Cover-Bild Ära der Drachen - Schattenreiter

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19,99
inkl. MwSt
  • Verlag: LYX
  • Genre: Fantasy & Science Fiction / Fantasy
  • Seitenzahl: 736
  • Ersterscheinung: 07.04.2016
  • ISBN: 9783736301863
Gesa Schwartz

Ära der Drachen - Schattenreiter

Unsere Welt in der Zukunft. Ein Krieg zerstörte unsere Zivilisation und trieb die überlebenden Menschen in den Untergrund, wo sie in heruntergekommenen Enklaven leben. Die Oberwelt jedoch wird von den Drachen und ihren Reitern beherrscht, angeführt von dem grausamen König Arkaron. Nur die Krieger der Schatten widersetzen sich unter dem Sturmreiter Norik der Herrschaft der Gewalt - geheimnisvolle Drachenreiter, die in der Unterwelt kaum mehr als Legenden sind. Doch als die Welt der jungen Sira im Feuer der Drachen verbrennt, begibt sie sich mit Norik und seinen Gefährten auf eine abenteuerliche Reise. Und sie lernt schnell, dass die ihr verhassten Drachen mehr sind als alles, was sie bisher für möglich hielt ...

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.05.2017

Viele offene Fragen

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Inhalt
Aufgewachsen in New York, hat Sira nie wirklich den Himmel gesehen, denn die Stadt gehört den Drachen und Menschen überleben nur tief in den Enklaven. Einzig Diebe wagen sich herauf und sie gehört ...

Inhalt
Aufgewachsen in New York, hat Sira nie wirklich den Himmel gesehen, denn die Stadt gehört den Drachen und Menschen überleben nur tief in den Enklaven. Einzig Diebe wagen sich herauf und sie gehört zu den Besten. Eines Tages tauchen Drachenreiter im Enklave auf. Männer, die es wagen mit den Bestien zu leben und sich gegen den König aufstellen. Leider folgen ihnen die Königsreiter und zerstören alles, was ihnen in den Weg kommt. In einem Kampf gelingt es Sira den obersten Krieger Nhor'garoth zu verletzen, der daraufhin ihr Leben fördert. Norik erkennt dabei das Drachenblut in ihr und bietet ihr eine Ausbildung zur Drachenreiterin an. Von Rache getrieben lässt Sira sich darauf ein, doch sie ahnt nicht, wie schwer der Weg werden wird.

Meine Meinung
Ich habe bereits Bücher der Autorin gelesen, weshalb ich mich auf dieses gefreut habe. Sie hat mich bisher immer mit ihrer Weltbildung und ihren Charakteren beeindrucken können, daher war es ein Muss zu diesem Buch zu greifen.

Der Leser findet sich in einer zukünftigen Welt wieder, die vom grausamen König und seinen Drachenreitern beherrscht wird. Vielerorts ist nicht einmal mehr der Himmel sichtbar und die Luft so vergiftet, dass ein Mensch diese nicht atmen kann. So auch in New York.
Die letzten Überlebenden haben sich Enklaven tief unter der Erde geschaffen, wo jeder Tag ein Kampf ist. Um etwas zu verdienen, wagen sich so manch Mutige an die Oberfläche um Drachenkristalle zu sammeln. Sie sind ein seltenes und begehrtes Gut, doch ihre Reinheit ist es, die den Wert bestimmt.

In dieser Welt stehen zwei Parteien einander gegenüber. Da sind die Königsreiter, Getreue von König Arkaron, der alle seinem Willen unterwerfen will. Als oberster Krieger vollführt Nhor'garoth dessen Willen und zerstört alles, was sich ihm in den Weg stellt. Dem stellen sich die Drachenreiter entgegen. Sie kämpfen für die Freiheit aller Menschen und versuchen diese zu beschützen. Für manche sind sie bloß Legenden, ein Hoffnungsschimmer in der untergehenden Welt.

Unfreiwillig gerät Sira zwischen die Fronten und muss mit ansehen, wie die Königsreiter das Enklave, ihre Heimat, zerstören. Nach einigem Hin und Her schließt sie sich den Drachenreitern an, muss sich aber auch hier durchsetzen, denn die Männer wollen nur widerwillig eine Frau in ihre Reihen aufnehmen.

Das Buch ist voller Licht und Schatten. Die wenigen Momente des Lichts offenbaren Sira wie ein Leben in Sicherheit und unter freiem Himmel aussehen könnte. In ihnen kann sie sich erlauben glücklich zu sein und zu lächeln, doch diese Momente sind selten und zumeist recht kurz.

Über der ganzen Handlung liegt eine dunkle und drückende Stimmung. Man weiß, dass die Gefahr all gegenwärtig ist, was wirklich an den Nerven zehrt, die Spannung aber dadurch konstant hält.

Die Erzählstimmen von Sira, Norik aber auch Nhor'garoth bieten die verschiedensten Einsichten und führen dem Leser interessante Informationen zu, die schließlich auch ihre Taten erklären. Die Entwicklung ist gut aufgebaut und passt sehr gut, ist an mancher Stelle aber leider in die Länge gezogen. Ein wenig haben mir in dem Ganzen aber die Erklärungen gefehlt. Einerseits haben wir das uns bekannte Amerika, doch dann ist da auch König Arkaron. Und überhaupt, wo kommen die Drachen her? Wie konnte das Fantastische überhaupt entstehen?

Es scheint beinahe, dass nach dem Großen Krieg die Welt wieder in mittelalterliche Verhältnisse gefallen ist. Alles Moderne ist ausradiert worden. Da frage ich mich allerdings, warum die ganze Handlung nicht von Anfang an in einer alternativen Welt spielt.

Fazit
Es ist schwer dieses Buch zusammen zu fassen. Wir haben hier den typischen Schreibstil der Autorin, der ja eh nicht alle überzeugen kann, den ich aber liebe, und eine spannende Geschichte mit einem Hauch Romantik. Mit durchaus interessanten Charakteren wird aber eine Handlung aufgebaut, die doch so manche Schwächen hat. Die Autorin schafft es nicht alle auftauchenden Fragen zu beantworten, was das ganze Gerüst nicht sonderlich stabil macht. Einige kleine Änderungen hätten dem Ganzen einen anderen Touch verliehen und die Geschichte anders aufgestellt.

Veröffentlicht am 23.12.2017

Drachen, ungezähmt

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Gesa Schwartz - Die Ära der Drachen - LYX

New York, Postapokalyse
In den Tunneln des ehemaligen New York, leben die Menschen in eine Enklave.
Diejenigen, die das große Frostfeuer der Drachen überlebt ...

Gesa Schwartz - Die Ära der Drachen - LYX

New York, Postapokalyse
In den Tunneln des ehemaligen New York, leben die Menschen in eine Enklave.
Diejenigen, die das große Frostfeuer der Drachen überlebt haben, sind eine lose Gemeinschaft von Dieben, Schwarzhändlern, Waisen und Einzelgängern.
Sira ist nichts weiter geblieben, als Andor, ihr kleiner Bruder. Eines Tages wird auch er Opfer eines zornigen, allesvernichtenden Drachenfeuers und Sira schwört Rache.
Als sie sich den Schergen des unmenschlichen Königs stellt, erweckt sie die Magie in sich. Sira entstammt einem uraltem Geschlecht. Sira ist ein Drachenblut.
Gegenüber diesem übermächtigen Feind, ist Sira chancenlos und schließt sich den Drachenreitern der Gilde an. Allen voran, Norik, der Krieger des Sturms, er spürt die magische Energie, die Sira inne hat.
Sira muss sich in der Gilde erst einmal durchsetzen, ihr ungeduldiger Wunsch, als Kriegerin ausgebildet zu werden, um den Mörder ihrers Bruders zu töten, wird mit einem spöttischen Lächeln quittiert.
"Sie ist ein junges Mädchen, soll sie doch Heilerin werden.."
Um erstmal in die Nähe des Trainingsgelände zu kommen, muss Sira die Regeln brechen, an die sich jeder halten soll.
Die junge Diebin, die wie ein Streetfighter kämpft, hat vor nichts Angst, außer den Drachen, die sie hasst und die sie vernichten will.

Doch hier, gehören die Drachen zur Gilde und wenn sie ihnen nicht genügend Respekt erweist, wird keiner sich herablassen, mit ihr zu trainieren. Drachenkrieger und Drache bilden eine untrennbare Einheit und sind in Freundschaft und Magie verbunden.
Als Sira diese Lektion gelernt hat, trifft sie im verbotenen Wald, einen wunderschönen schwarzen Drachen, der ihr eigentlich lieber den Kopf abbeissen würde, da irgendetwas sieht er in Sira und schließt einen Pakt mit ihr.

Für mich ist Gesa Schwartz eine Ausnahmepoetin, aber dieses Mal, konnte ich als aufmerksamer Leser, nicht "mit" ihr sein.
Ein Epos, das gerne eines geworden wäre, das sich dank seiner Wortlastigkeit selbst den Schwung nahm. Von vielen als Unverständlichkeit gedeutet, ist es doch eher umständlich und anstrengend, um einen gezielten Sinn zu erfassen.
Als Leser, braucht man doch auch etwas Raum zwischen den "Seiten", die Seele will mit in fremde Welten genommen werden, nicht mit fiebertraumartigen Illusionen und grausamen Adjektiven zugestellt werden. So kann sie nicht fliegen..
Das Frauen in der Zukunft, immer noch von alten Traditionen herabgesetzt werden, kommt zu oft in dem Buch vor, als dass man es ignorieren könnte.
Dem letzten Roman von Gesa Schwartz, habe ich mit Überzeugung 5 Sterne gegeben, es ist schade, dass ich es hier nicht kann.

Veröffentlicht am 15.09.2016

unausgegoren und verkorkst

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„Die Ära der Drachen“ spielt in einer dystopischen Zeit nach Kriegen und Krankheiten in einem teilweise zerstörten New York. Die Menschen sind vor der tödlichen Luft in den Untergrund gegangen. Nur mit ...

„Die Ära der Drachen“ spielt in einer dystopischen Zeit nach Kriegen und Krankheiten in einem teilweise zerstörten New York. Die Menschen sind vor der tödlichen Luft in den Untergrund gegangen. Nur mit Atemmasken ist ein Überleben an der Oberfläche noch möglich. Dort verdient die junge Sira durch Diebstähle und das Sammeln von Wertgegenständen den Lebensunterhalt für sich und ihren Bruder. Aber in dieser düsteren Welt drohen noch mehr Gefahren. Allen voran bösartige Drachen und ein grausamer König und die Scherbenkönigin, die ihre Schergen ausschicken, die letzten freien Menschen zu töten oder zu unterdrücken.
Es gibt aber eine menschliche Bastion gegen das Böse. Die Krieger der Schatten widersetzen sich unter dem Sturmreiter Norik der Herrschaft der Gewalt – geheimnisvolle Drachenreiter, die in der Unterwelt kaum mehr als Legenden sind und in mentaler Symbiose mit gutartigen Drachen kämpfen.
Sira landet im Ausbildungslager der Drachenreiter und schafft es, als erste Frau dort aufgenommen zu werden. Um auch das wichtige Drachenschwert zu erhalten muss sie im verbotenen Wald nach Drachengold suchen und trifft dort den hochgefährlichen Feuerdrachen Bharkardhos.
Was mir gefallen hat?
Sira ist eine mutige junge Frau und war mir schnell sympathisch. Sie lässt sich von den arroganten Drachenreitern nichts gefallen und weiß was sie will. Man merkt zwar ziemlich schnell, dass sie mehr zu sein scheint, als eine ganz normale Frau, aber der Weg zum Entdecken ihrer wahren Kräfte ist gut beschrieben. Die Drachenreiter können mit den Drachen durch eine Art Gedanken-Gespräch kommunizieren. Diese Gespräche, vor allem mit dem Feuerdrachen Bharkardhos haben mir ausgesprochen gut gefallen. Überhaupt sind die guten Drachen sehr abwechslungsreich beschrieben und haben richtige „menschliche“ Charaktere.
Was mir nicht gefallen hat?
Leider fast die Hälfe des Buches ist in einem ganz fürchterlich verqueren Erzählstil verfasst. Vor allem die meisten Drachenkämpfe und fast alle Szene, in denen die Scherbenkönigin und Nhor’garoth vorkommen, sind irritierend, verwirrend bis sogar vollkommen unverständlich. Die Sätze sind voller Worthülsen, Adjektiven und überzogener Phrasen. Gedanken werden nur angedeutet, abgebrochen, nicht ausgesprochen. Die Beschreibungen sind verschachtelt, unübersichtlich, unvollständig. Die Handlungen folgen keinem logischen Ablauf. Eine Allegorie wird fast nahtlos an die andere gereiht. Leider werden diese auch im Laufe des Buches in ähnlichen Szenen ständig wieder verwendet.
Ebenfalls liebt die Autorin die Evidenz (=: Detaillierend-konkretisierende Häufung, bei der der eigentliche Hauptgedanke in mehrere koordinierte Teilgedanken getrennt wird, die als Aufzählung erscheinen, den Hauptgedanken aufgreifen und im Detail ausführen). Man versteht ja schon die Beschreibung nicht.
Dies alles führt dazu, dass ich viele Abschnitte zweimal gelesen habe. Trotzdem leider oft, ohne zu kapieren, was mir hier eigentlich erzählt werden soll. Nach seitenlangen Sequenzen blieb ich mit vielen Fragen und großer Verwirrung zurück und hätte es nicht eine Leserunde gegeben, in der mir manche Erklärungen von schlauen Mitleserinnen gegeben wurden, dann wäre ich oftmals schier verzweifelt.
Fazit?
Das Vorgängerbuch von Gesa Schwartz fand ich interessant und sehr lesenswert. Die Geschichte „Ära der Drachen“ hatte wirklich großes Potential. Dies wurde aber meiner Meinung nach verschenkt. Ich frage mich, was sich das Lektorat dabei gedacht hat dem Leser so ein unausgegorenes Buch vorzusetzen. Noch dazu, wo es ja eine Reihe werden soll. Ich werde die Fortsetzung nicht lesen, obwohl mich sehr interessieren würde, wie es mit Sira weitergeht. Aber der überzogene Schreibstil hat mir den letzten Nerv geraubt und mir das Lesevergnügen total genommen.