Ein richtig toller Krimi!!
Dies ist das erste Buch von Inge Löhnig, das ich gelesen habe und bereits der 10. Teil der Kommissar Dühnfort Reihe. Es geht hier um die Aufklärung einer Mordserie, bei der der Täter stets einen kleinen ...
Dies ist das erste Buch von Inge Löhnig, das ich gelesen habe und bereits der 10. Teil der Kommissar Dühnfort Reihe. Es geht hier um die Aufklärung einer Mordserie, bei der der Täter stets einen kleinen Spielstein hinterlässt. Wie hängen die Taten zusammen und was geschah damals in der Vergangenheit, dass jemand so gnadenlos Rache nimmt?
Der flüssige Schreibstil gefällt mir unheimlich gut und ich hatte oft Probleme damit, das Buch aus der Hand zu legen - so gefangen war man in der Geschichte. Die Hauptprotagonisten sind sehr sympathisch und lebensecht gezeichnet. Konstantin Dühnfort ist ein engagierter Ermittler, der aber auch ein Privatleben hat. Diese Mischung aus Ermittlungsarbeit und Privatmensch gefällt mir unheimlich gut und macht für mich eine gute Geschichte aus. Erzählt wird in mehreren Erzählsträngen, die nach und nach zusammenlaufen und die Hintergründe der Taten offenbaren. Die Spannung wird über die mehr als 400 Seiten durchgehend gehalten, ohne auf Brutalität und übermäßiges Blutvergießen zu setzen. Ab Mitte des Buches hatte ich einen ersten Verdacht, wer der Mörder sein könnte, wurde aber gegen Ende eines Besseren belehrt...die Auflösung bietet noch einmal eine Überraschung.
"Der Spieler" war ein Kriminalroman ganz nach meinem Geschmack und konnte mich von der ersten bis zur letzten Seite begeistern. Bitte mehr davon! Der einzige, klitzekleine Kritikpunkt sind die vielen Namen, die in der Geschichte vorkommen - hier ist teilweise etwas Konzentration erforderlich. Ich hoffe, dass es bald eine neue Geschichte des sympathischen Kommissars geben wird und würde mich sehr darüber freuen.