Cover-Bild Reise um die Erde in 80 Tagen
14,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Fischer Sauerländer
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: Klassisch
  • Genre: Kinder & Jugend / Jugendbücher
  • Seitenzahl: 336
  • Ersterscheinung: 22.09.2016
  • ISBN: 9783737354448
  • Empfohlenes Alter: ab 12 Jahren
Jules Verne

Reise um die Erde in 80 Tagen

Manfred Kottmann (Übersetzer)

In achtzig Tagen einmal um die ganze Erde reisen? Der Engländer Phileas Fogg schließt eine aberwitzige Wette ab und setzt sein Vermögen aufs Spiel, um dieses unglaubliche Vorhaben zu beweisen. Eine atemberaubende Jagd um den Globus beginnt, in der Fogg und sein Diener Passepartout alle nur erdenklichen Transportmittel besteigen, von der Eisenbahn zum Elefantenrücken, vom Segelschiff zum Schlitten. Doch so halsbrecherisch und kurios sich ihr abenteuerlicher Wettlauf mit der Zeit auch darstellt, ob er von Erfolg gekrönt sein wird, bleibt ungewiss …

Der Klassiker der Weltliteratur in einer ungekürzten modernen Übersetzung als phantastisch gestaltete Geschenkausgabe – ein Muss für alle Jules-Verne-Fans, Science-Fiction-Liebhaber und leidenschaftlichen Leser von spannenden Abenteuergeschichten.

Jules Verne ist Kult!

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 21.12.2021

Zeitloser Klassiker

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1873 wurde dieser Abenteuerroman um den verwegenen Phileas Fogg erstmals veröffentlicht. Phileas Fogg, ein typischer englischer Gentleman, kann nicht widerstehen, als eine Wette an ihn herangetragen wird. ...

1873 wurde dieser Abenteuerroman um den verwegenen Phileas Fogg erstmals veröffentlicht. Phileas Fogg, ein typischer englischer Gentleman, kann nicht widerstehen, als eine Wette an ihn herangetragen wird. Kann man es schaffen, die Welt in 80 Tagen zu bereisen. Wenn ja, warten auf den Glücklichen 20.000 Pfund. Der ruhige und unterkühlt wirkende, wohlhabende und gesellschaftlich hoch angesehene Fogg geht auf die Wette ein. Und was er und sein Diener Passepartout nun erleben erzählt dieser amüsante und aufregende Roman.
Die Attraktionen in diesem Buch sind dabei eindeutig die vielen exotischen Schauplätze, unter anderem der Dschungel Indiens, Hongkong und Shanghai aber auch die Weiten Amerikas.
"In 80 Tagen um die Welt" ist ein zeitloser Klassiker, der mit der Abenteuerlust des Lesers spielt. Jules Verne versteht es dieses Gefühl Neues entdecken zu wollen im Leser zu wecken, was letztlich diesen Roman so alterslos macht. Es ist ein Werk, das man immer wieder lesen und sich von den unglaublichen Ereignissen und unerwarteten Wendungen unterhalten lassen kann.

Veröffentlicht am 09.10.2016

Wetten, dass?

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Ein Zeitungsartikel ist an einer ganz besonderen Reise Schuld, wird dort doch berichtet, dass die Erde in knapp 80 Tagen zu umrunden sei. Im Gentlemansclub wird fleißig diskutiert und schlussendlich macht ...

Ein Zeitungsartikel ist an einer ganz besonderen Reise Schuld, wird dort doch berichtet, dass die Erde in knapp 80 Tagen zu umrunden sei. Im Gentlemansclub wird fleißig diskutiert und schlussendlich macht sich Phileas Fogg auf den Weg um den Beweis anzutreten. Immer dabei, sein frischgebackener Diener Passepartout…

Ich hatte mir oft ein bisschen mehr Abenteuer gewünscht, die Reise ist unterm Strich doch nicht ganz so exotisch wie erwartet. Land und Leute lernt man meist nur durch nüchterne Fakten kennen (Berg x ist y Meter hoch etc.), oftmals wird an spannenden Orten nur schnell das Transportmittel gewechselt und Jules Verne verzichtet auf nähere Beschreibungen. Nur Passepartout scheint sich wirklich für das Leben der Menschen und fremde Kulturen zu interessieren, Fogg ist des Öfteren lieber ins Kartenspiel vertieft. Überhaupt ist Passepartout die heimliche Hauptfigur des Romans, ihn lernt man wesentlich besser kennen als den Londoner Fogg. Dieser ist zwar immer und überall der perfekte Gentleman, dabei wirkt er aber oft sehr kalt. Da war mir der lebhafte Passepartout doch der genehmere Reisegeselle. Vernes Roman ist auch in der Neuübersetzung angenehm zu lesen und macht Lesefreude, trotzdem hatte ich mir von der abenteuerlichen Reise etwas mehr Abenteuer erhofft.

Veröffentlicht am 22.09.2016

Ein lohnenswertes Abenteuer

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Vor Jahren habe ich bereits ein Buch von Jules Vernes -20.000 Meilen unter dem Meer- begonnen und dann aber nie beendet, weil ich den roten Faden nicht fand. Als jetzt aber die wundervolle Neuausgabe von ...

Vor Jahren habe ich bereits ein Buch von Jules Vernes -20.000 Meilen unter dem Meer- begonnen und dann aber nie beendet, weil ich den roten Faden nicht fand. Als jetzt aber die wundervolle Neuausgabe von "Reise um die Erde in 80 Tagen" erschien, musste ich mich einfach an diesen Klassiker heranwagen... Und ich habe so einiges lernen können von dem Autor des 19. Jahrhunderts!




1- DIE WELT IM 19. JAHRHUNDERT

Auch wenn unsere Reisenden nicht viel aussteigen oder sich ihre Reisestädte gar anschauen, erfährt man doch einiges über die Erde im 19. Jahrhundert. Über die Verteilung der Kolonien und das riesige Einflussgebiet Großbritanniens, über Recht und Justiz, Technik und Verkehrsmittel, aber auch brodelnde Konflikte und Ansichten.

Dass Haftbefehle via Telegramm um die halbe Welt geschickt werden konnten, die britischen Besatzer die Religion der Hindusachteten, dass die Eisenbahnlinien in den Vereinigten Staaten Indianerangriffen ausgesetzt waren, dass Angriffe auf die Ehre schlimmer waren und körperliche Verletzung und dass Dienstherren für ihre Diener haften konnten und sich dennoch wie auch heute per Kaution freikaufen können...All das und vieles mehr erfährt man auf der abenteuerlichen (Wett-) Reise unserer Protagonisten!



2- INDISCHE TRADITIONEN

Indien als großes Land, das es für Mr Fogg und Begleiter zu durchqueren gilt, kostet sie einige Tage. Dadurch bleibt einem als Leser Zeit, mehr über Traditionen, Kultur und Riten zu lernen. Dass das Betreten der hinduistischen Tempel für Christen zum Beispiel teilweise verboten ist, mit Schuhen sowieso. Oder das Witwen oftmals zusammen mit ihrem toten Gemahl verbrannt wurden - sogenannte Sati, freiwillige Menschenopfer, die nicht immer so freiwillig waren. Oder von den fanatischen Anbetern der Kali, der Liebes- und Todesgöttin, die ihre Verehrung durch Morde bewiesen.



3- DIE SACHE MIT DEN ZEITZONEN

In Verbindung mit Tante Wiki und einem Atlas habe ich durch dieses Buch die Zeitverschiebung begriffen - pro Längengrad verschiebt sich die Uhrzeit theoretisch um 4 Minuten, aus praktischen Gründen wird aber nur mit stündlichen Verschiebungen gerechnet, etwa alle 15 Längengrade also, auch wenn es Abweichungen gibt, um unterschiedliche Zeitzonen innerhalb eines Landes so weit wie möglich zu verhindern. Dadurch, dass Phileas Fogg gen Osten reist, wird ihm ein Tag "geschenkt":

4min x 360 Längengrade = 1440min = 24h

Hat mich einiges gekostet, dass richtig zu verstehen, aber es erklärt auch Passepartouts um vier Minuten abweichende Uhr - Paris ist um einen Längengrad östlich von London! Wen die genaue Längengradverteilung interessiert, sollte sich diese wundervolle Grafik anschauen :)




So viel ich aus diesem Buch auch lernen konnte und so aufregend die Reise auch war, hätte ich doch gernemehr über die besuchten Länder erfahren, die Charaktere besser kennengelernt und die Kriminalgeschichte, die recht wichtig für die Haupthandlung ist, umfangreicher aufgeklärt bekommen. Zudem ist dieses Buch schwierig zu lesen (wenn auch nicht so sehr wie andere Klassiker!), da hin und her gesprungen wird und die Sätze teilweise recht ausufernd sind.

Im Ganzen ist dieses Buch allerdings eine wundervoll- abenteuerliche Reise gegen und mit der Zeit, die man einfach gelesen haben sollte und bei der einen das Fernweh packt - mein Atlas raschelt schon verführerisch mit den Seiten!







Fazit:
Abenteuerliche (Wett-) Reise durch die Welt, mit und gegen die Zeit. Nicht immer leicht zu lesen, aber spaßig und informativ und einen Kauf allemal wert!