hat sie sich mit ihrem Ehemann wieder gut gestellt, den Vorwurf des Ketzertums abschütteln können, da droht ihre wahre Gesinnung endgültig ans Licht zu kommen. Sie hat ein Büchlein verfasst, welches sie in große Schwierigkeiten bringen könnte. „Die Klage einer Sünderin“ ist voller freigeistiger Gedanken, die Catherine schnell wieder als Reformerin entlarven würde und somit ihren Kopf kosten könnte. Das Büchlein wurde aus dem Inneren des Palasts entwendet und so wendet sich Catherine an den Anwalt Matthew Shardlake, der sie schon mehrfach unterstützt hat. Ein Kampf um den Kopf der Königin beginnt.

„Die Schrift des Todes“ ist bereits der sechste Band um Matthew Shardlake; ich kenne die vorherigen (noch) nicht, bin aber trotzdem sehr gut in die Geschichte gekommen. Die Zeit von Henry VIII fand ich schon immer sehr spannend, in diesen letzten Jahren spitzt sich die politische Situation noch einmal richtig zu, schließlich werden die Fäden für die Zeit nach Henrys Tod schon fleißig gezogen. Auch die große Glaubensfrage zwischen neu und alt, Rom und England, nimmt neue Formen an und hat mich wieder aufs Neue fasziniert. In diesem Umfeld entwickelt Sansom einen spannenden Kriminalfall, der den Leser zusätzlich fesselt. Shardlake hat mir als Hauptfigur sehr gut gefallen, ein sympathischer Kerl mit kleinen Makeln, die ihn umso authentischer erscheinen lassen. Sansoms Erzählstil gefiel mir auch sehr gut, er erzählt sehr flüssig und findet trotzdem Zeit politische Hintergründe ordentlich zu erklären. Alles in allem eine gelungene Mischung aus Krimi und historischem Roman, die große Lust auf die restlichen Bände der Reihe macht.