Cover-Bild Ups, ich darf auch Nein sagen
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18,00
inkl. MwSt
  • Verlag: humboldt
  • Themenbereich: Gesundheit, Beziehungen und Persönlichkeitsentwicklung - Ratgeber für Eltern
  • Genre: Ratgeber / Lebenshilfe
  • Ersterscheinung: 26.08.2025
  • ISBN: 9783842617872
Inke Hummel

Ups, ich darf auch Nein sagen

Eine Vorlesegeschichte, die deinem Kind hilft, selbstbewusst Grenzen zu setzen. Dein Kind stärken und schützen. Illustriert von Verena Potthast. Spiegel-Bestsellerautorin
-Einzigartiges Konzept: Die Vorlesegeschichten und Tipps
helfen Eltern, mit ihrem Kind ins Gespräch zu kommen
-Die Bücher behandeln gefragte Themen aus Familienberatungen und typische Situationen aus dem Kinderalltag

Leonora hat keine Lust, sich von Tante
Therese knuddeln zu lassen. Darf sie jetzt einfach Nein sagen, obwohl Therese dann beleidigt ist? Die Vorlesegeschichte begleitet Leonora dabei, mutig zu sich selbst zu stehen und ihre eigenen Grenzen gegenüber Fremden, Freunden oder Verwandten zu wahren. Inke Hummel zeigt, wie Eltern ihr Kind stärken und seine Mitbestimmung fördern.

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 20.10.2025

Kindgerechte, unterhaltsame Vorlesegeschichte gepaart mit Elternratgeber

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ir kannten die Ups-Bücher vorher nicht und waren ganz neugierig auf diesen Band. In diesem sollen Kinder lernen, dass es in Ordnung ist, auch mal „Nein“ zu sagen und selbstbewusst Grenzen zu setzen. Inke ...

ir kannten die Ups-Bücher vorher nicht und waren ganz neugierig auf diesen Band. In diesem sollen Kinder lernen, dass es in Ordnung ist, auch mal „Nein“ zu sagen und selbstbewusst Grenzen zu setzen. Inke Hummel verbindet hier eine unterhaltsame Vorlesegeschichte mit Tipps und Impulsen, die Eltern Gesprächsanregungen bieten. Die Geschichte ist in sechs überschaubare Kapitel gegliedert, welche sehr flüssig zu lesen sind. Sie punktet mit viel Humor und beschreibt Alltagssituationen wie sie wohl jeder aus dem Familienleben kennt. Die Protagonistin, die 6-jährige Leonora, stellt sich zu Beginn des Buches vor. Die gesamte Geschichte ist in der der 1. Person verfasst, was eine engere emotionale Bindung zur Hauptfigur schafft. Leonora ist ein aufgewecktes Mädchen, mit dem sich kleine Leser gut identifizieren können. Die urkomischen, kunterbunten Illustrationen im Buch helfen außerdem dabei, sich Leonoras Erlebnisse gut vorzustellen. Immer wieder kommt sie in unangenehme Situationen, in denen ein „Nein-Gefühl“ in ihr aufsteigt. Nach jedem Kapitel der Vorlesegeschichte folgen der Ratgeberteil mit Fragen und Anregungen. Diesen finde ich ebenfalls sehr gelungen! Ich habe mit meinem Sohn immer zuerst ein Kapitel gelesen um danach dann gemeinsam zu reflektieren. Vor und nach Leonoras Erzählungen richtet sich die Autorin direkt an die kleinen Leser. Überhaupt merkt man, dass hier die Kinder und insbesondere ihre Gefühle im Vordergrund stehen. Ich finde „Ups, ich darf auch Nein sagen“ ist ein wertvolles Buch zum gemeinsamen Lesen, welches die Selbstbestimmung von Kindern und das gegenseitige Verständnis fördern kann.

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Veröffentlicht am 14.10.2025

Gelungene Heranführung an ein wichtiges Thema für groß & klein

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Das Buch beschäftigt sich mit allerlei alltäglichen Situationen, in denen ein Kind oder auch ein Erwachsener mit einem "Nein-Gefühl" konfrontiert werden kann und bekräftigt einen darin zu diesem Gefühl ...

Das Buch beschäftigt sich mit allerlei alltäglichen Situationen, in denen ein Kind oder auch ein Erwachsener mit einem "Nein-Gefühl" konfrontiert werden kann und bekräftigt einen darin zu diesem Gefühl zu stehen und es offen zu kommunizieren. Die Hauptfigur und deren Eltern sind einem von der ersten Seite an sympathisch und es macht Spaß sie durch das Buch hindurch zu begleiten. Trotz der vielen Anreize und Überlegungen liest es sich nicht wie ein Sachbuch sondern wie eine humorvolle Geschichte, bei der man ganz nebenbei etwas lernt. Etwas lernen im Umgang mit dem eigenen Kind, mit anderen Erwachsenen oder auch im Verständnis für das eigene Kind. Es zeigt wie ein liebevoller Umgang mit sich selbst und mit den Kindern aussehen kann.

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Veröffentlicht am 26.09.2025

Sehr hilfreich

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Das Buch gehört zur UPS-Reihe, die ich bisher noch nicht kannte. Das Cover finde ich sehr schön gestaltet, die kleine Leonore ist gut dargestellt. Das Buch ist sehr hochwertig, stabiles Cover und recht ...

Das Buch gehört zur UPS-Reihe, die ich bisher noch nicht kannte. Das Cover finde ich sehr schön gestaltet, die kleine Leonore ist gut dargestellt. Das Buch ist sehr hochwertig, stabiles Cover und recht starke Seiten.
Es handelt sich um eine Vorlesegeschichte für Kinder unter dem Motto selbstbewusst Grenzen setzten. Ich finde es ist auch ein Ratgeber für Eltern. Es werden kindgerecht viele wichtige Themen angesprochen. Wie z.B. „Dein Körper gehört dir“, „Geh nicht mit Fremden mit“, „Übergriffige Freunde“ und anderes. Sehr gut finde ich die Boxen „Komm mit deinem Kind ins Gespräch“ – eine hilfreiche Anleitung wie man das Thema bei seinem Kind ansprechen kann. Durch das Buch führt die kleine Hauptperson Leonore, die ich sehr gelungen finde.
Das Buch ist farblich sehr schön gestaltet, passenden und lustige Bilder lockern den Text auf. Die Textteile für die Kinder sind gut zu Verstehen und auch interessant geschrieben.

Von uns eine Empfehlung, wenn man Anregungen zu diesem Thema sucht/braucht.

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Veröffentlicht am 06.11.2025

Mut zum Nein

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Ein wichtiges Buch zu einem noch wichtigeren Thema! „Nein sagen“ zu dürfen und eigene Grenzen zu erkennen, ist etwas, das Kinder früh lernen sollten und genau hier setzt dieses Buch an. Besonders gelungen ...

Ein wichtiges Buch zu einem noch wichtigeren Thema! „Nein sagen“ zu dürfen und eigene Grenzen zu erkennen, ist etwas, das Kinder früh lernen sollten und genau hier setzt dieses Buch an. Besonders gelungen finde ich den Ratgeberteil, der wertvolle Impulse und Gesprächsanregungen für Eltern liefert. Viele Gedanken bleiben im Kopf und lassen sich gut in den Familienalltag übertragen.

Allerdings haben uns die Geschichten und auch die Illustrationen nicht ganz abgeholt. Sie wirken teilweise etwas konstruiert, und meine Neffen konnten sich nicht immer gut mit ihnen identifizieren.

Mein Tipp: Unbedingt zuerst allein lesen und dann gemeinsam mit dem Kind, damit man auf mögliche Fragen vorbereitet ist.

Trotz kleiner Schwächen ist es ein Buch mit einer wichtigen Botschaft, das Gespräche über Grenzen, Mut und Selbstvertrauen anstößt. Für zukünftige Bände würde ich mir mehr Vielfalt in den Figuren und Situationen wünschen, das würde das Buch noch stärker und greifbarer machen.

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Veröffentlicht am 03.10.2025

Vorlesebuch über ein wichtiges Thema

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Im Mittelpunkt des Buches steht die kleine Leonora, die in die erste Klasse geht. In der Vorlesegeschichte erlebt sie einiges, muss auf Tante Theresas Geburtstag, Möbelpacker heben sie einfach zur Seite, ...

Im Mittelpunkt des Buches steht die kleine Leonora, die in die erste Klasse geht. In der Vorlesegeschichte erlebt sie einiges, muss auf Tante Theresas Geburtstag, Möbelpacker heben sie einfach zur Seite, hat eine Begegnung mit einem Hund und Ähnliches. Leonora lernt, mit ihren Gefühlen umzugehen und dass sie Nein sagen darf und muss, wenn ihr etwas nicht geheuer ist. Es gibt allerdings auch Situationen, wo sie sozusagen »durch muss«, beispielsweise der Tante gratulieren oder zeitig am Morgen aufzustehen, damit sie pünktlich in die Schule kommt.

Dazwischen gibt es Abschnitte für Eltern, mit Tipps und Ratschlägen, die teilweise etwas belehrend rüberkommen und die jeder mit Hausverstand wissen könnte. Dennoch sind auch gute Vorschläge dabei, wie man beispielsweise mit den Kindern Situationen, die Mut erfordern, einüben kann.

Meine beiden ältesten Enkelinnen (5 und 7), haben die Geschichten rund um Leonora zeitweise ein wenig langweilig gefunden. Dadurch, dass die Autorin zahlreiche »lehrreiche« Situationen einbauen wollte, ist die Spannung ein wenig verloren gegangen. Kinder spüren schnell, wenn Bücher einen »Erziehungseffekt« haben sollen. Bei der Geschichte, in der Leo Leonora (die ähnlichen Namen sind gewollt?) auffordert, doch mit dem Roller die Rutsche hinunterzufahren, haben beide den Kopf geschüttelt. »Ich hätte gesagt, mach’s doch selbst«, hat meine jüngere Enkelin sofort eingeworfen. Die Ältere hat sich gleich bei der ersten Geschichte gewundert: Sie selbst liebe es, wenn ihre Mama ihr eine schöne Frisur macht und das ziepe nie, hat sie gemeint. Und sie hätten sich beide mehr Bilder gewünscht, es ist doch sehr viel Text für die Zielgruppe.
Fazit: Ein wichtiges Thema, das stellenweise ein wenig konstruiert aufbereitet wurde, dennoch ein lesenswertes Buch.

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