Cover-Bild Feed - Viruszone
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9,99
inkl. MwSt
  • Verlag: LYX
  • Themenbereich: Belletristik - SciFi: Apokalypse
  • Genre: Fantasy & Science Fiction / Fantasy
  • Ersterscheinung: 12.01.2012
  • ISBN: 9783802587382
Mira Grant

Feed - Viruszone

Jakob Schmidt (Übersetzer)

Im Jahr 2014 geschieht das Unbegreifliche: Künstlich hergestellte Viren entweichen aus einem Labor und verbinden sich zu einem neuen Krankheitserreger, der die Toten zum Leben erweckt. Millionen Menschen sterben, als eine Flut von Zombies die ganze Welt überrennt. Zwanzig Jahre nach dem Ausbruch sind die Internetblogger Georgia und Shaun Mason auf der Suche nach den Hintergründen der Epidemie. Als Senator Peter Ryman sie bittet, ihn bei seiner Wahlkampagne zu begleiten, sagen die beiden sofort zu. Doch dann kommt es zu einem Zombie-Angriff, der eindeutig auf Sabotage zurückzuführen ist. Eine gefährliche Jagd beginnt ...

Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 21.01.2018

Hammer hammer geil!

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Gott, ich liebe liebe liebe diese Reihe! So gefesselt wie diese Zombie-Reihe hat mich einfach keine im Erwachsenen-Genre.
Und irgendwie wirken auch alle bisherigen Zombie-Reihen gegenüber dieser hier ...

Gott, ich liebe liebe liebe diese Reihe! So gefesselt wie diese Zombie-Reihe hat mich einfach keine im Erwachsenen-Genre.
Und irgendwie wirken auch alle bisherigen Zombie-Reihen gegenüber dieser hier absolut blass. Ich betonte - im Erwachsenen-Bereich.
Bis auf die X-Reihe, die beim Jugendgenre einzuordnen ist, konnte mich nichts so begeistern wie diese zauberhafte Reihe. Ich hoffe immer noch, dass Band 4 ebenfalls dann übersetzt und vielleicht sogar vertont wird. Die Reihe hat es wirklich verdient gelesen zu werden! Und ja, sie bruacht vielleicht ein klein wenig länger, um in Fahrt zu kommen, aber wir begleiten Blogger bei ihrer Arbeit in Zombiegebieten :D ich sag ja! Wie geil ist das denn? Also ich bin absoluter Fan dieser Reihe und kann sie jedem Endzeit-Liebhaber nur ans Herz legen!

Veröffentlicht am 11.10.2016

Der Preis der Wahrheit

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Die Geschwister Georgia und Shaun Mason leben in einer Welt, in der Zombies zur täglichen Realität geworden sind, seid zwei genetisch veränderte Viren – die das Leben der Menschen eigentlich besser machen ...

Die Geschwister Georgia und Shaun Mason leben in einer Welt, in der Zombies zur täglichen Realität geworden sind, seid zwei genetisch veränderte Viren – die das Leben der Menschen eigentlich besser machen sollten – aufeinander getroffen sind und die Toten nicht mehr tot bleiben. Beide sind Blogger aus Überzeugung und als sie und ihr Team den Präsidentschaftskandidaten bei seiner Tour begleiten dürfen, ist das wie ein beruflicher Lottogewinn. Dann passieren dem Präsidentschaftstross seltsame Dinge und ehe sie sich versehen sind sie mitten drinnen in den Intrigen der Politik. Plötzlich steht nicht nur ihre journalistische Integrität auf dem Spiel, sondern auch ihr Leben.

Wie man an der, für mich, längeren Zusammenfassung sehen kann, ist dieses Buch ungeheuer komplex aufgebaut. Im Vordergrund stehen weniger die Zombies und wie es dazu kam, sondern eher, was die ständige Angst vor dem Ausbruch des Virus mit den Menschen und der Gesellschaft macht. Wie viel persönliche Freiheit opfert man, um in vermeintlicher Sicherheit leben zu können? Wie weit darf man gehen, wenn man dieser Bedrohung ausgesetzt ist? Ist es z. B. legitim, sämtliche große Säugetiere auszurotten, nur weil sie den Virus in sich tragen könnten? Darf man den Einzelnen opfern, um die Masse zu schützen? Diese und weit mehr fragen wirft das Buch beim Lesen auf, ohne sie jedoch definitiv zu beantworten. So hat jeder Charakter seine ganz eigene Meinung dazu, was man tun darf und was nicht.
Schließlich wird auch gezeigt, was die Kandidatur für das Amt des US-Präsidenten dem betreffenden Menschen und seiner Familie abverlangen kann. Auch wenn diese Art Kritik immer nur am Rande mitschwingt, ist sie mit feinem Gespür doch sehr gut zu vernehmen.
Die durch den Virus völlig veränderte Gesellschaft hat auch die beiden Hauptprotagonisten Georgia und Shaun Mason geprägt. Als Kinder, die nach dem großen Ausbruch des Virus aufgewachsen sind, sehen sie die Welt anders, als all jene, die wissen, was sie verloren haben. Durch ihre (Adoptiv)Eltern sind sie mit der Welt des Bloggens, Posierens für Kameras und der Jagd nach Quoten groß geworden, ohne viel menschliche Nähe zu bekommen, außer von sich selbst. Dadurch wird diese extreme Bindung der beiden Geschwister zueinander schön beleuchtet. Beide Charaktere finde ich wunderbar ausgearbeitet und schlüssig erzählt. Ihre Ängste und ihre Wünsche werden durch jede Zeile transportiert und deutlich.
Dieser Teil der Trilogie wird fast durchweg aus der Sicht von Georgia erzählt, die das ganze mit so viel trockenem Humor tut, dass ich mich stellenweise kaum halten konnte vor lachen. Aber auch die ernsteren Töne, gerade gegen Ende, wirken durchaus glaubwürdig und waren stellenweise so intensiv, dass es mir die Tränen in die Augen getrieben hat.
Auch die anderen Charaktere sind nicht weniger schön und nachvollziehbar beschrieben worden, egal, zu welcher Seite sie nun gehören. Ihre Entscheidungen und Handlungen sind immer schlüssig.
Schön fand ich auch, dass dieses Buch ganz ohne irgendwelche romantischen Liebesbeziehungen auskam. Ich sage nicht, dass diese ein Buch zwangsläufig schlecht machen, aber allzu oft verkommen diese Beziehungen zu einem Klischee und wirken aufgesetzt. Die Liebe, die Shaun und Georgia als Geschwister füreinander empfinden, ist so stark, dass alles weitere die Geschichte zu sehr überfrachtet hätte.

„Feed: Viruszone“ ist somit der erste Teil der „Newsflesh“ Trilogie. Es ist wirklich schon lange her, dass ich bei der Lektüre eines Buches anfing, zu weinen, aber hierbei ist es geschehen. Das katapultiert dieses Buch in meine persönliche Top Ten der besten Bücher und lässt mich nach dem zweiten Teil Ausschau halten.

Veröffentlicht am 21.08.2022

Beängstigende Vorstellung einer Zukunft

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Lange habe ich mich vor dem Buch gedrückt. Ein Zombie Roman , Virus hatten wir gerade genug...Doch die Endzeit ist eigentlich der Hintergrund für die folgende ...

Geschichte: Endzeit, ein Virus verwandelt ...

Lange habe ich mich vor dem Buch gedrückt. Ein Zombie Roman , Virus hatten wir gerade genug...Doch die Endzeit ist eigentlich der Hintergrund für die folgende ...

Geschichte: Endzeit, ein Virus verwandelt gestorbene Menschen in Zombies. Seit bereits 30 Jahren wurden die Zombies in bestimmte Zonen getrieben, doch jederzeit kann ein Tier oder ein sterbender Mensch dafür sorgen, dass sich ein Virus ganz schnell ausbreitet. Georgia und Shaun Mason wurden damals adoptiert von Menschen, die aus allem und jeden eine Schlagzeile machen. Blogger sind absolut in, da die normalen Menschen nicht raus gehen und Blogger im Prinzip das Leben in Live-Form auf den PC holen. Unter den Amateuren gibt es verschiedene Arten. Die Technik Freaks, die Actionfreaks und die Realitätsblogger zu der Georgia gehört. Zu Ihrem Ruf gehört es , dass sie absolut fair berichtet. Als Sie und Ihr Team dazu eingeladen werden, einen Senator auf seiner Wahlkampfreise zu begleiten und wahrheitsgetreu zu berichten, steigen Sie in die erste Liga auf, da der Senator sich um die Wahl zum Präsidenten bewirbt, doch dabei kann einiges schief gehen...

Schreibstil und Personen: Diese Welt stößt mich so gewaltig ab, dass es mir am Anfang schwer gefallen ist, das Buch zu lesen. An jeder Ecke wird getestet und danach wieder getestet und wieder. Die Hände müssen aussehen wie schweizer Käse nach 1 Tag und das würde mich wahnsiinig machen, doch ein erster Zwischenfall zeigt, wie schnell bei einem Attentat ein Virus einiges an Schaden anrichten kann und es ist alles logisch und nachvollziehbar. OK ein Virus das Zombies hervorbringt, kann nicht sehr real sein... aber ... es ist gut gemacht. Wer ist tatsächlich bereit, diese völlig verrückte Welt wieder in Ordnung zu bringen ? Traut man es dem Senator zu ? Die Personen sind gut dargestellt und alleine die 3 Teammitglieder könnten unterschiedlicher nicht sein

Meinung: An manchen Stellen, dachte ich gerade zu Beginn, es ist nicht leicht da reinzukommen, aber ist der Leser in der Geschichte angekommen, sind die Seiten am davonfliegen und die 500 davon rutschen einfach durch. Gut geschrieben und der Schreibstil zieht mich immer wieder nach jeder Pause magisch an und schreit, lies weiter... Es geht weniger um die Zombies, sondern vor allem um die Art und Weise der Berichterstattung. Die Risiken des Jobs und die Einstellungen zur Arbeit als Reporterin in dieser Zeit.

Fazit: Gut, dass ich mich durchgerungen habe, denn 4 Sterne hat das alles in jedem Fall verdient. Das Ende ist nochmal eine Sache für sich, da es eine Fortsetzung gibt, die ich mir schon besorgt habe. Eine Mischung aus Psychologischem Roman, Politisch, SciFI und vor allem aus dem Zombiegenre, der mich überzeugt hat.

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