Cover-Bild Ein ganz besonderer Weihnachtswunsch
9,99
inkl. MwSt
  • Verlag: MIRA Taschenbuch
  • Themenbereich: Belletristik
  • Genre: Romane & Erzählungen / Erzählende Literatur
  • Ersterscheinung: 10.10.2016
  • ISBN: 9783956495984
Julia Williams

Ein ganz besonderer Weihnachtswunsch

Sonja Sajlo-Lucich (Übersetzer)

Seine Mum hat Joe beigebracht, dass er nur zum Polarstern hinaufsehen und ihm seinen Weihnachtswunsch entgegenschicken muss. Dann wird er wahr. Doch jetzt ist sie tot, und Joe vermisst sie unendlich. Aber manchmal spürt er sie an seiner Seite, hört ihm zu, wenn er mit ihr spricht, da ist er sich ganz sicher - obwohl ihm niemand glaubt. Und dieses Weihnachtsfest möchte er nichts mehr, als dass sie noch einmal eine richtige Familie sind. Ob ihm der Polarstern auch diesen Wunsch erfüllen kann?
"Wunderbar warm voller liebenswerter, lebendiger Charaktere" Fiona Walker

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 11.11.2019

November - Weihnachtliche Bücherzeit ...

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Nach dem lesen des Klappentextes, habe ich mich sehr auf einen winterlichen Roman gefreut, aber bei diesem Buch muss ich sagen, das der Klappentext den Leser in die Irre führt. Ich habe eine rührende Geschichte ...

Nach dem lesen des Klappentextes, habe ich mich sehr auf einen winterlichen Roman gefreut, aber bei diesem Buch muss ich sagen, das der Klappentext den Leser in die Irre führt. Ich habe eine rührende Geschichte erwartet, bei dem sich ein kleiner Junge nichts sehnlicher wünscht, als seine Mama wieder zurück zu bekommen. Ein Weihnachtswunder? - keineswegs. Darum kann ich nur jedem empfehlen, der wie ich gerne weihnachtliche, romantische und rührende Geschichten liest, den Klappentext am besten nicht zu lesen. Aber, ich kann auch nicht ohne

Als Livvy erfährt, dass ihr Mann eine Affäre hat, geschieht ein Unfall und sie stirbt dabei. Sie hinterlässt ihren Mann Adam und ihren gemeinsamen Sohn Joe der das Asperger-Syndrom hat, und beide müssen nun damit zurecht kommen. Aber nicht nur die beiden, denn Livvy geistert plötzlich in der "Zwischenwelt" als Geist herum, und versucht alles, um die Beziehung zwischen ihrem Mann und seiner neuen Freundin Emily, das Leben zur Hölle zu machen...

Livvy ist ein sehr anstrengender Charakter, mit dem ich nicht wirklich warm werden konnte.
Meiner Meinung nach ist sie teilweise sehr oberflächig, egoistisch, stur und nervig.
Sie ging mir zwischenzeitlich so auf die Nerven, weil ihre "Aktionen" teilweise echt Makaber waren.
Dies hat meiner Meinung nach nichts in einer Weihnachtsgeschichte zu suchen, auch wenn ich natürlich Verständnis für ihre Situation hatte. Irgendwie konnte ich nicht wirklich mit ihr mitfühlen, weil sie gerade zu egoistisch und anstrengend war.

Auch wenn es am Anfang für ihn schwierig war, lernte Adam loszulassen, und sich auf seinen Neubeginn mit seiner Freundin Emily zu konzentrieren. Er tat mir leid, denn man merkte, das er es nicht wirklich einfach mit Lizzy hatte, und in seiner Ehe mit ihr, war er einfach nicht mehr glücklich, obwohl er Geduld bewiesen hatte.

Emily hat genau wie Adam einen toller Charakter. Egal was passiert, und wie sehr sie auch leidet, sie hält durch.

Die Geschichte wird hauptsächlich aus der Ich-Perspektive von Livvy und Adam erzählt.
In der Mitte bis zum Ende wird es ein bisschen langatmig, aber okay, damit konnte ich leben.
Um die Hintergründe zu verstehen, wurden in diesem Roman Zeitsprünge eingebaut. Diese verwirrten mich am Anfang ein wenig, aber es war in Ordnung.

Auch wenn das Ende einen guten Abschluss der Geschichte gefunden hat, die Geschichte auch zur Weihnachtszeit spielt, konnte dennoch bei mir keine Weihnachtsvorfreude aufkommen, denn dazu fehlte das gewisse Flair...

Veröffentlicht am 29.05.2017

Es geistert im Advent - schöne Geschichte

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Inhalt/Klappentext:
Seine Mum hat Joe beigebracht, dass er nur zum Polarstern hinaufsehen und ihm seinen Weihnachtswunsch entgegenschicken muss. Dann wird er wahr. Doch jetzt ist sie tot, und Joe vermisst ...

Inhalt/Klappentext:
Seine Mum hat Joe beigebracht, dass er nur zum Polarstern hinaufsehen und ihm seinen Weihnachtswunsch entgegenschicken muss. Dann wird er wahr. Doch jetzt ist sie tot, und Joe vermisst sie unendlich. Aber manchmal spürt er sie an seiner Seite, hört ihm zu, wenn er mit ihr spricht, da ist er sich ganz sicher – obwohl ihm niemand glaubt. Und dieses Weihnachtsfest möchte er nichts mehr, als dass sie noch einmal eine richtige Familie sind. Ob ihm der Polarstern auch diesen Wunsch erfüllen kann?

Meine Meinung:
Schöne Geschichte. Der Schreibstil gefällt mir gut. Die Geschichte ist ein Mix aus verschiedenen Thematiken. Die Protagonisten sind sympathisch und wirken ein wenig konfus. Leider waren sie für mich ein wenig zu oberflächlich. Der Aufbau der Story gefällt mir ganz gut. Hin und wieder hatte ich Probleme mit den Sprüngen in der Story. Der Schluss wirkte etwas gehetzt und war sehr vorhersehbar.

Mein Fazit:
Schöne Geschichte für zwischendurch. Die Thematik hätte mehr Gestaltungsmöglichkeit gehabt.

Veröffentlicht am 28.12.2019

Leider kein Weihnachtsroman wie ich ihn mir vorstelle...

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Meinung:
Weihnachten steht kurz bevor, deshalb ist es höchste Zeit ein bisschen in Weihnachtsstimmung zu kommen. Am besten gelingt mir das in der Regel durch das wohlige und behagliche Gefühl, dass ein ...

Meinung:
Weihnachten steht kurz bevor, deshalb ist es höchste Zeit ein bisschen in Weihnachtsstimmung zu kommen. Am besten gelingt mir das in der Regel durch das wohlige und behagliche Gefühl, dass ein guter Weihnachtsroman in mir auslöst. Davon lese ich nicht allzu viele, aber mindestens einer gehört zur Vorweihnachtszeit einfach dazu.

„Ein ganz besonderer Weihnachtswunsch“ klang durch den ansprechenden Klappentext eindeutig für das richtige Buch dafür, doch leider habe ich mich da etwas getäuscht.

Schon von Beginn an fand ich die Geschichte eher etwas holprig, wenig weihnachtlich und irgendwie auch nicht ganz stimmig.

Die Geschichte startet mit dem tragischen Tod der betrogenen Protagonistin Livvy. Eigentlich ist viel Potential für einen emotionalen Handlungsverlauf gegeben, aber die Autorin lässt dafür viel zu viele Chancen ungenutzt verstreichen.

Vor allem der Anfangsteil wird einfach extrem schnell und ohne größere Erklärungen abgehandelt und auch danach hab ich mich schwer getan, mich irgendwie in die Geschichte hinein zu fühlen.

Das liegt vor allem daran, dass Livvy definitiv keine sympathische Person ist. Sie ist zwar auf den ersten Blick die „Geschädigte“ und es ist auch verständlich, dass sie ihren Tod nicht so gut aufnimmt, aber sie verhält sich so extrem egoistisch, kindisch und anstrengend, dass ich wirklich nicht mit ihr mitfühlen konnte. Ihr Ziel ist es ihren Mann Adam und seine neue Liebe Emily mit allen Mitteln wieder auseinander zubekommen und diese Mittel waren für eine Weihnachtsgeschichte oft auch wirklich heftig. Natürlich entwickelt sie sich im Verlauf des Romans weiter, aber das dauert fast bis zu den letzten Seiten und bis dahin hat mich ihre Einstellung teilweise schon echt extrem genervt.

Den anderen Figuren kann man schon mehr Sympathien entgegen bringen, doch durch die ständigen Störungen von Livvy kann sich kein durchgängig positives Gefühl einstellen, was ich ziemlich schade fand. Adam ist zwar eigentlich der „Fremdgänger“, aber seine Art finde ich trotzdem toll. Er kümmert sich liebevoll um seinen Sohn Joe, der mit seinem Asperger Syndrom die Welt natürlich etwas anders sieht. Und auch Emiliy ist eine tolle Figur, mit viel Verständnis, Ruhe und Wärme.

Erzählt wird die Geschichte aus verschieden Sichten. So gibt es Livvys und Adams Perspektiven in der Ich-Erzählung, während Emiliys Anteile im personalen Erzählstil wiedergegeben werden. Diesen Unterschied hab ich nicht ganz verstanden, aber es hat mich jetzt auch nicht wirklich gestört. Schade fand ich hingegen, dass es von Joes Sicht immer nur kurze Auszüge aus seinem Notizheft gibt, da hätten mir eigene Abschnitte auch noch gut gefallen. Der Schreibstil wäre so eigentlich gut lesbar, vor allem da es zwischenzeitlich emotionale, aber auch humorvolle Anteile gibt, aber durch Lizzys nervige Gedanken und Taten kam bei mir im Großteil des Romans kein gutes Gefühl auf. Dies hat sich erst gegen Ende etwas gegeben, da die Autorin auf den letzten Seiten gerade noch die Kurve kriegt und ihren Roman zu einem halbwegs stimmigen Ende bekommt.

Fazit:
Leider kein Weihnachtsroman wie ich ihn mir vorstelle. Alles wirkt ein bisschen holprig und die Protagonistin ist einfach nur zum Haare raufen egoistisch und nervig… Da können auch die sonst recht soliden Protagonisten und Emotionen wenig dagegen ausrichten. Das Ende ist zwar nochmal leicht versöhnlich, aber reißt es auch nicht mehr raus.

Veröffentlicht am 10.12.2018

Nett, aber leider auch nicht mehr

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Der Klappentext war es, der mich neugierig gemacht hatte. Neugierig, auf eine wirklich nette Idee, die mir vielleicht auch das eine oder andere Seufzen entlocken konnte. Na ja, so war der Plan.

Leider ...

Der Klappentext war es, der mich neugierig gemacht hatte. Neugierig, auf eine wirklich nette Idee, die mir vielleicht auch das eine oder andere Seufzen entlocken konnte. Na ja, so war der Plan.

Leider musste ich immer weiter feststellen, dass die Geschichte einen Lauf nahm, den ich nicht mehr wirklich prickelnd fand. Stellenweise war es mir auch einfach etwas zu spooky oder unrealistisch. Gerade bei der Mutter, die ich anfangs noch sehr nett fand, hat sich das Ganze komplett gewandelt. Sie wurde mir von Seite zu Seite unsympathischer und ich habe auch einfach den Zugang zu ihr verloren.