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15,00
inkl. MwSt
  • Verlag: AphorismA
  • Themenbereich: Belletristik
  • Genre: Romane & Erzählungen / Erzählende Literatur
  • Seitenzahl: 116
  • Ersterscheinung: 17.03.2020
  • ISBN: 9783865750778
Erez Majerantz

Das Leben an sich ist geringste aller Übel

Sieben Kurzgeschichten und eine Novelle
Die Geschichten von Erez Majerantz sind von einer merkwürdigen Spannung zwischen trauriger Schwere und schwarzem Humor geprägt. Diese Spannung zwischen Tragik und Komik korrespondiert mit einem Blick auf die Welt, deren schlechte Verfassung zum einen Kummer bereitet, aber zum anderen Absurditäten zeigt, die zum Spotten einladen.
Beide Perspektiven verschwimmen ineinander, verlieren an Kontur und Trennschärfe, sodaß Leser und Leserinnen häufig nicht mehr wissen, ob sie gerade mitleiden sollen oder lachen dürfen.

Erez Majerantz, Studium der Philosophie und der Vergleichenden Literaturwissenschaften an der israel­ischen Bar-Ilan Universität, lebt als Autor heute in Berlin. Zahlreiche Beiträge in Anthologien und Literatur­magazinen.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.07.2021

Das Leben an sich ist das geringste aller Übel

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Das Leben an sich ist das geringste aller Übel von Erez Majerantz hatte bereits mit dem Titel meine Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Der Titel verspricht jedoch keineswegs zu viel, denn jede einzelne Geschichte ...

Das Leben an sich ist das geringste aller Übel von Erez Majerantz hatte bereits mit dem Titel meine Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Der Titel verspricht jedoch keineswegs zu viel, denn jede einzelne Geschichte hatte ihren ganz eigenen, besonderen Charme und berührte mich emotional. Mit einer Kombination aus Humor und Tragik wird einem durch die Geschichten ein Stück Realität vermittelt. Einige Stellen musste ich sogar mehrmals lesen, da sie mich so sehr fesselten. Beim Lesen fühlt man sich, als wäre man selbst Teil der Geschichte und man würde hautnah alles selbst erleben. Sehr spannend und vor allem sinnreich. Daher ganz klar empfehlenswert!

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Veröffentlicht am 06.01.2021

Manchmal ist Bitterkeit Humor und der Witz bitter!

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Die Trennlinie und Grenze zwischen Humor und Tragik ist kaum vorhanden, wenn nicht gar fließend - wunderbare Sammlung von Kurzgeschichten!

Erez Majerantz gehört zu den zeitgenössischen hebräisch schreibenden ...

Die Trennlinie und Grenze zwischen Humor und Tragik ist kaum vorhanden, wenn nicht gar fließend - wunderbare Sammlung von Kurzgeschichten!

Erez Majerantz gehört zu den zeitgenössischen hebräisch schreibenden Autoren und er ist für diejenigen Leser, die ihn noch nicht kennen sollten, ein wirklicher Geheimtipp! Ich hoffe, daß er das bald nicht mehr ist, denn es lohnte sich für die breite Leserschaft weltweit durchaus, ihn zu lesen.

Diese Sammlung enthält sieben Kurzgeschichten und eine Novelle. Der Titel passt wie die Tomate in den Gemüsesalat. Die Texte halten das Spannungsfeld zwischen Ernst und Humor, Leichtigkeit und Melancholie ausgezeichnet.

Die erste Erzählung hat als Sujet Robin Hood, der im Himmel der neue Nachbar von Gabriel, Rafael und Uriel ist. Sehr witzig, herrlich trockener Humor und jeder, der mich mittlerweile näher kennt, weiß, wie sehr ich Geschichten mit Engeln liebe.

In der zweiten Geschichte sucht Ronit den Sinn des Lebens und muß allerlei absurde Situationen erleben, als sie den Workshop "Glück ist relativ" besucht.

Eine bitterböse Satire auf Kurse, die zur Selbsterkenntnis führen sollen.

Die nächste Geschichte habe ich sinngemäß nicht ganz verstanden. Wird dort über das Rätsel der Einmaligkeit der Identität philosophiert?

In "Die Tage des Messias" denkt ein Ort in Israel, daß sie einen Freibrief hätten, machen zu können, was sie auch immer wollen, eben weil der Messias kommt. Herrliche Religionssatire!

In "Garagenengel", einem Drama, scheinen scheinen mir die drei ein wenig chaotisch zu sein. Sehr gut geschrieben!

"Lehre für Rassismus" reflektiert die Shoa in Moldawien, als eine Schulklasse
aus Israel zu Besuch ist - mit unerwarteten Folgen. Ernste, melancholische Geschichte.

"Vereinigung der Gegensätze" behandelt reflektierend, was passieren kann, wenn einer dem religiösen Wahnsinn zu verfallen droht.

In "Das Ende des natürlichen Tötens" ist Yuval todkrank, läßt sich aber nicht behandeln, täuscht das aber, um sein Leben noch in vollen Zügen zu genießen. Melancholisch!

Die letzte Geschichte, passenderweise "Die Letzte" zeigt was passiert, wenn das Endgültige passiert. Bitterer, passender Sarkasmus!

Erez Majerantz hat einen wunderbaren lyrischen Schreibstil vermischt mit trockenen Humor und bitterbösem Sarkasmus, wo er angebracht ist. Er kann heftig, aber auch deftig sein, wenn es eindeutig zur Sache geht. Er beherrscht die Paradedisziplin der Satire meisterhaft und versteht sich darin, in geschickten Worten Gesellschaftskritik zu üben, sei es Politik, sei es Religion, um einige Beispiele zu nennen.
Er braucht nicht viele Worte, um geschärft auf den Punkt zu kommen und weiß es, sinnvolle Aussagen zu treffen.
Die Geschichten sind wirklich sehr einfühlend und mit Biss gemacht, auch brutal und traurig, witzig. Sie berühren einen, egal welche. Es ist schön zu lesen, wie andere Personen mit ihren Problemen klarkommen.
Überall wehren sich die Leute mit Händen und Füßen gegen ihr tristes Schicksal. Andere freuen sich über das Glück, wenn es auch nur einen Hauch davon in ihrem Leben gibt.
Das Buch sieht edel aus und gefällt mir sehr gut. Man sollte behutsam alles lesen, so daß man alles in sich aufnehmen kann und es so gut verarbeitet. Ein echter Genuß und ich sage Toda raba!
Erez Majerantz bewegt sich der Tat zwischen den zwei Polen des Ernsts, der Tragik und des Humors, äußerst geschockt. Eindeutig den Appetit auf mehr weckend! Superb!

קורץ מיינונג: די צעטיילונג ליניע און גרענעץ צווישן הומאָר און טראַגעדיע איז קוים דאָרט, אויב נישט גלאַט - ווונדערלעך זאַמלונג פון דערציילונגען!

מאל פארביטערונג איז הומאָר און די וויץ איז ביטער!

ערעז מאזשעראנץ איז איינער פון די היינטצייטיקע העברעאישע שרייבער און ער איז אַן עכטע אינערלעכע עצה פאר די לייענער וואָס זאָלן אים נאָך נישט קענען! איך האָפֿן אַז עס וועט באַלד ניט מער זיין, ווייַל עס איז באשטימט ווערט צו לייענען פֿאַר אַ ברייטע לייענערשאַפט ווערלדווייד.

די זאַמלונג כּולל זיבן דערציילונגען און איין נאָוועללאַ. דער טיטל פיץ ווי די פּאָמידאָר אין די גרינס סאַלאַט. די ליריקס האַלטן די שפּאַנונג צווישן סיריאַסנאַס און הומאָר, לייטנאַס און מעלאַנכאָליש ויסגעצייכנט.

דער ערשטער דערציילונג איז וועגן ראָבין כוד, וואָס איז גאַבריעל, ראַפאַעל און וריעל ס נייַ חבר אין הימל. זייער מאָדנע, וואַנדערפאַלי טרוקן הומאָר און אַלעמען וואָס קען מיר בעסער איצט וויסן ווי פיל איך ליבע מעשיות מיט מלאכים.

אין דער צווייטער מעשה זוכט ראניט דעם באדייט פון לעבן און מוז איבערלעבן אלערליי אבסורדישע סיטואציעס ווען זי קומט אין ווארשטאט "גליק איז רעלאטיוו".

א ביטערע סאטירע אויף קורסן וואס זאלן פירן צו זעלבסט-וויסן.

איך האב נישט גאַנץ פֿאַרשטיין די ווייַטער געשיכטע. איז עס פילאָסאָפיזינג וועגן די רעטעניש פון די יינציקייט פון אידענטיטעט?

אין "די טעג פון דער משיח" אַ אָרט אין ישראל מיינט אַז זיי האָבן אַ דערלויבעניש צו טאָן וואָס זיי וועלן, דווקא ווייַל דער משיח קומט. ווונדערלעך רעליגיעז סאַטירע!

אין "Garagenengel", אַ דראַמע, זיי זיי דריי אויס אַ ביסל כאַאָטיש. זייער גוט געשריבן!

"דאָקטערין פֿאַר ראַסיסם" ריפלעקס די שואַה אין מאָלדאָוואַ ווי אַ שולע קלאַס
פֿון ישראל איז באזוכן - מיט אומגעריכט פאלגן. ערנסט, מעלאַנכאָליש געשיכטע.

"פאראייניקונג פון אפאָזיציעס" באהאנדלט וואָס קען פּאַסירן ווען עמעצער איז טרעטאַנד מיט רעליגיעז מעשוגאַס.

אין "דער סוף פון נאַטירלעך מאָרד" יווואַל איז טערמאַנאַלי קראַנק, אָבער קענען ניט זיין באהאנדלט, אָבער נארן אים אַזוי אַז ער נאָך קענען הנאה זיין לעבן צו די פולשטענדיק. מעלאַנכאָליק!

די לעצט געשיכטע, פּאַסיק "די לעצטע", ווייזט וואָס כאַפּאַנז ווען די לעצט כאַפּאַנז. ביטער, פּאַסן סאַרקאַזם!

ערעז מאזשעראנץ האט א וואונדערבאר לירישער שרייבערישער סטיל געמישט מיט טרוקענעם הומאר און ביטערן סארקאזם וואו פאסיק. עס קען זיין שווער, אָבער אויך האַרציק ווען עס קומט צו די פונט. ער מאַסטערד די פּאַראַד דיסציפּלין פון סאַטירע און ווייסט ווי צו נוצן קלוג ווערטער צו קריטיקירן די געזעלשאַפט, זיין פּאָליטיק, צי רעליגיע, צו נעמען עטלעכע ביישפילן.
ער דאַרף ניט פילע ווערטער צו דערגרייכן דעם פונט און ווייסט ווי צו מאַכן מינינגפאַל סטייטמאַנץ.
די מעשיות זענען טאַקע זייער עמפּאַטעטיק און געמאכט מיט ביס, אויך ברוטאַל און טרויעריק, מאָדנע. זיי אָנרירן איר, קיין ענין וואָס איינער. עס איז פייַן צו לייענען ווי אנדערע מענטשן האַנדלען מיט זייער פּראָבלעמס.
אומעטום פארטיידיקט מען זיך מיט הענט און פיס קעגן זייער אומעטיקן גורל. אנדערע הנאה גליק ווען עס איז אפילו אַ אָנצוהערעניש פון עס אין זייער לעבן.
דער בוך קוקט קלאַסי און איך ווי עס זייער פיל. איר זאָל לייענען אַלץ קערפאַלי אַזוי אַז איר קענען אַרייַנציען אַלץ און אַזוי גוט פּראָצעס. אַ פאַקטיש פאַרגעניגן און איך זאָגן טאָדאַ ראַבאַ!
ערעז מאזשעראנץ באוועגט זיך פאקטיש צווישן די צוויי פאלוסן פון ערנסטקייט, טראגעדיע און הומאר, גאָר שאקירט. באשטימט עראַוזינג די אַפּעטיט פֿאַר מער! פּרעכטיק!

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Veröffentlicht am 09.12.2020

Das Leben an sich ist geringste aller Übel

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Bereits am Titel kann man deutlich erkennen, um was es bei diesen Kurzgeschichten geht. Die Überschrift verspricht auf keinen Fall zu viel, denn wer diese Geschichten liest, den wird mit Sicherheit nicht ...

Bereits am Titel kann man deutlich erkennen, um was es bei diesen Kurzgeschichten geht. Die Überschrift verspricht auf keinen Fall zu viel, denn wer diese Geschichten liest, den wird mit Sicherheit nicht langweilig werden. Sie sind mit Humor, Tragik und Spannung umgeben.

Das Buch „Das Leben an sich ist geringste aller Übel“ verspricht viel mehr, als man bereits vom Titel erkennen kann. Die Kurzgeschichten wurden von Erez Majerantz verfasst. Erez Majerantz ist es israelischer Schriftsteller, der bereits zahlreiche Kurzgeschichten verfasst hat.

Dieses Buch ist nicht nur sehr spannend, sondern kommen hier auch viele traurige Situationen auf. Das Gute an diesem Buch ist es jedoch, dass es mit einen schwarzem Humor geprägt ist. Man kann sich in jede einzelne Geschichte hineinversetzen. Es handelt sich hierbei nicht um Geschichten, die einfach nur erzählt werden, nein, man sieht sich in diesen Geschichten selbst wieder, denn man verfasst sich mit diesen Themen tagtäglich.

Die Geschichten von Erez Majerantz sind mit tragisch, traurig und spannend zugleich, geprägt von seinem schwarzen Humor, trifft er es bei jeder einzelnen Situation genau auf dem Punkt. Das Buch verleiht dem Leser einen Blick auf die Welt. Dieser Anblick macht jeder nicht glücklich, sondern traurig. Kummer kommt auf, denn die Menschheit hat sich verändert und dies nicht im positiven Sinne.

Die unterschiedlichen Situationen in diesem Buch sind einfach verständlich, dennoch weiß man als Leser nicht immer, ob man jetzt Mitleid haben sollte oder einfach nur lachen sollte. Genau dies ist auch der Punkt, welcher der israelische Schriftsteller beim Schreiben erreichen möchte. Er trifft es mit seinem Humor einfach immer wieder auf dem Punkt. Dabei spielt es auch keine Rolle, um was es sich bei der Geschichte auch genau handelt. Wer die Kurzgeschichten liest, kann entweder einfach trauern oder loslachen. Auf die Kosten kommt bestimmt jeder Leser, ganz egal, was er sich auch vom Buch „Das Leben an sich ist geringste aller Übel“ erwartet.

Erez Majerantz hat sein Philosophie-Studium mit großem Erfolg an der Bar-Ilan Universität in Israel abgeschlossen. Ebenfalls hat er im Bereich Literaturwissenschaften sein Studium abgeschlossen. Heute lebt er jedoch nicht mehr in Israel, sondern in Deutschland, genauer gesagt, in Berlin.

Seine Sammlung an Kurzgeschichten hat ihm bereits viele Fans gebracht. Alle Geschichten sind geprägt von Humor und Tragik. Doch auch die Spannung in seinen Geschichten kennt keine Grenzen.

Viele absurde Situationen in seinen Geschichten werden mit einem besonderen sowie einfachen Stiel erklärt. Genau das macht den Schriftsteller auch zu etwas Besonderem, denn er weiss genau, wie jene Situation spannend, tragisch und zur gleichen Zeit auch mit viel Humor beschrieben werden kann. In ein paar Situationen kann man sich sogar selbst wieder finden.

Für Erez Majerantz steht auf jeden Fall fest, dass unsere Welt derzeit in einer sehr schlechten Verfassung ist. Den genauen Zustand kann man in seinen Texten erfahren. Ich finde, dass das Buch besonders in der Corona-Zeit perfekt zum Lesen geeignet ist.

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Veröffentlicht am 05.04.2020

Glück ist relativ

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das Buch hat mir sehr gefallen. Diesen absurden Situationen, die der Author mit einfach aber besonderem Still, beschrieben hat, hat mir mit seriösen Gedanken über Themen, die ich vorher nie konfrontieren ...

das Buch hat mir sehr gefallen. Diesen absurden Situationen, die der Author mit einfach aber besonderem Still, beschrieben hat, hat mir mit seriösen Gedanken über Themen, die ich vorher nie konfrontieren wollte, konfrontiert hat.
Manche von diesen lustigen Geschichten haben mich auch mit Erlebnisse, die ich in der Kibbutz oder bei der Armee erlebt hat, provoziert hat zu lachen.
Dieses Buch geht um philosophischere Fragestellungen, die nicht einfach sind, mit sehr komischer Humor. zu beantworten. Das Leben an sich ist das geringste aller Übel. Ich kann nur zustimmen und dieses Buch weiterempfehlen.

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Veröffentlicht am 03.04.2020

Spannung zwischen Tragik und Humor

1

Der Titel des Buches hatte mich neugierig gemacht und ich wurde nicht enttäuscht. Die zum Teil surrealen Geschichten führen in absurde und skurrile Situationen, sind spannend mit ziemlich schwarzem Humor ...

Der Titel des Buches hatte mich neugierig gemacht und ich wurde nicht enttäuscht. Die zum Teil surrealen Geschichten führen in absurde und skurrile Situationen, sind spannend mit ziemlich schwarzem Humor - und einem sehr ernsten Epilog. Die Geschichten spielen in Israel, aber auch wer kein Kenner des Landes ist, findet sich durch erklärende Fußnoten gut zurecht. Ich wünsche dem Buch viele Leser, auch, weil es den Blick auf die in Deutschland vielleicht noch nicht so bekannte moderne israelische Literatur weitet.

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