Cover-Bild Die Totenflüsterin

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9,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Aufbau TB
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 400
  • Ersterscheinung: 16.02.2018
  • ISBN: 9783746633640
Emily Littlejohn

Die Totenflüsterin

Kriminalroman
Kathrin Bielfeldt (Übersetzer)

Der tote Clown von Cedar Valley.

Cedar Valley, Colorado, ist ein kleiner idyllischer Skiort. Ausgerechnet hier wird in einem Wanderzirkus ein Clown ermordet. Die schwangere Polizistin Gemma Monroe nimmt sich der Sache an, die gleich eine unerhörte Wendung erfährt: Der Tote ist der Sohn des Bürgermeisters, der vor drei Jahren in einen reißenden Fluss stürzte und für tot erklärt worden war. Je intensiver Gemma ermittelt, desto rätselhafter wird die Angelegenheit. Bis sie erfährt, dass der Tote sich vor seinem Verschwinden mit einem dreißig Jahre alten Mordfall beschäftigt hat.

Eine Heldin wie aus dem Film „Fargo“ – menschlich und hochintelligent.

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 10.04.2018

Die Toten ruhen nicht

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Die Handlung wird im ganzen Buch aus Gemmas Sicht erzählt. Es werden auch ihre Gedanken und Träume mit einbezogen, aber es driftete nicht ins esoterische ab. Dadurch kommt sie glaubhaft rüber. Das Buch ...

Die Handlung wird im ganzen Buch aus Gemmas Sicht erzählt. Es werden auch ihre Gedanken und Träume mit einbezogen, aber es driftete nicht ins esoterische ab. Dadurch kommt sie glaubhaft rüber. Das Buch hat mich sofort in seinen Bann gezogen. Der Schreibstil ist sehr angenehm und hebt sich wohlwollend von den amerikanischen "Fastfood-Krimis" ab. Durch das Buch zieht sich eine subtile Spannung, denn es ist bis zum Schluss nicht klar, wie die Morde zusammenhängen und wer dahintersteckt. Auf reißerische Action wird verzichtet.
Ich vergebe 4,5 Sterne und eine Leseempfehlung für Leute, die eher einen ruhigen Krimi mögen. Ich werde die Reihe weiter verfolgen.

Veröffentlicht am 21.02.2018

Cedar Valley, Colorado - Idylle für Touristen und Einwohner?

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Nun, die Idylle ist möglicherweise für Touristen aufrechtzuerhalten in dem kleinen Skiort, nicht jedoch für die Bewohner, denn es sind mehrere Tote gefunden worden in den letzten Jahrzehnten und es waren ...

Nun, die Idylle ist möglicherweise für Touristen aufrechtzuerhalten in dem kleinen Skiort, nicht jedoch für die Bewohner, denn es sind mehrere Tote gefunden worden in den letzten Jahrzehnten und es waren immer Bewohner des Ortes - leider war die Todesursache stets eindeutig, nämlich Mord.

Und jetzt kommt jemand dazu, der schon seit drei Jahren für tot gehalten wird: Nick, der Sproß des Bürgermeisters. Er war zurückgekommen in seinen Heimatort - als Clown in einem Zirkus.

Polizistin Gemma Monroe, die hochschwanger ist und zumindest mit einigen der männlichen Kollegen zu kämpfen hat, bekommt gut zu tun, vor allem, als sich herausstellt, dass eigentlich jeder als "Woodsman", wie der geheimnisvolle Mörder genannt wird, in Frage kommt. Gemma ist quasi mit ihm aufgewachsen, da die ersten Morde bereits vor ihrer Geburt stattfanden und sie hat immer wieder von ihm geträumt, war deswegen sogar wiederholt in psychotherapeutischer Behandlung.

Und genau dies ist einer der Schwachpunkte des Krimis - diese quasi übersinnlichen Aspekte fügen sich aus meiner Sicht überhaupt nicht hinein. Ebenso wie reihenweise nicht aufgelöste Stränge, sowohl in Bezug auf die Morde als auch auf Gemmas Privatleben, das in der Handlung eine recht dominante Rolle einnimmt. Alles schön und gut - der Krimi ist sowohl spannend als auch originell, aber irgendwie nicht richtig zu Ende geführt. Ich hatte beim Lesen ständig den Eindruck, als würde man ein recht umfangreiches Hintergrundwissen benötigen, um die Handlung in allen Details nachvollziehen zu können. Schade, denn eigentlich schreibt die Autorin gut und auch die Übersetzung ist gelungen. Daher von mir die doch ganz gute Bewertung, denn ich würde gerne mehr von ihr lesen. Am liebsten Krimis, die mit einem passenderen Titel versehen sind, denn "Die Totenflüsterin" ist aus meiner Sicht kein Begriff, der den Krimi gut beschreibt. Der englische Titel heißt "Inherit the Bones", was man evtl. mit "Ein knochiges Erbe" oder auch einfach mit "Knochenerbe" übersetzen könnte - wäre für meine Begriffe auf jeden Fall ungleich passender.