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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 05.02.2019

Prequel zu Gold und Schatten

Träume & Hoffnung
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Inhalt:
Träume & Hoffnung ist der Prequel (Vorgeschichte) zu dem Buch Gold & Schatten. Mael ist seit 3000 Jahren auf der Suche und hofft, in Rom seinem Ziel nahe zu kommen, aber die Zeiten sehen momentan ...

Inhalt:
Träume & Hoffnung ist der Prequel (Vorgeschichte) zu dem Buch Gold & Schatten. Mael ist seit 3000 Jahren auf der Suche und hofft, in Rom seinem Ziel nahe zu kommen, aber die Zeiten sehen momentan schlecht aus. Die besonderen Menschen werden immer weniger. Die Kräfte schlafen....

Bewertung:
So ganz leicht tue ich mich nicht mit der Rezi, denn es war eine sehr kurze Geschichte - besser gesagt eine Einleitung zum eigentlichen Buch. Es wirft sehr viele Fragen auf und trotz allem ist alles sehr gut beschrieben. Die Charaktere in dem Buch sind gut ausgearbeitet und der Prequel macht Lust auf mehr - sprich, man möchte danach das Buch lesen. Es ist aber nicht zwingend erforderlich, die Vorgeschichte zu lesen, es wirkt für mich wie der eigentliche Anfang des Buches. Warscheinlich ist das aber auch der Leseprobe zum Buch Gold & Schattten geschuldet, die gleich im Anhang zu finden ist.
Das Cover hat mich erst auf die Fantastische Welt der Götter und Mythologien gestoßen. Ich fand es sehr ansprechend, eben weil es schlicht ist, ohne irgend ein Bild von einer Person. Gerade das zieht den Blick an und auch der Titel lädt zum träumen ein.

Auch während der Lesephase hat die Autorin ein wenig erklärt, was sich in der kurzen Fassung noch nicht herauskristalisiert hat und ich war erstaunt, wieviel Gedanken sie sich gemacht hat. Alleine das hat mich noch mehr in dem Gedanken verstärkt, das Buch lesen zu wollen.

Fazit: Ein gelungener Auftakt zu einer Fantastischen Reise durch die Götterwelt

Veröffentlicht am 26.11.2018

Zwei Romanzen zum enstpannen

Zwei wie du und ich
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Inhalt

Annie hat in Ihrer Kindheit Schlimmes erlebt und ist seit dem traumatisiert. Im Alltag kommt Sie zwar so zurecht, sie hat aber permanent Angst, vor allem, wenn es darum geht, Männern zu vertrauen. ...

Inhalt

Annie hat in Ihrer Kindheit Schlimmes erlebt und ist seit dem traumatisiert. Im Alltag kommt Sie zwar so zurecht, sie hat aber permanent Angst, vor allem, wenn es darum geht, Männern zu vertrauen. Dann tritt Stephen Flint in Ihr Leben und bietet ihr einen geregelten Arbeitsplatz für Ihre Praxis in seiner Firma an. Prompt verliebt sie sich in ihn und kann ihr Glück kaum fassen. Dieser reiche Unternehmer legt ihr die Welt zu Füßen und erscheint wie ein Traumprinz, bei dem Sie endlich Vertrauen zu einem Mann fassen kann und sich dort geborgen fühlt.

Auch Katy verliebt sich in Ihren Cheff, obwohl sie gerade das versucht hat, zu verhindern. Sie wollte eine Auszeit nehmen und ist in die Provinz auf einen Reiterhof gegangen um dort eine Weile zu arbeiten. Und das bei einem berühmten Springreiters Mark Waverley. Endlich kann sie durch die freie Natur und die anstrengende Arbeit gedanklich abschalten, doch ihr Cheff Mark wird immer Charmanter in Ihren Augen. Sie kann aber nicht zulassen, dass sie sich in ihn verliebt.

Bewertung
Lucy Robinson hat einen sehr flüssigen Schreibstil und auch ihre Charaktere sind gut ausgearbeitet. Ihre Figuren in dem Buch wachsen einem ans Herz und man fiebert mit ihnen mit. Es gibt viele Gefühlsausbrüche in der Geschichte, die ganz gut nachzuvollziehen sind. Leider konnte ich manche Handlungen der Protagonisten nicht ganz nachvollziehen, es schien mir ein wenig überzogen. Trotz allem war es eine schöne Geschichte zum Abschalten. Die Romantik kam nicht zu kurz und auch die Gefühle wurden gut beschrieben. Katy und Mark haben mich sofort für sich überzeugt und ich habe ihren Weitergang der Geschichte wirklich genossen. Aber auch Annie war sympatisch, wenn auch nicht ganz so überzeugend. Trotzdem bin ich mit Stephen nicht warm geworden, denn der schien mir dann doch ein wenig zu viel des Guten zu sein. Bei ihm klang alles anfangs so, wie bei einem Märchenprinzen. Ein Held ohne Fehl und Tadel mit viel Geld und super Aussehen…

Fazit
Bei diesem Buch kann man durch einen flüssigen Schreibstil und viel Gefühl wunderbar abschalten.

Veröffentlicht am 01.02.2019

Ein Handwerker zum Entspannen :o)

Ein Handwerker für alle Fälle
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Ein Handwerker für alles – Barbara Longley

Inhalt
Haley hat schon lange kein neues Date mehr gehabt und versinkt im Selbstmitleid, seit Ihr Verlobter sie quasi vor dem Traualtar ohne weitere Erklärung ...

Ein Handwerker für alles – Barbara Longley

Inhalt
Haley hat schon lange kein neues Date mehr gehabt und versinkt im Selbstmitleid, seit Ihr Verlobter sie quasi vor dem Traualtar ohne weitere Erklärung verlassen hat und ausgewandert ist. Ihre Mutter Trudy versucht alles, um sie da raus zu holen. Doch greift sie da leider etwas zu krass ein. Haley hat ihr Haus neu renovieren wollen, aber über das abreissen der Wände und der Dusche ist sie nicht hinausgekommen. Trudy meint damit ist jetzt Schluss und beauftragt Sam – ein Allround-Handwerker – Das Haus zu renovieren. Sam ist durch eine Radiosendung dafür bekannt, dass er nach der Renovierung auch gern die anderen Wünsche der Frauen erfüllt. Sam geht also zu Haley in dem Glauben, sie hätte ihn beauftragt um seinen gewissen Touch bei dem Auftrag zu erfüllen, doch Haley weiß davon nichts. Trudy – ihre Mutter hat sich bei Sam als Haley ausgegeben. Und schon ist das Chaos perfekt.

Bewertung
Eine schöne leichte Liebesgeschichte mit viel Witz und vielen gut ausgearbeiteten Figuren. Ein sehr leichter Lesefluss und auch die Beschreibungen sind ganz Ok, so dass man schnell in die Geschichte hineinkommt. Allerdings muss ich sagen, das das ganze sehr schnelllebig ist – das heißt , vieles hätte besser ausgearbeitet werden können und auch die Gefühle hätten intensiver beschrieben werden müssen. Ich hatte die ganze Zeit das Gefühl, dass die Geschichte mit ihren Gefühlen einfach so an mir vorbeiziehen, ohne sie richtig auskosten zu können. Trotz allem kann ich das Buch denjenigen empfehlen, die nach einer leichten Geschichte entspannen möchten und nicht allzu viel Wert auf Tiefgang legen. Wie gesagt, die Handlung war gut und auch die Figuren sind mir von Anfang an sehr sympathisch gewesen. Allerdings ist da zu viel Gutes drin gewesen, es gab keine Figur, die mir unsympathisch gewesen wäre oder die böses im Sinn hatte. Das hätte der Geschichte vielleicht auch ein wenig mehr gegeben.

Fazit
Eine leichte Geschichte zum Entspannen.

Veröffentlicht am 26.11.2018

Ein Einblick in die gesellschaftliche Ordnung der goldenen Zwanziger

Das Palais Reichenbach
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Inhalt
Die Familie Reichenbach ist eine adelige Familie aus Berlin in den goldenen Zwanzigern. Für sie ist es eine sehr schwere Zeit und sie stehen kurz vor dem Ruin, da das Volk nach der Enteignung des ...

Inhalt
Die Familie Reichenbach ist eine adelige Familie aus Berlin in den goldenen Zwanzigern. Für sie ist es eine sehr schwere Zeit und sie stehen kurz vor dem Ruin, da das Volk nach der Enteignung des deutschen Adels verlangt. Die Familie versucht mit aller Macht, Ihre missliche Lage und Geldnot vor allen anderen adligen Familien zu verbergen. Der Fürst will den Ruin abwenden, indem er versucht, sein Geld von Banken oder Freunden geliehen zu bekommen, allerdings ist die Familie nicht mehr Kreditwürdig, da schon der Palais Raichenbach schon fast der Bank gehört. Auch die Fürstin Juliane versucht ihre Familie zu retten und schnmiedet Hochzeitspläne für ihre Söhne, damit die Mitgift der Ehefrauen die Raichenbachs vor dem Bankrott retten können. Doch leider haben alle drei Kinder ihre ganz eigenen Pläne. Prinz Georg hat ein Geheimnis, das ein Skandal im Adelsgeschlecht bedeutet, Prinzessin Ina verliebt sich in den mittellosen Schriftsteller Theodor Barbach und Prinz Fridolin möchte Karriere in der Deutschnationalen Volkspartei mitmachen und begeht einen schrecklichen Fehler. Die Katastrophe scheint.

Bewertung
Die Charaktere sind sehr unterschiedlich und gut beschrieben. Mit den Figuren Ina und Georg bin ich richtig warm geworden, allerdings nicht wirklich mit Fridolin den Titelerben. Alles in allem ist die Geschichte des Adels sehr gut beschrieben in diesem Buch und Josephine Winter hat diese Zeit gut recherchiert. Es ist erschreckend, wie der Adel damals hauptsächlich nach dem äußeren Schein beurteilt hat und nicht bereit war, auf ihren Reichtum zu verzichten, selbst wenn man kurz vor dem Ruin steht. In solchen Situationen wurde halt beim Personal eingespart, wo man nur konnte – Gehaltskürzungen, schlechteres Essen, bzw. weniger und günstiger. Aber bei der Adelsfamilie musste alles wie gewohnt weiterlaufen. Hier konnte das Essen nicht teuer genug sein. Auch wurden Kelider bestellt, die kaum noch zu bezahlen waren, damit kein Zweifel in der Gesellschaft aufkam, dass die Famile Raichenbach kurz vor dem Ruin steht. Mit allen Mitteln versucht man, an Geld zu kommen. Aber die Adelsfamilie hat nur Ideen für eine kurzfristige Finanzspritze, auf die Idee, ihre Einnahmen zu erhöhen, kommen sie gar nicht erst. Es werden lieber Schulden gemacht.
Josephine Winter bewegt sich durch die Zeit, als wäre sie selbst dabei gewesen. Sie versteht es gut, die Probleme des Adels hervorzuheben, aber auch die des Personals wird nicht ausgelassen.
Aus dem Buch hätte man meiner Meinung nach noch viel mehr rausholen können, da viele Sachen offen bzw. ungeklärt geblieben sind, wo ich mir ein wenig mehr zu gewünscht hätte. Trotz allem ein gutes Buch.

Fazit
Eine Geschichte mit viel Einblick in die gesellschaftliche Ober- und Unterschicht der goldenen Zwanziger.

Veröffentlicht am 09.02.2019

Ein wahres Meisterwerk über Schmerz und Liebe

All in - Zwei Versprechen
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Inhalt
Kacey hat alles auf Spiel gesetzt und ist mit der Liebe ihres Lebens zusammen gewesen. Allerdings nur für ein paar Wochen voller Glück, bis Jonah ihr durch seine Krankheit entrissen wurde. Theo, ...

Inhalt
Kacey hat alles auf Spiel gesetzt und ist mit der Liebe ihres Lebens zusammen gewesen. Allerdings nur für ein paar Wochen voller Glück, bis Jonah ihr durch seine Krankheit entrissen wurde. Theo, sein Bruder vermisst ihn ebenfalls ganz schmerzlich und er versucht, sein Versprechen an Jonah einzuhalten. Doch dies scheint aussichtslos. Kacey sucht ihr Heil in der Flucht und Theo setzt alles dran, sie wieder zu finden und ihr zu helfen. Für ihn ist Kacey mehr als nur eine Freundin, sie ist seine große Liebe. Theo ist es auch, der ihr nachher beisteht und sie vor dem drohenden Untergang bewahrt. Er steht mit ihr alles durch und die beiden versuchen, mit ihrer Trauer fertig zu werden. Während Theo für Kacey der Fels in der Brandung ist, der sie zusammen hält, ist Kacey für Theo eine Person, die ihm in dem schrecklichsten Moment die Kraft gibt, die er benötigt.

Bewertung
Emma Scott hat mich wieder einmal umgehauen. Auch der zweite Teil von All In ist so voller Gefühle und so realistisch beschrieben, das man im einen Moment lacht und im nächsten laufen einem die Tränen über das Gesicht. Diese Liebesgeschichte ist nicht kitschig, aber doch so treffend geschrieben. Es gibt Charaktere, die alle nicht perfekt sind, nirgends gibt es eine Figur, die als strahlender Held hervorgeht. Emma Scott bringt einem die Figuren nur mit ihren Charakteren so nahe, als wären sie aus dem direkten Leben entsprungen. Und das wiederum macht die Geschichte so perfekt. Es scheint real zu sein, als wäre es eine wahre Begebenheit. Man fängt an, die Figuren gerade wegen ihrer Fehler zu lieben. Die Gefühle explodieren schier in diesem Buch und man verliert sich völlig in die Handlungen, in den Schmerz, in die Liebe…. Meine Hochachtung für Emma Scott, das Buch hat von jedem volle Punktzahl verdient. Es ist einfach nur perfekt….

Fazit
Danke Emma Scott für die perfekte Liebesgeschichte über so viel Schmerz und so viel Liebe. Ein wahres Meisterwerk!