Cover-Bild Der Tote im Schnitzelparadies
Band 1 der Reihe "Arno Bussi ermittelt"
(17)
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inkl. MwSt
  • Verlag: Kiepenheuer & Witsch
  • Themenbereich: Belletristik - Krimi: Humor
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 304
  • Ersterscheinung: 22.02.2019
  • ISBN: 9783462051513
Joe Fischler

Der Tote im Schnitzelparadies

Ein Fall für Arno Bussi

Der Auftakt der Krimireihe des österreichischen Bestsellerautors Joe Fischler rund um den liebenswerten und stets unglücklich verliebten Inspektor Arno Bussi. Ein großer Spaß und hochspannend obendrein – nicht nur für Freunde der Berge!

Damit hatte der Arno nicht gerechnet: Statt in Wien, London und Paris internationale Verbrecherbanden zu jagen, wird er vom Bundeskriminalamt ins hinterste Tiroler Tal strafversetzt. Immerhin bekommt er dort gleich die erste Leiche serviert. Erwischt hat’s den Bürgermeister von Vorderkitzlingen. Er steckt in der Tiefkühltruhe von Resis Schnitzelparadies in Hinterkitzlingen. Genauer gesagt: sein Kopf. Und weil ein gewaltiges Unwetter über das Tal hereinbricht, ist Arno Bussi ganz auf sich allein gestellt.

Seine Jagd nach dem Mörder führt über seltsame Dorfbewohner, einen weiteren Toten, eine außer Rand und Band geratene Natur – und zu Eva, der bildhübschen Tochter der Schnitzelwirtin.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 06.03.2019

Ein neuer Ermittler, den ich trotz seiner nicht einfachen Art ins Herz geschlossen habe

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Nach einem Fehltritt wird Polizist Arno Bussi von seiner Dienststelle in Wien nach Vorderkitzlingen geschickt um hier den verschwundenen Bürgermeister zu suchen. Sein Kopf wird ihm gleich nach seiner Ankunft ...

Nach einem Fehltritt wird Polizist Arno Bussi von seiner Dienststelle in Wien nach Vorderkitzlingen geschickt um hier den verschwundenen Bürgermeister zu suchen. Sein Kopf wird ihm gleich nach seiner Ankunft in dem entlegenen Tiroler Tal in der Gefriertruhe der Wirtin des Schnitzelparadies´ serviert. Heftige Unwetter und Erdrutsche machen die Straße ins Tal unpassierbar und so ist Arno auf sich allein gestellt. Ohne Strom, ohne Handyempfang, ohne seine himmelblaue Vespa und ohne seinen geliebten Espresso gelingt es ihm über einige Umwege und eine zweite Leiche Licht ins Dunkel der Ermittlungen zu bringen. Wobei es ihn beinahe selbst erwischt hätte.


Arno Bussi ist ein neuer sehr unkonventioneller Ermittler, mit noch unkonventionelleren Methoden. Mich hat er mit der Lösung seines ersten Falles überzeugt.

Es dauert zwar eine Weile, bis sich die Spannung richtig ausbreitet, aber dann geht es Schlag auf Schlag und ich muss aufpassen, dass ich nicht etwas Entscheidendes verpasse. Denn ich will auch hier mit ermitteln und mit rätseln. Was mir sehr gut gelingt, mich allerdings nicht zum Täter führt. Das „mich-an-der-Nase-herumführen“ hat der Autor sehr gut hinbekommen.
Aber auch die vielen ruhigen Passagen werden nie langatmig oder gar langweilig. Sie haben eine ganz eigene Spannung in sich.

Überhaupt mag ich die Schreib- bzw. Erzählweise von Joe Fischler. Mir gefallen vor allem die Szenen, bei denen mein Kopfkino gar nicht anders kann als anzuspringen und mir alles bildlich vor Augen zu führen. Ich habe geschmunzelt und auch mal laut gelacht. Erfrischend anders als die meiste Lektüre, die ich sonst so lese.

Die Personen, die hier außer Arno, in Szene gesetzt sind, haben alle ihren eigenen Charakter, sind skurril, manche sehr eigen, benehmen sich seltsam – so, wie man sich halt die Bewohner ganz hinten im Tal vorstellen kann. Klischees werden viele bedient. Ganz selten eingestreute dialektische Worte geben neben den beiden Umgebungskarten von Vorder- und Hinterkitzlingen der Geschichte ihren regionalen Flair.

Ein spannender und interessanter Beginn einer neuen Reihe um den jungen Ermittler Arno Bussi. Er hat mich gut unterhalten und ich hoffe, dass er bald wieder einen neuen Fall lösen darf.

Veröffentlicht am 27.04.2019

Inspektor Bussi löst einen schwierigen Fall!

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Inspektor Arno Bussi hat sich bei seinem Vorgesetzten unbeliebt gemacht - man sollte halt nichts mit der Gemahlin des Chefs anfangen! So kommt es, dass er als Sonderermittler ins hinterste Tal Tirols geschickt ...

Inspektor Arno Bussi hat sich bei seinem Vorgesetzten unbeliebt gemacht - man sollte halt nichts mit der Gemahlin des Chefs anfangen! So kommt es, dass er als Sonderermittler ins hinterste Tal Tirols geschickt wird, um dort einen verschwundenen Bürgermeister aufzufinden. Zumindest seinen Kopf findet er schon ziemlich bald und zwar in Resis Schnitzelparadies. Leider verhindert ein starkes Unwetter, dass er Verstärkung bekommt, denn das Tal ist wegen eines Erdrutsches nicht erreichbar. So ist Bussi ganz auf sich allein gestellt, erlebt allerhand Abenteuerliches und gerät auch noch in Todesgefahr.

Dieser witzige, österreichische Krimi lässt sich leicht und flüssig lesen, es gibt viel zum Lachen, auch eine Liebesgeschichte. Der arme Inspektor Bussi kann einem schon leid tun, wenn er unter Koffeinmangel leidend durch die Gegend stolpert. Die Personen sind liebevoll gezeichnet, man kann sie sich sehr gut vorstellen. Eine gezeichnete Ortskarte von Hinter- und Vorderkitzlingen rundet das Buch ab.