Cover-Bild Liebe, handgeschrieben
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12,30
inkl. MwSt
  • Verlag: BoD – Books on Demand
  • Themenbereich: Belletristik - Liebesroman: Zeitgenössisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 384
  • Ersterscheinung: 29.01.2021
  • ISBN: 9783752620283
Eva Putz

Liebe, handgeschrieben

Briefroman
"Man sollte viel öfter einen Mutausbruch haben!"

Alles beginnt mit einem Leserbrief, den der eher introvertierte Student Hugo Jardin beantwortet. Was bringt den knapp 30Jährigen dazu, der Bibliothekarin Sophia zu schreiben und was bringt diese dazu, ihm zu antworten?
Es entwickelt sich eine gefühl- und humorvolle Brieffreundschaft zwischen Innsbruck und Graz, in der die beiden Alltägliches, aber auch viele Leidenschaften teilen.
Dann lernt Hugo eine junge Frau kennen, die ihn sofort magisch anzieht. Doch was ist ihr Geheimnis? - Wird die Wahrheit Sophias Freundschaft mit Hugo gefährden?
Eine unterhaltsame Geschichte über viele viele Bücher und das Lesen, über Freundschaft und Vertrauen. Eine Reise zu sich selbst. Eine Liebeserklärung an Österreich, Frankreich und das Leben. Ein Briefroman mit österreichischem Humor und Charme.

Eine (fast) unabhängige Fortsetzung von "Liebe, handgeschrieben" ist in Arbeit.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.04.2021

Brieffreundschaft

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Meinung:

Der Schreibstil ist super locker und leicht zu lesen, ich bin förmlich durch die Seiten geflogen. Dieser Roman ist tatsächlich komplett durchgehend in Brief- und Emailform gehalten. Für mich ...

Meinung:

Der Schreibstil ist super locker und leicht zu lesen, ich bin förmlich durch die Seiten geflogen. Dieser Roman ist tatsächlich komplett durchgehend in Brief- und Emailform gehalten. Für mich war das eine völlig neue Art zu lesen, es hat mich aber genauso gefesselt wie ein "normal" geschriebener Roman.

Ich treffe in dieser Geschichte auf verschiedene Protagonisten. Da sind Hugo und sein Bruder Victor, die sich regelmäßig Emails schreiben, da sie in verschiedenen Ländern studieren. Hugo entwickelt eine Brieffreundschaft zu Sophia Herzog, eine Bibliothekarin aus Österreich. Und dann gibt es noch zwei Freundinnen, Harry und Alex, die sich Textnachrichten und Emails schreiben. Erst im späteren Verlauf findet man heraus, welche Rolle Harry und Alex spielen. Denn in diesem Buch findet man nicht nur eine herzliche Brieffreundschaft, sondern auch eine Liebesgeschichte mit einer amüsanten Verwechslung, die sich erst kurz vor Schluss auflöst.

Mir sind alle Protagonisten sehr ans Herz gewachsen, mit Freuden habe ich den Austausch zwischen Hugo und Sophia verfolgt. Manches Mal haben sie sich Dinge anvertraut, die man sich in einem persönlichen Gespräch von Angesicht zu Angesicht wahrscheinlich nicht sofort erzählt hätte. Es wurden viele, oft lustige Anekdoten erzählt, aufmunternde Zitate erwähnt, jede Menge Buch und Film Empfehlungen ausgetauscht, selbst Rezepte fanden ihren Weg in die Briefe. Auch Sehenswürdigkeiten und Reiseziele in Österreich, Innsbruck und Frankreich fließen mit ein.

Fazit:

In diesem Roman findet man eine berührende Brieffreundschaft, eine zarte Liebesgeschichte und eine amüsante Verwechslung. Man erhält literarische Tipps und erfährt einiges über die Sehenswürdigkeiten und Besonderheiten von Innsbruck, Österreich und Frankreich. In mir wächst der Wunsch ebenfalls zu Papier und Stift zu greifen und eine Brieffreundschaft zu beginnen. Ich habe die Lesestunden sehr genossen! Daher vergebe ich eine ganz klare Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 06.04.2021

Liebe Herzogin,

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Hugo Jardin ist auf dem Weg nach Innsbruck, um dort für ein Jahr zu studieren. Die Reise nach Innsbruck nutz er, um sich Europa anzusehen. In München liest er den Leserbrief einer gewissen Sophia und obwohl ...

Hugo Jardin ist auf dem Weg nach Innsbruck, um dort für ein Jahr zu studieren. Die Reise nach Innsbruck nutz er, um sich Europa anzusehen. In München liest er den Leserbrief einer gewissen Sophia und obwohl das so gar nicht seine Art ist antwortet er. Aus dieser Antwort entwickelt sich eine Brieffreundschaft. Doch dann lernt Hugo Harry kennen. Was wird jetzt aus Sophia?

Mit „Liebe, handgeschrieben“ erscheint Eva Putz‘ erster Roman. Daher ist es auch der erste Roman der Autorin, den ich gelesen habe. Mit ihrem Briefroman gibt Eva Putz ein tolles Debut als Autorin.

Der Roman führt die beiden Protagonisten sehr einfühlsam über ihre Briefe ein. Zunächst sind beide sehr unsicher, ob eine Antwort denn gewünscht wird und sie dem Anderen überhaupt antworten sollen. Sehr schnell entwickelt sich jedoch eine Brieffreundschaft, die ihnen die Möglichkeit gibt, vertraut miteinander zu werden. Gerade für den introvertierten Hugo ist diese Kommunikationsweise sehr vorteilhaft, da er häufig Probleme hat Leute anzusprechen. Mit der Ermunterung Sophias schafft er es aber auch in seinem realen Leben mit Menschen in Kontakt zu kommen und sich weiter zu öffnen.
Sophia hat im Gegensatz zu Hugo viel mit Menschen zu tun, sie arbeitet als Bibliothekarin. Da sie in letzter Zeit viel gearbeitet hat und viel auf Dienstreisen war, fehlt ihr die Zeit für schöne Dinge durch Hugo motiviert, nimmt sie sich diese Zeit.
Die Form des Briefes macht es besonders spannend die handelnden Figuren, nicht nur Sophia und Hugo, sondern auch Victor, Harry und Alex kennenzulernen, da man immer warten muss, bis man das nächste Puzzleteil des Charakters bekommt. Man kann nur das erfahren, was die Figuren in ihren Briefen oder E-Mails erwähnen alles andere bleibt verborgen.
Besonders setzt die Autorin den Unterschied zwischen E-Mail, SMS/WhatsApp und Brief um. Es ist nicht nur an der äußeren Form erkenntlich (Absender und Adresse bzw. Uhrzeit für SMS/WhatsApp) sondern auch an der Sprache. In den Briefen sind die Sätze deutlich länger und die Wörter scheinen besonders sorgfältig gewählt, während die Mails und Kurznachrichten deutlich alltäglicher formuliert sind. Auch die Themenwahl ist hier deutlich unterschiedlich. In den Mails etc. geht es um Terminabsprachen und Berichte, was passiert ist, während es in den Briefen um philosophischere Themen geht.

Mit dem Auftauchen Harrys in Hugos Welt nimmt die Geschichte noch einmal eine Wendung. Bis dahin gab es die verschiedenen Paare, Sophia und Hugo, Hugo und Victor, Alex und Harry. In diesem Moment kommt das neue Paar Harry hinzu und man fragt sich, was aus Sophia werden wird. Das Ende ist zu diesem Zeitpunkt offen, auch wenn man als aufmerksamer Leser schon eine Vermutung haben kann, wie das Ende ausgehen könnte.
Das Buch entführt den Leser in eine Welt voller Emotionen und bringt den Leser an einigen Stellen zum schmunzeln und nachdenken. Eigene Kindheitserinnerungen werden geweckt, während man ebenso mit Sophia zweifelt und mit Hugo bangt, als Sophia ihm eine Weile nicht antwortet.

„Liebe, handgeschrieben“ von Eva Putz ist kein typischer Liebesroman, bei dem das Ende bereits feststeht: Es fühlt sich an, als wäre man mitten in dem Briefwechsel zwischen Sophia und Hugo. Eva Putz schreibt humorvoll und mitreißend, sodass man sich in die Protagonisten verlieben muss. Mit ihrem Debut-Roman schafft Eva Putz einen tollen Briefroman, der definitiv zu meinen Lieblingsgeschichten zählt.

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Veröffentlicht am 13.02.2021

Tief bewegt

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Wow, ein Liebesroman der ganz anderen Art. Auch wenn es nicht das erste Buch ist, das auf diese Art geschrieben wurde, war es für mich das erste Mal, einen Liebesroman in dieser Form zu lesen.
Anfangs ...

Wow, ein Liebesroman der ganz anderen Art. Auch wenn es nicht das erste Buch ist, das auf diese Art geschrieben wurde, war es für mich das erste Mal, einen Liebesroman in dieser Form zu lesen.
Anfangs fand ich es irgendwie komisch, nicht negativ komisch, dass es „nur“ Briefe waren, aus denen sich die Geschichte zusammensetzt. Doch ich muss sagen, es war wunderschön. Es war so persönlich, sehr intim. Es war eine ganz besondere Art und Weise, Hugo und Sophia kennen zu lernen.
Während des Lesens habe ich so überlegt, wie lange die letzte Brieffreundschaft doch her ist. Es war so ein tolles Gefühl, mal wieder Briefe zu lesen, auch wenn es nicht die eigenen waren. Es ist bewundernswert, wie viel man durch Briefe über die Protagonisten erfährt. Ich hatte das Gefühl, dass ich Hugo und Sophia schon ewig kennen würde.
Das Buch hat mich wirklich sehr bewegt. Es ist sehr romantisch, witzig und unterhaltsam. Es war pures Lesevergnügen. Ich habe mich so wohl gefühlt. Die Buchtipps der beiden fand ich sehr anregend. Ich habe mehrere Bücher nachgeschlagen.
Chapeau, das war wirklich ein Lesegenuss der Extraklasse.
Hugo und Sophia waren mir so sympathisch, so echt, so herzlich und immer wieder voller Überraschungen.
Liebe Eva, ich hoffe, dass dies nicht Deine letzte Liebesgeschichte gewesen ist. Ich würde mich sehr über viele weitere Bücher von Dir freuen.
P.S: Ich habe totale Lust bekommen, selbst wieder richtige Briefe zu schreiben.
P.P.S: Das Buch hat mich sehr glücklich gemacht.

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