Cover-Bild Die dunkle Loge: Gläserne Mauern
Band 1 der Reihe "Die dunkle Loge"
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6,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Plaisir d'Amour Verlag
  • Themenbereich: Belletristik - Liebesromane
  • Genre: Romane & Erzählungen / Erzählende Literatur
  • Ersterscheinung: 23.03.2018
  • ISBN: 9783864953378
Mina Miller

Die dunkle Loge: Gläserne Mauern

Evelin ist gerade ihrer persönlichen Hölle entkommen. Von Folterung, Misshandlung und dem Verlust ihrer Schwester gepeinigt, begegnet sie ausgerechnet in dem Moment, als sie sich das Leben nehmen will, dem attraktiven Millionär Adrian Lorain - und dieser hat andere Pläne mit ihr.

Der dominante Master Adrian ist fasziniert von Evelin und auch sie spürt eine starke Anziehungskraft zu ihm. Aber ihre Zerrissenheit und Angst machen es ihr schwer, wieder Vertrauen zu fassen und sich devot fallen zu lassen. Adrian gelingt es, trotz ihres Misstrauens hinter Evelins Fassade zu blicken und ihre süße Unterwerfung hervorzulocken.

Doch während ihre Gefühle im Chaos versinken, hat der Schatten der Vergangenheit sie bereits wieder eingeholt …

Ein romantischer BDSM-Roman.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.01.2020

Erotischer Roman mit deutlichem BDSM-Anteil und einer Portion Liebe

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Einen ersten Blick auf die Handlung kann der Leser hier auf der Buchseite erhaschen. Meine persönliche Meinung:

Angekündigt als "romantischer BDSM-Roman" kann ich bestätigen, dass diese Einschätzung schon ...

Einen ersten Blick auf die Handlung kann der Leser hier auf der Buchseite erhaschen. Meine persönliche Meinung:

Angekündigt als "romantischer BDSM-Roman" kann ich bestätigen, dass diese Einschätzung schon zutrifft. Entgegen anderen Büchern des Genres kommt der BDSM-Anteil hier zwar deutlich zum Zuge, aber in abgeschwächter Form. Über weite Strecken liest sich das Buch fast wie ein Liebesroman.

Genre typisch sind die Protagonisten sehr eindimensional gezeichnet… Die traumatisierte Frau, die aber dennoch ihre devote Ader nicht verleugnen kann und auf einen unfassbar attraktiven, muskulösen und dazu noch immens reichen Mann trifft. Alles so oder sehr ähnlich schonmal gelesen.

Der Schreibstil ist ein wenig langatmig und ausufernd, dazu leicht "süsslich" mit einem Hang zum kitschigen. Aber immer locker und leicht zu lesen. Das gilt auch für die erotischen Passagen, die aber deutlich angenehmer, weil weniger kitschig, zu lesen sind. Die Abschnitte die sich mit dem Thema BDSM befassen haben mir recht gut gefallen. Da kam direkt mal so etwas wie erotische Stimmung auf.

Insgesamt ein Buch, das nicht aus der Masse der Bücher aus diesem Genre herauszuragen vermag. Etwas weichgespült, aber ganz unterhaltsam-

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Veröffentlicht am 12.05.2018

Erotische BDSM Geschichte

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Adrian rettet Evelin das Leben, die von einem Dach springen wollte. Ihre Verletzungen zeugen von Misshandlung. Da aber Adrian selber BDSM praktiziert, weiß er genau woher diese Verletzungen stammen. Er ...

Adrian rettet Evelin das Leben, die von einem Dach springen wollte. Ihre Verletzungen zeugen von Misshandlung. Da aber Adrian selber BDSM praktiziert, weiß er genau woher diese Verletzungen stammen. Er nimmt Evelin bei sich auf und möchte ihr Vertrauen gewinnen, um herauszufinden, wer ihr das angetan hat. Gleichzeitig ist es von Evelin so fasziniert, dass er sie zu seiner Sub machen möchte.

Doch Evelins Entführer und Peiniger macht noch immer Jagd auf sie.

Dies ist eine BDSM-Geschichte. Die Kapitel sind zum Teil etwas willkürlich angesetzt und ergeben manchmal keinen Sinn, da dies den Lesefluss stört. Die Perspektivwechsel hingegen kommen zu abrupt.

Veröffentlicht am 25.05.2018

Die dunkle Loge: Gläserne Mauern

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Evelin konnte vor ihrem Peiniger fliehen, hat aber seelische Probleme davon getragen und will sich einfach nur noch umbringen, doch ein Unbekannter vereitelt ihren Plan. Am nächsten Morgen wacht sie in ...

Evelin konnte vor ihrem Peiniger fliehen, hat aber seelische Probleme davon getragen und will sich einfach nur noch umbringen, doch ein Unbekannter vereitelt ihren Plan. Am nächsten Morgen wacht sie in einem imposanten Haus mit Bodyguards auf und bekommt ein Angebot unterbreitet: Sie darf wohnen bleiben, wenn sie Sexspielchen mit Adrian macht. Sie ist hin und her gerissen, doch ihre Gefühle für ihn siegen. Sie bleibt bei ihm, bis ihr alter Peiniger ihr eine Nachricht zukommen lässt, die sagt, das Evelin ihre Schwester noch retten kann…
Mit Evelin bin ich nicht warm geworden, was vermutlich an ihrer fehlenden Charaktertiefe lag. Für mich war sie ein naives Fähnchen im Wind, eine Marionette, die sich nach ihrem Spieler ausrichtet und das macht, was von ihr verlangt wird. Ohne eigenen Willen lässt sie alles mit sich machen.

Adrian traut seinen Augen nicht, als er die junge Frau auf der Dachkante sieht und kann sie im letzten Moment retten. Er nimmt sie mit nach Hause und möchte alles über ihre Verletzungen erfahren und sie zu seiner Spielgefährtin machen, doch er weiß um ihre verletzte Psyche. Schneller als gedacht stürzt sie sich mit ihm ins Vergnügen und plötzlich ist sie weg, was ihm den Boden unter den Füßen wegzieht. Adrian dachte doch, das alles gut ist und macht sich auf die Suche nach der Ursache ihrer Flucht. Er findet die Nachricht und plötzlich ist alles klar…
Auch Adrian wurde mir nicht sympathisch, was bei ihm daran lag, das er oberflächlich und farblos blieb. Man erfährt nicht wirklich viel über ihn und seine Ansichten, außer, das er jemanden zerstören möchte.

Der Schreibstil ist schlicht und einfach gehalten, sodass man die Geschichte ohne Verständnisschwierigkeiten lesen kann. Erzählt wird abwechselnd aus der Sicht von Evelin und Adrian, was einen Einblick in die jeweilige Gedanken- und Gefühlswelt gibt.

Mir hat die Geschichte leider überhaupt nicht gefallen, was einerseits an den Charakteren selbst lag, und andererseits weil mir alles viel zu schnell ging. Zu Beginn will sich Evelin umbringen, dann zieht sie ins Haus ein, ist seelisch völlig labil, spielt im nächsten Moment das starke Sexspielzeug und am Ende bekommt sie eine Nachricht von ihrem Peiniger. Will die Schwester retten und wird wieder zum ängstlichen Häschen. Zusätzlich war fast jede Wendung viel zu vorhersehbar, sodass man einfach nicht mehr wirklich überrascht wurde. Es plätscherte alles so vor sich hin und dann war es zu Ende und alle glücklich.
Die Beziehung zwischen Evelin und Adrian hat mir auch nicht zugesagt, da alles viel zu schnell passierte. Sie hat Angstattacken und Flashbacks, ihr geht es nicht gut und er will ihr Raum geben. Kurze Zeit später macht sie alles mit, was er von ihr will, obwohl ihr Peiniger ihr auf diese Art Schmerzen zugefügt hat. Evelin vergisst alles viel zu schnell und das ist nicht nachvollziehbar für mich. Hätte man ihr mehr Zeit zugesprochen, wäre es ein besseres Buch geworden. Zumindest für mich.

?? Sterne