Cover-Bild Konstantins Erbe
Band 1 der Reihe "Konstantins unfreiwillige Fälle"
(3)
  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
9,99
inkl. MwSt
  • Verlag: BookRix
  • Themenbereich: Belletristik - Krimi: Detektive
  • Genre: Romane & Erzählungen / Erzählende Literatur
  • Seitenzahl: 216
  • Ersterscheinung: 02.06.2022
  • ISBN: 9783755407904
Coco Eberhardt

Konstantins Erbe

Sein erster unfreiwilliger Fall
Ein spannender, bayerisch angehauchter Cosy-Krimi mit skurriler Note und Schmunzelfaktor.

„Hallo Konstantin, kannst du mal runter kommen? Da wartet eine Frau auf dich. Ihr Mann hat sich heute Nacht erschossen.“

Diese Nachricht bringt Konstantin Schwarz nicht aus der Ruhe. Er ist 32 Jahre alt und musste nach dem Tod seines Vaters mehr oder weniger freiwillig das familiengeführte Bestattungsinstitut in München übernehmen, was er auch mittlerweile halbwegs auf die Reihe bekommt, im Gegensatz zu seinem Leben. Er ist therapieerfahren, bekämpft seine Schlafstörungen gerne mal mit Tabletten, raucht zu viel und immer wieder spricht seine tote Großtante, die zu Lebzeiten Tante Fanny genannt wurde, mit ihm.
Der Mann, der sich in der Nacht zu Beginn des Lockdowns erschossen hat und dessen Beerdigung er übernehmen soll, ist der Virologe Henning Kalischek. Als dessen Witwe, die immer noch attraktive Mittvierzigerin Florentina Kalischek, vor ihm sitzt, verlässt er bald die geschäftliche Ebene und befindet sich schneller, als er es begreifen kann, in einem Albtraum aus Lügen, Geheimnissen, seltsamen Verstrickungen und tödlicher Gefahr...
Schwester Chrissy und sein unorthodoxer Kumpel Leichen-Franz helfen ihm dabei, aus dem Schlamassel, in den er da unfreiwillig geraten ist, wieder rauszukommen.

Dieser Roman ist in sich abgeschlossen.
Teil 1: Konstantins Erbe
Teil 2: Konstantins Dilemma
Teil 3: Konstantins Antrag

Dieses Produkt bei deinem lokalen Buchhändler bestellen

Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 25.04.2026

Ihr letztes Auto ist immer ein Kombi

0

In „Konstantins Erbe“ entführt uns Coco Eberhardt in eine außergewöhnliche Welt zwischen Leben und Tod, und das mitten in der außergewöhnlichen Corona-Zeit. Im Zentrum steht Konstantin, ein Bestatter mit ...

In „Konstantins Erbe“ entführt uns Coco Eberhardt in eine außergewöhnliche Welt zwischen Leben und Tod, und das mitten in der außergewöhnlichen Corona-Zeit. Im Zentrum steht Konstantin, ein Bestatter mit Ecken und Kanten: Schlaflos,  Kettenraucher und durchaus dem einen oder anderen Gläschen zuzuneigt. Besonders macht ihn jedoch die ständige Begleitung durch die Stimme seiner verstorbenen Tante Fanny, die ihn mal mehr, mal weniger hilfreich durch seinen Alltag begleitet.

Die Handlung nimmt an Fahrt auf, als Konstantin einen ganz besonderen Auftrag erhält, der nicht nur seine Arbeit, sondern sein ganzes Leben gehörig durcheinanderbringt. Dabei schafft es die Autorin meisterhaft, das beklemmende Gefühl der Pandemie mit ihren Masken und Ausgangssperren in die Geschichte einzubauen ohne dass es je schwerfällig oder zu ernst wirkt. Stattdessen verbindet Coco Eberhardt geschickt absurde, fast schon bizarre Situationen mit humorvollen Momenten, die das Lesen zu einem echten Vergnügen machen.

Die Charaktere wirken dabei authentisch und lebendig. Konstantin ist kein typischer Held, eher ein Mensch mit Macken und Schwächen, was ihn umso sympathischer macht. Manchmal etwas überdreht, aber eben genau dadurch so richtig nah am Leben.

„Konstantins Erbe“ ist somit viel mehr als nur eine Geschichte über einen Bestatter. Es ist ein Spiegelbild einer besonderen Zeit mit all ihren skurrilen und ernsten Facetten, erzählt in einem unterhaltsamen, flüssigen Stil, der niemals langweilig wird. Wer auf schräge Charaktere und überraschende Wendungen steht, findet hier definitiv eine neue Lieblingskrimireihe.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 25.03.2026

Eine lebhafte, interessante Geschichte mit herrlich normalen, netten Figuren

0

Wer hätte es gedacht, dass man so viel Ärger bekommen kann, weil man einfach nur seinen Job macht und jemand beerdigt. Aus Konstantins ersten Nachfragen werden rasch richtige Ermittlungen, die ihn zuerst ...

Wer hätte es gedacht, dass man so viel Ärger bekommen kann, weil man einfach nur seinen Job macht und jemand beerdigt. Aus Konstantins ersten Nachfragen werden rasch richtige Ermittlungen, die ihn zuerst an den Bodensee und dann bis nach Bozen führen. Dass es Reisebeschränkungen wegen Corona gibt und man eigentlich etwas Verbotenes tut, stresst Konstantin zusätzlich. Aber er will es eben einfach wissen und die Polizei kann er nicht fragen. Das ist alles sehr einleuchtend und interessant erzählt. Es gibt immer wieder kleine oder größere Wendungen, die die Geschichte am Laufen halten. Die Charaktere sind mir sehr sympathisch gewesen, vor allem durch ihr Verhältnis zu einander. Man zwiebelt sich, ist auch mal kurz angebunden. Aber das Vertrauen und die Verlässlichkeit zwischen Konstantin und Chrissy bzw. Franz sind deutlich spürbar. Mir gefällt auch, dass es normale Menschen sind, mit denen man sich leicht identifizieren kann. Gut, Konstantin hört und sieht den Geist seiner Großtante Fanny. Aber die wirkt wenig esotherisch und eher so, als wäre sie real. Oft treibt sie Konstantin mit einem Satz an oder warnt ihn, als ob er genau das gerade braucht. Mit ihrem Dialekt ist sie das einzige bayerische Element. Lokalkolorit habe ich so viel nicht gefunden und dann eher noch in Südtirol als München. Damit kann ich aber eh wenig anfangen und bin froh, dass es mir erspart blieb. Die Geschichte ist, wie jeder Band der Reihe, in sich fast geschlossen. Die Figuren werden natürlich älter und es ändert sich manches bei ihnen. Und so war es, nachdem ich bereits spätere Bände gelesen gabe, interessant genauer zu erfahren, woher sich Konstantin und Flora kennen. Die Geschichte war nicht immer unvorhersehbar. Manches dachte ich mir gleich, anderes war erst kurzfristig zu erahnen. Es hat mir trotzdem Spass gemacht, den Krimi zu lesen, und ich gebe ihm trotz einiger Tippfehler 5 Sterne.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 26.02.2023

Ein leichter, lustiger Krimi

0

Diese Nachricht bringt Konstantin Schwarz nicht aus der Ruhe. Er ist 32 Jahre alt und musste nach dem Tod seines Vaters mehr oder weniger freiwillig das familiengeführte Bestattungsinstitut in München ...

Diese Nachricht bringt Konstantin Schwarz nicht aus der Ruhe. Er ist 32 Jahre alt und musste nach dem Tod seines Vaters mehr oder weniger freiwillig das familiengeführte Bestattungsinstitut in München übernehmen, was er auch mittlerweile halbwegs auf die Reihe bekommt, im Gegensatz zu seinem Leben. Er ist therapieerfahren, bekämpft seine Schlafstörungen gerne mal mit Tabletten, raucht zu viel und immer wieder spricht seine tote Großtante, die zu Lebzeiten Tante Fanny genannt wurde, mit ihm. Der Mann, der sich in der Nacht zu Beginn des Lockdowns erschossen hat und dessen Beerdigung er übernehmen soll, ist der Virologe Henning Kalischek. Als dessen Witwe, die immer noch attraktive Mittvierzigerin Florentina Kalischek, vor ihm sitzt, verlässt er bald die geschäftliche Ebene und befindet sich schneller, als er es begreifen kann, in einem Albtraum aus Lügen, Geheimnissen, seltsamen Verstrickungen und tödlicher Gefahr... Schwester Chrissy und sein unorthodoxer Kumpel Leichen-Franz helfen ihm dabei, aus dem Schlamassel, in den er da unfreiwillig geraten ist, wieder rauszukommen. (Klappentext)

Diese leichte Kriminalkomödie sollte man mit einem Augenzwinkern lesen. Die Handlung ist locker, leicht, humorvoll, aber auch spannend. Teils vorhersehbar, was aber den Lesegenuss nicht trübt. Der Schreibstil ist gut zu lesen und die Seiten fliegen nur so dahin. Die Handlung ist gut und verständlich ausgearbeitet und vor allem auch vorstellbar. Die verschiedenen Charaktere, die auch Ecken und Kanten haben, sind real vorstellbar und entlockten mir des Öfteren ein Schmunzeln. Die Handlungsorte entstehen gut im Kopfkino. Es waren erheiternde Lesestunden mit Konstantin.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere