Cover-Bild Dead Lions
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10,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Diogenes
  • Themenbereich: Belletristik - Thriller / Spannung
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Ersterscheinung: 28.08.2019
  • ISBN: 9783257609790
Mick Herron

Dead Lions

Ein Fall für Jackson Lamb
Stefanie Schäfer (Übersetzer)

Zwei Agenten von Slough House, einem Abstellgleis des MI5, erhalten den Auftrag, einen russischen Oligarchen zu beschützen. Gleichzeitig wird ein ehemaliger Spion aus kalten Kriegszeiten tot aufgefunden, angeblich infolge eines Schlaganfalls. Bei beiden Fällen spielen russische Schläfer eine wichtige Rolle: ›Dead Lions‹. Ausgerechnet die Agenten, denen keiner etwas zutraut, sind beim Erwachen der Löwen dabei.

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.09.2019

Unbedingt lesen!

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Mit seinem Kriminalroman Dead Lions hat der Autor wirklich ein unglaublich packendes und spannendes Buch geschrieben.
Durch die sich abwechselnden Sichten der verschiedenen Agenten wird man Stück für Stück ...

Mit seinem Kriminalroman Dead Lions hat der Autor wirklich ein unglaublich packendes und spannendes Buch geschrieben.
Durch die sich abwechselnden Sichten der verschiedenen Agenten wird man Stück für Stück in den Fall miteinbezogen und ist immer auf dem gleichen Wissenstand, wie die Ermittler selbst. So kann man mitfiebern und selber Vermutungen anstellen, was es mit den verschiedenen Vorfällen auf sich hat.
Dabei bleibt die Handlung wirklich bis zum Schluss spannend und keineswegs vorhersehbar. Immer wieder tauchen neue Erkenntnisse auf durch die die Geschichte eine abrupte Wendung nimmt.
Auch sind die Ermittler selbst sehr facettenreich gestaltet und haben unterschiedliche Charakterzüge. Gerade von diesen auch ein wenig eigenwilligen Persönlichkeiten lebt die Geschichte.
Zudem sind die Dialoge wirklich grandios:
Schlagfertig und mit trockenem Humor.
Besonders gut hat mir zudem gefallen, dass die Geschichte auf brutale Szenen und schlimme Gewaltakte verzichtet, was der Spannung keinerlei Abbruch tut.
Zudem ist der Schluss aus meiner Sicht wirklich wunderbar gelungen, da es nicht das wahnsinnige Happy-End für die Slow Horses gibt, sonder mal wieder die großen Tiere unberechtigter Weise die Belohnung einkassieren.

Ein einziger Kritikpunkt meiner Ansicht manch ist, das an manchen Stellen, die Sprache oder das Verhalten der Charaktere, vor allem von Lamb, ein wenig zu obszön für meinen Geschmack war.
Auch sind mir ein paar Rechtschreib- und Sinnfehler aufgefallen.

Fazit: Ein durch und durch gelungener und packender Fall, mit viel Abwechslung, facettenreichen Charakteren und schlagfertigen Dialogen!
Ich werde mir die anderen Bücher des Autors bestimmt auch noch kaufen!

Veröffentlicht am 12.09.2019

Hat uns zugesagt

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Angelika, Renee und ich haben dieses Buch in 2019 gelesen. Sehr gut können wir da sagen.

Angelika, Renee und ich haben dieses Buch in 2019 gelesen. Sehr gut können wir da sagen.

Veröffentlicht am 30.11.2020

„Mein Name ist Bond, James Bond!“ - „Geschüttelt, nicht gerührt“

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Wer kennt ihn nicht den berühmtesten Agenten de britischen Geheimdienstes MI5. Doch was ist, wenn einer vom ihnen versagt hat? Gibts dann den Gnadenstoß?!
Mit mürrischer Miene schon, der Stoß geht vom ...

Wer kennt ihn nicht den berühmtesten Agenten de britischen Geheimdienstes MI5. Doch was ist, wenn einer vom ihnen versagt hat? Gibts dann den Gnadenstoß?!
Mit mürrischer Miene schon, der Stoß geht vom Regens Park runter zu den Slow Horses nach Slough House. Die Agenten die auf dem Abstellgleis sind und keine Chance haben/sehen wieder festen Boden unter den Füßen zu bekommen.

Ihr Boss ist der brüske und Mitmenschen verachtende Jackson Lamp. Er hat im kalten Krieg, selbst als Agent in Deutschland gedient und lebt immer noch auf diese Art. Doch auch bei ihm muss etwas vorgefallen sein, weswegen er Slough House leitet, oder?!
Er ist faul und Provoziert andere gerne, somit niemand den man als Freund haben möchte. Dennoch ist er für seine Agenten da, wenn es hart auf hart kommt. Jackson Lamp umgibt immer etwas rätselhaftes. Laut dem Auto, ist es auch bewusst so ausgearbeitet, dass man zu ihm Distanz hat und keine Einblicke in seine Gedanken oder Beweggründe erhält.

In der Reihe geht es um Jackson Lamp und seine Agenten. Es fangt im ersten Teil "Slow Horses" damit an, dass River Cartwright versetzt wird dort hin, sich damit aber nicht abfinden möchte und versucht dort wieder rauszukommen. Vor allem als es darum geht einen pakistanischen Jugendlichen live im Netz zu enthaupten. Doch da stellt sich die frage ob das Opfer wirklich der ist der er vorgibt zu sein? Und überhaupt wer steckt hinter dem ganzen? Nun Lest selbst..;)

Im zweite Teil "Dead Lions“, sollen zwei Agenten des Slough House einen russischen Oligarchen beschützen. Doch von Anfang an ist etwas faul an der Sache. Zu mal ein ehemaliger Spion aus den Zeiten des kalten Krieges tot aufgefunden wird, angeblich Herzinfarkt.
Die komplette läge Spitz sich wirklich bis aufs äußerste zu, doch genau da sind doch diese Abgestellten Agenten zu etwas nütze. Wie genau? Schaut selbst..=)

Fazit:

Es ist schon an einigen Stellen eine derbe Sprache, die mir nicht immer gefällt. Doch ich verstehe, dass sie für die Authentizität nötig ist. Was mir aber besonders gut gefällt, ist beim deutschen Cover der Erkennungswert. Es hat immer eine bekannte Londoner Sehenswürdigkeit und einen Auszug aus dem Tube-Streckenplan.
Ja klar auch vor allem der Inhalt, er ist immer spannend und ich habe nicht nur einmal gedacht, was soll jetzt das?! Macht doch keinen Sinn!! Doch es wurde immer die Spannung gehalten. Man kann auch den zweiten Band lesen ohne den Ersten, da es immer eine Personenübersicht gibt. Doch empfehlen würde ich mit dem ersten, da es doch dann übersichtlicher ist.

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Veröffentlicht am 07.09.2019

Legenden aus dem Kalten Krieg

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Jackson Lamb, Leiter der "Zweigstelle" des MI5, der gescheiterte Existenzen und verbrannte Agenten verwaltet, wird merkwürdig lebendig, als ein unbedeutender Ex-Teilzeit-Spion aus dem Kalten Krieg ermordet ...

Jackson Lamb, Leiter der "Zweigstelle" des MI5, der gescheiterte Existenzen und verbrannte Agenten verwaltet, wird merkwürdig lebendig, als ein unbedeutender Ex-Teilzeit-Spion aus dem Kalten Krieg ermordet wird. Was steckt hinter dem Tod des unbedeutenden Ex-Kollegen? Die Slow Horses nehmen die Fährte auf, beweisen auch in ihrem zweiten "richtigen" Fall an vielen Stellen jedoch erneut, warum sie auf der Strafbank sitzen, aber auch, was Teamarbeit bewirken kann. Denn nach wie vor hegt jeder von ihnen die Hoffnung, sich zurück in das Hauptquartier am Regents Park zu dienen. Was der dortige Emporkömmling Webb weidlich ausnutzt. Doch geht er einem russischen Schwarzen Schwan auf den Leim und empfiehlt er sich damit selbst als Slow Horse? Ein weiterer, bereits bekannter lahmer Gaul muss auch in diesem Band sein Leben lassen. Was hoffentlich die Anzahl der Fortsetzungen nicht vorhersehbar macht. Wieder ein Krimi, der Spaß macht. Durch die kurzen Szenenwechsel entsteht Tempo und Spannung an genau den richtigen Stellen.