Cover-Bild Die unsterbliche Familie Salz

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9,99
inkl. MwSt
  • Verlag: dtv Verlagsgesellschaft
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Ersterscheinung: 26.08.2016
  • ISBN: 9783423430821
Christopher Kloeble

Die unsterbliche Familie Salz

Roman

Jetzt im Taschenbuch!

Reich an Glanz und voller dunkler Seiten ist die Geschichte der außergewöhnlichen Familie Salz: Sie beginnt Anfang des 20. Jahrhunderts. In den Vierzigerjahren muss sich Lola Salz auf eine Odyssee quer durch das Deutsche Reich begeben; das Leben mit ihr beschreibt Tochter Aveline in den 60ern als Horror. Kurt Salz ist 1989 Teil einer herrlichen Wendekomödie, seine Tochter Emma Salz sucht 2015 detektivisch nach ihrem Schatten und der Wahrheit. Stets im Zentrum: das prächtige Hotel ›Fürstenhof‹ in Leipzig, Zuhause und Existenzgrundlage der Familie Salz – und die Frage: welche Schatten werfen wir auf die Generationen nach uns?

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 06.10.2016

Unglaublich

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Dieses Buch ist leicht zu lesen und zu verstehen.Es wirdaus verschiedenen Seiten erzählt. Man kann sich sehr gut in den einzelnen Leuten in diesem Buch hinein versetzen. sodass man mit ihnen jede situation ...

Dieses Buch ist leicht zu lesen und zu verstehen.Es wirdaus verschiedenen Seiten erzählt. Man kann sich sehr gut in den einzelnen Leuten in diesem Buch hinein versetzen. sodass man mit ihnen jede situation zusammen erlebt. Dieses Buch ist sehr fesselnt und sehr emotional. Eine super schöne Familiengeschichte ich empfehle es weiter.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Schattenwelt

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Das Buch handelt von der Familiengeschichte der Familie Salz, beginnend mit den Ereignissen um Lola Salz und ihren Eltern während ihrer Kindheit. Die Geschichte wird in verschiedenen Abschnitten, ...

Das Buch handelt von der Familiengeschichte der Familie Salz, beginnend mit den Ereignissen um Lola Salz und ihren Eltern während ihrer Kindheit. Die Geschichte wird in verschiedenen Abschnitten, wechselnden Zeitsträngen und mit wechselnden Erzählperspektiven beschrieben. In einem der ersten Abschnitte beschreibt Lola Salz selber die Geschehnisse, in einem weitern Abschnitt kommt Alfons Ervig, der Ehemann von Lola Salz zu Wort. Bis dahin bin ich richtig eingetaucht und fand sie sehr gut und flüssig geschrieben. Wäre das Buch auf diese Art und Weise weiter erzählt worden, hätte ich eine Bewertung von 5 Sternen abgegeben. Dann kam der nächste Abschnitt. Diesen fand ich eher mühsam zu lesen, da er in einer für mich skurrilen Du-Form geschrieben ist, aus Sicht von Aveline Salz der Tochter von Lola. Es findet dann noch ein weiterer großer Zeitsprung statt, zur Enkelin von Lola. Laut Klappentext bin ich davon ausgegangen, dass das Hotel Fürtenhof der Schwerpunkt der Geschichte wäre. Dem ist aber leider nicht so, sie dreht sich vielmehr um das Leben von Lola Salz und den einzelnen Familienmitgliedern, die nicht miteinander gut leben können aber doch durch familiäre Banden und Schicksale miteinander verbunden sind. Es reihen sich verstörende Ereignisse aneinander. Man hat den Eindruck, dass fast jedes Familienmitglied auf irgendeine Art und Weise traumatisiert ist und eine Therapie bräuchte. Der Roman hat stark begonnen und wurde für mich immer schwieriger zu lesen. So gern ich am Anfang in die Geschichte eingetaucht bin, umso schwieriger war es für mich dann dran zu bleiben und ich habe gegen Schluss dann auch einzelne Abschnitte übersprungen, weil ich mich ungern durch ein Buch quäle. Das Thema Schatten wird am Anfang noch gut und schlüssig erklärt, später finde ich es dann immer schwieriger und skurriler. Selten hat mich ein Buch während des Lesens zu enttäuscht, da ich vom Klappentext und vom starken Beginn des Buches so begeistert war.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Familienepos

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Bewegter als in diesem Buch kann Geschichte kaum sein. Als Zeugen zweier Weltkriege und dann dem Niedergang einer ganzen Ära des Idealismus ist die Familie Salz eine wahre Institution. Auch ein ...

Bewegter als in diesem Buch kann Geschichte kaum sein. Als Zeugen zweier Weltkriege und dann dem Niedergang einer ganzen Ära des Idealismus ist die Familie Salz eine wahre Institution. Auch ein gutes Stück Nachhilfe im Geschichtsunterricht und eine Näherbringung der Geschichte an die Jetztzeit. Allein dafür schon gebührt dem Autor Respekt, die Buchidee ist also originell.

Das Cover ist schlicht gestaltet und zum Buch passend, es lenkt nicht von der Geschichte ab. Allerdings habe ich schon bessere gesehen. Aber dafür keine Kritik, es bietet sich in diesem Design an.

Es gibt mehrere Protagonistinnen, die jeweils als Ich-Erzähler fungieren. Da sind die inzwischen betagte Lola, die den Paradigmenwechsel miterlebt hat und ihre Enkelin Emma. Man merkt durchaus, dass das zwei verschiedene Personen sind, denn der Erzählstil ist unterschiedlich. Die ganze Geschichte wird praktisch von hinten aufgerollt, zumindest scheint es so schon auf den ersten Blick. Und während der Erzählstil vielleicht nicht auf den ersten Blick sehr spannend ist, so sorgt er doch dafür, dass der Leser treu bei der Stange bleibt und sich bis zum Ende durchmausert.
Gut gemacht ;)