Spannender erster Fall
Ein Teddy auf dem Cover eines Krimis - da steckt mehr dahinter. Und genau das tut es - es ist der erste Fall für Lou Peters und Greg Tylor der Kantonpolizei Zürich. Und genau wie Lou, die ursprünglich ...
Ein Teddy auf dem Cover eines Krimis - da steckt mehr dahinter. Und genau das tut es - es ist der erste Fall für Lou Peters und Greg Tylor der Kantonpolizei Zürich. Und genau wie Lou, die ursprünglich aus Deutschland kommt und Greg, britischer Staatsbürger, stolpert man beim Lesen ab und an über das Schweizer Rechtssystem, das in wenigen Punkten doch anders ist. Worüber man zum Glück nicht stolpert ist Schweizerdeutsch, was ich mit Aufatmen zur Kenntnis genommen habe, denn mit, wäre es an manchen Stellen bestimmt schwerer zu verstehen gewesen. Aber so liest sich der Fall um den verschwunden Pharmariesensohn Nick (11) sehr leicht und flott. Die teilweise wirklich kurzen Kapitel verleiten beim Lesen direkt dazu zu sagen: Ach komm, eins geht noch. Und so fliegt man durch das Buch. Die Kapitel wechseln zwar immer in der Perspektive - zwischen den Ermittlern, dem Entführer, Nick und dem Boss von Lou und Greg, aber das verwirrt nicht, sondern erweitert die Sichtweise und macht es teilweise deutlich spannender. Gerade zum Ende hin kann man einfach nur noch die Luft anhalten - so spannend wird es.
Die Charaktere sind sehr vielschichtig aufgebaut und ergänzen sich perfekt, bzw. zeigen eine interessante Entwicklung und sind, was ich richtig schön finde, lernfähig.
Spannend bis zum Schluss und eine richtig tolle Story, die auch wirklich mit dem Teddy auf dem Cover verbunden ist - wunderbarer Bogen geschlagen und eine klare Leseempfehlung.