Cover-Bild Die Iden von Rom
Band der Reihe "Game of History"
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14,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Lübbe
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: historischer Roman
  • Genre: Romane & Erzählungen / Historische Romane
  • Ersterscheinung: 02.03.2026
  • ISBN: 9783751791793
Michael Peinkofer

Die Iden von Rom

Roman. Ein spannender Roman über die Verschwörung gegen Julius Caesar

Was wäre, wenn ... Brutus es sich im letzten Moment anders überlegt hätte?

Rom, im Jahr 44 v. Chr.: Der Bürgerkrieg ist zu Ende, Gaius Iulius Caesar hat auf ganzer Linie gesiegt und befindet sich auf dem Höhepunkt seiner Macht. Nicht wenige fürchten, dass er die Römische Republik beenden und sich zum König krönen könnte. Doch wie lässt sich ein Caesar aufhalten? Widerstand formiert sich, unter den Senatoren finden sich Verschwörer zusammen, um Caesar zu ermorden, unter ihnen Marcus Iunius Brutus. Doch an den Iden des März, als Caesar sterben soll, trifft Brutus eine Entscheidung, die nicht nur sein Leben verändert, sondern auch den Lauf der Geschichte, wie wir sie kennen ...

Ein spannender alternativ-historischer Roman um Gaius Iulius Caesar und einen unbeschrittenen Pfad der Weltgeschichte

Sorgsam recherchiert, fundiert und dennoch erfrischend anders. Dieser Roman macht Lust auf die Antike.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 02.03.2026

Geschichte neu interpretiert

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Was wäre wenn ? Ja was wäre wenn die Geschichte anders ausgegangen wäre, als wir sie kennen? Dieser Frage geht Michael Peinkofer in seinem Roman Die Identität von Rom nach.

Er erzählt eine alternative ...

Was wäre wenn ? Ja was wäre wenn die Geschichte anders ausgegangen wäre, als wir sie kennen? Dieser Frage geht Michael Peinkofer in seinem Roman Die Identität von Rom nach.

Er erzählt eine alternative Version der Ereignisse und trotzdem ist sein Buch perfekt recherchiert und stellt uns die historischen Personen beinahe ganz privat vor. Ob nun Julius Cesar oder Kleopatra. Brutos oder Markus Antonius. Sie alle stehen im Fokus dieses spannenden Romanes und wir erfahren so einih5von ihnen.

Der Roman ist einfach nur spannend und Michael Peinkofer ein grandioser Geschichten Erzähler der es versteht uns in den Bann des Geschehens zieht.

Mir hat es sehr gefallen wie real sowohl die römische Welt als auch die von Kleopatra dargestellt worden ist. Orte und Charaktere waren so bildlich dargestellt, dadurch ich mir alles ganz genau vorstellen konnte und das Gefühl hatte direkt in der Antike gelandet zu sein.
Einfach großartig.

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Veröffentlicht am 15.02.2026

Brutus, mein Sohn

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Caesars Schicksal war wohl mit der erste politisch motivierte Mord der vielen im Gedächtnis geblieben ist, hin gemeuchelt durch seine Gegner und unter ihnen sein Günstling Brutus. Wie hätte sich die Historie ...

Caesars Schicksal war wohl mit der erste politisch motivierte Mord der vielen im Gedächtnis geblieben ist, hin gemeuchelt durch seine Gegner und unter ihnen sein Günstling Brutus. Wie hätte sich die Historie wohl verändert, wenn dieses Attentat nicht erfolgreich gewesen wäre.? Diesen Gedankengang fand ich interessant und Caesar war mir aus der Schule ein Begriff . Also für mich zwei gute Gründe, das Buch zu lesen.

Zu Beginn hält sich der Autor an die verbriefte Geschichtsschreibung. Ich lerne die Verschwörer und ihre Beweggründe näher kennen. Flecken bekommt mein Bild von Caesar nicht durch seinen politischen Ehrgeiz, sondern durch sein Verhalten gegenüber den Frauen aus seinem engen Umfeld. Seine Ehefrau ersetzt er durch Kleopatra und eine ehemalige Geliebte bemitleidet er nur noch .

Für mich spannend war Brutus Persönlichkeit, da ich in ihm bisher nur den feigen Mörder gesehen habe. Am Ende des Buches hatte er meinen Respekt verdient. Für mich stellt er sich als tugendhafte Persönlichkeit dar, der das Wohl des Staates im Auge hat.

Der Wendepunkt im Buch ist das missglückte Attentat, das die bekannten Seilschaften durcheinander wirbelt. Caesar ist traumatisiert und sucht Zuflucht in Ägypten zusammen mit Kleopatra. Die Königin war mir nicht sympathisch, aber sie war definitiv klug, machthungrig und sehr manipulativ. Dafür hatte sie meine Anerkennung. Während Caesars Abwesenheit schmieden die entkommenen Verschwörer erneut Pläne, seine Herrschaft zu beenden. Dann kehrt Caesar nach Rom zurück , entschlossen seine Macht zu behalten. Was dann passiert, fand ich überaus fesselnd und realistisch. Hier konnte Caesar mich wieder für sich einnehmen. Seine Weitsicht und Menschenkenntnis waren beindruckend.

Das Ende des Buches hat mich zum lachen gebracht. Nicht, weil es so unglaubwürdig war, sondern es war perfekt und für mich genial. Mich hat das Buch sehr gut unterhalten. Es hat mir einige historische Persönlichkeiten näher gebracht und mein Verständnis für die politische Situation geschärft. Zudem zeigt es, wie Kleinigkeiten die Welt verändern können.

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Veröffentlicht am 06.03.2026

Geschichte mal anders

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Die Iden von Rom von Michael Peinkofer, erschienen im Lübbe Verlag am 02.03.2026.

Im Jahr 44 v. Chr. ist Rom der Mittelpunkt der Welt und sein Herrscher Gaius Iulius Caesar auf dem Höhepunkt seiner Macht. ...

Die Iden von Rom von Michael Peinkofer, erschienen im Lübbe Verlag am 02.03.2026.

Im Jahr 44 v. Chr. ist Rom der Mittelpunkt der Welt und sein Herrscher Gaius Iulius Caesar auf dem Höhepunkt seiner Macht. Kleopatra lebt mit seinem Sohn vor den Toren der Stadt, und das Volk wird durch Triumphzüge und Geld bei Laune gehalten. Vielen Senatoren ist sein Gehabe suspekt und sie beschließen ihn an den Iden des März zu ermorden. Als der Tag gekommen ist, entscheidet sich Marcus Iunius Brutus plötzlich dagegen und vereitelt den Anschlag. Was würde aus der Geschichte wie wir sie kennen?

Das Buch ist ein Roman, kein Sachbuch. Das vorneweg. Dennoch ist der Teil, der geschichtlich verbrieft ist sehr gut recherchiert, was meinen Respekt verdient.

Es ist spannend, wenn man das „was wäre, wenn?“ Spiel durchdenkt. Weniger spannend ist es, dass sich der Autor da eher sachlich und kriegstechnisch durchdenkt. Erst recht spät fing ich Feuer, in dem Augenblick, als auch die weibliche Seite entdeckt wurde. Wie wir wissen, spielten Frauen eher einen Nebenjob in der Geschichte und so ziehen sich Krieg und Macht, unsterblich in die Geschichte eingehen durch das Buch, nicht jedoch Gefühle und eigentlich nicht mal Liebe. Das, was Caesar empfindet, ist nur Begehren. Alles das, was eine echte Beziehung ausmacht, ist ihm fremd und unerwünscht, außer der Liebe seines Volkes an ihn.

So bleiben die Charaktere zum großen Teil blass und auf ihre Funktion in der Geschichte reduziert. Gefallen hat mir das Buch dennoch, es ist nur keine leichte Sommerlektüre, sondern ein geschichtlicher Brocken mit dem gewissen Etwas.

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