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Veröffentlicht am 08.03.2017

Eine wunderschöne mitreißende Geschichte

Under the Lights – Gunner und Willa
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Zurück in der Stadt, in der sie einen Großteil ihrer Kindheit verbracht hat, will Willa eigentlich nur eins: Ihre Nonna stolz machen und sich ihre Liebe wieder verdienen. Denn das, was die letzten Jahre ...

Zurück in der Stadt, in der sie einen Großteil ihrer Kindheit verbracht hat, will Willa eigentlich nur eins: Ihre Nonna stolz machen und sich ihre Liebe wieder verdienen. Denn das, was die letzten Jahre passiert ist, nachdem sie zu ihrer Mutter ziehen musste und weshalb sie schließlich vor die Tür gesetzt wurde, ist unverzeihlich.
Ab jetzt will sich Willa nur noch auf die Schule konzentrieren. Jungs sind absolut tabu. Doch dann trifft sie Gunner und Brady wieder, ihre besten Freunde aus der Kindheit, die eindeutig mehr als nur freundschaftliche Gefühle in ihr hervorrufen. Dabei wird Willa doch so schon genug von Schuldgefühlen gequält und kann zusätzliches Drama absolut nicht gebrauche! Und dennoch, gerade der verschlossene Gunner sorgt immer wieder für Herzklopfen und sie will für ihn da sein, als es ihm schlecht geht.

Endlich ist er da, der zweite Teil der neuen "Field Party"-Serie von Abbi Glines. Ein wunderschöner Young Adult Roman, der jedoch auch viel Schmerz und Seelenleid mit sich bringt. Gerade das macht Under the lights so besonders und lässt einen die Charaktere ins Herz schließen.
Die Handlung ist in sich abgeschlossen, es ist also nicht unbedingt nötig den ersten Teil vorher zwingend zu kennen, ich empfehle es aber trotzdem. Weil Band 1 einfach wunderschön ist und das Pärchen auch hier vorkommt.
Die Geschichte wird aus drei verschiedenen Sichten erzählt: Gunner, Brady und Willa. Dadurch erhält man Einblicke in alle drei Gedanken- und Gefühlswelten, was mir sehr gut gefallen hat und auch für die Story wichtig ist, um alles zu verstehen.
Willa ist ein sehr starker Charakter, musste in den letzten Jahren jedoch viel durchmachen und hat sich dadurch sehr verändert, was auch absolut nachvollziehbar ist. Sie will neu anfangen und zieht wieder bei ihrer Nonna ein, die zwar streng ist, aber nur das beste für ihre Enkeltochter will.
Brady dagegen ist wohl der, der es nach außen hin am einfachsten hat. Eine tolle Familie, eine vielversprechende Zukunft. Aber so richtig glücklich ist er nicht, wie man in seinen Abschnitten immer wieder merkt, aber er kann und will sich noch nicht so richtig aus seinem Trott lösen. Dadurch bleiben viele Chancen ungenutzt, was Willa angeht.
Und dann ist da noch Gunner. Nach außen hin der reiche verwöhnte Sohn, aber niemand weiß, was wirklich hinter den Kulissen passiert. Sein Vater hasst ihn, seine Mutter ignoriert ihn und warum? Ich werde es hier jetzt nicht verraten, aber es ist schon wirklich heftig, was da nach und nach ans Licht kommt und es ist kein Wunder, dass Gunner ziemlich damit zu kämpfen hat.
Zum Glück ist Willa für ihn da. Sie waren schon früher beste Freunde und man merkt schnell, dass dieses Band zwischen ihnen immer noch existiert, auch wenn sie sich beide verändert haben.
Eine wunderschöne und herzergreifende Geschichte, die mir wirklich gut gefallen hat. Nur das Ende war für mich nicht ganz stimmig bzw. Bradys Part daran, aber ich hoffe einfach, dass das im nächsten Band noch aufgeklärt wird.

Veröffentlicht am 08.03.2017

Ergreifende Geschichte

Club der letzten Wünsche
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Jesslyn Bender erhält eine erschütternde Diagnose: Krebs. Aber mehr will sie auch gar nicht wissen über ihre Krankheit. Stattdessen lässt sie die Behandlungen einfach über sich ergehen und hofft, dass ...

Jesslyn Bender erhält eine erschütternde Diagnose: Krebs. Aber mehr will sie auch gar nicht wissen über ihre Krankheit. Stattdessen lässt sie die Behandlungen einfach über sich ergehen und hofft, dass bald alles wieder besser wird, verschließt sich völlig allen Versuchen sie aufzuklären, wie es um sie steht.
Deshalb trifft es sie umso härter, als sie erfährt, dass der Krebs schon gestreut hat und nicht mehr heilbar ist. Ihr Leben hat ein Ablaufatum. Doch James, einer der Krankenpfleger, der schon bald zu ihrer wichtigsten Bezugsperson wird, holt sie aus ihrem Tief und hilft ihr zu leben. Die letzten Monate zu genießen und auch ihr Bruder Boomer und ihre beste Freundin Yulyia sind für sie da und helfen ihr, ihre letzten Wünsche zu erfüllen.

Ein Buch, was mich wirklich sehr berührt hat.
Jesslyn ist ein sehr widerspenstiger Charakter, der gerne mal aneckt und es hat eine Weile gedauert, bis ich mit ihr richtig warm wurde, denn am Anfang habe ich mich ein bisschen schwer mit ihr getan.
Irgendwie kann man sie aber auch verstehen, sobald man mehr über sie erfährt. Ihr abweisendes Verhalten gegenüber ihrer Mutter und ihre flapsige Art gegenüber denen, die sie herablassend behandeln. Ebenso wie die Tatsache, dass sie sich der Krankheit gegenüber verschließt. Ich glaube es es ganz normal, dass man so etwas am liebsten leugnen würde.
Aber sobald sie die erschreckende Wahrheit erfährt, wendet sich das Blatt bei ihr und spätestens ab dem Punkt war ich voll dabei.
Die Geschichte ist berührend und wunderschön. Sie ist nicht einfach, aber trotzdem gefällt sie mir mit all ihren Facetten. Es wird nichts beschönigt und man erlebt mit Jesslyn und ihren Freundin, die ihr zur Seite stehen, alle Phasen ihrer Krankheit. Es gibt gute und schlechte Tage. Zweifel und Frustration, Liebe und Zusammenhalt.
Es ist einfach ein stimmiges Gesamtpaket und die letzten 40 Seiten habe ich durchgehend geweint, weil mir das alles einfach nahe ging.

Veröffentlicht am 08.03.2017

Hatte mir ein wenig mehr versprochen

Hunt – Sie kriegen dich
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John Milton lebt mittlerweile ein bescheidenes Leben. Mit seinem Rucksack zieht er durch die Staaten, lässt sich mal hierhin, mal dorthin treiben, doch als er in den Wäldern Michigans angelangt, findet ...

John Milton lebt mittlerweile ein bescheidenes Leben. Mit seinem Rucksack zieht er durch die Staaten, lässt sich mal hierhin, mal dorthin treiben, doch als er in den Wäldern Michigans angelangt, findet seine Wandertour ein plötzliches Ende. Nicht nur, dass er Probleme mit der Polizei bekommt - die sich jedoch lösen lassen - er erfährt auch noch von einer Bankraubserie in der Gegend und einem verschwundenen jungen Mann, um den sich keiner zu kümmern scheint außer seiner kleinen Schwester. Das Mädchen ist hartnäckig und überredet John schließlich sich auf die Suche nach dem Jungen zu machen. Die beiden ahnen nicht einmal, welche Ausmaße hinter diesen ganzen Vorfällen stecken und in welche Gefahr sie sich begeben, denn all das war erst der Anfang.

Dies ist der zweite Band der Thriller-Serie rund um den ehemaligen Geheimdienstagenten John Milton, die Autor Mark Dawson geschrieben hat.
Ich muss leider gestehen, dass mir Band eins (bzw. der deutsche Band eins, da es im englischen ein paar mehr gibt, die noch davor spielen) deutlich besser gefallen hat.
Die Story an sich ist vollkommen unabhängig lesbar, sodass man den Vorgänger nicht kennen muss, um das Buch zu verstehen. Alle wichtigen Aspekte werden noch einmal aufgeführt, sodass man der Handlung auf jeden Fall folgen kann.
An sich ist es eine gute Geschichte, die auch viel Potenzial bietet und die sich auch wirklich flüssig lesen lässt. Ich hatte das Buch sehr schnell durch und die Seiten/Kapitel sind nur so vorbeigeflogen, aber mir fehlte einfach der gewisse Pepp.
Bis das Buch zum eigentlich Handlungsbogen kommt, dauert es eine Weile und es zieht sich ein wenig. Auch danach hat mich der Roman einfach nicht richtig gepackt und mitgerissen. Mir fehlte einfach dieses aufgeregte Mitfiebern. Was passiert als nächstes? Wer überlebt am Ende?
Ja, es war stellenweise durchaus spannend, aber mir fehlte bei John Milton auch dieser gewisse Biss eines Ex-Agenten. Seine Intuition wird hier und da mal erwähnt, aber mehr als eine leise Ahnung ist da nicht. Es kam mir fast vor, als hätte er über die Jahre alles vergessen, was er in seinem Beruf gelernt hat, sodass er es nicht mehr richtig nutzen kann.
Gerade auf diese Aspekte hatte ich mich jedoch besonders gefreut, sodass ich am Ende etwas enttäuscht war.

Veröffentlicht am 08.03.2017

Wenn Liebe Hoffnung mit sich bringt

Im nächsten Leben vielleicht
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Tenleigh und Kyland haben es nicht einfach. In einer Stadt, die sowieso schon nicht viele Perspektiven zu bieten hat, gehören sie zu den Ärmsten der Gesellschaft. So arm, dass sie am Monatsende oft tagelang ...

Tenleigh und Kyland haben es nicht einfach. In einer Stadt, die sowieso schon nicht viele Perspektiven zu bieten hat, gehören sie zu den Ärmsten der Gesellschaft. So arm, dass sie am Monatsende oft tagelang hungern müssen. Der einzige Lichtblick ist das Stipendium, dass ein Schüler des Jahrgangs am Abschluss vom einzig großen Arbeitgeber der Gegend, dem Kohlebergwerk, bekommt.
Doch dann kommen sich Tenleigh und Kyland plötzlich näher und werden Freunde. Und aus der Freundschaft entwickelt sich mehr. Aber beide wissen, dass ihre Beziehung keine Zukunft hat. Denn egal was passiert, am Ende wird einer von ihnen das trostlose Leben hinter sich lassen und woanders von vorne anfangen.


Ein Buch mit einer ganz besonderen Liebesgeschichte, wie ich sie bisher noch nicht gelesen habe. Allein das Setting ist einzigartig und vermittelt diese Trostlosigkeit und Hoffnungslosigkeit auf ganz eindrucksvolle Art.
Ja, die Grundstimmung des Buch ist recht "deprimierend", aber gerade das macht die Geschichte aus. Dass trotz allem Hoffnung geweckt wird und Liebe möglich ist. Ein Lichtblick in all der Dunkelheit, der Wurzeln im Herzen schlägt und sich langsam ausbreitet.
Tenleigh und Kyland...ich muss zugeben, diese Namen sind wirklich gewöhnungsbedürftig, aber die Charaktere dafür umso liebenswürdiger. Tenleigh, das Mädchen, das ständig lernt und alles tut, um das Überleben ihrer Familie zu sichern und Kyland, der schweigsame, zurückgezogene Junge, der viel mehr Geheimnisse mit sich trägt, als man ahnt.
Der Roman ist abwechselnd aus der Sicht der beiden Protagonisten geschrieben, sodass man sie gut verstehen und sich in beide hineinversetzen kann.
Es gab kleine Situationen, die ich mir ein bisschen anders gewünscht hätte und der große Wendepunkt war für mich schon ein wenig vorhersehbar. Ein wenig deshalb, weil ich das Ereignis erwartet habe, mich die Hintergründe dazu aber doch überrascht haben, wie es letztendlich realisiert wurde. Viel mehr möchte ich aber nicht verraten. ;)
Alles in allem ist es ein wirklich wundervoller Roman, der aber sicherlich nicht für jeden etwas ist und auf den man sich einlassen muss, um das richtige Feeling zu bekommen.

Veröffentlicht am 08.02.2017

Dawn und Spencer <3

Trust Again
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Dawn hat abgeschlossen mit der Liebe. Ihr wurde einmal das Herz in tausend Stücke gebrochen und sie ist sich sicher, dass sie das ein zweites Mal nicht überleben würde. Deshalb kann Spencer auch nie mehr ...

Dawn hat abgeschlossen mit der Liebe. Ihr wurde einmal das Herz in tausend Stücke gebrochen und sie ist sich sicher, dass sie das ein zweites Mal nicht überleben würde. Deshalb kann Spencer auch nie mehr als ihr bester Freund sein, obwohl er immer wieder deutlich zu verstehen gibt, dass er sich etwas anderes wünschen würde. Aber bedrängen tut er sie nie, obwohl er merkt, dass die Gefühle zwischen ihnen auch Dawn nicht kalt lassen. Er weiß, dass irgendetwas sie daran hindert, diese Gefühle auch zuzugeben, aber was wirklich dahintersteckt, ahnt er nicht. Ebenso wenig, wie Dawn weiß, welche Geheimnisse Spencer mit sich herumschleppt. Aber das Knistern zwischen ihnen einfach zu unterdrücken, macht beide auch nicht gerade glücklich und irgendwann muss sich Dawn entscheiden? Will sie mehr riskieren?

Der zweite Teil der "Again"-Serie von Mona Kasten, endlich ist er da! Was haben viele der Leser von Band 1 schon auf die Geschichte von Dawn und Spencer gewartet, denn die beiden wurden in Teil 1 schon ins Herz geschlossen und haben ihren eigenen Fanclub bekommen.
Die Handlung ist übrigens in sich abgeschlossen, sodass Band 1 nicht zwingend vorher gelesen werden muss.
Dawn und Spencer sind einfach klasse. Es waren wieder so einige Stellen dabei, an denen ich schmunzeln und lachen musste, aber auch viel ernsthaftes, dass zum Nachdenken anregt. Beide tragen ihre Geheimnisse mit sich herum und tun sich schwer damit sich anderen gegenüber zu öffnen und sich jemandem anzuvertrauen. Vielleicht verstehen sie sich gerade deshalb so gut, weil sie einander einfach durchschauen können. Und natürlich, weil es zwischen ihnen ordentlich knistert, das will ich nicht außer Acht lassen. ;)
Die Geschichte ist einfach nur schön. Stellenweise traurig, dann wieder lustig, aber insgesamt einfach schön und ich habe das Lesen wirklich genossen.
Insgesamt hat mir das Buch wirklich gefallen, auch wenn es jetzt keine großen Überraschungen bot, aber das muss ja auch nicht immer sein.
Besonders gefallen hat mir der Aspekt mit Dawns eigenem Roman, in dem sie ihre Gefühle für Spencer festhält . Hach, das war zum Dahinschmelzen, mit dem Kapitel 27, aber ich möchte nichts vorweg nehmen.
Und ich muss nochmal betonen, wie cool ich Dawns Professor im Schreibworkshop finde. Im Ernst, kann ich mich da bitte auch anmelden? :D