Cover-Bild Plant Lady
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20,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Heyne
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: allgemein und literarisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Erzählende Literatur
  • Seitenzahl: 208
  • Ersterscheinung: 17.09.2025
  • ISBN: 9783453275584
Minyoung Kang

Plant Lady

Roman - Ein feministischer Roman über Pflanzen und Rache
Kyong-Hae Flügel (Übersetzer)

Tagsüber pflegt Yu-hee hingebungsvoll ihre Pflanzen. Nachts ist sie auf Rachemission …

Yu-hee kann mit Menschen nicht viel anfangen. Ihre eigentliche Liebe gilt den Pflanzen. Und so tauscht sie ihren frustrierenden Bürojob gegen einen eigenen Pflanzenladen in Sejin. Hier, zwischen Avocado, Agave und Rosmarin fühlt sie sich wohl. Ihr „Pflanzen-Shop“ wird zu ihrer Oase. Und auch andere Frauen sehen in Yu-hees Pflanzenladen bald einen Rückzugsort vor ihren persönlichen Dramen und Nöten, die nicht selten mit übergriffigen Männern zu tun haben. Für ihre Kundinnen hat Yu-hee immer ein offenes Ohr. Doch das ist nicht alles: Sie sorgt dafür, dass die Männer verschwinden. Für immer. Lange bleibt sie jedoch nicht unentdeckt und Detective Cha Do-kyung heftet sich an ihre Fersen …

Dieser Roman ist schnell und böse funkelnd, abgründig-humorvoll und verdammt cool!

Für alle Fans von Bella Mackie, R. F. Kuang und Oyinkan Braithwaite

„Plant Lady ist ein mitreißender, ungemein schwarzhumoriger, aber toller Female-Revenge-Roman, der bissiger ist als die auf dem Cover abgebildeten Venusfliegenfallen.“ Daniel Schieferdecker, Szene Hamburg

„Plant Lady ist ein herrlich leichter, kluger Roman über eine Frau mit einer Vision und ihrem ganz eigenen, recht unkonventionellen Umgang mit toxischen Männern.“ Buchjournal

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 26.09.2025

Leider nicht so spannend wie erwartet

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Da ich selbst eine absolute Plant Lady bin hatte ich richtig Lust das Buch zu lesen. Der Schreibstil ist in Ordnung, das Buch liest sich flüssig und locker, war für mich aber nicht besonders hervorzuheben. ...

Da ich selbst eine absolute Plant Lady bin hatte ich richtig Lust das Buch zu lesen. Der Schreibstil ist in Ordnung, das Buch liest sich flüssig und locker, war für mich aber nicht besonders hervorzuheben. Ich finde die Autorin schreibt ein bisschen zu emotionslos.

Über die Hauptprotagonistin erfährt man nach und nach ein bisschen was, wirklich kennenlernen kann man sie aber nicht. Ich fand sie weder besonders sympathisch, noch unsympathisch, es war eher eine neutrale Haltung. Ihren Sinn für Gerechtigkeit konnte ich schon gut nachvollziehen, allerdings fand ich es zu leicht, wie sie das alles angegangen ist. Da hätte ich mir mehr Erklärungen/Beschreibungen gewünscht und nicht einfach die Andeutung, dass sie wieder jemanden umgebracht und zu Dünger verarbeitet hat. Zudem habe ich mir die ganze Zeit gedacht, dass die Leichenteile ja nicht komplett verrotten, sondern die Knochen auch nach Jahrzehnten noch da sind.

Die einzelnen Kapitel waren mir nicht zusammenhängend genug und haben sich teilweise mehr wie Kurzgeschichten gelesen. Besonders schwach fand ich wie nachlässig und unaufmerksam der einzelne Polizist war, der in dem Fall der verschwundenen Männer „ermittelt“ hat.

Ich mochte den Pflanzenbezug, aber der Rest des Buches war mir zu wenig. Zu flache Charaktere, zu simple Morde und das Motiv der Protagonistin, was man gegen Ende erfährt war mir auch zu schwach. Deshalb von mir leider keine Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 16.09.2025

Catchy Klappentext, enttäuschende Ausführung

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Wer bitte lässt sich schon ein Buch entgehen, das mit feministischem Grundton, kriminalistischer Spannung und einem Pflanzen-Shop als Handlungsort aufwartet? Eben. Dacht ichs mir doch.

Doch leider habe ...

Wer bitte lässt sich schon ein Buch entgehen, das mit feministischem Grundton, kriminalistischer Spannung und einem Pflanzen-Shop als Handlungsort aufwartet? Eben. Dacht ichs mir doch.

Doch leider habe ich von dem angekündigten „raffinierten Katz- und Mausspiel“ zwischen einer mordenden Gärtnerin und dem Detective nur ein paar herumschleichende graue Katzen wahrgenommen. Wo bitte war dieses Buch spannend? Wo gab es überraschende Wendungen? Wo bitte war die Raffinesse? Wahrscheinlich alle in der Erde im Hof des Pflanzen-Shops vergraben. Zusammen mit den Charakteren, die ihren Namen verdienen, nachvollziehbaren Handlungen und einer des Themas würdigen Hintersinn.

Ja, okay, das Cover und die Aufmachung des Buches ist toll. Ja, okay, die Idee wäre wirklich gut gewesen. Ja, okay, die Mensch-Pflanzen-Symbiose macht was her. Ja, okay, ein paar äußerst morbide Beschreibungen bleiben im Gedächtnis, in meinem Fall jedoch eher negativ.

Ansonsten springt die Handlung trotz der äußerlich gut strukturierten, jeweils einer Pflanze gewidmeten Kapitel, auf unlogische Weise zwischen verschiedenen Perspektiven und Zeiten hin und her und hinterlässt zusammen mit den für europäische Augen ungewöhnlichen Namen ein hohes Maß an Verwirrung. Alles wirkt grobschlächtig, der Aufbau, die Figuren, die Themen. Oder aber, ich konnte die Feinheiten und Spitzfindigkeiten nicht herauslesen – auch eine mögliche Variante.

„Plant Lady“ hinterlässt bei mir einen schalen Geschmack. Ein Roman, bei dem für mich irgendwie nichts zusammengepasst hat und der – eventuell auch aufgrund von Mängeln in der Übersetzung – deutlich hinter seinem Potenzial zurückbleibt.

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