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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.08.2019

Terroralarm

Geisterfahrt
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Auf einen Volksfest im Hamburg wird der Ausweis eines möglichen Gefährders gefunden. Nun läuft die Maschinerie an. Gleichzeitig befinden sich die Helgolander Polizisten Anna, Astrid und Paul, sowie seine ...

Auf einen Volksfest im Hamburg wird der Ausweis eines möglichen Gefährders gefunden. Nun läuft die Maschinerie an. Gleichzeitig befinden sich die Helgolander Polizisten Anna, Astrid und Paul, sowie seine neunjährige Tochter auf dem Volksfest. Dann verschwindet Pauls Tochter.
In dem Buch werden die Ereignisse von zwei Stunden erzählt. Man ist quasi in Echtzeit dabei.
Die geschilderte Szenerie ist erschreckend, zumal sie wahrscheinlich nah an der Realität liegt. Hier wird einen vor Augen geführt, wohin Terrorangst und Islamphobie führen kann.
Das Buch wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt. Der Schreibstil hat mich gefesselt.
Das Buch ist zwar der 3. Teil einer Reihe, aber ich hatte nicht das Gefühl, die Vorgänger kennen zu müssen.
Mir hat das Buch gefallen und werde die Vorgänger auch noch lesen.

Veröffentlicht am 02.08.2019

Spionagethriller

Die stille Tochter
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Das Buch ist der vierte Band um den Ermittler Tommy Bergmann. Dieses Buch ist in sich abgeschlossen und kann problemlos ohne Kenntnis der Vorgänger gelesen werden.
Der Klappentext verrät schon einen Großteil ...

Das Buch ist der vierte Band um den Ermittler Tommy Bergmann. Dieses Buch ist in sich abgeschlossen und kann problemlos ohne Kenntnis der Vorgänger gelesen werden.
Der Klappentext verrät schon einen Großteil der Handlung. Das Buch spielt in zwei Zeitebenen. In der Gegenwart wird eine verweste Frauenleiche gefunden und ein Doppelagent ermordet. Die Frauenleiche stellt sich als Christel Heinze heraus. Tommy Bergmann wird zu den Ermittlungen hinzugezogen. Er ist zwar inzwischen solide geworden, aber trotzdem macht er einige Alleingänge und kommt dadurch den Tätern gefährlich nahe.
Im zweiten Handlungsstrang wird die Geschichte von Christel Heinze erzählt. Sie hat sich in den Geheimdiensten verstrickt und ist später spurlos verschwunden. Die Suche nach einen Spion, der Bär genannt wird, zieht sich als roter Faden durch das Buch.
Die Kapitel wurden immer mit dem Ort und der Zeit überschrieben. Trotzdem war es durch den ständigen Wechsel der Handlungsstränge etwas verwirrend.
Mir hat es gut gefallen, langsam hinter die Verbindungen der einzelnen Personen zu kommen. Mit diesen Buch taucht man in den kalten Krieg ein und die Nachwirkungen spürt man noch in der Gegenwart.

Veröffentlicht am 31.07.2019

Zuviel Psycho

Nichts wird dir bleiben
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Der Klappentext verspricht spannende Unterhaltung. Nur leider verliert sich der Autor in Psycho-Gedöns. Das Buch wird aus Sicht von verschiedenen Personen erzählt. Der Strang mit dem Psychiater war ja ...

Der Klappentext verspricht spannende Unterhaltung. Nur leider verliert sich der Autor in Psycho-Gedöns. Das Buch wird aus Sicht von verschiedenen Personen erzählt. Der Strang mit dem Psychiater war ja halbwegs spannend, obwohl nach ca. der Hälfte die Auflösung vermutet habe und ich hatte recht. Die Handlungsstränge um den Sektenführer waren ermüdend in ihrer Erzählung und viel zu pathetisch geschrieben. Da bin ich aus dem Augenrollen nicht mehr heraus gekommen. Dem Buch merkt man an, dass der Autor aus dem Fach kommt. Nur hat es dem Buch nicht gut getan.

Ich vergebe 2 Sterne und rate von diesen Buch ab.

Veröffentlicht am 09.07.2019

Jütland Krimi

Helle und der Tote im Tivoli
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Das Buch ist der Startband einer Krimireihe. Es spielt hauptsächlich in Skagen auf Jütland. Dort ist die Welt noch in Ordnung, so dass die Polizei nur Ladendiebe und Falschparker jagen muss. Aber als der ...

Das Buch ist der Startband einer Krimireihe. Es spielt hauptsächlich in Skagen auf Jütland. Dort ist die Welt noch in Ordnung, so dass die Polizei nur Ladendiebe und Falschparker jagen muss. Aber als der ehemalige Gymnasialdirektor tot in Kopenhagen gefunden wird, hängt sich Helle in die Ermittlung rein, obwohl die sie die Mordkommission nicht dabeihaben wollte. Helles Hartnäckigkeit ist es zu danken, das die örtliche Polizei mit einbezogen wird. Und dann taucht plötzlich ein alter Fall aus der Vergangenheit auf.
Das Buch plätschert so vor sich hin. Obwohl es Tote gibt, kommt keine Nerven zerreißende Spannung auf. Vielmehr wird viel Raum den privaten Beziehungen der handelnden Personen eingeräumt. Der Schreibstil ist angenehm zu lesen.
Das Buch hat mich gut unterhalten. Es ist eine nette Urlaubslektüre. Die Reihe werde ich weiter verfolgen.
Von mir gibt es 4 Sterne.

Veröffentlicht am 04.07.2019

Berliner Milieustudie

Hinterhaus
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Carolin wurde bis jetzt immer überbehütet. Erst von ihren Vater, später von ihren Freund Jens. Als er einfach verschwindet und sie in der leeren Wohnung zurücklässt, fällt sie ins Bodenlose. Mandy aus ...

Carolin wurde bis jetzt immer überbehütet. Erst von ihren Vater, später von ihren Freund Jens. Als er einfach verschwindet und sie in der leeren Wohnung zurücklässt, fällt sie ins Bodenlose. Mandy aus dem Hinterhaus nimmt sich ihrer an. Doch dann wird eine mumifizierte Leiche gefunden und die Ereignisse nehmen ihren Lauf.
Das Buch ist Sicht von Caro in der Ich-Form geschrieben. Die Sprache ist sehr schnodderig und teilweise rutscht sie in die Fäkalsprache ab. Trotzdem liest sich das Buch einfach weg. Im Hinterhaus tummeln sich nur seltsame Leute. Es war interessant mit Caro hinter die Geheimnisse der Hausbewohner zu kommen. Das Buch ist eher eine Milieustudie als ein Krimi. Der Kriminalfall dient nur als Aufhänger.
Caro ist anfangs treudoof und weltfremd. Mit der Zeit wird sie selbstständiger. das hat mir gefallen.
Mir hat das Buch gut gefallen und ich vergebe 5 Sterne. Ich denke aber, dass es zu diesen Buch kontroverse Meinungen geben wird.