Cover-Bild Der Tod so kalt
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13,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Penguin
  • Themenbereich: Belletristik - Thriller / Spannung
  • Genre: Krimis & Thriller / Sonstige Spannungsromane
  • Seitenzahl: 496
  • Ersterscheinung: 26.02.2018
  • ISBN: 9783328101796
Luca D'Andrea

Der Tod so kalt

Thriller
Verena von Koskull (Übersetzer)

Als seine Schwiegermutter stirbt, kehrt der New Yorker Dokumentarfilmer Jeremiah Salinger mit seiner Frau in ihre Heimat in Südtirol zurück. Die Dorfbewohner des abgelegenen Örtchens begegnen dem Fremden verschlossen. Doch dann hört Jeremiah von einem bestialischen Mord, der sich dreißig Jahre zuvor zugetragen hat und der nie aufgeklärt wurde. Drei junge Einheimische waren nach einem gewaltigen Gewittersturm nicht von einer Wanderung zurückgekehrt, und kurz darauf fand man zwischen den steil aufragenden Felswänden der nahe gelegenen Bletterbachschlucht ihre Leichen – grausam entstellt. Entgegen aller Warnungen, er solle sich heraushalten, beginnt Jeremiah Fragen zu stellen. Aber schon bald bereut er seine Neugier …

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 29.11.2025

Fesselnd und überraschend

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Fesselnd und überraschend

Luca D’Andrea versteht es, eine dichte Atmosphäre zu schaffen. Diese ist beklemmend und düster. Zum Glück gibt es immer wieder Lichtblicke in Form der fünfjährigen Tochter des ...

Fesselnd und überraschend

Luca D’Andrea versteht es, eine dichte Atmosphäre zu schaffen. Diese ist beklemmend und düster. Zum Glück gibt es immer wieder Lichtblicke in Form der fünfjährigen Tochter des Protagonisten, die einfach zuckersüß und sehr aufgeweckt ist - meine Lieblingsfigur, obwohl sie mit dem Verbrechen und seiner Aufklärung gar nichts zu tun hat.

Zunächst fließt die Handlung eher gemächlich vor sich hin, es müssen erst die Voraussetzungen für die spannenden Szenen angelegt werden. Doch etwa ab der Hälfte nimmt sie dann rasant Fahrt auf.

Der Autor legt etliche falsche Fährten; es gibt viele mögliche Täter. Wer hier wirklich dreißig Jahre zuvor ein Massaker verübt hat, hat mich überrascht. Allerdings fand ich das Motiv etwas konstruiert.

★★★★☆

Veröffentlicht am 12.08.2019

Thriller zum nachdenken

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Dieser Thriller ist kein typischer Thriller nachdem man kein Auge mehr zu macht. Die Geschichte des seit 30 Jahren ungeklärten dreifach Mordes im Blätterbachtal erinnerte er mich zeitweise an die aufregenden ...

Dieser Thriller ist kein typischer Thriller nachdem man kein Auge mehr zu macht. Die Geschichte des seit 30 Jahren ungeklärten dreifach Mordes im Blätterbachtal erinnerte er mich zeitweise an die aufregenden Geschichten die mein Großvater mir als Kind erzählte.

Eine Story zum Nachdenken. Schuldgefühle, der eigene Verstand , Eifersucht - manchmal sind solche Dinge gruseliger als jede Bestie.
Kleine Dörfer haben ihre eigenen Geheimnisse und auch wenn du dort lebst gehörst du noch lange nicht dazu. Das muss der Protagonist "Salinger" öfters mal auf schmerzhafte Weise erfahren. Besessenheit. Besessenheit ist gefährlich.

Ist die Wahrheit es wert sich selbst zu verlieren? Ist die Wahrheit auch wirklich die einzig richtige Wahrheit? Als man glaubt der Fall wäre endlich gelöst und eine plausible, wenn auch schockierende Erklärung gefunden hat, dreht sich die Geschichte nochmals um 180 Grad.

Mir hat die Story unglaublich gut gefallen, auch weil teilweise sogar ausgestorbene Arten wie "Jaekelopterus Rhenaniae" unter Verdacht stehen der Täter zu sein und man diesen Verdacht zeitweise sogar ernst nehmen muss.

Auch am Ende ist man sich nicht sicher ob dort unten in der Schlucht nicht noch ein von der Zeit vergessenes Exemplar haust.

Veröffentlicht am 27.05.2026

"Tirol-Thriller mit Luft nach oben"

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Ich habe das Buch kurz vor meinem Urlaub beendet und bin mir immer noch nicht im Klaren darüber, wie ich es fand.

Auf der einen Seite herrscht über die gesamte Handlung hinweg eine unglaublich düstere ...

Ich habe das Buch kurz vor meinem Urlaub beendet und bin mir immer noch nicht im Klaren darüber, wie ich es fand.

Auf der einen Seite herrscht über die gesamte Handlung hinweg eine unglaublich düstere Atmosphäre – etwas, das ich in Thrillern gern habe, weil es brenzlige Situationen und Plottwists noch ernster wirken lässt und ab und an auch für eine Gänsehaut gut ist.
Darin versteht sich der Autor meisterlich.
Auch die Grundidee des Thrillers finde ich wirklich ansprechend.

Leider bringt dies dem Thriller gar nichts, wenn die eigentlichen Geschehnisse nicht mindestens genauso eine Wirkung haben. Und die hatten sie leider auf mich nicht.
Manchmal habe ich mich beim Lesen erwischt, wie ich gedanklich abgedriftet bin, weil es stellenweise wirklich langweilig wurde.
In solchen Momenten hatte ich den Eindruck, dass der Informationsfokus mehr auf den nebensächlichen Themen lag.
Die Haupthandlung kam mir dann immer komplett unwichtig und oberflächlich vor. Rückblickend ist dies etwas zu häufig passiert.

Mich konnte dieser Thriller einfach nicht packen und zum Dranbleiben motivieren, weshalb ich auch länger als vier Wochen daran gelesen habe.

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