Cover-Bild The Icebound Kingdom
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17,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Piper
  • Themenbereich: Belletristik - Fantasy: Romance
  • Genre: keine Angabe / keine Angabe
  • Seitenzahl: 320
  • Ersterscheinung: 28.11.2025
  • ISBN: 9783492707978
Juno Reeves

The Icebound Kingdom

Roman | Spicy Romantasy in einer winterlichen Welt – für alle Fans von Kerri Maniscalco

Im Dorf Calispino herrscht ewiger Winter, heraufbeschworen von einem Elementargeist des Eises, dem tyrannischen »Dunklen Fürsten«. Yolando, sein Halbbruder, ein Elementar des Windes, hilft den notleidenden Bewohnern heimlich. Die junge Seilerin Izra ist nach einer gescheiterten Verlobung das Gespött des Dorfes. Da bietet Yolando ihr einen Ausweg: Sie soll den Dunklen Fürsten verführen, um ihn zu hintergehen und zu töten. Izra stimmt zu, doch hat Yolando ihr die ganze Wahrheit gesagt? Sie gerät in ein Netz aus Intrigen und Leidenschaft, das tödlicher ist, als sie es sich je hätte träumen lassen.

Ein fantastischer Romantasy-Einzelband mit einer spicy Enemies-to-Lovers-Romance , die alle Herzen höher schlagen lässt! Juno Reeves verwebt elementare Magie mit einer bewegenden Erzählung über Mut, Vertrauen und Liebe. Die Geschichte entführt ihre Leser:innen in eine kristallene Winterwelt voller düsterer Geheimnisse und brennender Gefühle, die noch lange nach der letzten Seite nachhallt.

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Lesejury-Facts

  • tkmla und Isbel haben dieses Buch in einem Regal.
  • tkmla hat dieses Buch gelesen.

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.01.2026

Irgendwie ein offenes Ende

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Der Einstieg war gewöhnungsbedürftig. Zum einen musste ich mich erstmal an den Schreibstil gewöhnen. Es las sich so, als ob Izra ihre Geschichte aufschreiben würde. Am Ende, wenn wir in die Gegenwart kommen, ...

Der Einstieg war gewöhnungsbedürftig. Zum einen musste ich mich erstmal an den Schreibstil gewöhnen. Es las sich so, als ob Izra ihre Geschichte aufschreiben würde. Am Ende, wenn wir in die Gegenwart kommen, ändert sich die Zeit auch vom Präteritum zum Präsens. Zum anderen lernt man direkt am Anfang ihren Bondage-Kink kennen. Der Grund, warum sie überhaupt zum Gespött ihres Dorfes wird. Die sind was Sex angeht sehr engstirnig.

Nachdem man sich an den Erzählstil gewöhnt hat und einige komische Satzkonstruktionen überliest, kommt sehr gut durch das Buch durch. Die Handlung selbst war für mich nicht vorhersehbar. Der Dunkle Fürst und sein Bruder Yolando überrraschen und erst am Ende des Buches kann man die Bruder wirklich einschätzen.

Izra ist da schneller zu durchschauen. Ich fand ihre Entwicklung toll. Sie hält sich zu Beginn ausgehend durch ihre sexuellen Vorlieben für falsch. Was durch das Verhalten ihres Dorf nur verstärkt wird. Erst im Laufe der Geschichte lernt sie, dass sie sich nicht schämen muss und es durchaus Leute gibt, die sie nicht verurteilen.

Wie schon erwähnt, konnte ich den Plotverlauf nicht vorhersehen. Klar, durch die Tropes wird man ja doch irgendwie immer gespoilert und man weiß, dass sich Izra und der dunkle Fürst verlieben, aber die Art wie dieses verliebt sein, geschieht, gefiel mir. Und mir gefiel auch, wie sich der Zwiespalt zwischen ihren Gefühlen zum Lord und dem Wunsch ihr Dorf und alle darin zu retten, indem sie in ermordet, dargestellt wird.

Das Ende war dann ein Höhepunkt. Hier passiert auf einmal so viel und Geheimnisse werden entdeckt. Und dann Ende. Ich musste da wirklich nochmal schauen, ob dieser Band wirklich als Einzelband beworben wurde. Aber wie es scheint wird man nicht erfahren, wie es weitergeht. Und irgendwie finde ich das doof. Es kommt mir so vor als hätte man mich in die Richtung eines epischen Kampfes zwischen den Elementkindern geführt, nur um mich dann kurz davor stehen zu lassen. Vielleicht überlegt sich das Autorenduo das nochmal.

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Veröffentlicht am 30.11.2025

Liebe und Verrat

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„The Icebound Kingdom“ von Juno Reeves ist eine spicy Romantasy, die in einer Welt voller Elementarmagie spielt.
Die junge Seilerin Izra lebt in dem kleinen Dorf Calispino, welches seit acht Jahren durch ...

„The Icebound Kingdom“ von Juno Reeves ist eine spicy Romantasy, die in einer Welt voller Elementarmagie spielt.
Die junge Seilerin Izra lebt in dem kleinen Dorf Calispino, welches seit acht Jahren durch eine Eiswand von der Außenwelt abgeschnitten ist und in dem seit dieser Zeit ewiger Winter herrscht. Schuld ist der Elementargeist des Eises, der von allen nur der Dunkle Fürst genannt wird. Sein Bruder Yolando ist der Elementargeist des Windes und dieser hilft den Dorfbewohnern heimlich, damit sie unter den widrigen Umständen nicht aufgeben. Izra ist durch einen unglückseligen Annäherungsversuch zu einer Außenseiterin geworden, die von allen verspottet wird. Also lässt sie sich auf den Vorschlag von Yolando ein, ihn auf die eisige Festung zu begleiten und die Geliebte seines Bruders zu werden. Doch Izra soll dem Dunklen Fürsten nicht nur Gesellschaft leisten, sondern sein Vertrauen gewinnen, damit sie ihn töten kann.

Der Klappentext klang erstmal vielversprechen und so war ich sehr gespannt auf die eisige Romantasy. Juno Reeves werfen einen direkt mitten in die Handlung, die komplett aus Izras Perspektive erzählt wird.
Izras schwierige Situation wird kurz erläutert, aber das reichte mir persönlich nicht aus, um eine Beziehung zu ihr aufzubauen. Sie ist jetzt nicht unbedingt eine Heldin, die ich auf Anhieb gut finden würde, und ich hatte bis zum Schluss Schwierigkeiten, überhaupt mit ihr warmzuwerden.
Izras Kink, der ja an sich kein Problem ist, nimmt einen großen Teil der Story ein, so dass andere Dinge in den Hintergrund geraten. Sie ist impulsiv, naiv und leicht beeinflussbar, so dass ich über ihre Entscheidungen oft die Augen verdreht habe. Die Lovestory bleibt oberflächlich und konnte mich nur wenig berühren. Mir fehlen die echten und tiefen Emotionen, die ich noch am ehesten beim Dunklen Fürsten gesehen habe.
Das ganze Worldbuilding um die Elementarwesen kommt mir persönlich zu kurz. Dadurch konnte mich die Dynamik in den eingeschlossenen Dörfern und unter den Elementaren nicht so richtig mitreißen. Positiv sind aber ein paar unerwartete Twists, die die Spannung auflodern lassen.
Im direkten Vergleich zu anderen Fantasy Büchern ist diese Story eher im mittleren Bereich und zu sehr auf den Fetisch der Hauptfigur fokussiert. Die Charaktere bleiben leider allesamt blass.

Mein Fazit:
Wunderschönes Cover, aber insgesamt gibt es von mir diesmal nur aufgerundete 3 Eissterne!

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Veröffentlicht am 28.12.2025

Eiskalte Enttäuschung

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Das Dorf Calispino leidet unter einem ewigen Winter, den der Elementargeist des Eises heraufbeschworen hat. Hilfe kommt ausgerechnet von dessen Halbbruder Yolando, dem Elementargeist des Sturms, der die ...

Das Dorf Calispino leidet unter einem ewigen Winter, den der Elementargeist des Eises heraufbeschworen hat. Hilfe kommt ausgerechnet von dessen Halbbruder Yolando, dem Elementargeist des Sturms, der die Seilergesellin Izra überredet, ihn zur Festung seines Bruders begleiten. Dort soll sie den Tyrannen täuschen und töten, um das Dorf zu befreien. Izra selbst hat nach ihrem missglückten Verlobungsversuch und ihrem ruinierten Ruf nichts mehr zu verlieren und willigt in den Plan ein.
In einem löchrigen Netz aus frostiger Kälte, heimlichen Intrigen, erotischer Verführung und magischer Herrschaft, versucht die jungfräuliche Protagonistin, die einen ausgeprägten Bondage-Kink hat, den eiskalten, autoritären „Dunklen Fürsten“ zu verführen und muss sich schließlich entscheiden, auf welche Seite sie sich stellt.

Was zunächst nach einem spannenden, nahezu epischen Romantasy-Abenteuer klingt, weicht leider ziemlich schnell kalter Ernüchterung.

Von Anfang an stolpert man immer wieder über den holprigen Schreibstil und sinnlose Satzkonstrukte, die wohl einer KI-generierten Übersetzung geschuldet sind. (Dachte ich zumindest! Inzwischen weiß ich, hinter dem Pseudonym Juno Reeves steckt ein deutschen Autorenpaar).

Ähnlich wenig Sorgfalt wurde auch auf das Worldbuilding gelegt, denn das kommt hier definitiv zu kurz und wirkt insgesamt sehr eindimensional und wenig durchdacht. Zudem fallen einige Logiklöcher auf und es häufen sich bis zum Schluss zahlreiche offene Fragen, die nicht beantwortet werden. Auch erzählerische Tiefe sucht man hier vergeblich, dafür bleibt die Story eher oberflächlich und verliert sich in unwichtigen Wiederholungen, die die Handlung jedoch nicht voran bringen.
Das unlogische Ende setzt dem Ganzen schließlich die Krone auf.
Für mich zum Jahresende leider ein frostiges Lowlight, das mich wirklich enttäuscht zurück lässt!

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