Cover-Bild Das erstaunliche Leben des A.J. Fikry
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15,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Eichborn
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: zeitgenössisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Ersterscheinung: 29.08.2025
  • ISBN: 9783751785457
Gabrielle Zevin

Das erstaunliche Leben des A.J. Fikry

Roman
Renate Orth-Guttmann (Übersetzer)

A.J. Fikry, der Besitzer der einzigen Buchhandlung auf Alice Island, durchlebt eine schwere Zeit: Seit dem Tod seiner Frau zieht er sich völlig zurück, der Buchladen läuft schlechter denn je, und zu allem Überfluss wurde auch noch sein wertvollster Besitz, eine seltene Erstausgabe von Edgar Allan Poe, gestohlen. Doch als A.J. eines Tages eine überraschende Entdeckung im Laden macht, löst das eine Kette von Ereignissen aus, die sein Leben völlig auf den Kopf stellen - und ihn die Welt noch einmal mit ganz neuen Augen sehen lassen.
So unterhaltsam wie berührend: eine unvergessliche Geschichte über Neuanfänge und zweite Chancen.

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 01.11.2025

Die große Liebe zu Büchern

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Der Roman ‘Das erstaunliche Leben des A.J. Fikry‘ von Gabrielle Zevin wird nicht in chronologischer Reihenfolge erzählt, sondern mit Zeitsprüngen. In den von der Autorin gewählten Erzählstil muss man sich ...

Der Roman ‘Das erstaunliche Leben des A.J. Fikry‘ von Gabrielle Zevin wird nicht in chronologischer Reihenfolge erzählt, sondern mit Zeitsprüngen. In den von der Autorin gewählten Erzählstil muss man sich einfinden. Doch sehr schnell erkennt man den Charme des Buches und taucht ein in eine herzerwärmende, humorvolle und etwas melancholische Geschichte. Die Charaktere sind ein wenig skizzenhaft gezeichnet. Leicht folgt man ihren Gedanken und Gefühlen, die mich doch sehr nachdenklich stimmen konnten.
A.J. Fikry ist ein grummeliger Griesgram, der seine Frau verloren hat und die Menschen um sich herum sehr distanziert, ja unfreundlich behandelt. Er besitzt einen kleine Buchlanden auf der pittoresken Insel Alice, der nicht besonders gut läuft. Doch seine Liebe zu den Büchern ist alles was ihm geblieben ist. Da ist es nur allzu verständlich, dass ihm der Verlust eines wertvollen Buches aus der Fassung bringt. Eines Tages jedoch tritt die kleine Maya in sein Leben und von nun an ändert sich nicht nur sein Alltag.
Der Roman erzählt vom Verlust und Neubeginn, stellt die großartige Wirkung von Geschichten in den Mittelpunkt. Die Wandlung von A.J. Fikry hat etwas berührendes. Warum er an Maya immer wieder Buchempfehlungen richtet, wird im Laufe der Erzählung geklärt.

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Veröffentlicht am 19.10.2025

A. J. Fikrey

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Ein Buch über einen 39jährigen grummeligen Typen namens A. J. Fikry. Er lebt auf einer Insel und führt einen Buchhandel. Also aufgepasst, Bücher sind hier auch wichtig und Bestandteil.

Finde es sehr ...

Ein Buch über einen 39jährigen grummeligen Typen namens A. J. Fikry. Er lebt auf einer Insel und führt einen Buchhandel. Also aufgepasst, Bücher sind hier auch wichtig und Bestandteil.

Finde es sehr schön, wie es die Autorin schafft, auf nur so wenigen Seiten eine so herzerwärmend Geschichte zu erschaffen. Ich mag den grummeligen A. J. und auch seine eigne Entwicklung in dem Buch. Sowie weitere Charaktere. Kann es nur empfehlen.

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Veröffentlicht am 15.10.2025

Ein stiller, warmherziger Roman über Bücher, Leben und zweite Chancen

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"Das erstaunliche Leben des A.J. Fikry" ist eines der "Bücher-über-Bücher", um das man als Leseratte früher oder später nicht herumkommt. Gabrielle Zevin erzählt hier in kurze Kapitel, jeweils eingeleitet ...

"Das erstaunliche Leben des A.J. Fikry" ist eines der "Bücher-über-Bücher", um das man als Leseratte früher oder später nicht herumkommt. Gabrielle Zevin erzählt hier in kurze Kapitel, jeweils eingeleitet durch eine Buchbesprechung der Hauptfigur zu einer Kurzgeschichte oder einem Roman, vom Leben des fiktiven Buchhändlers A.J. Fikry. Der Erzählzeitraum spannt sich dabei über mehrere Jahre und vollzieht sich teils in unvermittelten Zeitsprüngen. Die 257 Seiten sind also wie ein Leben im Schnelldurchlauf - weniger eine fortlaufende, spannungsgetriebene Handlung, mehr eine lose Abfolge von Lebensmomenten. Das war zwar nicht ganz das, was ich erwartet hatte, es ist aber mit seinen Aufs und Abs, Brüchen und Zufällen eine Geschichte, wie sie nur das Leben selbst so schreiben kann. Auch wenn der generelle Handlungs- und Spannungsbogen oftmals etwas willkürlich erscheint, ist der Roman kurz genug, um rein von seinen leisen Töne, seiner Menschlichkeit und Wärme zu leben.

"Wir lesen, um zu wissen, dass wir nicht allein sind. Wir lesen, weil wir allein sind. Wir lesen und sind nicht allein”

Gabrielle Zevin schreibt aus auktorialer Perspektive und wechselt innerhalb der Kapitel oder Absätze häufig mehrmals den Blickwinkel zwischen den auftretenden Figuren. In Kombination mit dem literarischen, reduzierten Schreibstil ergibt sich so ein unaufdringliches, manchmal jedoch verwirrendes Gesamtbild, mit dem man erst warm werden muss. Von Anfang an sehr gut gefallen haben mir allerdings die vielen literarischen Anspielungen, die Gespräche über Bücher, die Verweise auf bekannte Werke und natürlich nicht zuletzt das Setting einer kleinen Inselbuchhandlung.

"Ein Ort ohne Buchhandlung ist kein Ort"


So entfaltet das Buch seinen Charme erst nach und nach, sobald man sich an die Erzählart und die Zeitsprünge gewöhnt hat - vor allem jedoch durch die Figuren, deren Lebensgeschichten und Beziehungen. Auch wenn in den 257 Seiten nicht viel Raum bleibt, auf alle Figuren ausführlich einzugehen, sind sie herzerwärmend gezeichnet. Besonders A.J. Fikry, anfangs ein verschlossener, mürrischer Buchhändler, wächst einem mit der Zeit sehr ans Herz. Auch Nebenfiguren wie Maya, Amelia und die anderen Inselbewohner haben Charakter.

“Worin unterscheidet sich ein Buch von einem anderen? Es gibt diese Unterschiede, befindet A.J. Wir müssen viele dieser Bände aufschlagen. Wir müssen glauben. Wir akzeptieren, manchmal enttäuscht zu werden, um uns hin und wieder beglücken zu lassen.”

Insgesamt erzählt der Roman auf berührende Weise von Verlust, Neuanfang und der Kraft der Geschichten, die Menschen miteinander verbinden. Allerdings gelingt es der Autorin nicht, wirklich in die Tiefe zu gehen. Dazu sind die Figuren doch noch zu skizzenhaft, die Dialoge zu glatt und die Konflikte zu schnell gelöst. Es ist und bleibt ein Wohlfühlbuch mit literarischem Schreibstil, das ich gerne gelesen habe, für mich aber kein Must-Read ist.



Fazit

"Das erstaunliche Leben des A.J. Fikry" ist ein stiller, warmherziger Roman über Bücher, Leben und die zweite Chance. Er überzeugt durch Atmosphäre, Buchliebe und Wärme, ohne dabei allzu tief zu graben. Wer leise Geschichten mit viel Herz, aber wenig Dramatik mag, wird sich darin wohlfühlen, für mich persönlich hat sowohl etwas Tiefe als auch Pepp gefehlt.

Veröffentlicht am 13.09.2025

Ein Buch über Bücher

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So erstanlich finde ihc das Leben von A. J. nicht, er ist Buchhändler und Witwer.. Etwas knurrig und mit festen Ansichten. über Bücher. Er mag Kurzgeschichten im Gegensatz zu mir., zu einigen anderen ...

So erstanlich finde ihc das Leben von A. J. nicht, er ist Buchhändler und Witwer.. Etwas knurrig und mit festen Ansichten. über Bücher. Er mag Kurzgeschichten im Gegensatz zu mir., zu einigen anderen Themen teile ich seine . Das macht diese Geschichte interessant. Er gibt zu bekannten Kurzgeschichten vor jedem Kapitel eine Kurzrezension ab. Kurz und Knackig.. Das was er schreiben lässt, ist nachvollziehbar und zeitgt das eine Rezi nicht lang sein muss.
Dazu wird von seinem Leben erzählt, eine neue Frau, ein adoptiertes Kind.
Im Mittelpunkt aber immer die Buchhandlung und die Bücher.
Die Worte die die Autorin A. J. in den Mund legt, waren ein tolles Meinungsbild zu vershiedenen Autoren und ihren Werken, Roald Dahl oder Edgar Allan Poe, alle bekommen zu ihren bekanntesten Werken einen Kommentar.
Die Lebensgeschichte dagegen ist eher austauschbar. Nette Protagonisten, eher unscheinbare Nebenfiguren, eine alltägliche Umgebung zumindstens in der Literatur.
Leider ist deises Buch schon vor 11 Jahren schon einmal erschienen: Unter dem Titel "Die Widerspändigskeit des Glücks". Während des Lesens das Gefühl zu haben, das habe ich schon mal gelesen, hat die Autorin kopiert? ist schlimm. Denn ich habe ihr mit diesen Gedanken Unrecht getan. Es sollte meiner Meinung nach erwähnt werden das es eine Neuauflage. ist. Denn das alte Buch steht in meinem Regal und dieses habe ich als Leseexemplar erhalten, aber wenn ich es gekauft hätte wäre das sehr ärgerlich gewesen.