Cover-Bild Von Mr. Holmes zu Sherlock
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14,99
inkl. MwSt
  • Verlag: btb
  • Themenbereich: Biografien, Literatur, Literaturwissenschaft - Literatur: Geschichte und Kritik
  • Genre: Sachbücher / Film, Kunst & Kultur
  • Seitenzahl: 608
  • Ersterscheinung: 14.12.2015
  • ISBN: 9783442713363
Mattias Boström

Von Mr. Holmes zu Sherlock

Meisterdetektiv. Mythos. Medienstar
Susanne Dahmann (Übersetzer), Hanna Granz (Übersetzer)

Auch mehr als 125 Jahre nach seinem ersten Fall erfindet sich Sherlock Holmes immer wieder neu: Benedict Cumberbatch interpretiert den genialen Meisterdetektiv moderner und persönlicher denn je, Regisseur Guy Ritchie inszeniert ihn als humorvoll-amüsanten Gentleman und Herr-der-Ringe-Star Ian McKellen wagt sich an eine Version des pensionierten Holmes. Aber woher rührt der weltweite Mega-Erfolg des unkonventionellen Privatermittlers? Was fesselt Generationen von Lesern, Hörern und Zuschauern an den Geschichten von Sir Arthur Conan Doyle? Und wer ist das reale Vorbild für die vielleicht größte literarische Figur aller Zeiten? Der schwedische Sherlock-Holmes-Experte Mattias Boström begibt sich in diesem aufwändig recherchierten Buch auf Spurensuche, um das Erfolgsgeheimnis des Mannes aufzudecken.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 31.08.2023

Elementary, my Dear Watson

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Wer ein Fan von Sir Arthur Conan Doyles Sherlock Holmes ist, sollte dieses Buch auf jeden Fall lesen. Man erfährt dort nämlich viel über den Autor, dessen Familie, aber auch den Meisterdetektiv selbst. ...

Wer ein Fan von Sir Arthur Conan Doyles Sherlock Holmes ist, sollte dieses Buch auf jeden Fall lesen. Man erfährt dort nämlich viel über den Autor, dessen Familie, aber auch den Meisterdetektiv selbst. Außerdem werden auch viele verschiedene Adaptionen, wie beispielsweise die von Basil Rathbone und Nigel Bruce oder die von Jeremy Brett angesprochen. Aus aktuellem Anlass, wird auch über die beliebte BBC-Serie Sherlock mit Benedict Cumberbatch und Martin Freeman gesprochen, welche von Mark Gatiss und Steven Moffat stammt. Dadurch erkennt man sehr gut, dass der Hype um Sherlock Holmes noch lange nicht abnimmt.

Den Schreibstil des Autors fand ich sehr angenehm, da das Buch zu keinem Zeitpunkt langatmig wurde und man immer wieder mit neuen, spannenden Informationen versorgt wurde. So kann sogar der größte Sherlockianer noch etwas dazulernen.

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Veröffentlicht am 15.09.2016

Spannende Hintergründe rund um Sherlock Holmes

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Sherlock Holmes ist einer der weltweit berühmtesten Detektive und für viele sogar das Sinnbild eines Detektivs. Dieses Buch erzählt die Geschichte von Sherlock Holmes von der Inspiration und ersten Idee, ...

Sherlock Holmes ist einer der weltweit berühmtesten Detektive und für viele sogar das Sinnbild eines Detektivs. Dieses Buch erzählt die Geschichte von Sherlock Holmes von der Inspiration und ersten Idee, die Arthur Conan Doyle im 19. Jahrhundert hatte, über die Entwicklung der verschiedenen Abenteuer und der immer größeren Popularität bis hin zur heutigen Zeit. Immer wieder hat sich der Mythos um den Detektiv weiterentwickelt und sich der Zeit angepasst, sodass Sherlock heute ebenso populär ist, wie es Mr. Holmes damals war.

Mit diesem Buch hat Mattias Boström ein wirklich spannendes und interessantes Werk geschrieben, dass romanartig die Hintergründe und die Mythen um den fiktiven Sherlock Holmes schildert. Damit lässt sich dieses Sachbuch wirklich fließend lesen und man kann voll und ganz in die Welt rund um Arthur Conan Doyle und co. eintauchen.
Ich selbst habe ja die Originalgeschichten noch nicht gelesen, sondern bin bisher nur mit ziemlich neuen Interpretationen in Kontakt gekommen.
Gerade dadurch konnte ich mich aber sehr unvoreingenommen auf die Schilderungen einlassen. Es wird - meiner Meinung nach - auch nicht zu viel über die Inhalte der einzelnen Geschichten verraten, sodass es durchaus reizvoll bleibt sie zu lesen. Mein Interesse ist jetzt durch die Erklärung der Entstehungsgeschichte und dem Mythos rund um den Meisterdetektiv sogar noch verstärkt worden.
Ein tolles Buch für jeden, der schon immer mehr über Sherlock Holmes und seine Schöpfer wissen wollte.
Für mich eine absolute Empfehlung!

Veröffentlicht am 15.09.2016

Bühne frei für Sherlocks Wegbegleiter

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Ich selbst bin – obwohl ich einzelne Holmes-Geschichten schon vor einigen Jahren gelesen habe - erst durch die BBC-Serie Sherlock so richtig auf Holmes und Watson aufmerksam geworden und dies hat mich ...

Ich selbst bin – obwohl ich einzelne Holmes-Geschichten schon vor einigen Jahren gelesen habe - erst durch die BBC-Serie Sherlock so richtig auf Holmes und Watson aufmerksam geworden und dies hat mich dann wiederum zu diesem Buch geführt.
Dass es gleich zu Beginn kurz um die Entstehung der Serie geht, kam mir daher sehr entgegen. Aber ebenso faszinierend ist es dann, Arthur Conan Doyle durch sein bewegtes Leben zu folgen und „mitzuerleben“, wie es ihm selbst mit den Geschichten erging. Man lernt den Menschen hinter Holmes kennen und merkt, dass es wohl von Zeit zu Zeit ein eher schwieriger Charakter sein konnte. Nicht alle seine Aussagen und Entscheidungen sind für mich (oder für uns heutzutage) nachvollziehbar, aber das mag eben auch an den vielen Jahren, die seit damals vergangen sind, liegen.
Ich hatte mich vorher abgesehen von der Serie noch mit sehr wenigen Fakten oder Schriften zum Thema Conan Doyle und Holmes beschäftigt, daher gab es hier für mich sehr viel Neues zu lesen. So patent Arthur meist in seinem Leben wirkte, so sehr hat mich erschreckt, was seine Familie, allen voran die Söhne so gemacht haben. Gut für Arthur, dass er das nicht miterleben musste.
Aber Boström hat sich nicht nur mit der Holmes-Inspiration, der Familie und dem Autor selbst auseinandergesetzt, er vergisst nicht auf diverse Illustratoren, Anwälte, Agenten, Kollegen, Schauspieler, Sprecher, Manuskriptschreiber, Nachahmer, Club-Gründer und viele viele andere. Über weite Strecken kann man der Handlung, wenn man das so nennen kann, gut folgen, auch wenn sie, weil doch streng chronologisch immer wieder zwischen den Personen, den Kontinenten hin- und herspringt. Nur ab und zu gibt es Stellen, ein paar aufeinanderfolgende Kapitel, wo auf einen Schlag sehr viele (teils neue) Namen genannt werden. Da fällt es schwer, sich wieder gut zu orientieren. Oft kommen Personen nicht häufig, dafür aber mal nach längerer Zeit wieder vor – auch hier muss man erst nachdenken, wer das nun war und in welcher Funktion er denn schon aufgetreten ist.

Alles in allem ist dieses Buch ein Werk, das wohl noch den eingefleischtesten Holmes-Fans etwas bieten kann, aber auch jenen, die grundsätzlich Gefallen an der Figur finden und weniger etwas über Holmes selbst wissen wollen (wie der so tickt, sieht und liest man ja öfter), sondern über seine Begleiter – die, die wirklich leben und gelebt haben.
Ich kann die Kritik anderer Leser an diesem Buch nur zum Teil nachvollziehen. Ja, der Titel samt Untertitel passt nicht komplett zu Buch und wurde vom Verlag so gewählt, um viele Exemplare zu verkaufen. Aber sobald man das Vorwort des Autors liest, weiß man, was man zu erwarten hat. Dieser stellt seine Intention, ein Buch über die an Sherlock Holmes beteiligten Menschen, zu schreiben, gut dar und genau das hat er auch umgesetzt. Ihm selbst ist da kein Vorwurf zu machen, im Gegenteil: Hochachtung vor dieser umfassenden Recherche.