Der junge im gestreiften Pjama
Das Buch ist sehr realitätsfern und dadurch leider oft einfach unschlüssig
Das Buch ist sehr realitätsfern und dadurch leider oft einfach unschlüssig
Die Geschichte von »Der Junge im gestreiften Pyjama« ist schwer zu beschreiben. Normalerweise geben wir an dieser Stelle ein paar Hinweise auf den Inhalt, aber bei diesem Buch - so glauben wir - ist es besser, wenn man vorher nicht weiß, worum es geht. Wer zu lesen beginnt, begibt sich auf eine Reise mit einem neunjährigen Jungen namens Bruno. (Und doch ist es kein Buch für Neunjährige.) Früher oder später kommt er mit Bruno an einen Zaun. Zäune wie dieser existieren auf der ganzen Welt.
Preise und Auszeichnungen für »Der Junge im gestreiften Pyjama«:
Das Buch ist sehr realitätsfern und dadurch leider oft einfach unschlüssig
Das Buch ist sehr realitätsfern und dadurch leider oft einfach unschlüssig
Katastrophe. Ich habe vorab gedacht, dass das Buch hart wird, dass ich bestimmt weinen muss. Nichts davon ist passiert. Mir wurde lediglich ziemlich übel - allerdings auch nicht aus den Gründen, die ich ...
Katastrophe. Ich habe vorab gedacht, dass das Buch hart wird, dass ich bestimmt weinen muss. Nichts davon ist passiert. Mir wurde lediglich ziemlich übel - allerdings auch nicht aus den Gründen, die ich vor dem Lesen vermutet hätte.
Ich fand das Buch unfassbar geschmacklos. Kann nicht verstehen, wie das in Schulen genutzt wird, um den Kindern/Jugendlichen die Nazi-Zeit näherzubringen, wenn es so historisch inakkurat ist. Und, was noch viel schlimmer ist, wenn es sich mehr auf eine deutsche Familie und die Trauer eines oder das Mitleid für einen deutschen Jungen fokussiert, als auf das, was damals wirklich schreckliches passiert ist.
Für mich eine riesige Enttäuschung, über die ich vermutlich ein ganzes Pamphlet verfassen könnte, aber am Ende hoffe ich einfach nur, dass das Buch nach und nach immer weniger in Schulen genutzt wird.