Cover-Bild Some Say We Won't
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11,99
inkl. MwSt
  • Verlag: BoD – Books on Demand
  • Themenbereich: Belletristik - Liebesroman: Zeitgenössisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 378
  • Ersterscheinung: 30.10.2020
  • ISBN: 9783752611700
Nina Kay

Some Say We Won't

Der Verkehr auf New Yorks Straßen, überfüllte Supermärkte, Menschen, die in Rätseln sprechen und Dinge tun, obwohl sie etwas ganz anderes wollen. All das überfordert Maëls Verstand, und ohne die schalldichten Kopfhörer und seine Kamera würde er seine sichere Wohnung gar nicht erst verlassen. In einer sich täglich verändernden, viel zu schnellen Welt
zeigt sie ihm Dinge, die sonst niemand sieht, wie die Stille hinter all dem Lärm oder die Schönheit im Kaputten. Wie Luca, der sich nicht fotografieren lassen will, jede Berührung fürchtet und mit den Händen spricht, wenn ihm die Worte fehlen. Nie war Maël jemand näher und gleichzeitig so fremd, denn Luca ist nicht nur klug und aufmerksam, sondern auch unberechenbar. Voller Traurigkeit und Zweifel, getrieben von scheinbar irrationaler Angst und damit nichts, was Maël begreifen kann. Niemand, in den er sich verlieben sollte. Und doch alles, was er bei sich halten möchte, um dort draußen nicht länger allein überleben zu müssen.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 24.12.2020

Wunderschöne Liebesgeschichte und NA Romance 2020 Jahreshighlight

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Mit „Some Say We Won’t“ hat Nina Kay sich wieder einmal selbst übertroffen. Waren schon „All The Fucks We Give“ und „All The Nights We Stay“ Perlen und für mich ganz klare Highlights unter den New Adult ...

Mit „Some Say We Won’t“ hat Nina Kay sich wieder einmal selbst übertroffen. Waren schon „All The Fucks We Give“ und „All The Nights We Stay“ Perlen und für mich ganz klare Highlights unter den New Adult Romance Büchern, so legt sie mit ihrem neuesten Buch noch eine Schippe drauf und hat ein weiteres NA Romance 2020 Jahreshighlight geschaffen.
Ein klares 5 Sterne Buch!

Die Geschichte von Maël und Luca ist wunderschön, voller Zerbrechlichkeit, geprägt von langsamen Annähern und Auf einender zugehen der beiden, mit Schmerz, wirklich schlimmen und auch traurigen Erfahrungen auf beiden Seiten, aber sie ist auch so voller Hoffnung, sehr viel Stärke, gegenseitigem Mut machen und Mut gemacht bekommen, voller Kraft und Rückhalt.
Maël und Luca sind alleine und zusammen genau so wie sie sein sollen, perfekt und unperfekt zugleich, wunderschön und einzigartig.

Das Cover ist einfach nur perfekt für diese Geschichte. Beim Lesen des Buches dachte ich irgendwann: Dieses Cover das sind Maël und Luca, wenn sie explodieren, sich gemeinsam fallen lassen. Und zwar das gute explodieren, das was beiden hilft, sie loslassen lässt, gemeinsam.
Dann ist dieses Cover auch genau wie die Szene im Club, als Luca tanzt und Maël nur noch Luca sieht, alles in ihm zu summen, laut zu werden scheint und nichts mehr wichtig ist außer der tanzende Luca.
Ja für mich ist dieses Cover also gleich auf so viele Arten genau das perfekte Cover für „Some Say We Won’t“, eine Momentaufnahme der Geschichte.

Maël und Luca sind sehr unterschiedlich, in ihren Handlungen, ihrer Art, so wie sie mit den Dingen, die passieren umgehen und auch wie sie gegenüber ihren Freunden und Familie sind.
Maël ist einfach anders und das macht es seiner Umgebung oft schwer ihn zu versehen oder mit ihm klarzukommen. Oft liegt es sogar an der Umgebung, weil sie sich einfach keine Mühe machen, kurz innezuhalten und Maël genug Zeit geben, damit er er sein kann und sie ihn verstehen können. Aber ja Maël mag schwierig, anstrengend ja sogar pedantisch auf den ersten Blick wirken. Aber das ist einfach nur die Art, wie er ist. Er braucht feste Strukturen, klare Aussagen, dass man ehrlich ist und sich nicht verstellt, Regeln an denen er sich orientieren kann und es ist für Maël auch einfach nicht logisch, dass viele Menschen nicht offen und ehrlich durchs Leben gehen und über Kleinigkeiten die Unwahrheit sagen. Das mag so gar nicht einfach oder einnehmend sein für einen Protagonisten, was aber einfach nicht stimmt: An Maël ist alles auf seine Art wundervoll, nachvollziehbar und mit viel Authentizität. Maël ist durch sein Anderssein ungekünstelt, ehrlich, greifbar, ohne Heuchelei, er versteckt nichts und sagt es einfach.
Und ja ich finde ihn wundervoll!

Luca dagegen hat so etwas scheues, aber gleichzeitig auch ablehnendes, hartes an sich. Als er und Maël sich das erste Mal treffen, nimmt Luca die Situation ganz anders war als Maël und hat sofort so eine Distanzhaltung, während Maël über etwas unglaublich „Schönes“ und für ihn „Einzigartiges“ gestoßen ist. Luca ist einfach nur genervt, überfordert, will seine Ruhe und fühlt sich von Maël fast schon überrumpelt und empfindet diesen als aufdringlich.
All das liegt daran, dass der Luca, der neu in die Stadt kommt, in dem Club anfängt zu arbeiten, von zu Hause weg ist ohne seine neue Adresse zu hinterlassen, Maël als aufdringlich wahrnimmt, nicht der Luca ist, der ihr ganz früher mal war. Aber diesen Luca gibt es nicht mehr. Es gibt nur noch Luca, hier und jetzt und mit alle dem was ihm Angst macht, was ihn Nachts nicht schlafen lässt, was ihn erstmal nichts Schönes sehen lässt, was ihn misstrauisch macht und was dafür gesorgt hat, dass er seiner Familie seine neue Adresse nicht mitgeteilt hat. Und dieser Luca lernt erst wieder Vertrauen und Mut zu fassen, zu lachen, sich fallen zu lassen, auf Maël ein Stückchen zu zu gehen und nicht in die andere Richtung zu laufen, Maël nicht zu ignorieren, sondern hinzusehen und zu merken da passiert etwas: Mit mir und mit ihm. Und ja Luca macht erst viele kleine Schritte, dann schneller größere und stürzt wieder, zieht sich zurück, kämpft, will fast aufgeben, traut sich nicht mehr und doch fasst er Mut, fasst Stärkte, lässt es zu, dass er sich in Maël verliebt, das dieser sich in ihn verliebt.
Für Luca ist die Welt auf eine andere Art schwer, als für Maël und es ist wirklich schrecklich, zutiefst traurig und schlimm was das bei ihm ist und sorgt für viele schmerzhafte Momente im Buch. Aber Luca muss auch durch diesen schmerzhaften Prozess. Um wieder der glückliche, starke, mutige Luca zu werden.

Manchmal ist die aufkeimende Beziehung zu Maël dabei wunderbar und hilft und manchmal funktionieren die beiden auch einfach nicht, wenn etwas von Außen kommt, dass keiner von beiden im dem Moment kontrollieren und bewältigen kann. Aber sie schaffen es auch mit diesen Unzulänglichkeiten umzugehen.

Besonders bemerkenswert ist Tristan, der beste Freund von Maël. Tristan ist schon ewig mit Maël befreundet und er nimmt ihn komplett an so wie er ist. Ich finde Tristan hat eine Engelsgeduld und nur wenn er wirklich mit den Kräften am Ende ist und mit den Nerven fertig, bricht es aus ihm raus und er verliert sein Feingefühlt gegenüber Maël. Er ist unglaublich gut darin Maël zwar die wichtigen Dinge zu sagen ohne diesen vor den Kopf zu stoßen. Wie ein gut laufendes Uhrwerk achtet Tristan darauf, dass Maël die Gesellschaftshöflichkeiten nicht verletzt oder gemein wird ohne es wissen. Tristan ist immer da, wenn Maël ihn braucht und er ist auch da, wenn Maël gar nicht weiß, das er ihn braucht. Es ist einfach eine fantastische Freundschaft.

Eine weitere wirkliche Besonderheit ist Maëls Faszination für die Gebärdensprache. Man könnte es fast schon eine Art Besessenheit nennen. Aber Gebärdensprachen ist für Maël etwas wunderschönes, begreifbares, gleichzeitig faszinierendes und logisches. Er liebt diese Art der Kommunikation, hat eine Ehrfurcht davor und saugt es regelrecht auf. Das zeigt sich zum Beispiel in seiner Liebe zu dem Film „A Quiet Place“.
Da Lucas Mom Gehörlos ist und Luca mit seiner Mom in Gebärdensprache reden kann, kommt dann auch eine wunderschöne, interne Art wie Luca und Maël teilweisen miteinander kommunizieren in die Beziehung der beiden. Es hat etwas sehr intimes, wenn die beiden in Gebärdensprache miteinander reden. Und vieles was sie sagen, ausdrücken möchten bekommt so eine ganz neue, andere, stärkere Bedeutung und Relevanz.

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Veröffentlicht am 10.11.2020

Emotionale Liebesgeschichte mit wichtiger Message!

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Some Say we won´t trifft auf Mael und Luca die ihre Geschichte erzählen und noch soviel mehr. Mael sieht die Welt mit anderen Augen als du und ich. Er ist unheimlich klug, ehrlich, sympathisch und direkt. ...

Some Say we won´t trifft auf Mael und Luca die ihre Geschichte erzählen und noch soviel mehr. Mael sieht die Welt mit anderen Augen als du und ich. Er ist unheimlich klug, ehrlich, sympathisch und direkt. Mit einem Wort zu beschreiben Einzigartig. Er lebt strikt nach Regeln und Strukturen bis Luca in sein Leben tritt. Luca sein Scherbenjunge der in ihn etwas explodieren lässt. Luca der ruhig, emotional und emphatisch ist aber Nähe erdrückend findet. Wie ein Rehkitz das ängstlich um die Ecke schaut und am liebsten wieder verschwinden würde. Beide brauchen Liebe. Wahre richtige Liebe und am besten nur sie zwei. Luca der Mael mit seiner ruhigen Art und der lautlosen Kommunikation vor explodierenden Situationen rettet. Und Mael der Luca mit seiner Fotografie zeigt das die Welt wunderschön ist und ganz besonders er selbst. Nina hat hier ein Buch geschaffen das mich sprachlos zurücklässt. Mich emotional macht auf jede erdenkliche Weise. Ich musste mit den Tränen kämpfen, hatte Gänsehaut in einer Tour und mein Herz hat doppelt so schnell geschlagen. Sie hat mich mal wieder mit ihrem poetischen Schreibstil und der leisen langsamen Handlung berührt. Dramatische Akte perfekt eingebaut aber die Beziehung der beiden im Fokus stehen gelassen. Die besondere Beziehung der beiden für sich sprechen lassen. Stück für Stück mit Engelsgeduld haben sich Mael und Luca angenähert. Keine rasanten Sprünge gemacht sondern auf ihr Herz gehört. Zwei kaputte Seelen die sich zwar nicht gesucht aber gefunden haben. Sowohl Mael als auch Luca mussten in der Vergangenheit viel ertragen. Vorallem Luca kämpft noch immer. Gegen den Dämon und gegen sich selbst. Bitte beachtet die Triggerwarnung die gibt es nicht umsonst. Ich selbst habe ähnliches wie Luca erlebt und bin selbst auf diese Weise damit umgegangen. Für mich war das lesen dieser Thematik etwas schwierig und ich musste immer mal wieder innehalten. Aber letztendlich hat es mich noch tiefer zu Luca geführt und ich konnte seine Entscheidungen zu 100 Prozent verstehen. Eine Erfahrung die viel Wert ist und die mich gestärkt hat. Nina hat es geschafft mit Tristan das ganze drumherum aufzulockern. Tristan's witzige raue Art hat nicht nur einen schmunzler bei mir hervorgerufen. Er fasst keinen mit Samthandschuhen an und sagt was ihn durch den Kopf schießt. Die Konversationen zwischen ihn und Mael waren jedes Mal ein Fest. Auch wenn diese Geschichte reine Fiktion ist, ist sie trotzdem voller authentischer und realistischer Aspekte. Die Thematiken sind ein gutes Beispiel dafür und die Charaktere haben sich wahnsinnig echt angefühlt. Aufjedenfall sollte man sich Zeit und Ruhe für das Lesen nehmen um es zu verstehen und ein Teil von Mael und Luca zu werden. Die Gesellschaft braucht solche Geschichten wie Some Say we won't um noch offener und emphatischer zu werden.

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Veröffentlicht am 06.11.2020

Wundervoll

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Ich kann einfach nicht aufhören über ihre Bücher zu reden, weil sie einfach noch nicht genug Reichweite haben. Ich möchte die Befriedigung spüren, wenn mir Leute schreiben "wegen dir werde ich es lesen", ...

Ich kann einfach nicht aufhören über ihre Bücher zu reden, weil sie einfach noch nicht genug Reichweite haben. Ich möchte die Befriedigung spüren, wenn mir Leute schreiben "wegen dir werde ich es lesen", denn verdammt, diesen Satz zu lesen ist so gut.
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Mit diesem Buch hat sich Nina aber wirklich unglaublich übertroffen.
Die Geschwindigkeit war perfekt, der Schreibstil hat sich so unglaublich verbessert, dass merkt man sofort im ernsten Kapitel und gott, die Nebencharakter. Tristan ist zu absolut zurecht mein Liebling.
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Hier wird eine sehr gute Thematik umgesetzt und zwar Autismus. Für mich war es sehr gut umgesetzt, ich kann es aber nur dem Punkt sagen, dass ich selbst kaum informiert bin auf diesem Gebiet und es vielleicht grade deshalb für mich so gut war. Finde dieses Thema aber grundsätzlich interessant und habe mich da schon vor Jahren grob, aber nicht intensiv, mit befasst. Maél war ein Charakter, der mir manchmal meine Geduld genommen hat, aber hauptsächlich ein einfach großartiger Charakter war, der manche Sachen nicht hätte besser auf den Punkt bringen können.
Darunter spielt auch Missbrauch ein sehr großes Thema, also falls wer empfindlich ist, aufpassen. Ich bin bei diesem Thema absolut eine Heulsuse. Luca hat mir alles genommen in diesem Buch und obwohl Nina selbst immer sage, dass sie keine Progonisten zum lieben erschafft, muss man Luca lieben. Luca hat in mir so viele Gefühle hochgeholt, die ich nicht mal alle auf einmal verarbeiten konnte.
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Ich würde sagen, dass Buch ist Triggerbar bei Selbstverletzung und Selbstmord, Themen die mir auch sehr schwer fallen, deshalb war ich die meiste Zeit während dieses Buches entweder komplett Leer mit einem fiesen Druck auf der Brust oder mit viel zu vielem Emotionen bepackt, die mich weinen lassen haben und genau deshalb ist es ein absolutes Highlight

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