Fesselnd und überraschend
Fesselnd und überraschend
Luca D’Andrea versteht es, eine dichte Atmosphäre zu schaffen. Diese ist beklemmend und düster. Zum Glück gibt es immer wieder Lichtblicke in Form der fünfjährigen Tochter des ...
Fesselnd und überraschend
Luca D’Andrea versteht es, eine dichte Atmosphäre zu schaffen. Diese ist beklemmend und düster. Zum Glück gibt es immer wieder Lichtblicke in Form der fünfjährigen Tochter des Protagonisten, die einfach zuckersüß und sehr aufgeweckt ist - meine Lieblingsfigur, obwohl sie mit dem Verbrechen und seiner Aufklärung gar nichts zu tun hat.
Zunächst fließt die Handlung eher gemächlich vor sich hin, es müssen erst die Voraussetzungen für die spannenden Szenen angelegt werden. Doch etwa ab der Hälfte nimmt sie dann rasant Fahrt auf.
Der Autor legt etliche falsche Fährten; es gibt viele mögliche Täter. Wer hier wirklich dreißig Jahre zuvor ein Massaker verübt hat, hat mich überrascht. Allerdings fand ich das Motiv etwas konstruiert.
★★★★☆