Cover-Bild Der Traumwandler: Band 2
Band 2 der Reihe "Der Traumwandler"
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14,99
inkl. MwSt
  • Verlag: SadWolf Verlag
  • Themenbereich: Belletristik - Fantasy: Dark
  • Genre: Romane & Erzählungen / Erzählende Literatur
  • Seitenzahl: 372
  • Ersterscheinung: 29.07.2021
  • ISBN: 9783964780713
Melanie Strohmaier

Der Traumwandler: Band 2

Der Fall des Monsters
Klappentext:

»Der Verlust war wie ein Sturm über sie hereingebrochen und legte sich über ihre Seelen wie flüssiges Metall. Es brannte und ätzte und hinterließ eine Lücke in ihren Herzen, die niemals wieder gefüllt werden konnte.«

Nachdem ein Auftrag für den Alchemisten in einer Tragödie endet, wird der Zusammenhalt von Petrichors Diebesbande gehörig auf die Probe gestellt. Asras Welt wird in Schwärze getaucht. Als wäre die Situation nicht schlimm genug, erfährt sie ein Geheimnis, das ihr vollkommen den Boden unter den Füßen wegreißt. Realität und Traum verhaken sich – werden schwerer zu unterscheiden. Lügen entschleiern sich und richten gewaltigen Schaden an. Und mit jeder weiteren Wahrheit tastet nicht nur Petrichors Dunkelheit nach Asra, sondern auch ihre eigene.


Pressetext:

Träume sind Türen – Türen in unser Innerstes.

Sie zeigen uns die Dinge, die wir uns am meisten wünschen. Lassen uns fühlen, wonach wir uns am meisten sehnen. Auch wenn die Bilder oft wirr und undeutlich sind und wir sie nach dem Aufwachen schnell vergessen, bedeuten sie mehr als wir ahnen. Ganze Welten sind in uns verborgen – tief verflochten in unserer Seele und unserem Herzen. Wenn wir träumen, besuchen wir diese Orte. Sie können wahrlich wundervoll sein und uns unvorstellbare Abenteuer erleben lassen, die uns in der Realität niemals vergönnt wären. Doch manchmal führt uns die Tür in unseren Träumen nicht ins Paradies, sondern an einen dunklen Ort. An einen Ort, an dem unsere manifestierten Ängste leben. An dem unsere Gefühle zu Dämonen werden, die uns heimsuchen und quälen. Asra begegnet diesen Dämonen, doch anstatt sie zu bekämpfen, verliebt sie sich in sie.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.02.2022

Träume sind Türen, Türen in unser Innerstes – wollen wir durch sie hindurchgehen!

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Der Schreibstil ist gut zu lesen, fantastisch und spannend.

Das Cover ist sehr dunkel – ein Schloss in den Wolken Schön auch die Schrift des Romantitels – es passt sehr gut zum Roman Inhalt.

Der Klappentext ...

Der Schreibstil ist gut zu lesen, fantastisch und spannend.

Das Cover ist sehr dunkel – ein Schloss in den Wolken Schön auch die Schrift des Romantitels – es passt sehr gut zum Roman Inhalt.

Der Klappentext macht neugierig auf den Forstsetzungsband der Reihe.

Fazit:
Wo sind wir, wenn wir Träumen? Sind nur Alpträume zum behalten gedacht oder können wir unsere Träume auch steuern? Gehören sie uns allein?
Eigentlich beantwortet uns die Autorin in ihrem Roman anschaulich, wie es sein kann. Und dass man sich in seinen Träumen auch verlieren kann.

Aber nicht nur Träume haben dunkle Seiten, auch jeder Mensch hat sie. Das ist in Ordnung denn nur wenn wir das helle und dunkle in Balance halten können, macht uns das aus. Und wo Licht ist, ist auch immer Schatten!

„Träume sind Türen, Türen in unser Innerstes.“ Sie zeigen uns Dinge, die wir uns wünschen, fühlen und uns (ver)zweifeln lassen – aber auch wonach wir uns am meisten Sehnen.

In Arkana lernen wir ein Land voller Magie und Dunkelheit kennen, den wir wandeln auf dem schmalen Grat zwischen Traum und Realität – der Übergang ist zum Teil fließend. Und begib dich doch einfach auf ein unvergessliches Abenteuer, decke Geheimnisse auf und verfalle dem Monster. Doch wenn du Arkana betreten hast, wird es dich nie wieder loslassen.

In diesem Band begleiten wir Asra und Petrichos Diebesbande weiter. Nach der Tragödie am Ende des ersten Bandes und dem Verlust, wird der Zusammenhalt gehörig auf die Probe gestellt und vor allem Asra muss schwer mit sich ringen – ihre Welt wird dunkel – schwarz.
Ein Geheimnis reißt ihr noch mehr den Boden unter den Füssen weg. Realität oder Traum – lassen sich schwer unterscheiden. Lügen richten weiteren Schaden an.
Wird Asra einen Weg finden? Und wie ist das mit der Liebe?

Ganz zu Beginn findet sich eine Triggerwarnung in dem Buch. So warnt die Autorin vorab davor, dass Mobbing, physische & psychische Gewalt, Ängste, Süchte sowie Verluste in ihrer Geschichte thematisiert werden. Mir hat diese Art der Warnung gut und mir gefällt es, dass die Autorin das Ganze etwas lockerer gestaltet. Zwar nimmt die Warnung dadurch eine komplette Seite ein, aber so wirkt es weniger schlimm. Aber ich persönlich muss feststellen ich habe schon weit aus schlimmeres zu diesem Thema gelesen.

Mit hat die Fortsetzung gut gefallen, man findet schnell in die Handlung und kann sich mit Arkana und den anderen aus der Diebesband ein Abenteuer der besonderen Art erleben. Es ist magisch und dunkel, spannend bis zur letzten Seite, voll überraschender Wendungen. Ich bin gespannt, wie es im 3.Teil der Trilogie weiter gehen wird. Gerne vergebe ich hier für 5 Sterne.

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Veröffentlicht am 10.08.2021

Poesie für meine Seele :)

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Ich liebe diese Geschichte. Mir fehlen wirklich die Worte, so spektakulär ist das Buch. Es hat mich geflash und in eine mir unbekannte Welt entführt. Die ich der meinen Vorziehen würde. Das Buch zu lesen ...

Ich liebe diese Geschichte. Mir fehlen wirklich die Worte, so spektakulär ist das Buch. Es hat mich geflash und in eine mir unbekannte Welt entführt. Die ich der meinen Vorziehen würde. Das Buch zu lesen ist wie ein Rausch, eine Sucht, die erfüllt werden muss. Denn man springt von Abenteuer zu Abenteuer, von einer gefährlichen Situation in die nächste und versucht dabei nicht der Dunkelheit zu verfallen. Obwohl man weiß, dass dies nicht möglich ist. Denn die Charaktere haben mich einfach in ihren Bann gezogen und ich habe mich sowohl in Asra als auch in Petrichor verliebt. Ihre Beziehung ist sehr verstörend und doch ziemlich verlockend. Es klingt bizarr, doch das Buch ist eine Droge, die einem die Dunkelheit schmackhaft macht und den Leser nach dem Lesen wünsche lässt selbst in eine Traumwelt zu gelangen. Zudem liebe ich die tiefgründigen Charaktere, die alle ihre eigenen Probleme haben und so voller Widersprüche sind. Das macht das Buch auch so gut, weil man die Charaktere nicht einschätzen kann und so nie weiß was passieren mag. Es ist wie bei einer Wundertüte, man weiß nie was drin ist. Was mir besonders an diesem Buch gefallen hat, ist die Poesie, die sich in den Worten der Autorin versteckt. Es ist wie als würde man in eine andere Welt abtauchen und die Worte nicht nur lesen, sondern fühlen. Ich habe jedes einzelne Wort geliebt und den Schmerz als auch die Sucht gefühlt. Vermutlich hat mich das Buch deswegen so fasziniert, weil es mir zeigt wie ich die Dunkelheit lieben und das ich sie nicht fürchten brauch. Der Schreibstil der Autorin war also wirklich einmalig und eindrucksvoll. Eines muss ich übrigens auch noch unbedingt gesagt haben, ich liebe die Illustrationen über alles. Sie sind so wunderschön, einfach zum Verlieben. Insgesamt ist das Buch einfach mein Favorit und ich bin schon gespannt, wie es weitergeht.
Die Story ist sehr abenteuerlich und voller verzehrender Dunkelheit. Eine Traumwandlerin kehrt in ihre Wahlheimat Arkana zurück und stürzt sofort ins nächste Abenteuer. Dabei muss sie sich neuen Herausforderungen stellen und sich ihren Gefühlen stellen. Jedoch verliert sie in Arkana nicht nur ihre Freunde, sondern auch ihr Herz und bleibt schlussendlich allein zurück. Gefangen in einer Welt, die nur aus Schmerzen und Dunkelheit besteht, hofft sie auf Rettung. Doch kann sie wirklich gerettet werden oder hat sie sich selbst in der Dunkelheit verloren?
Asra ist eine Träumerin und verliert sich in einer anderen Welt. Eine Welt, die ihr zeigt, wer sie wirklich ist und wonach sie sich so lange gesehnt hat. Sie ist mutig, unerschrocken, hilfsbereit, verrückt und loyal. Ich liebe ihre Art und finde sie ist eine sehr beeindruckende Protagonistin. Sie ist in ihrer Eigenart vollkommen perfekt. Denn sie ist künstlerisch begabt, ihr ist egal was andere von ihr halten, sie liebt es in ihrer eigenen Welt zu versinken und strahlt eine große Stärke aus. Ich kann nicht beschreiben, wie komplex und vielschichtig sie ist, denn dazu ist sie zu realistisch, wie ein echter Mensch und doch erfunden. Es ist faszinierend, wie tiefgründig dieser Charakter ist und welche Entwicklung sie hinter sich hat. Denn aus der Abenteuerin wird eine Kämpferin. Sie lernt viel auf ihrer Reise und muss sich einiges eingestehen, doch dafür findet sie das was sie braucht, auch wenn es sie zerstört. Sie lernt loszulassen und zu fliegen, zu fallen und zu leben. Eigentlich lernt sie sehr vieles und geht aus Arkana nicht nur mit vielen Wunden, sondern auch mit neuen Erkenntnissen heraus. Asra ist für mich mein dunkles ich. Das hört sich komisch an, aber ich bin von Asra überzeugt und Uhr Abenteuer ist meins, genauso wie ihre Dunkelheit zu meiner wird.
Petrichor ist nicht der, der er zu seien scheint. Er ist viel mehr als das Monster, das alle verschlingt und sich von der Dunkelheit ernährt. Er hat zu viele Facetten, als dass man ihn beschreiben könnte. Denn er ist zerstörerisch, brutal, kalt herzig, tiefgründig und vollkommen durchgeknallt. Doch er ist auch gleichzeitig viel mehr. Denn auch er hat eine versteckte Seite an sich und hat einen Grund für sein Verhalten. Selbst in seiner Dunkelheit befindet sich ein Funken Licht, doch dieses ist nicht seins. Seine Vergangenheit hat ihn stark geprägt und ihn zu dem Monster gemacht, das er heute ist und dennoch hat diese Kreatur der Dunkelheit eine Schwachstelle. Seine Bella Donna, sein Licht in der Dunkelheit, sein Verderben Asra. Man könnte meinen sie wäre ihm egal und so sehr, wie er es auch vortäuschen mag, dass ist sie ihm nicht. Daran kann man seine Entwicklung ausmachen, denn auch Monster ändern sich. Er hat sich verändert, indem er alles opfert, was er hat, für die die ihm wichtig sind. Ich bin ein wahrer Fan von ihm und liebe seine Dunkelheit. Er fasziniert mich und ich bin gespannt, wie es weiter geht.
Zusammen sind Asra und Petrichor, wie Pest und Cholera. Sie können nicht mit aber auch nicht ohneeinander und brauchen sich. Egal wie viel Schmerz sie sich bringen, sie sind süchtig nacheinander. Sie lieben die Dunkelheit, den Schmerz und sind ein
Das Ende war sehr fesselnd und spannend. Ich hatte das Gefühl die letzten Seiten vergingen wie im Flug. Denn es kam zu ultimativen Spannungsentladung und zur Aufklärung der Ereignisse. Ich war schockiert über die Wendung, aber gleichzeitig habe ich beim Lesen von Band 1-mal eine ganz verrückte Vermutung aufgestellt, die sich bewahrheitet hat. Das finde ich ziemlich krass, aber auch faszinierend. Ich liebe es wie das Buch mich um den Verstand bringt. Denn auch wenn sich das bewahrheitet hat, kann ich nie einschätzen was Petrichor macht, wie er handelt oder was seine Beweggründe dafür sind. Das Einzige was ich weiß ist, dass dieses Buch einfach genial ist. Mit all seiner Dunkelheit ist diese Geschichte wahrlich die erste die das Innere des Menschen richtig nach außen kehrt und zeigt wie vielseitig Menschen doch sind. Ich kann nur nochmal betonen das dieses Buch auf so viele verschiedenen Arten gut ist und zu empfehlen ist. Ich hoffe wirklich, dass ihr diese Geschichte lesen werdet und lieben werdet wie ich, denn es ist nicht umsonst einer meiner Lieblingsbücher.

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Veröffentlicht am 05.11.2021

Grandiose Wendungen, poetischer Schreibstil, doch ab und an etwas langatmig

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Infos zum Buch

Autor: Melanie Strohmaier
Verlag: SadWolf Verlag
Seitenanzahl: 372
Preis: 14,99 € [Taschenbuch] 5,49 € [eBook]
ISBN: 978-3-96478-071-3
Erschienen am 29. Juli 2021

Erster Satz

Ich stand ...

Infos zum Buch



Autor: Melanie Strohmaier
Verlag: SadWolf Verlag
Seitenanzahl: 372
Preis: 14,99 € [Taschenbuch] 5,49 € [eBook]
ISBN: 978-3-96478-071-3
Erschienen am 29. Juli 2021

Erster Satz



Ich stand in einem Meer aus Blut.

Darum geht es



»Der Verlust war wie ein Sturm über sie hereingebrochen und legte sich über ihre Seelen wie flüssiges Metall. Es brannte und ätzte und hinterließ eine Lücke in ihren Herzen, die niemals wieder gefüllt werden konnte.«

Nachdem ein Auftrag für den Alchemisten in einer Tragödie endet, wird der Zusammenhalt von Petrichors Diebesbande gehörig auf die Probe gestellt. Asras Welt wird in Schwärze getaucht. Als wäre die Situation nicht schlimm genug, erfährt sie ein Geheimnis, das ihr vollkommen den Boden unter den Füßen wegreißt. Realität und Traum verhaken sich – werden schwerer zu unterscheiden. Lügen entschleiern sich und richten gewaltigen Schaden an. Und mit jeder weiteren Wahrheit tastet nicht nur Petrichors Dunkelheit nach Asra, sondern auch ihre eigene.

Wie es mir gefallen hat



Ich habe mich sehr auf Band 2 gefreut, da mich der Auftakt der Trilogie so unglaublich begeistern konnte. Doch gänzlich begeistern konnte mich die Fortsetzung nicht.

Über die Cover- und die Innengestaltung



Zum Cover Design muss ich wohl wenig sagen. Es ist einfach nur genial. Es ist so unglaublich kraftvoll und fängt die Stimmung der Geschichte perfekt ein. Zudem wirkt es mit dieser Farbgebung und der verschlungenen Schrift einfach nur magisch. Ganz besonders gefällt mir die Kette mit dem Belladonna Anhänger, der in der Geschichte ebenfalls auftaucht. Ich kann Jaqueline Kropmanns nur loben. Das war wirklich hervorragend Arbeit!

Die Innengestaltung war ebenso traumhaft schön, wie im ersten Band. Zeichnungen von Melanie schmückten ein paar Seiten und die einzelnen Kapitel. Auch eine Karte von Arkana war diesesmal mit dabei und sie war so wundervoll! Ich liebe die liebevolle Gestaltung dieses Buchs einfach. Sowohl von Außen, als auch von Innen ein Schmuckstück!

Über den Schreibstil



Ich liebe Melanies Schreibstil. Sie hat so eine wundervolle, nahezu magische Art die Dinge in Worte zu fassen. Ich verliebe mich immer mehr in ihre fesselnde, bildhafte und zugleich unglaublich poetische Art des Schreibens. Sie schafft es immer wieder mich richtig an ihr Buch zu fesseln. Und die Seiten fliegen nur so vorüber.

Doch so gerne ich ihren Stil mag, muss ich sagen, dass ich diesesmal etwas schwierigkeiten hatte bei einigen Szenen ihrem Gedankengang zu folgen. Ab und an stockte mein Lesefluss. Woran es letzen Endes gelegen hat, kann ich gar nicht sagen, ob am Schreibstil oder der Handlung an sich, oder vielleicht einfach an meiner Konzentration…

Das Monster hat er seine Krallen bereits zu tief in ihr Herz gebohrt. Und was tat das Reh – unter den klauen des Raubtier –, dass bereits wusste, dass es sterben würde?
Es ergab sich seinem Schicksal.
– Seite 62


Über die Charaktere



In diesem Buch kamen keine neuen Figuren hinzu. Jedoch erfuhr man hier einiges mehr über die einzelnen Charaktere, als in Band eins. Besonders im Fokus war der Alchemist und natürlich der geheimnisvolle Petrichor.

Und ich habe jeden einzelnen Geliebt. Sie alle sorgten dafür, dass diese Geschichte so unfassbar lebendig wurde. Ganz besonders gefallen hat mir der Alchemist. Diese Figur war so interessant, so fesselnd, aber zugleich auch einfach total psycho.

Petrichor war so düster, so geheimnisvoll und so eiskalt wie in Band 1. Doch im Verlauf des Buchs nahm man eine schleichende Veränderung war. Und man erkannte, dass auch das Monster ein Herz hat. Mit seiner ganzen Art und Weise bin ich Petrichor einfach verfallen, wie vermutlich viele andere Leser ebenfalls.

Asra war mir in diesem Band einfach ein Rätsel. Ihre verwirrenden und widersprüchlichen Gefühle sorgten für Schwindelanfälle. Es erinnerte mich unheimlich an mich selbst.

Adrian und Stan waren hier die Ritter in glänzender Rüstung und unterstützten die Protagonistin im echten Leben, wo sie konnten. Wobei Adrian eher weniger als Stan, denn Asra hatte ihm wenig Chancen gegeben, auch wenn er sich wirklich angestrengt hatte.

Auch die anderen Nebenfiguren waren wieder wundervoll. Lucinda – Asras Mutter –, Narah, Jorah und vor allem Midas… Oh Midas...

Über die Handlung



Ich habe das Buch in zwei Tagen durchgehabt, das spricht also schon einmal für die Handlung. Es war durchaus spannend und megainteressant. Punkten konnte das Buch vor allem durch den wahnsinns Plottwist, den Melanie eingebaut hatte. Das Ende war einfach unglaublich spannend. Doch zwischendurch muss ich gestehen, verlor ich immer wieder den Faden. Ab und an überflog ich einige Seiten nur kurz, weil es mich einfach nicht richtig fesseln konnte.

Es tut mir so unendlich leid…
Die Schatten haben mich vollends verschlungen und werden mich nicht mehr ausspucken.
Ich werde ertrinken – und verbrennen zugleich.
– Seite 249


Andererseits musste ich manchmal auch einige Seiten mehrmals Lesen, weil ich Melanies Gedankengang nicht folgen konnte und mich die Szene so verwirrte (Bsp. in der Bibliothek von Midas Stiefvater. Da möchte ich nicht genauer drauf eingehen, weil ich dich nicht Spoilern möchte).

Worauf ich auf jeden Fall noch einmal eingehen möchte, sind die Einstiege und das Ende der jeweiligen Kapitel. Denn Melanie stieg jedes Mal mit einem poetischen Textschnipsel aus Asras Gedanken in die jeweiligen Kapitel ein und endete auch so. Das hat mir so gut gefallen und machte einfach Lust weiterzulesen, denn durch diese kleinen poetischen Schnipsel baute sind noch einmal mehr Spannung auf, wie ich finde.

Fazit



Der Traumwandler Der Fall des Monsters von Melanie Strohmaier war nicht ganz so gelungen wie Band 1, aber ebenso spannend. Er punktete vor allem durch den Wahnsinns Plottwist, der mich sprachlos zurückließ.

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