Cover-Bild Frau Morgenstern und die Offenbarung
Band 7 der Reihe "Frau Morgenstern"
(12)
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16,00
inkl. MwSt
  • Verlag: GRAFIT
  • Themenbereich: Belletristik - Krimi: Weibliche Ermittler
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 288
  • Ersterscheinung: 30.09.2025
  • ISBN: 9783986590253
Marcel Huwyler

Frau Morgenstern und die Offenbarung

Kriminalroman
Der siebte Streich von Nr.-1-Autor Marcel Huwyler!
Eine so geniale wie irrwitzige Parodie auf das Agententhriller-Genre: die Erfolgsreihe um die kultige Auftragskillerin Violetta Morgenstern.

Violetta Morgenstern, pensionierte Lehrerin und Auftragskillerin im Namen des Staates, hat ein neues Privatleben: Sie wohnt als Patchwork-Oma mit ihrem Kollegen Miguel Schlunegger und dessen Zwillingstöchtern zusammen. Zum Glück rettet sie ein neuer Auftrag vom Killerministerium »Tell« aus dem Familien-Chaos. Violetta und Miguel sollen einen Archäologen eliminieren. Der hat in Ägypten einen rätselhaften Fund gemacht, der die Geschichtsschreibung verändern könnte. Doch als die beiden zur Tat schreiten wollen, kommt ihnen ein Unbekannter zuvor ...

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 25.09.2025

Zwischen Pistolen und Prinzessinnen – Frau Morgenstern und die Offenbarung im alten Ägypten

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Der siebte Band der Reihe von Marcel Huwler, Frau Morgenstern und die Offenbarung, spielt in der Schweiz und verbindet typisch schweizerische Klischees mit einem rasanten, humorvollen Krimi. Die Geschichte ...


Der siebte Band der Reihe von Marcel Huwler, Frau Morgenstern und die Offenbarung, spielt in der Schweiz und verbindet typisch schweizerische Klischees mit einem rasanten, humorvollen Krimi. Die Geschichte ist voller Witz, skurriler Figuren und unerwarteter Wendungen – für Fans kurzweiliger Krimis genau das Richtige.



Im Mittelpunkt stehen Miguel und Frau Morgenstern, beide arbeiten bei der geheimnisvollen Behörde Tell und sind – überraschenderweise – Auftragskiller. Das sorgt für einen starken Kontrast zu Miguels Zwillings-Töchtern Ida und Frieda, die lieber Prinzessin spielen, als sich mit mörderischen Aufträgen zu beschäftigen. Dieser Gegensatz zwischen harmloser Kinderfantasie und tödlichem Alltag der Eltern macht die Geschichte besonders interessant.



Der Roman startet mit einem Archäologen, der kurz vor der Pensionierung in Ägypten einen erstaunlichen Fund macht: die Kosmetikerin von Kleopatra. Parallel wird die Familiensituation rund um Miguel und die Zwillinge eingeführt. Auch ohne Kenntnis der Vorgängerbände kommt man schnell in die Handlung hinein, denn Huwler erklärt die wichtigsten Zusammenhänge gut.



Stilistisch ist der Roman sehr quirlig: Huwler baut viele Details, humorvolle Einschübe und Aufzählungen ein, was das Lesetempo enorm erhöht. Es ist fast wie ein Flummi, der ständig hin und her springt – man hat kaum Zeit, sich auf die eigentliche Handlung einzulassen. Für Leser:innen, die lieber etwas gemächlicher Spannung genießen, kann das anstrengend sein. Wer jedoch rasante, witzige Krimis mag, wird dieses Tempo wahrscheinlich genießen.



Trotz kleiner Kritikpunkte überzeugt der Roman durch lebendige Figuren, clevere Wendungen und schwarzen Humor. Die Kombination aus Familienleben, Geheimorganisation und einem Hauch Historie macht den siebten Band zu einem kurzweiligen, unterhaltsamen Krimi, der Spaß macht, auch wenn er manchmal ein bisschen überdreht wirkt.

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Veröffentlicht am 14.10.2025

Zuviel des Guten

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Als Fan der Reihe rund um die beiden schrägen und sympathischen Protagonisten, muss ich sagen, dass mich dieser Teil leider nicht so abholen konnte wie die anderen, aber warum?



Nun ja, es wirkte für ...

Als Fan der Reihe rund um die beiden schrägen und sympathischen Protagonisten, muss ich sagen, dass mich dieser Teil leider nicht so abholen konnte wie die anderen, aber warum?



Nun ja, es wirkte für mich von Beginn an etwas konstruiert und gezwungen. Auch die Lebensumstände meiner beiden Lieblinge gefallen mir so gar nicht. Violetta mit zwei Männern und jeden blockt sie auch noch ab. Da muss ich sagen, ist eine Entwicklung, die zu ihrem Charakter nicht passt. Auch Miguels Vaterschaft ist gewöhnungsbedürftig und passt auch eher weniger ins Bild zum harten Söldner. Zusammen fehlte mir hier der meinerseits beliebte Wortwitz, der nur am Rande auftauchte und definitiv untereinander schon humorvoller war.

Die Story an sich konnte mich nicht ganz so mitreißen, war sie doch diesmal etwas überzogen und vorhersehbar.

Nachdem ich die Reihe aber liebe und es ja nicht jedem gefallen kann, würde ich es dennoch weiterempfehlen, einfach allein, weil es ein Morgenstern ist und der Stil im Buch einfach klasse ist. 3,5 Sterne meinerseits.

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