Cover-Bild Stechmückensommer

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15,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Knesebeck
  • Genre: Kinder & Jugend / Jugendbücher
  • Seitenzahl: 240
  • Ersterscheinung: 15.03.2018
  • ISBN: 9783957281050
  • Empfohlenes Alter: ab 12 Jahren
Jutta Wilke

Stechmückensommer

Madeleine ist genervt: Sie wollte nicht nach Schweden ins Ferienlager, wo sie von allen nur gemobbt wird. Und jetzt ist sie auch noch mit diesem verrückten rot-grün-haarigen Typen, der unbedingt die Mittsommernacht am Nordkap verbringen will, auf dem Weg durch Schwedens Wälder ... Und das alles nur, weil sie zurück in den Bus gegangen ist, um sich vor der Besichtigung des schwedischen Bergwerksstollens zu drücken. Dass dieser Julian, genannt Ampel, den Bus inklusive ihrer Wenigkeit kapern würde, das konnte sie ja nicht ahnen. Und dann stößt auch noch Vincent, ein Junge mit Downsyndrom, zu ihnen, der die beiden begleiten möchte … Ein Abenteuer beginnt, das alle drei so schnell nicht vergessen und aus dem sie gestärkt und selbstbewusster hervorgehen werden.

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.06.2018

Großartige Geschichte!

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INHALT:

Madeleine ist genervt: Sie wollte nicht nach Schweden ins Ferienlager, wo sie von allen nur gemobbt wird. Und jetzt ist sie auch noch mit diesem verrückten rot-grün-haarigen Typen, der unbedingt ...

INHALT:

Madeleine ist genervt: Sie wollte nicht nach Schweden ins Ferienlager, wo sie von allen nur gemobbt wird. Und jetzt ist sie auch noch mit diesem verrückten rot-grün-haarigen Typen, der unbedingt die Mittsommernacht am Nordkap verbringen will, auf dem Weg durch Schwedens Wälder ... Und das alles nur, weil sie zurück in den Bus gegangen ist, um sich vor der Besichtigung des schwedischen Bergwerksstollens zu drücken. Dass dieser Julian, genannt Ampel, den Bus inklusive ihrer Wenigkeit kapern würde, das konnte sie ja nicht ahnen. Und dann stößt auch noch Vincent, ein Junge mit Downsyndrom, zu ihnen, der die beiden begleiten möchte … Ein Abenteuer beginnt, das alle drei so schnell nicht vergessen und aus dem sie gestärkt und selbstbewusster hervorgehen werden.

COVER:

Das Cover gefällt mir sehr gut und spricht mich an. Der Bus und der Wald passen gut zum Buch.

SCHREIBSTIL:

Den Schreibstil fand ich an einigen Stellen gewöhnungsbedürftig. Er ist sehr einfach gehalten, was aber nicht weiter stört, da es sich ja um ein Jugendbuch handelt.
Erzählt wird aus Mades Sicht.

MEINUNG:

Eine tolle Geschichte, die zum Nachdenken anregt. Made, Juli und Vincent sind drei Außenseiter, die von ihren Mitmenschen belächelt und ausgelacht werden, weil sie anders sind.
Vorallem Made hat damit ein großes Problem ihr Selbstbewusstsein ist am Anfang komplett im Keller und sie stellt sich häufig vor unsichtbar zu sein.

Es ist schön zu sehen, wie sie im Laufe der Geschichte aufblüht und merkt, dass es nicht wichtig ist was andere von ihr denken.

Ich finde das Buch vermittelt eine tolle Botschaft, es zeigt, dass man andere so akzeptiern sollte wie sie sind! Nur weil jemand anders ist, ist er nicht gleich blöd.

Eine Geschichte, die sehr liebevoll erählt wird und den Leser oft zum schmunzeln bringt. Jutta Wilke schafft es ein so wichtiges Thema, wie Mobbing und Ausgrenzung, total toll zu verpacken und auch Jugendlichen näher zu bringen.

Es hat sich auf jeden Fall gelohnt, diese Geschichte zu lesen!

Veröffentlicht am 06.07.2018

Stechmückensommer - von Jutta Wilke

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Madeleine ist fast 14 und muss ihre Sommerferien in einem Jugendcamp in Schweden verbringen. Viel lieber wäre sie bei ihrer Oma geblieben, so lange die Eltern in Japan sind, allerdings sollte sie die ...

Madeleine ist fast 14 und muss ihre Sommerferien in einem Jugendcamp in Schweden verbringen. Viel lieber wäre sie bei ihrer Oma geblieben, so lange die Eltern in Japan sind, allerdings sollte sie die Zeit "unter Gleichaltrigen" verbringen......doch Madeleine fühlt sich unwohl dort und nutzt jede Gelegenheit, um für sich zu sein. So auch den Besuch der Gruppe in einem Bergwerksstollen, denn hier zieht sich das Mädchen kurzerhand wieder zurück in den kleinen Bus, um sich auszuruhen.....doch dann beginnt das Abenteuer ihres Lebens, denn der Bus setzt sich in Bewegung - am Steuer der fünfzehnjährige Julian, welcher sich auf den Weg zum Nordkap machen möchte, um ein Versprechen einzulösen, welches er seinem Großvater gegeben hat.

Schon das Cover dieses Jugendbuches ist sehr ansprechend und verspricht mit seiner Gestaltung, in überwiegenden Grüntönen gehalten, eine abenteuerliche Geschichte mitten in der Natur (allerdings habe ich das EBook gelesen und dort war das Cover bei mir nur in schwarz-weiß zu sehen). Als ich gelesen habe, dass die Geschichte mitten in Schweden spielt und es sich noch dazu um einen Roadtrip handelt, war mir klar, dass ich dieses Buch gerne lesen möchte.

Erzählt wird aus der Ich-Perspektive des Mädchens Madeleine - und so bekommt der Leser hautnah mit, was diese momentan bewegt, wie sie von ihren Mitschülern wegen ihres Aussehens gemobbt wird und sich auch schuldig fühlt an "der Sache", welche mit ihrem Bruder passiert ist.

Eigentlich lese ich diese Erzählweise ganz gerne, allerdings fand ich es bei Madeleine teilweise auch ein wenig anstrengend, denn sie wirkt ziemlich unzufrieden, gerade zu Beginn, und lässt auch dem Sommercamp meiner Meinung nach von vornherein keine richtige Chance.

Insgesamt gibt es noch zwei weitere Hauptfiguren, welche im Laufe der Handlung noch hinzukommen - der fünfzehnjährige Julian und auch Vincent, ein Junge mit "dem extra Chromosom" (wie es auf seinem T-Shirt steht) - jeder dieser drei Jugendlichen hat mit seinen ganz eigenenen Problemen zu kämpfen und so sind es viele Themen (Übergewicht, Trauer, Downsyndrom, Mobbing,.......), die hier in der Geschichte eine oft nur kleine Rolle spielen, obwohl sie eigentlich eine größere (Rolle) verdient hätten.

Der eigentliche Roadtrip und somit die Fahrt zum Nordkap, um dort die Mittsommernacht zu erleben, hat mir gut gefallen, wobei ich mir gerade hier auch ein wenig mehr Umgebungsbeschreibungen gewünscht hätte, denn das hatte ich eigentlich vor dem Lesen erwartet.

"Stechmückensommer" von der Autorin Jutta Wilke wird empfohlen für Leser ab ca. 12 Jahren - und genau deswegen bekommt das Buch von mir auch gerne 4 Sterne, denn meiner Meinung nach wird diese Altersgruppe das Buch auch sehr gerne lesen.....auch ohne viel Landschaftsbeschreibungen

Erschienen im KnesebeckVerlag.

Veröffentlicht am 29.06.2018

Tolle Grundidee, leider nicht fertig ausgearbeitet

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Inhaltsangabe:

Madeleine ist genervt: Sie wollte nicht nach Schweden ins Ferienlager, wo sie von allen nur gemobbt wird. Und jetzt ist sie auch noch mit diesem verrückten rot-grün-haarigen Typen, der ...

Inhaltsangabe:

Madeleine ist genervt: Sie wollte nicht nach Schweden ins Ferienlager, wo sie von allen nur gemobbt wird. Und jetzt ist sie auch noch mit diesem verrückten rot-grün-haarigen Typen, der unbedingt die Mittsommernacht am Nordkap verbringen will, auf dem Weg durch Schwedens Wälder... Und das alles nur, weil sie zurück in den Bus gegangen ist, um sich vor der Besichtigung des schwedischen Bergwerksstollens zu drücken. Dass dieser Julian, genannt Ampel, den Bus inklusive ihrer Wenigkeit kapern würde, das konnte sie ja nicht ahnen. Und dann stößt auch noch Vincent, ein Junge mit Downsyndrom, zu ihnen, der die beiden begleiten möchte… Ein Abenteuer beginnt, das alle drei so schnell nicht vergessen und aus dem sie gestärkt und selbstbewusster hervorgehen werden.



Meinung:

Als ich die Inhaltsangabe des Buches gelesen habe, war mir sofort klar, dass ich dieses Buch lesen muss. Klingt super spannend und super interessant.



Leider hat mich das Buch nicht überzeugen können. Das Buch lies mich mit vielen Fragen und noch mehr Unklarheiten zurück. Aber dazu gleich mehr.



Der Schreibstil des Buches hat mir gefallen, das Buch lässt sich gut lesen. Ich war auch beim Lesen immer neugierig, wie es weiter geht (und auch, ob endlich Unklarheiten bzw. Fragen geklärt werden).



Die Protagonisten Madeleine, Julian und Vincent waren mir auch alle drei auf ihre Art sympathisch. Ich hätte mir alle aber noch gerne etwas detaillierter beschrieben gewünscht.



Achtung, jetzt spoilere ich ein bisschen:

Was mir nicht gefallen hat, waren die vielen Ungereimtheiten und Dinge, die ich nicht nachvollziehen kann.



Julian stellt sich am Ende des als Analphabet heraus, aber zu Beginn des Buches erzählt er, dass er zu Hause vorgegeben hat, mit einem Freund nach Bayern zu fahren und ihm eine Postkarte mitgegeben hat, die er dort einwerfen soll. – Wie soll das gehen? Die Eltern sollten doch bereits gemerkt haben, dass er nicht schreiben und lesen kann (und wenn sie das nicht gemerkt haben, dann interessiert sie auch die Postkarte nicht)…



Vincent sitzt nach einem Halt plötzlich einfach im Auto bei Julian und Madeleine. Keine Ahnung woher er kommt, wer er wirklich ist und sowas. Es kommt hierzu im Buch auch keinerlei Auflösung.



Am Ende brechen die Kids in ein Haus ein, wollen ein Auto klauen und werden vom Besitzer erwischt. Und anstatt sie anzuzeigen oder sonstwie zu rügen, feiert er ein berauschendes Mittsommerfest mit den Kids – DAS ist natürlich eine klasse Aussage in einem Jugendbuch.



Ich könnte jetzt noch mehrere Situationen nennen, die ich nicht nachvollziehen konnte, belasse es aber dabei.



Ich fand den Plot an sich, wie gesagt, eigentlich mega interessant. Man hätte daraus wirklich was machen können. Gerade auch Vincent fand ich großartig beschrieben und toll und auch wichtig, dass so locker über Menschen mit Downsyndrom geschrieben wird.



Aufgrund der offenen Fragen, Unklarheiten und Dingen, die ich nicht nachvollziehen konnte leider nicht mein Buch.



Fazit:

An sich ein toller, interessanter Plot. Für mich leider zu wenig ausgearbeitet, es blieben zu viele Fragen offen.

Veröffentlicht am 22.06.2018

Konnte mich nicht überzeugen

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Madeleine ist nicht zufrieden mit ihrem Leben. Von den anderen wird sie häufig Made genannt, weil sie zu dick ist. Ihre Laune wird auch nicht besser, als ihre Eltern sie in ein Feriencamp in Schweden schicken. ...

Madeleine ist nicht zufrieden mit ihrem Leben. Von den anderen wird sie häufig Made genannt, weil sie zu dick ist. Ihre Laune wird auch nicht besser, als ihre Eltern sie in ein Feriencamp in Schweden schicken. Dort trifft sich auf den jungen Punker Juli. Dieser hat nichts besseres zu tun, als den Bus zu entführen, in dem Madeleine gerade sitzt. Juli hat seinem Großvater vor seinem Tod versprochen, dass er ans Nordkap fahren wird. Nach einigen Kilometern gesellt sich Vincent zu ihnen, da dieser das Down-Syndrom hat, stellt das die beiden vor neue Herausforderungen und Juli hat nicht viel Zeit um das Kap zu erreichen.



Das Cover des Buches ist sehr hübsch. Das grün gehaltene Cover passt gut zu dem naturbelassenen Schweden. Der Bus auf dem Buch verbreitet Urlaubsstimmung.



In diesem Buch erleben wir den Road Trip mit den drei sehr unterschiedlichen Persönlichkeiten durch die Augen von Madeleine oder wie sie sich vorstellt "Lore".

Sie ist 13 Jahre alt und ziemlich unsicher.



Diese Unsicherheit ist vor allem an Anfang des Buches sehr präsent und es fühlt sich an, als würde sie die ganze Zeit in Selbstmitleid baden. Ihre Selbstbemitleidung hat mich ziemlich gestört und genervt.


Auch war mir die ganze Zeit nicht klar, warum Lore bei Juli beleibt. Er entführt den Bus und sie ist zufällig da und dann bleibt sie bei ihm. Ich habe ihr Handeln nicht verstanden. Auch warum Juli unbedingt diesen Bus klauen muss, ist für mich nicht erkennbar. Es gibt viele Wege ans Ziel und er hat ja Geld.


Zufälligerweise treffen sich mitten in Schweden drei deutsche Problemkinder. Es ist einfach zu viel des Guten.

Auch werden Straftaten begangen und irgendwie passiert daraufhin nichts.


Die Message, dass jeder Mensch etwas besonderes ist und etwas zählt, hätte
Auch hat das Buch mich ohne Ende zurück gelassen.


Eine interessante Idee eines Road Trips und Freundschaft, leider konnte mich die Umsetzung nicht begeistern.


Keine Lesempfelung


Ich habe das Buch im Rahmen einer Leserunde bei lovelybooks bereitgestellt bekommen und bedanke mich herzlich dafür.