Cover-Bild Küsse im Gepäck
Band 2 der Reihe "Ein Milliardär fürs Glück"
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11,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Montlake Romance
  • Themenbereich: Belletristik - Liebesroman: Zeitgenössisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 429
  • Ersterscheinung: 19.08.2025
  • ISBN: 9782496715637
Catherine Bybee

Küsse im Gepäck

Teresa Hein (Übersetzer)

Der neue Band aus der gefühlvollen »Ein Milliardär fürs Glück«-Reihe von Kindle-#1-Bestsellerautorin Catherine Bybee um unerwartete Familienbande, plötzlichen Reichtum und Liebe, die unter die Haut geht

Sarah McNeilly liebt nichts mehr als eine gute Story. Ihr neuester Auftrag könnte ihr Karrieresprungbrett sein: Sie soll exklusive Details über Maximillian Smith liefern und seine überraschende Verbindung zur mächtigen Stone-Familie enthüllen.

Max führt ein ganz normales Leben – bis er erfährt, dass er der rechtmäßige Erbe eines Milliardenvermögens ist. Plötzlich steht sein Leben kopf, und mittendrin taucht eine neugierige, charmante Reporterin auf, die viel zu viele Fragen stellt. Fragen, deren Antworten er lieber selbst sucht, bevor es jemand anders tut.

Gemeinsam wühlen sie in seiner Vergangenheit und schon bald fliegen zwischen ihnen Funken. Doch je tiefer sie graben, desto größer werden die Zweifel: Wird Sarah wirklich die Geschichte schreiben, für die sie bezahlt wird – oder steht plötzlich mehr auf dem Spiel als nur die Wahrheit?

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.09.2025

Band 2 der Reihe „Ein Milliardär fürs Glück“

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„Küsse im Gepäck“ ist der zweite Band der Reihe „Ein Milliardär fürs Glück“ und entführt die Leser:innen in eine gefühlvolle Geschichte über unerwartete Familienbande, plötzlichen Reichtum und die zarte ...

„Küsse im Gepäck“ ist der zweite Band der Reihe „Ein Milliardär fürs Glück“ und entführt die Leser:innen in eine gefühlvolle Geschichte über unerwartete Familienbande, plötzlichen Reichtum und die zarte Entwicklung einer Liebe, die unter die Haut geht.

Meinung:

Zu Beginn hatte ich Schwierigkeiten mit Max. Seine schroffe Art wirkte abweisend, fast unnahbar. Doch je mehr man über seine Vergangenheit erfährt – geprägt von Heimaufenthalten und Pflegefamilien – desto nachvollziehbarer wird sein Verhalten. Diese Tiefe macht ihn zu einer vielschichtigen Figur, die man mit der Zeit ins Herz schließen kann.


Besonders berührend fand ich die Dynamik zwischen Max, Alex, Chase und Piper. Ihre Beziehung entwickelt sich im Laufe des Buches zu einer echten Familienbande, die Wärme und Zusammenhalt ausstrahlt. Es war schön zu sehen, wie sie füreinander da sind, sich gegenseitig helfen und gemeinsam wachsen.


Die Entwicklung zwischen Max und Sarah ist ein zentrales Element der Handlung. Ihre Begegnung beginnt beruflich – Sarah soll über Max und seine Verbindung zur Stone-Familie berichten – doch schnell entstehen zwischen ihnen echte Gefühle. Ihre Annäherung ist glaubwürdig und emotional, ohne ins Kitschige abzurutschen. Man fiebert mit, ob sie trotz aller Hindernisse zueinanderfinden können.


Was mich etwas enttäuscht hat, war das abrupte Ende. Die Geschichte hätte ruhig noch ein paar Seiten mehr vertragen, um den emotionalen Abschluss runder zu gestalten.


„Küsse im Gepäck“ ist ein unterhaltsamer Liebesroman mit Tiefgang, der vor allem durch seine Charaktere und die familiäre Atmosphäre überzeugt. Trotz kleiner Schwächen im Erzähltempo gegen Ende bleibt das Buch eine schöne Lektüre für alle, die romantische Geschichten mit Herz und Humor lieben.


3,5 / 5 Sterne

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Veröffentlicht am 14.08.2025

Plötzlich Milliardär

1

Max schlägt sich in seinem anstrengenden Job als Bauarbeiter durch, mit einer Chefin, die ihren Arbeitern empathielos alles abverlangt. Eines Tage stehen unbekannte Menschen vor ihm, behaupten, dass sie ...

Max schlägt sich in seinem anstrengenden Job als Bauarbeiter durch, mit einer Chefin, die ihren Arbeitern empathielos alles abverlangt. Eines Tage stehen unbekannte Menschen vor ihm, behaupten, dass sie seine Halbgeschwister sind und er Miterbe eines Milliardenimperiums. Nach anfänglichem Unglauben gewöhnt er sich an seinen neuen Status. Doch die Paparazzi sind hinter ihm her. Zu ihnen gehört auch Sarah, die von ihrem Chef gewaltig unter Druck gesetzt wird, eine möglichst skandalträchtige Story zu schreiben. Als Max sie vor dem Anwesen erwischt, handelt er einen Deal mit ihr aus. Sie darf exklusiv über ihn berichten, doch zu seinen Regeln.

Dies ist der zweite Band der Geschwister Stone, die unerwartet das Hotel-Imperium ihres ungeliebten Vaters erben. Max hat einen charismatisch angenehmen Charakter, der rundum sympathisch ist und mit seinem urplötzlichen Reichtum zu kämpfen hat. Seine Person konnte ich gut nachvollziehen, da er realistisch und plausibel reagiert. Auch Sarah ist liebenswert, kämpft mit einem Ekel von Chef, der etwas überspitzt bösartig dargestellt ist. Wieder an Bord die beiden Geschwister, Chase und Alexandra, sowie Chases Verlobte Piper, die mittlerweile hochschwanger ist.
Der Schreibstil ist wiederum angenehm flüssig. Das Buch kann weitgehend auch ohne Kenntnis des ersten Bandes gelesen werden, ich würde allerdings empfehlen, mit Band 1 anzufangen.
Da ich vom ersten Band begeistert war, waren meine Erwartungen hoch und wurden hier nicht vollständig erfüllt. Die Handlung plätschert in weiten Teilen unaufgeregt dahin, die Gegner in Firma und Vorstand unken zwar ein bisschen, es passiert jedoch nicht wirklich etwas Dramatisches. Der Plot rund um Max‹ Jugendstrafen sowie die Suche nach seiner Mutter verläuft ebenfalls relativ handzahm. Ich hätte mir ein wenig mehr Aufregung und Konflikte gewünscht, die auch in der wachsenden Beziehung zwischen Max und Sarah nur kleine Wellen schlagen.
Fazit: Ein ruhiger Wohlfühlroman, der leider nicht an den ersten Band herankommt, daher bewerte ich mit 3,5 Sternen. Band 3 werde ich jedoch trotzdem lesen, weil natürlich, wie bei einem Mittelband üblich, Fragen offengeblieben sind.

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Veröffentlicht am 24.08.2025

Knapp daneben

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Bei diesem Text hat mich, mal wieder, die Mischung aus Journalismus und dem Handwerker gereizt, der zum Milliardär wird. Letztlich war eine Szene im letzten Drittel sehr beeindruckend - der Rest aber austauschbar.

Worum ...

Bei diesem Text hat mich, mal wieder, die Mischung aus Journalismus und dem Handwerker gereizt, der zum Milliardär wird. Letztlich war eine Szene im letzten Drittel sehr beeindruckend - der Rest aber austauschbar.

Worum geht es?

Max erfährt, dass er der Sohn eines verstorbenen Milliardärs ist, zwei Geschwister hat und seinen Job aufgeben kann. Er muss lernen, mit der Aufmerksamkeit umzugehen. Klatsch-Journalistin Sarah kämpft um die Ehrlichkeit im knallharten Schmierenblatt-Geschäft.

Kurz ein Wort zu Cover und Titel

Oft finde ich die deutsche Variante schlimmer als die englische, hier nimmt sich das aber nichts. Das deutsche Cover hat weder etwas mit dem Straßenbau (in dem Max arbeitet), noch mit dem Millionärs- oder dem Journalismus-Thema etwas zu tun. Es ist total austauschbar. Aber das rote Kleid fällt auf. Beim Titel dachte ich an Reisen. Damit ist der Titel sogar missverständlich. Der englische Titel "The Forgotten One" (der Vergessene) spielt immerhin darauf an, dass erstmal keiner von Max Kenntniss hat. Aber auch hier ist die Uhr auf dem Cover nichtssagend.

Wie hat mir das Buch gefallen?

Es ist leider ein Text, der schnell aus meinem Kopf verschwindet. Die Nebenfiguren, vor allem die Geschwister und die Schwägerin, sind gut ausgearbeitet, ich habe sie ins Herz geschlossen und sie wirkten plastisch. Mehr wäre gut gewesen, aber sie passen in die Story. Leider ist vor allem Sarah ziemlich blass. Von ihrer journalistischen Tätigkeit sieht man fast nichts, es wirkt, als würde sie nur im Internet recherchieren. Es fehlt einiges. Max war mir als Handwerker sympatisch, aber das verläuft sich. Er wird aggressiv beschrieben, ist es aber selten. Obwohl ich vor allem den Aspekt interessant fand, wie er mit den Medien umgeht. Das plätschert nur vor sich hin. Nur am Ende gibt er der Presse ein Statement mit einem guten moralischen Aspekt. Ich fand das toll. Und ich fand es gut, dass es kein Versteckspiel zwischen Sarah und Max gibt. Allerdings hatte ich mir trotzdem etwas Pfeffer gewünscht.

Der Geschichte fehlt es vor allem an einer spannenden Geschichte. Im letzten Viertel gibt es ein Problem, das aber schnell gelöst wird. Auch das zweite, kleinere wird schnell behoben, auch wenn ich den emotionalen Gedanken dahinter toll fand. Schade, dass man das nicht näher ausgeführt hat.

Der Autorin liegt das Grundthema "vernachlässigte Kinder" am Herzen, betont sie im Vorwort, und das taucht an verschiedenen Stellen auf. Trotzdem war das nicht genug. Wenn die Geschichte aus dem Vorwort emotional packender ist, dann spricht das nicht für den Text.

Genretypisch werden zwischen Sarah und Max Körperflüssigkeiten ausgetauscht und Liebe beteuert. Bemerkenswert ist, dass sie eine Spirale nutzt, er sterilisiert ist. Bei 76 % wird aber der Eindruck erzeugt, dass sie keine Kondome benutzen - STDs scheinen im Buch nicht zu existieren.

Fazit

Das Buch lässt sich nett lesen und das Grundthema ist gut. Letztlich ist es aber zu sehr auf die Liebesgeschichte zuschnitten, um zu bewegen.

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