Cover-Bild Adama
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18,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Suhrkamp
  • Themenbereich: Belletristik - Thriller: Polit und Justiz
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Ersterscheinung: 14.10.2025
  • ISBN: 9783518783900
Lavie Tidhar

Adama

Thriller | Eine Geschichte Israels, die so noch nie erzählt wurde | Vom Autor des preisgekrönten Thrillers »Maror« | Deutscher Krimipreis 2025
Thomas Wörtche (Herausgeber), Conny Lösch (Übersetzer)

Adama ist Familien- und Generationen-Roman, chronique scandaleuse von Israel, Polit-Thriller und Kriminalroman. Ein mitreißendes historisches Epos über Liebe und Verrat, Gewalt und Tod, über Loyalität und Behauptungswille.

1946 beginnt die junge Ruth, sich in Palästina ein neues Leben aufzubauen, getrieben von jugendlichen Idealen in einem Land, das ihr feindlich gesinnt ist. Sie ist eine ungarische Zionistin, die, anders als die meisten Mitglieder ihrer Familie, den Nazis in Budapest entkommen konnte. Ruth wird das Herz des Kibbuz Trashim, und für sie ist der Kibbuz heilig, heilige Erde, also »Adama«, seine Existenz ist ihre Lebensaufgabe. Wenn dafür knallharte Entscheidungen nötig sind, dann wird sie sie treffen, inklusive Gewalt und Mord.

Wir folgen Ruth und den Ihren durch die Jahre 1945 bis 2009. Und damit durch die Turbulenzen des Staates Israel – die Auseinandersetzung mit den Briten, die Vertreibung der Araber, der Sechs-Tage-Krieg und der Jom-Kippur-Krieg machen Ruth womöglich noch zäher und härter. Neben dem Porträt einer beeindruckenden Frauenfigur und ihrer Familie, schreibt Lavie Tidhar auch die Gewaltgeschichte Israels fort.

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Veröffentlicht am 08.01.2026

Wenn es dort so war/ist, will ich da nicht hin!

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Nämlich in das gelobte Land - nach Israel. Wenn es schon in früheren Zeiten so brutal war, wie hier geschildert: das Menschen, die im Kibbuz gemeinsam aufgewachsen sind, zu Feinden werden, ohne dass klar ...

Nämlich in das gelobte Land - nach Israel. Wenn es schon in früheren Zeiten so brutal war, wie hier geschildert: das Menschen, die im Kibbuz gemeinsam aufgewachsen sind, zu Feinden werden, ohne dass klar ist, warum?

Die nicht nach Hause - denn das sollte das Kibbuz für sie sein - zurückkehren können, ohne höchste Wachsamkeit walten zu lassen?

Ich nehme diese Gesellschaft, die in der Gemeinschaft lebt, als eine sehr brutale wahr. Ohne Zweifel, der Autor schreibt eindringlich, aber ein bisschen kommt mir das wie ein Western vor: eine Gegend, in der man nie entspannen kann, da man immer befürchten muss, dass es jemanden gibt, von dem man gerade bedroht wird. Warum auch immer.

Keine Frage, es wird Leser:innen geben, die hiervon fasziniert, ja gebannt sein werden, ich jedoch gehöre definitiv nicht dazu. Ein wahres Hauen und Stechen, aus dem man die eigentliche, sehr interessante Handlung erst einmal herauslösen muss!