Cover-Bild Goliath-Reihe / Facing Goliath
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14,99
inkl. MwSt
  • Verlag: epubli
  • Themenbereich: Belletristik - Abenteuerromane
  • Genre: Romane & Erzählungen / Erzählende Literatur
  • Seitenzahl: 448
  • Ersterscheinung: 14.04.2022
  • ISBN: 9783754968888
M. E. Pandura

Goliath-Reihe / Facing Goliath

Könntest du jemanden töten, damit du und deine Freunde überleben?
Was würde es ändern, wenn derjenige krank ist und euch als Beute betrachtet?

Als sich ein bisher unbekannter Erreger rund um die Welt verbreitet, findet sich Emilia mitten in der Apokalypse wieder. Denn gegen die mutierte Tollwut gibt es weder Impfung noch Heilung.
Sie und ihre Freundin scheinen in der ganzen Region die einzigen Überlebenden zu sein, doch die Infizierten machen sich schon bald auf die Jagd. Schnell geraten die beiden an ihre Grenzen. Da empfangen sie einen Hilferuf von zwei Männern, die von den Kannibalen in eine Falle gelockt wurden.
Noch ahnen Emilia und Anna nicht, dass mit der Rettung von Mark und Sven der Kampf ums Überleben erst wirklich beginnt.

Überarbeitete Neuauflage

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.05.2022

Ein spannender Auftakt der Dystopie-Reihe

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Eine Mutation der Tollwut breitet sich weltweit aus. Die meisten Menschen sterben, sich einige mutieren zu Kannibalen.
Die Freundinnen Emilia und Anna denken lange, sie wären die einzigen Überlebenden ...

Eine Mutation der Tollwut breitet sich weltweit aus. Die meisten Menschen sterben, sich einige mutieren zu Kannibalen.
Die Freundinnen Emilia und Anna denken lange, sie wären die einzigen Überlebenden in der Region. Als sie einen Hilferuf von zwei Männern empfangen, ist ihnen klar, dass sie helfen müssen.
Facing Goliath ist der Auftakt der Goliath-Reihe von M.E. Pandura.
Der Schreibstil ist flüssig und sehr angenehm zu lesen.
Erzählt wird aus wechselnden Perspektiven; etwas das ich sehr gerne mag, weil man dann die Geschichte aus verschiedenen Blickwinkeln erleben kann und mehreren Charakteren in die Köpfe gucken und deren Handlungen besser nachvollziehen kann.
Ergeht gleich von Anfang an zur Sache und man lernt die vier Hauptcharaktere nach und nach besser kennen.
Die sehr verschlossene Emilia macht im Laufe dieses ersten Teils ein sehr großes Entwicklung durch und ist mit ihrem unbedingten Willen ihre Freundin Anna zu beschützen ein sehr sympathischer und spannender Charakter.
Ihre Freundin Anna ist bedeutend ruhiger und besonnener als sie und gibt daher einen guten Gegenpart ab.
Man wird direkt in die Handlung rein geworfen und erfährt dann im Laufe der Geschichte viel über die Hauptcharaktere und deren Leben vor der Krankheit.
Am Ende bleiben einige Fragen offen, die dann wohl in der Fortsetzung geklärt werden.
Für mich ein wirklich spannender Auftakt zu einer lesenswerten Dystopie-Reihe.

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Veröffentlicht am 04.05.2022

Wahnsinnig spannender und fesselnder Reihen-Auftakt - einfach SUPER!

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Es grassiert eine mutierte Form der Tollwut auf der Welt und die Menschheit wird nach und nach dahingerafft. Doch nicht alle sterben. Manche die infiziert wurden machen nun plötzlich Jagd auf alle anderen, ...

Es grassiert eine mutierte Form der Tollwut auf der Welt und die Menschheit wird nach und nach dahingerafft. Doch nicht alle sterben. Manche die infiziert wurden machen nun plötzlich Jagd auf alle anderen, den der Hunger ist groß. Ein Heilmittel ist nicht in Sichtweite und Emilia und ihre Freundin, scheinen die einzigen zu sein die gesund sind. Als bei den beiden ein Hilferuf eingeht ist völlig klar das Mark und Seven gerettet werden müssen und der Kampf ums Überleben hat begonnen....

Was für ein wahnsinnig spannender und fesselnder Reihen-Auftakt - einfach SUPER! Der Schreibstil ist sehr gut zu lesen, schön flüssig und kurzweilig. Die vier Protagonisten sind mir sehr sympathisch und interessante Charaktere. Emilia ist eine Frau die zwar tut was sie tun muss, hat aber auch so einige Probleme. Das gefällt mir sehr gut. Sie ist keine Wonder Woman, sondern eine Frau, die auch mal verzweifelt. Aber sie und ihre Freundin sind eben auch stark und obwohl sie auch Ängste haben, kratzen sie ihren Mut zusammen und kämpfen. Das Buch lädt zum Nachdenken ein. Man macht sich automatisch Gedanken, wie man selbst handeln würde und ob man zu manchem fähig wäre. Dazu ist es richtig spannend, blutig und es gibt auch Action. Manche Fragen bleiben offen, das ist aber völlig in Ordnung so, denn es gibt ja noch Fortsetzungen. Für mich eine richtig lesenswerte Dystopie die Lust auf die nächsten Teile macht. Diese werden bei mir auf alle Fälle noch einziehen, denn ich muss wissen ob die Menschheit noch eine Chance hat. M. E. Pandura hat mich mit diesem ersten Teil gefangen und ich bin einfach nur begeistert!

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Veröffentlicht am 30.05.2022

Gelungener Auftakt einer packenden und atmosphärisch dichten Dystopie aus Österreich

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Mit diesem Buch legt die Autorin M. E. Pandura den ersten Band ihrer in Österreich spielenden und auf insgesamt vier Bände angelegte „Goliath“-Reihe vor und liefert dabei eine packende Dystopie, die mich ...

Mit diesem Buch legt die Autorin M. E. Pandura den ersten Band ihrer in Österreich spielenden und auf insgesamt vier Bände angelegte „Goliath“-Reihe vor und liefert dabei eine packende Dystopie, die mich gleich auf ganzer Linie überzeugen konnte.

Als ein mutierter Tollwut-Virus, den man den Namen „Goliath“ gegeben hat, weite Teile der Menschheit auslöscht oder in reißende Bestien verwandelt, beginnt für die wenigen Überlebenden ein schier aussichtslos erscheinender Kampf gegen die Kannibalen. Emilia und ihre Freundin Anna haben sich auf den Hof zurückgezogen, den Emilia zusammen mit ihrem inzwischen toten Ehemann betrieben hat und bauen ihn zu einer Festung aus. Mark und sein Freund Sven machen sich aus dem Sauerland auf den Weg Richtung Süden und landen schließlich in Österreich, wo sie in eine hoffnungslose Situation geraten und einen Hilferuf absetzen, der bei Emilia und Anna landet.

Mit einem packenden Schreibstil und bildhaften Beschreibungen, die das Kopfkino beim Lesen auf Hochtouren laufen lassen, erschafft die Autorin hier mit viel Liebe zum Detail eine dystopische Welt voller Überraschungen und Gefahren. Dabei erzählt sie die Geschichte fast ausschließlich aus den wechselnden Perspektiven von Emilia und Mark, die dabei auch jeweils als Ich-Erzähler fungieren. Dadurch wachsen einem diese beiden Figuren wesentlich stärker ans Herz wie Anna und Sven, die hier doch deutlich blasser bleiben, obwohl auch sie kurze Passagen aus ihrer Perspektive bekommen. Dabei sind die vier Hauptprotagonisten keinesfalls strahlende Helden, sondern werden mit all ihren Fehlern und Schwächen sehr glaubwürdig und vielschichtig charakterisiert. Der übliche Spagat eines Auftaktbandes, zum einen eine interessante Geschichte zu erzählen, die Lust auf weitere Bände macht, und zum anderen das Setting und die Protagonisten, die diese Geschichten tragen sollen, sorgfältig einzuführen, gelingt insgesamt sehr gut, lässt aber durchaus auch noch ein wenig Steigerungspotential für die nachfolgenden Bände. Insgesamt liegt sie Messlatte dafür aber bereits ziemlich hoch.

Wer auf düstere und atmosphärisch dichte Dystopien steht, wird hier sehr gut bedient und unterhalten.

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Veröffentlicht am 15.05.2022

Spannende Reise

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Dies war mein erstes Buch der Autorin und eines der wenigen Zombie-Bücher, an das ich mich bisher herangetraut habe (immerhin möchte man bei Zombies ja eher was sehen als lesen^^).
Für die, die mit der ...

Dies war mein erstes Buch der Autorin und eines der wenigen Zombie-Bücher, an das ich mich bisher herangetraut habe (immerhin möchte man bei Zombies ja eher was sehen als lesen^^).
Für die, die mit der Thematik erst mal weniger anfangen können:
Es gibt eine Pandemie, einen tödlichen Virus, Menschen fallen tot um und mancherorts stehen sie aber wieder auf, werden zu Zombies.
Wir reisen in Goliath in verschiedenen Perspektiven durch die Welt, erfahren mehr über die Auswirkungen des Virus‘ und erleben diese hautnah an den Protagonisten Emilia und Mark, die zusammen sind mit den Charakteren Sven und Anna. Wie erwartet versucht die Gruppe, in dieser neuen Weltordnung zu überleben und das ist nicht immer so einfach. Es gibt Geheimnisse und Hürden, die das Überleben erschweren.
Die Figuren fand ich insgesamt gelungen, einzig Mark und sein Suchtproblem haben mich gestört/genervt. Ich finde es zwar durchaus authentisch, alte Alltagsprobleme in diese neue Welt hineinzubringen, aber das Thema an sich mag ich nicht und erinnerte mich z.B. an die Serie Fear the walking dead, in der ich „den Süchtigen“ auch nur anstrengend und nervig fand. Anders als in der Serie waren mir wenigstens die anderen Figuren hier aber sympathisch und ich hoffte, dass sie nicht alle nach und nach sterben würden xD
Was an Goliath besonders ist: Wir merken schnell, dass es keine 0815-Zombieapokalypse ist. Nicht alle Menschen infizieren sich, nicht jeder steht wieder auf, wenn er stirbt. Doch warum ist das so? Das ist die Frage, die uns durchweg beschäftigt. Auch finden wir hier eine neue Bezeichnung, denn in dieser Welt reden wir nicht von Zombies oder Beißern, sondern von Wilden, Kannibalen … Und das Thema Untote ist nicht das zentrale Kernthema der Geschichte, es geht viel um die Menschen, ihre Beziehungen zueinander und ihre Psyche, in dieser neuen Weltordnung zurechtzukommen.
Die Atmosphäre ist düster und gruselig, wie man es als Zombiefan mag. Auch viele Eckpunkte sind wir gewohnt: Es wird ums Überleben gekämpft, wichtige Dinge werden gesucht und gebunkert. Es wird auch blutig, aber nicht zu extrem. Die Figuren sind authentisch und haben Tiefe. Nicht nur Mark kämpft mit seinen inneren Suchtdämonen, auch Emi leidet auf ihre Weise.

Mein Fazit:
Wer die reale Pandemie satt hat und seine Zeit lieber in einer Zombie-Apokalypse in Österreich verbringen will, der ist hier sehr gut aufgehoben. Es gab Parallelen zu Altbekanntem, aber auch Fakten, die sich von dem, was wir zu kennen glauben, abgehoben haben. Es war spannend, düster, blutig und emotional. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und 4,5 von 5 Sternen!

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