Cover-Bild Die geheime Sprache unseres Körpers
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20,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Kösel
  • Themenbereich: Gesundheit, Beziehungen und Persönlichkeitsentwicklung - Körper und Geist
  • Genre: Ratgeber / Gesundheit
  • Seitenzahl: 368
  • Ersterscheinung: 05.11.2025
  • ISBN: 9783466348473
Jennifer Mann, Karden Rabin

Die geheime Sprache unseres Körpers

Das Nervensystem regulieren, den Körper heilen, den Geist beruhigen - Körperübungen zur Selbstheilung - »Inspirierend, bestärkend, praktisch« Bessel van der Kolk
Friederike Moldenhauer (Übersetzer)

Die neue Selbstheilungsbibel: Einfach umsetzbar, praktisch, körperfokussiert

Ob bei Angst, Burnout, Müdigkeit, Overthinking, People Pleasing oder unerklärlichen körperlichen Schmerzen – wenn man sich festgefahren fühlt, kann dieses Selbstheilungsprogramm helfen.

Stress und Trauma belasten unser Nervensystem, da sie es in einen erregten Zustand versetzen. Diese körperliche Reaktion schadet uns langfristig, denn sie hält uns in einem Überlebensmodus gefangen. Wenn wir diesen verlassen wollen, müssen wir lernen, die vom autonomen Nervensystem verwendete Sprache zu verstehen, denn es ist für die unbewusste Kommunikation zwischen unserem Gehirn und Körper verantwortlich. Die Körpertherapeut*innen und Gründer*innen der Chronic Fatigue School Jennifer Mann und Karden Rabin geben uns drei Schritte an die Hand, mit denen wir unser Nervensystem enträtseln und dessen Dysregulation auflösen können:

• Wahrnehmen: sich der dysregulierten Körperreaktionen bewusst werden und verstehen, warum sie auftreten

• Unterbrechen: diese Reaktionen unterbrechen

• Neugestalten: sie in hilfreiche Reaktionen umgestalten

Dazu nutzen sie Übungen, die auf der Polyvagal Theorie, Somatic Experiencing sowie entwicklungspsychologischen Ansätzen basieren und ganzheitliche Heilung ermöglichen.

»Alle, die sich ›gestresst, krank und festgefahren fühlen‹, täten gut daran, dieses Buch zu lesen.« Publishers Weekly

»Jen und Karden laden uns sanft dazu ein, unseren Körper und Geist sowie unsere Empfindungen und Gefühle zu erfahren, und uns mit uns selbst anzufreunden und für uns zu sorgen.« Bessel van der Kolk, Spiegel- und NYT-Bestsellerautor

»Dieses Buch beschreibt einen einfachen Ansatz, um Heilungsdurchbrüche zu erzielen, indem es die Neurologie des Geistes und die Physiologie des Körpers neu erfindet.« Joshua Rosenthal

Ausstattung: Mit zahlreichen Abbildungen

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 19.12.2025

Praktische Körperübungen, um eine ganzheitliche Selbstheilung zu erreichen.

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Die Einleitung des Buches beginnt bereits vielversprechend mit den Worten: " Wenn Sie nicht weiterkommen, können wir Ihnen helfen." Auch wenn man schon vieles ausprobiert hat, sei es Schulmedizin, Yoga, ...

Die Einleitung des Buches beginnt bereits vielversprechend mit den Worten: " Wenn Sie nicht weiterkommen, können wir Ihnen helfen." Auch wenn man schon vieles ausprobiert hat, sei es Schulmedizin, Yoga, Akupunktur, Aromatherapie, kognitive Verhaltenstherapie, Atemübungen oder sonstige Therapieformen, und alles hat bislang nicht zufriedenstellend geholfen, so besitzt der Körper doch ein großes Potential zur Selbstheilung, das man nutzen kann, um endlich gesund zu werden.

In diesem Ratgeber werden verschiedene körperbasierte Übungen vorgestellt, die das Nervensystem regulieren und so auch den Körper heilen können. Beispiele hierfür sind unter anderem die Schmetterlingsumarmung, polyvagale Übungen, Weiterentwicklung des beobachtenden Selbst, Boxatmung, Klopfakupressur, Herunterregulierung des Sympathikus, Übungen zur Regulierung des Vagusnervs, Beschäftigung mit dem Inneren Kind und vieles mehr.

Ich selbst leide unter Migräne, Hashimoto-Thyreoiditis und einer weiteren Autoimmunerkrankung und habe durch das Lesen dieses Ratgebers neue Hoffnung geschöpft. Auch ich habe vorher schon einiges ausprobiert, was jedoch leider bislang nicht tiefgreifend geholfen hat.

Ich habe das Buch erst einmal komplett durchgelesen und mir die Übungen angeschaut. Es ist stellenweise viel Theorie, aber ich denke, dies ist sehr wichtig, um zu verstehen, um was es geht und auf was man bei den Übungen achten sollte. Vor allem ist es elementar, die Übungen oft und regelmäßig zu wiederholen, um die Neuroplastizität anzuregen und so eine positive Wirkung zu erzielen. Es werden in dem Buch auch immer wieder positive Erfahrungsberichte von Klienten vorgestellt, die Hoffnung geben und motivieren.

Ich kann das Buch nur jedem empfehlen, der seine Gesundheit in die eigene Hand nehmen möchte und der bereit ist, mit Geduld und Beharrlichkeit an seiner Genesung zu arbeiten. Ich denke, es lohnt sich auf jeden Fall, die Übungen regelmäßig durchzuführen, um Körper, Seele und Geist zu unterstützen und vielleicht sogar zu heilen.

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Veröffentlicht am 14.12.2025

Ein gute Stütze und ein interessantes Buch.

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Das Buch hat ein wirklich schönes und interessantes Cover, die Darstellung des Körpers in Verbindung mit dem Titel geben ein harmonisches Gesamtbild ab. Die Haptik des Hardcover Buches finde ich sehr ansprechend.

Ich ...

Das Buch hat ein wirklich schönes und interessantes Cover, die Darstellung des Körpers in Verbindung mit dem Titel geben ein harmonisches Gesamtbild ab. Die Haptik des Hardcover Buches finde ich sehr ansprechend.

Ich war neugierig auf das Thema und wurde nicht enttäuscht. Das Buch hat ein übersichtliches und gut strukturiertes Inhaltsverzeichnis. Die Einleitung und Anleitung haben mich gut auf das Buch eingestimmt. Ingesamt ist es in drei Teile aufgebaut, Geist, Körper und Mensch.

In den jeweiligen Teilen gibt es Kapitel mit passenden Übungen. Die Kombination aus Sachtext, Beispielen und Übungen hat mir gut gefallen. Ich konnte den Themen gut folgen und ich konnte viel daraus lernen. Unser Nervensystem ist unglaublich vielfältig und von vielen Faktoren abhängig, wenn es gestört ist gibt es dafür viele Gründe aber auch Möglichkeiten dieses neu zu gestaltet. Mir haben die Ansätze in dem Buch gu gefallen. Der Schreibstil war sehr verständlich und im Allgemeinen konnte mich das Buch überzeugen. Es ist für die betroffenen Personenkreise eine echte Hilfe und ich empfehle es weiter.

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Veröffentlicht am 25.12.2025

👍 Interessante Einblicke und Hilfestellungen zur Selbstheilung 🫶

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Titel
Der Buchtitel machte mich sofort neugierig. „Die geheime Sprache unseres Körpers“ – das hört sich vielversprechend an. Den Zusatz „Das Nervensystem regulieren, den Körper heilen, den Geist beruhigen“ ...


Titel
Der Buchtitel machte mich sofort neugierig. „Die geheime Sprache unseres Körpers“ – das hört sich vielversprechend an. Den Zusatz „Das Nervensystem regulieren, den Körper heilen, den Geist beruhigen“ und „Körperübungen zur Selbstheilung“ finde ich ebenfalls sehr wichtig. Ich versprach mir durch das Buch direkt eine Hilfe, die für manche vielleicht auch nötig sein dürfte. Aber Näheres weiter unten!

Cover
Das Cover finde ich schon mal klasse. Es strahlt eine gewisse Ruhe aus und weckt definitiv die Neugier. Ein absolut tolles Cover!

Autoren
Von Jennifer Mann und Karden Rabin hatte ich vorher noch nichts gehört und gelesen. Das macht mir aber normalerweise auch nichts aus, denn so mancher unbekannte Autor ist es definitiv wert, das Buch, das von demjenigen veröffentlicht wurde zu lesen.

Inhalt
Im Grunde genommen wird schon durchs Cover und den Klappentext sehr deutlich, worum es in diesem Buch geht. Dieses Buch soll die interessierten Leser und Betroffenen darin unterstützen, die Selbstheilungsprogramme des eigenen Körpers zu aktivieren, um aus so mancher chronischen Erkrankung (aber nicht nur dieser) den Weg wieder heraus zu finden. Wichtig ist es, die teilweise sehr ausführliche Theorie zu verinnerlichen, um dann mit den nachfolgenden Übungen, Reflektion und Wahrnehmung negative Muster aufzubrechen und loszuwerden.

Das Buch unterteilt sich in

- Einleitung
- Anleitung
- Teil I – Geist
- Teil II – Körper
- Teil III - Mensch
- Schlussbemerkung
- Anmerkungen
- Über die Autor*innen

Zugegeben, mit dieser Auflistung habe ich auch einiges weggelassen. Aber ich bin der Ansicht, dass es am besten funktioniert, wenn man sich mit der Thematik beschäftigt und sich auch voll und ganz auf das Buch einlässt.

War es mir zuweilen zu „theoretisch“? Durchaus. Hätte man manches weglassen können? Vielleicht. Es ist schwer, das zu beurteilen, weil vieles, das angeführt wurde auch zu späterer Zeit wichtig wurde.

Auf alle Fälle hat das Buch – auch wenn es zuweilen langatmig war – durchaus Eindruck hinterlassen. Auf positive Weise!
Warum?
Es hat den Fokus auf Dinge gerichtet, die ich so noch gar nicht in Betracht gezogen habe. Dinge, die wichtig sind, um zu verstehen, warum man so und nicht anders „tickt“ und agiert.

Gerade durch die Theorie sensibilisiert das Buch mehr und mehr, auf sich zu achten, auf das, was uns gut tut, auf das, was schlecht für uns ist und es hilft, mit den Übungen Veränderungen überhaupt erst möglich zu machen.

Fazit:
Was die Bewertung angeht, so bin ich dieses Mal sehr zwiegespalten. Ist die Thematik des Buches wichtig? Durchaus.
War es zu „theoretisch“? Ja, für mich schon.

Das wunderte mich insofern, dass ich eigentlich keine Probleme mit Ratgebern habe, selbst wenn diese zuweilen in „Fachchinesisch“ abdriften. Aber in dem Fall dieses Buches habe ich mir definitiv auch Auszeiten genommen. Und das sieht mir – zugegebenermaßen – nicht üblich.

Und dennoch kann ich mir richtig gut vorstellen, dass dieses Buch Betroffenen wirklich gut helfen kann.
Allerdings sollte man dann durchaus auch Durchhaltevermögen haben.

Man sollte immer auf die eigene Befindlichkeit achten. Dieses Buch lenkt den Blick auf Vieles, das einem nicht bewusst ist, nicht bewusst war und durchaus sehr hilfreich ist, um Muster zu durchbrechen. Dass dies auch wieder anders werden kann, dass dieser Teufelskreis durchbrochen werden kann, dafür steht das Buch.

Von mir gibt es deshalb 4 von 5 Gesundheits-⭐⭐⭐⭐Sternen.

Das Buch wurde mir im Rahmen einer Leserunde bei Lovelybooks zur Verfügung gestellt. Dies beeinflusst meine Meinung jedoch keineswegs.

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Veröffentlicht am 26.11.2025

Guter Ansatz, mäßig erklärt

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Das Buch beginnt vielversprechend, verfehlt für mich aber früh einen zentralen Punkt. Es beschreibt neurotypische Funktionsweisen und stellt sie als allgemeingültig dar. Gerade in einem aktuellen Sachbuch ...

Das Buch beginnt vielversprechend, verfehlt für mich aber früh einen zentralen Punkt. Es beschreibt neurotypische Funktionsweisen und stellt sie als allgemeingültig dar. Gerade in einem aktuellen Sachbuch hätte ich einen Hinweis erwartet, dass diese Sichtweise nicht für alle gilt, besonders nicht für Menschen mit ADHS oder Autismus.

Im zweiten Kapitel gibt es hilfreiche Übungen, die ich als Stärke des Buches sehe. Gleichzeitig zeigt sich, dass die Umsetzung auf ruhige und kontrollierte Umgebungen ausgelegt ist. Für Menschen, die im Alltag viel Reizintensität erleben, ist das unpraktisch. Obwohl empfohlen wird, die Übungen direkt anzuwenden, wirkt dieser Ansatz für mich weltfremd. Viele Techniken eignen sich eher präventiv zu Hause. Dafür sind sie allerdings überwiegend sehr gut.

Kapitel drei bis sechs enthalten mehrere problematische und veraltete Aussagen. Besonders störend ist die Behauptung, Tiere hätten keine Seele, sowie die traditionelle Zuordnung von Emotionsregulation zur Mutter. Solche Ideen stützen misogynes Denken, das man überall in sozialen Medien findet. Diagnosen werden auf einfache Dysregulation reduziert, wodurch der Eindruck entsteht, alles lasse sich mit der einen Methode lösen. Das wirkt verharmlosend und teilweise gefährlich.

Auch die Begriffe werden unsauber verwendet. Der Begriff Trigger wird zunächst mit Alltagsstress gleichgesetzt und erst später mit Trauma verknüpft. Zudem werden viele Diagnosen auf ein dysreguliertes Nervensystem zurückgeführt und mit Emotionen wie Wut oder Rückzug verbunden. In diesem Zusammenhang wird sogar ein Zusammenhang mit körperlichen Erkrankungen hergestellt. Das ist nicht komplett inkorrekt. Die Darstellung lässt allerdings kaum Raum für lebenslange Beeinträchtigungen, die ein erfülltes Leben trotzdem ermöglichen. Ebenso wird suggeriert, dass sich jeder Mensch im Kontakt mit anderen reguliert, was individuelle Unterschiede ignoriert.

Positiv ist der wertschätzende Ton. Die Autor*innen machen niemandem Vorwürfe. Dennoch wirkt vieles pseudooptimistisch. Die Botschaft lautet, man könne sich jederzeit bewusst in einen regulierten Zustand versetzen. Das klingt gut, kann aber zu Versagensgefühlen führen, wenn es nicht oder nur mäßig gelingt. Verstärkt wird das durch häufige Hinweise darauf, wie vielen Menschen die Methode geholfen habe, die zuvor mit Therapeuten und Ärzten keine Lösung fanden. Diese Art der universellen Heilung wird leider häufig in amerikanischer Literatur versprochen. Damit will ich nicht sagen, dass die Methoden in dem Buch nutzlos sind, aber sie wecken ziemlich hohe Erwartungen an Wunderheilungen.

Ab Kapitel sieben gewinnt das Buch wieder Struktur. Die innere-Kind-Arbeit ist verständlich und zumindest hilfreich angedeutet. Kapitel acht und neun wirken deutlich differenzierter. Erstmals werden beide Elternteile, das Umfeld und kulturelle Hintergründe einbezogen. Dadurch wirken die früheren Erklärungen eindimensional und teilweise überflüssig. Aus den letzten Kapiteln lässt sich für mich etwas mitnehmen.

Die grafische Gestaltung ist ansprechend. Tabellen und Visualisierungen erleichtern den Einstieg und einige Übungen auf Instagram funktionieren gut, wenn man sie präventiv einsetzt.

Unterm Strich bleibt mein Eindruck ambivalent. Die Übungen sind teilweise brauchbar, aber die theoretische Grundlage ist stellenweise veraltet, einseitig oder übertrieben vereinfacht. Der Aufbau ist unausgewogen und ein klarer praxisnaher Leitfaden fehlt. Die Grundidee, Körper und Geist zu verbinden, gefällt mir, doch das Buch selbst konnte mich nicht überzeugen. Ich empfehle es nur eingeschränkt. Die Methode ist vermutlich in Ordnung, aber das Autorenteam wirkt sicherer im Coaching und auf Social Media als im Schreiben eines fundierten Sachbuchs.

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