Cover-Bild Eingefroren am Nordpol
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28,00
inkl. MwSt
  • Verlag: C. Bertelsmann
  • Themenbereich: Lifestlye, Hobby und Freizeit - Reiseberichte, Reiseliteratur
  • Genre: Sachbücher / Politik, Gesellschaft & Wirtschaft
  • Seitenzahl: 320
  • Ersterscheinung: 16.11.2020
  • ISBN: 9783570104149
Markus Rex

Eingefroren am Nordpol

Das Logbuch von der »Polarstern«. Die größte Arktisexpedition aller Zeiten - Der Expeditionsbericht. Durchgängig farbig illustriert
Expeditionsleiter Markus Rex über sein Jahr im Eis – mit exklusiven Fotos von der Expedition, vielen Grafiken und Karten

Am 20. September 2019 startete die größte Arktisexpedition aller Zeiten: Die »Polarstern« verließ den Hafen von Tromsö, um sich am Nordpol einfrieren zu lassen. An Bord hat sie Wissenschaftler aus 20 Nationen, die in der Arktis ein Jahr lang die Auswirkungen des Klimawandels untersuchen werden. Markus Rex, der Leiter der »MOSAiC« genannten Forschungsmission, erzählt in seinem Buch die Geschichte dieser einmaligen Expedition: Er berichtet vom Alltag unter den extremen Bedingungen der Arktis, von den logistischen und planerischen Herausforderungen und von den wissenschaftlichen Erkenntnissen, die die Forscher im Eis sammeln konnten. »Eingefroren am Nordpol« ist die Geschichte eines großen Forschungsabenteuers und zugleich ein eindringlicher Blick auf die dramatischen Folgen des Klimawandels.

»Eingefroren am Nordpol« wurde ausgezeichnet mit dem ITB BuchAward 2021 in der Kategorie »Sustainable Responsibility«.

Ebenso erscheinen:

Bildband: Esther Horvath; Texte von Sebastian Grote und Katharina Weiss-Tuider, Expedition Arktis: Die größte Forschungsreise aller Zeiten (Prestel Verlag, 978-3-7913-8669-0)

Kindersachbuch: Katharina Weiss-Tuider, Expedition Polarstern (cbj Kinderbuch, 978-3-570-17814-0)

Ausstattung: mit zahlreichen farbigen Abbildungen und Grafiken

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 31.12.2020

Fast auf der Intensivstation...

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Was bin ich nur für ein Weichei! Dieser Gedanke kam mir oft beim Lesen dieses Buches. Insbesondere, nachdem ich kürzlich von einem Hundespaziergang durchgefroren zurückkam, das Buch in die Hand nahm und ...

Was bin ich nur für ein Weichei! Dieser Gedanke kam mir oft beim Lesen dieses Buches. Insbesondere, nachdem ich kürzlich von einem Hundespaziergang durchgefroren zurückkam, das Buch in die Hand nahm und dort von „angenehmen“ -8 °C las. Bei mir waren 0 °C gewesen… Naja, Polarforscher ticken eben anders, dachte ich mir. Aber losgelassen hat mich das Thema nicht.

 

Denn wenn man darüber nachdenkt, mit welchem Elan und welchem Enthusiasmus die Besatzung der Polarstern ihre Expedition durchgeführt hat trotz aller Widrigkeiten (Polarnacht mit 24h Dunkelheit pro Tag, Temperaturen bis -42 Grad)… es ist einfach nur bewundernswert. Um möglichst viele Klimadaten aus der arktischen Zone sammeln zu können, dockte die Polarstern an einer großen, möglichst stabilen Scholle an und ließ sich im Arktiseis einfrieren – den ganzen arktischen Winter lang, bis das Eis das Schiff wieder freigab. Nur so konnte man Feldforschung bzw. in diesem Fall Eisforschung betreiben, die wirklich sinnvolle neue Daten erhebt und die unsere Wissenschaftler weiterbringt in der Frage, von welchen Faktoren das Klima der Arktisregion besonders abhängt, wie es sich entwickelt und leider auch in der Frage, wann mit dem großen Sterben der Arktisregion zu rechnen ist. Eins kann man jetzt schon sagen: sie ist schon fast auf der Intensivstation.

 

Markus Rex, der Expeditionsleiter von MOSAiC, wie diese Forschungsreise offiziell hieß, beschreibt eindrücklich und auch für wissenschaftliche Laien verständlich, wie ein Jahr „Eiszeit“ von statten ging. Von den immensen Vorbereitungen über den Alltag auf der Polarstern und der Scholle bis zu den interessanten, aber auch gefährlichen Eisbärbegegnungen nimmt er den Leser mit in diese rauhe, aber äußerst fragile Welt.

 

An einer Stelle seines Berichts war ich sehr bestürzt und wirklich traurig – für mich der Punkt, ab dem ich angefangen habe, darüber nachzudenken, was ich selbst im Kleinen für den Klimaschutz tun kann. Gegen Ende der Expedition erreichte die Polarstern für einige Messungen den Nordpol. Wow, dachte ich, der Nordpol, und hatte sofort das Bild einer undurchdringlichen Eiswüste mit Sturm und riesigen Schneefeldern vor Augen. Der Bericht des Forschers war ernüchternd, wenn nicht gar erschütternd: der Nordpol war durchzogen von Wasserrinnen, viel Eis war geschmolzen und trieb nur bruchstückweise im ansonsten offenen Wasser. Wenn das nicht höchst alarmierend ist, weiß ich auch nicht. Spätestens dieser Bericht hat mich aufgerüttelt. Schon jetzt gibt es im Sommer keine feste Eisdecke mehr am Pol. Auch das Wintereis verschwindet langsam und in wenigen Jahrzehnten wird der Pol wohl zumindest im Sommer komplett eisfrei sein. Was das für unsere Erde und das Wetter bedeutet, kann noch niemand voraussagen. Nur eins ist sicher: entspannter wird es nicht.

 

Deshalb möchte ich dieses Buch ganz vielen Menschen ans Herz legen. Es ist nicht hochwissenschaftlich geschrieben, sondern wirklich ein Leseabenteuer (mit wissenschaftlichen Anteilen, zugegeben). Aber um das Bewusstsein für unseren Planeten zu schärfen, ist es ein wahrer Schatz. Ich garantiere euch, ihr werdet die Welt anders sehen nach der Lektüre dieses Buchs. Ihr werdet vielleicht ein wenig sensibler sein für das Wohl unserer Erde – und dieses Gefühl sollte möglichst viele Menschen erreichen. Deshalb: unbedingt lesen!

 

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Veröffentlicht am 18.12.2020

Ab ins Eis

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„Eingefroren am Nordpol“, ist das Logbuch der Polarstern und wurde persönlich vom Expeditionsleiter Markus Rex geschrieben. Das Buch ist aber so viel mehr als ein reines Logbuch und entführt die Leserinnen ...

„Eingefroren am Nordpol“, ist das Logbuch der Polarstern und wurde persönlich vom Expeditionsleiter Markus Rex geschrieben. Das Buch ist aber so viel mehr als ein reines Logbuch und entführt die Leserinnen und Leser in die eiskalte Welt der Arktis. Durch die vielen Fotos und Zeichnungen ist das Buch ein echtes Lesevergnügen und zeitgleich informativ. Mir persönlich lag es sehr am Herzen dieses Buch zu lesen, weil ich durch mein Studium einen geowissenschaftlichen Hintergrund habe und mich schon immer die Polarwelt und die Polarforschung interessiert hat. Vor 4 Jahren war ich beim „Tag der offenen Tür“ in Bremerhaven und durfte die Polarstern hautnah selbst miterleben. Für alle kleinen und großen Entdecker, Forscher, oder auch einfach nur Interessierte ist das Buch genau das richtige.

Veröffentlicht am 06.12.2020

Grandioses Buch

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Im September 2019 macht sich die "Polarstern" auf eine ganz besondere Expedition. Über ein Jahr driftet sie festgefroren im Eis durch die Arktis. Ihr einziger Antrieb: die natürliche Eisdrift. Mit an Bord ...

Im September 2019 macht sich die "Polarstern" auf eine ganz besondere Expedition. Über ein Jahr driftet sie festgefroren im Eis durch die Arktis. Ihr einziger Antrieb: die natürliche Eisdrift. Mit an Bord befindet sich Markus Rex, der nun mit seinem Buch "Eingefroren am Nordpol" seine Erfahrungen und Erlebnisse mit der Welt teilt.

Markus Rex betitelt sein Buch mit den Worten "Das Logbuch der Polarstern". Doch "Eingefroren am Nordpol" ist viel mehr als nur ein Logbuch. Wer denkt, hier gibt es nur kurze Abschnitte, täuscht sich. Denn was man bekommt ist ein ausführlicher Bericht, der die Schönheit der Expedition ebenso wiederspiegelt wie die Gefahren, denen die Besatzung und das Schiff ausgesetzt sind. Dabei wird deutlich, daß man vom heimischen Sofa aus gar keine Vorstellung hat, wie sich das Leben innerhalb der Forschungsgruppe gestaltet. Gegliedert ist das Buch in die vier Jahreszeiten und die kurze Pause des Autors an Land. Hier wird klar, daß jede Jahreszeit für die Mannschaft neue Herausforderungen stellt. Eine der größten Herausforderungen jedoch hat nichts mit dem Nordpol zu tun - es gilt, die Polarstern nicht durch den regelmäßigen Austausch der Mannschaft mit Corona zu verseuchen. Dies bedeutet eine logistische Herausforderung. Dagegen erscheinen Schneestürme fast schon als einfaches Problem. Markus Rex beschreibt auf sehr leserfreundliche Art. Sprich: Das Buch ist einfach und für jedermann verständlich zu lesen. Hier gibt es keine hochtrabenden Fachbegriffe, der Autor hat es perfekt geschafft, sich in den normalen Leser zu versetzen und seine Forschung so zu beschreiben, daß auch Laien gut folgen können. So macht ein Fachbuch Spaß! Mich persönlich haben die wunderschönen Farbfotos begeistert. Diese ermöglichen es, daß man alles vor Augen sieht und selbst von der Schönheit der Natur fasziniert ist. So fasziniert, daß man oft minutenlang an diesen Bildern festhängt. Ein weiteres Highlight ist die Karte der "Driftroute" der "Polarstern", mit deren Hilfe man den Weg verfolgen kann.

Für mich ist dieses Buch ein absolutes Highlight und gehört in jedes Bücherregal!

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