Cover-Bild Lennon

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20,00
inkl. MwSt
  • Verlag: DVA
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: allgemein und literarisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Erzählende Literatur
  • Seitenzahl: 224
  • Ersterscheinung: 12.03.2018
  • ISBN: 9783421047991
David Foenkinos

Lennon

Roman
Christian Kolb (Übersetzer)

»Inside John Lennon: Die Herausforderung war groß, David Foenkinos hat sie mit Bravour gemeistert.« Le Figaro

Es war ein folgenreicher Tag im Jahr 1975, als John Lennon entschied, keine Bühne mehr zu betreten. Auf der Couch eines Psychoanalytikers sitzend, lässt er seine wilde Zeit Revue passieren: den meteoritengleichen Aufstieg der Beatles, und wie er daran fast zugrunde gegangen wäre. Er erzählt von seiner einsamen Kindheit, die eine unheilbare Wunde gerissen hat, von seiner vollkommen irren Liebe zu Yoko Ono, den Jahren des Suchens, der Drogen, des Größenwahns – und seinem Kampf für den Frieden.

Er hat unsterbliche Songs geschrieben, und alle Welt meint ihn zu kennen, doch wer war John Lennon wirklich? Bestsellerautor David Foenkinos führt uns in dieser Romanbiografie ganz nah heran an den Popgiganten, dessen kurzes Dasein nicht nur das Leben von Millionen von Menschen, sondern auch den Lauf der Musikgeschichte für immer geändert hat.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 31.03.2018

Ein weiteres Meisterwerk Foenkinos, das ich verschlungen habe.

2

Zum Inhalt: David Foenkinos schreibt aus der Sicht von John Lennon über Sitzungen bei einem Psychologen. Der Zeitraum erstreckt sich zwischen dem 27.09.1975 und dem 07.12.1980 (dem Vortag des Attentats). ...

Zum Inhalt: David Foenkinos schreibt aus der Sicht von John Lennon über Sitzungen bei einem Psychologen. Der Zeitraum erstreckt sich zwischen dem 27.09.1975 und dem 07.12.1980 (dem Vortag des Attentats). Lennon erzählt uns alle wichtigen Ereignisse aus seinem Leben, von der frühen Kindheit beginnend bis kurz vor seinem Tod. Zwar beruht alles auf wahren Begebenheiten, aber der Autor selbst gibt zu, dass er seine eigene Interpretation hat einfließen lassen.

Besonderes: Das interessante an der Schreibweise dieser Romanbiografie ist, dass der Leser den Psychologen symbolisiert. Wir werden also während des Lesens ab und an direkt angesprochen, was ich als angenehm und als mal etwas anderes wahrgenommen habe. Antworten tun wir, also der Psychologe, allerdings niemals. Ein überaus interessantes Konzept, wie ich finde.

Schon von der ersten Seite an konnte mich auch der neue Roman von David Foenkinos wieder voll in seinen Bann ziehen, besonders da mir John Lennon absolut fremd war. Lediglich seinen Namen kannte ich und mehr nicht. Jetzt, nach diesem Buch, habe ich das Gefühl ich hätte seinen Charakter kennen- und zum Teil verstehen gelernt.

Der Charakter von John Lennon hat sich als äußerst komplex und hochinteressant entpuppt. Die Geschehnisse, sein Humor sowie die Gedankenwelt von ihm konnten mich vollkommen für sich begeistern. Wir lernen seine schwierige Gefühlswelt kennen. Berühmt und stets einsam und allein. Für mich als Leser eine einzigartige Erfahrung diesen Widerspruch näher erläutert zu lesen.

Außerdem fand ich es schön, dass der Leser förmlich spüren kann, wie viel Mühe sich der Autor gemacht hat, den Roman wirklichkeitsgetreu wie möglich zu halten. Seien es jetzt die weltbekannten Fakten über John Lennon selbst, seine Ausdrucksweise oder sein bestimmter Humor, Foenkinos hat durch verschiedenste Recherchen versucht alles so realistisch wie möglich zu halten und das ist ihm meiner Meinung nach sehr gut gelungen.

Kurzum: Ein weiteres Meisterwerk Foenkinos, das ich verschlungen habe.

Veröffentlicht am 04.02.2019

Tolles Buch, Kurzweilig und sehr gut.

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Lennon, John Lennon beim Psychoanalythiker. Man erfährt viel aus dem Leben von John Lennon und von dem Aufstieg der Beatles. Vieles ist auch wirklich so passiert. Alles erzählt von einem auf der Couch ...

Lennon, John Lennon beim Psychoanalythiker. Man erfährt viel aus dem Leben von John Lennon und von dem Aufstieg der Beatles. Vieles ist auch wirklich so passiert. Alles erzählt von einem auf der Couch liegenden Lennon. Er kommentiert alles aus seiner Sicht. So oder so ähnlich könnte der echte Lennon sein Leben erzählen. Das ist lustig, dramatisch und zynisch. Auf jeden Fall ist es als Roman sehr gut geschrieben. Ich mochte die Idee zum Buch und es hat mich nicht enttäusch

Veröffentlicht am 31.07.2018

außergewöhnliche und fesselnde Roman-Biographie

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David Foenkinos hat in dieser Romanbiografie John Lennon sein Leben während 18 Sitzungen beim Psychater erzählen lassen, die vom September 1975 bis zum 7. Dezember, dem Vortag seines Todes, andauern.

Angefangen ...

David Foenkinos hat in dieser Romanbiografie John Lennon sein Leben während 18 Sitzungen beim Psychater erzählen lassen, die vom September 1975 bis zum 7. Dezember, dem Vortag seines Todes, andauern.

Angefangen von seiner unglücklichen Kindheit, seinem Leben bei seiner Tante, seiner Bandgründung und Kennenlernen der anderen Beatles über den Aufstieg, Drogenkonsum, Sinnsuche, Verwerfungen innerhalb der Band, seine Aggressivität, seine ständige Suche und seiner besonderen Liebe zu Yoko Ono u.v.m. läßt Foenkinos John Lennon erzählen und manchesmal tun sich Abgründe auf, die man so gar nicht erwartet hätte...

Foenkinos betont, dass die dargestellten Begebenheiten wahr sind, jedoch seinem persönlichen Verständnis unterliegen. Sehr gut gefallen hat mir, dass zahlreiche Anmerkungen als Fußnoten auf belegte Zitate oder Begebenheiten verweisen, die Romanaussagen als untermauern. Hier habe ich manchesmal Weiterführendes online nachgelesen, insbesondere bei beschriebenen „Nebenhandlungen“, die ich zum Teil fetzenweise kannte und nun in einem ganz anderen Kontext erlebe; besonders bemerkenswert fand ich die Darstellungen zur Manson Familie, der Ermordung Sharon Tates und den Alkohlproblemen von Doris Days Sohn. So wage kann ich mich an Filmaufnahmen blutverschmierter Wände erinnern... und bin nun ganz überrascht darüber, dass als Auslöser satanische Verse in Songs der Beatles herhalten mußten. Aber auch andere Ereignisse, die ich schon wieder vergessen hatte oder damals überhaupt nicht einordnen konnte, sind nun, als Teil der gesamten Entwicklung der Beatles und speziell John Lennons viel eindrücklicher verstehbar.

Insgesamt hat mir diese Romanbiografie außerordentlich gut gefallen; sie war spannend und sehr unterhaltsam zu lesen, hat mir die Beatles und insbesondere John Lennon fernab der gängigen braven „Schwiegermuttersicht“ aufgezeigt und viele damalige Zeitgeschehnisse in einen eindeutigen, nachvollziehbaren Zusammenhang gebracht.

Veröffentlicht am 01.05.2018

Schade..

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John Lennon ist wohl jedem ein Begriff. Wer kennt nicht die Beatles und auch seine Solo-Hits. Aber wer war Lennon wirklich? Was für ein Mensch war er, was dachte und fühlte er? Genau dies hoffte ich mit ...

John Lennon ist wohl jedem ein Begriff. Wer kennt nicht die Beatles und auch seine Solo-Hits. Aber wer war Lennon wirklich? Was für ein Mensch war er, was dachte und fühlte er? Genau dies hoffte ich mit dem Buch zu erfahren. Nun bin ich kein großer Beatles- oder John Lennon-Fan, aber ich habe bisher die Bücher von David Foenkinos recht gern gelesen und war nun gespannt auf sein neustes Werk. Das Fazit nach dem Lesen ist leider ernüchtern und kurz: enttäuschend. Ich bin ohne große Vorstellungen an das Buch herangegangen. Jedoch musste ich schon nach ein paar wenigen Seiten feststellen, dass es mich nicht wirklich anspricht. Es überraschte mich, dass mich der Schreibstil von David Foenkinos diesmal so langweilt. Die Therapiestunden von John Lennon zogen sich über die Seiten und konnten mich nicht einfangen. Er hatte keinen leichten Start ins Leben und gab diese Erfahrung leider an sein erstes Kind weiter. Phasenweise erschien er mir sehr egoistisch und zu sehr mit sich selbst beschäftigt, um mitzubekommen, wie schlecht er die Menschen um sich herum behandelte. Zwar erkannte er am Ende sein Problem und versuchte sich noch zu verändern, aber dies machte die Geschichte leider nicht interessanter. Es war diesmal leider kein Lesevergnügen. Ich habe das Buch enttäuscht zugeklappt und kann nur auf ein neues und besseres Buch von Foenkinos hoffen.