Klassischer Kriminalroman mit Tiefe und ruhigem Tempo
Mit „Der Spieler“ habe ich mein erstes Buch von Inge Löhnig gelesen und es war für mich eine sehr schöne Entdeckung. Der Kriminalfall ist intelligent aufgebaut und entwickelt sich ruhig, aber stetig. Mehrere ...
Mit „Der Spieler“ habe ich mein erstes Buch von Inge Löhnig gelesen und es war für mich eine sehr schöne Entdeckung. Der Kriminalfall ist intelligent aufgebaut und entwickelt sich ruhig, aber stetig. Mehrere Handlungsstränge greifen nach und nach ineinander und ergeben am Ende ein schlüssiges Gesamtbild.
Besonders gut gefallen hat mir die Mischung aus intensiver Ermittlungsarbeit und den persönlichen Einblicken in das Leben von Kommissar Konstantin Dühnfort. Das wirkt glaubwürdig und verleiht der Geschichte zusätzliche Tiefe, ohne vom eigentlichen Fall abzulenken. Der Schreibstil ist angenehm und unaufgeregt, ganz ohne Effekthascherei.
Für mich ist „Der Spieler“ ein klassischer Kriminalroman im besten Sinne. Spannend, durchdacht und gut erzählt. Ich werde die weiteren Bände der Reihe auf jeden Fall lesen und bin gespannt, wie es mit Dühnfort weitergeht.