Cover-Bild Die tödlichste Lösung
Band 1 der Reihe "Hedi Voss ermittelt"
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4,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Zeilenfluss
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: allgemein und literarisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Erzählende Literatur
  • Ersterscheinung: 22.09.2022
  • ISBN: 9783967142365
Miriam Rademacher

Die tödlichste Lösung

Ostsee-Krimi
Erziehst du noch oder ermittelst du schon?
Eigentlich ist die Polizistin Hedi Voss voller guter Vorsätze in den Erziehungsurlaub gegangen, doch den ganzen Tag nur Windeln zu wechseln, liegt ihr einfach nicht. So findet sie sich samt Kleinkind im Handgepäck schon bald in den privaten Ermittlungen zu einem ungewöhnlichen Fall wieder.
Die junge Laura Arnold ist unter mysteriösen Umständen ums Leben gekommen, und ihre Freunde und Familie beharren darauf, dass es kein Unfall war. Wurde bei den Ermittlungen wirklich etwas übersehen?
Als dann noch eine engagierte YouTuberin samt ihres True-Crime-Kanals im wahrsten Sinne des Wortes von der Bildfläche verschwindet, schrillen im beschaulichen Eckernförde alle Alarmglocken. Hedi Voss ist fest entschlossen, der Mutti-Langeweile entgegenzuwirken und diesen Fall zu lösen.
 
Der neue Cosy-Crime-Roman von Erfolgsautorin Miriam Rademacher ist humorvoll und gleichzeitig spannend bis zur letzten Seite.

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 11.03.2024

Beste Freunde

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Die Polizistin Hedi Voss langweilt sich in ihrem Mutterschaftsurlaub. Deshalb greift sie hocherfreut den Vorschlag ihres Kollegen auf, sozusagen privat, die Hintergründe eines Todesfalls abzuklopfen. Laura ...

Die Polizistin Hedi Voss langweilt sich in ihrem Mutterschaftsurlaub. Deshalb greift sie hocherfreut den Vorschlag ihres Kollegen auf, sozusagen privat, die Hintergründe eines Todesfalls abzuklopfen. Laura Arnold ist während eines Festivals von den Klippen in die Ostsee gestürzt. Ihre Begleiter behaupten, es wäre ein Unfall, während Familie und Freunde sich nicht von einer Mordtheorie abbringen lassen, die zudem noch von einer Online-Reporterin befeuert wird.
Während man als Leser Hedi auf der Spurensuche begleitet, erzählen kleinere, eingeschobene Kapitel das tatsächliche Geschehen. Und zu guter Letzt wird auch noch die Crime-Bloggerin entführt, was noch für ein dramatisches Finale sorgt.
Dieser Roman ist wunderbar in sich abgeschlossen und sorgt auch ohne Cliffhanger dafür, dass man sich auf einen Folgeband freut. Vor allem die beiden Sprecher Yvonne Esins und Lennart Hillmann sorgen gekonnt dafür, dass man der Handlung gut folgen kann.

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Veröffentlicht am 18.11.2025

Interessante Analyse der Figuren und des Geschehens, schwächelt gegen Ende zu

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Der Prolog hat mich neugierig gemacht einerseits durch die geschilderte Situation. Andererseits war mir der Text sprachlich gefällig und er las sich flüssig. Schnell hatte ich eine Idee, wer da zu Beginn ...

Der Prolog hat mich neugierig gemacht einerseits durch die geschilderte Situation. Andererseits war mir der Text sprachlich gefällig und er las sich flüssig. Schnell hatte ich eine Idee, wer da zu Beginn des Krimis im Verließ hockt. Eine Weile später merkte ich, dass die Geschichte doch komplizierter als gedacht ist - ein Pluspunkt. Die Figuren fand ich sehr gut dargestellt. Durch die wechselnden Perspektiven, die das Geschehen zum Teil aus dem Blickwinkel zweier Personen erzählen, versteht man die Figuren besser. Man erhält Einblick in Wahrnehmungen, Gedanken und Gefühle und erkennt, wieso sich ein Konflikt ergibt. Das Ensemble zerfällt daher nicht in Gut und Böse. Vielmehr zeigt sich, dass in fast jedem beides steckt. Nur Lars (Ehemann von Hedi) konnte ich nicht leiden. Als "der einzige Berufstätige in dieser Wohnung beanspruchte er dieses Vorrecht (einer durch das Baby ungestörten Nachtruhe) für sich allein". Später jammert er, dass er seinen Beruf hasst, quittiert aber Hedis Vorschlag, die Elternzeit zu tauschen, mit eisigem Schweigen. Ich hatte gehofft, dass die Abwertung von Hedi, die ihr durch die Elternzeit entsteht, im späteren Verlauf diskutiert wird. Doch leider nein. Die Autorin möchte offensichtlich den Leser wissen lassen, dass das Leben so richtig sei. Dabei fand ich eigentlich, dass die Autorin für ihre anderen Figuren sehr viel Verständnis zeigte und geschickt eine unterschwellige Kritik an der Lynchjustiz der sozialen Medien in die Handlung eingebunden hat. An manchen Stellen dachte ich, dass der Zufall Hedi zu sehr hilft und sie es sich zu leicht macht, wenn sie ihren Sohn immer wieder ohne Kindersitz im Auto fährt. Insgesamt hätte ich dem Krimi 4 Sterne gegeben. Doch das letzte Kapitel mit Laura hat sich zu sehr gezogen und für das, was danach kam, habe ich das Interesse etwas verloren. Daher 3 Sterne von mir.

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