Cover-Bild Deine Worte in meinem Herzen

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12,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Forever
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: Tod, Trauer, Verlust
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 224
  • Ersterscheinung: 13.10.2017
  • ISBN: 9783958189119
Nina Schiffer

Deine Worte in meinem Herzen

Ein Mädchen kämpft sich zurück ins Leben

Seitdem ihr Bruder nach ihrem Autounfall im Koma liegt, spricht die 16-jährige Ella nicht mehr mit Fremden. Selbst bei der Polizei, die auf der Suche nach dem Unfallverursacher ist, bringt sie kein Wort über die Lippen. Doch da lernt sie im Krankenhaus Leonard kennen, dessen Mutter an Krebs erkrankt ist. Vom ersten Moment an ist sie fasziniert von dem Jungen, der sein Schicksal so leicht zu schultern scheint. Immer wieder kreuzen sich ihre Wege, und als es Leonards Mutter immer schlechter geht, wird Ella eins klar: Sie muss endlich wieder sprechen. Denn nur so kann sie Leonards Herz erreichen …

 

Eine wirklich wunderschöne und emotionale Geschichte, die mich doch so manches Mal hart schlucken ließ. - Bloggerin von Sturmhöhes Buchparadies

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 14.02.2018

Eine süße Geschichte

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Inhalt:
Seitdem ihr Bruder nach ihrem Autounfall im Koma liegt, spricht die 16-jährige Ella nicht mehr mit Fremden. Selbst bei der Polizei, die auf der Suche nach dem Unfallverursacher ist, bringt sie ...

Inhalt:
Seitdem ihr Bruder nach ihrem Autounfall im Koma liegt, spricht die 16-jährige Ella nicht mehr mit Fremden. Selbst bei der Polizei, die auf der Suche nach dem Unfallverursacher ist, bringt sie kein Wort über die Lippen. Doch da lernt sie im Krankenhaus Leonard kennen, dessen Mutter an Krebs erkrankt ist. Vom ersten Moment an ist sie fasziniert von dem Jungen, der sein Schicksal so leicht zu schultern scheint. Immer wieder kreuzen sich ihre Wege, und als es Leonards Mutter immer schlechter geht, wird Ella eins klar: Sie muss endlich wieder sprechen. Denn nur so kann sie Leonards Herz erreichen …


Meine Meinung:
Insgesamt hat mir das Buch richtig gut gefallen. Vor allem sollte man vorher wissen, dass die Autorin noch sehr jung ist, weshalb das Buch insgesamt echt gut umgesetzt war.
Ich bin sehr gut in die Geschichte hinein gekommen. Das Buch hat sich gut lesen lassen, da die Autorin einen schönen und flüssigen Stil besitzt.

Es wird hauptsächlich über Ella erzählt. Sie spricht seit einem dramatischen Autounfall nicht mehr. Klar konnte ich ihre Gefühle, Ängste und Probleme gut nachvollziehen. Doch an manchen stellen blieb sie mir etwas kalt. Auch von Leonard hätte ich mir mehr erwartet. Ich fand es schade, dass man so wenig von ihm und so wenig von seinem Leben erfahren hat. Insgesamt waren mir beide zu oberflächlich und es gab mir zu wenig Gefühle.


Fazit:
Insgesamt ist es ein richtig schönens Buch über die Liebe, Tod, und Drama.

Veröffentlicht am 17.10.2017

Besondere Thematik

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Letzte Woche habe ich endlich das eBook beendet, das ich bei der Autorin Nina Schiffer gewonnen habe: „Deine Worte in meinem Herzen“, dieses Jahr erschienen im Forever-Verlag. An dieser Stelle erst einmal ...

Letzte Woche habe ich endlich das eBook beendet, das ich bei der Autorin Nina Schiffer gewonnen habe: „Deine Worte in meinem Herzen“, dieses Jahr erschienen im Forever-Verlag. An dieser Stelle erst einmal vielen Dank für das gewonnene Buch!

Seitdem ihr Bruder nach ihrem Autounfall im Koma liegt, spricht die 16-jährige Ella nicht mehr mit Fremden. Selbst bei der Polizei, die auf der Suche nach dem Unfallverursacher ist, bringt sie kein Wort über die Lippen. Doch da lernt sie im Krankenhaus Leonard kennen, dessen Mutter an Krebs erkrankt ist. Vom ersten Moment an ist sie fasziniert von dem Jungen, der sein Schicksal so leicht zu schultern scheint. Immer wieder kreuzen sich ihre Wege, und als es Leonards Mutter immer schlechter geht, wird Ella eins klar: Sie muss endlich wieder sprechen. Denn nur so kann sie Leonards Herz erreichen…

Da ich mich sehr über den Gewinn des eBooks gefreut habe und die Jungautorin mit einer Rezension unterstützen möchte, folgt nun meine Meinung zu diesem Buch.
Zunächst einmal muss ich sagen, dass mich das Thema des Romans sehr gefesselt hat. In dem Buch geht es – wie dem Klappentext bereits entnommen werden kann – um Ella, deren Bruder seit einem Autounfall im Koma liegt, weshalb sie an Mutismus leidet. Ich persönlich habe zumindest noch nie ein Buch gelesen, in dem es um Mutismus ging, und vor dem Lesen hatte ich auch keine Ahnung, dass so eine Krankheit wirklich existiert. Aus diesem Grund bin ich natürlich sehr froh, dass die Autorin dieses Buch geschrieben hat, um auf die Krankheit aufmerksam zu machen und auch zu zeigen, wie schnell man über andere Menschen urteilt, obwohl man nicht das Recht dazu hat. Noch dazu handelt es sich bei der Idee der Geschichte um eine mir bisher nicht Bekannte, weshalb ich erst einmal sehr positiv von dem Buch überrascht wurde.
Gegen Anfang wird der Leser sofort in die Handlung hineingeworfen. Einerseits mag das gut sein, da dies keine lange Einleitung benötigt, um ins Geschehen hineinzufinden. Andererseits ging mir alles beim Lesen etwas zu schnell: Kaum hatte ich ein, zwei Seiten gelesen, da lag ihr Bruder bereits im Koma, ohne dass ich eine persönliche Bindung zu ihm aufbauen und um ihn trauern konnte. So ging es mir des Öfteren, nicht nur am Anfang. Meiner Meinung nach schreitet die Geschichte an mancher Stelle etwas schnell voran, besonders auch die aufkeimenden Gefühle zwischen Ella und Leonard. An dieser Stelle hätte ich mir gewünscht, dass die Autorin mir als Leserin noch mehr Zeit gelassen hätte, auch um die gewisse Tiefe zu entwickeln, die mir manchmal noch gefehlt hat. Selbst das Ende kam so plötzlich und unerwartet daher, dass ich erst gar nicht realisieren konnte, dass die Geschichte bereits vorbei war und mir das Ende dadurch irgendwie unwirklich vorkam.
Der Schreibstil von „Deine Worte in meinem Herzen“ lässt sich wirklich super leicht und locker herunterlesen, man kommt als Leser schnell voran und gerät zum Glück nie ins Stocken. Generell handelt es sich um einen sehr beschreibenden Schreibstil mit einfacher Wortwahl, sodass man schnell in einen Lesefluss gerät. Es ist klar, dass im Buch sehr viel beschrieben wird, da die Protagonistin Ella schließlich nicht spricht und so viel Platz mit ihren Gedankengängen gefüllt werden muss. Mein Fall ist dies allerdings nicht immer.
Zusammenhängend mit der einfachen Wortwahl hatte ich zeitweise auch das Gefühl, mit Ella eine etwas naive Protagonistin vor mir zu haben, die Vorstellungen vom Leben hat, die ich nicht immer teile. Vermutlich ähnele ich da eher ihrer pessimistischen Mutter. Nichtsdestotrotz ist mir Ella sehr sympathisch gewesen, ihre Gefühle und Gedanken haben mich immer mitgenommen und ich konnte mich hervorragend trotz dieser unvorstellbar schwierigen Situation in sie hineinversetzen. Die weiteren Charaktere sind aus meiner Sicht ebenfalls sehr gelungen, haben ihre Ecken und Kanten und Last auf den Schultern abbekommen.
Bemerkenswert ist an dieser Stelle noch, dass in „Deine Worte in meinem Herzen“ viele kleine Lektionen fürs Leben versteckt sind. Kleine sowie große Lebensweisheiten werden durch dieses Buch vermittelt und trotz des jungen Alters der Autorin spürt man eine gewisse Weisheit hinter den Worten.
Insgesamt konnte mich der Roman „Deine Worte in meinem Herzen“ aufgrund der besonderen Thematik mitreißen trotz kleiner Kritikpunkte. Ich freue mich darauf, in Zukunft hoffentlich mehr von Nina Schiffer zu lesen. Zuletzt noch einmal vielen lieben Dank für das Leseexemplar, das ich gewonnen habe!

Veröffentlicht am 18.09.2017

Stille.

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Darum geht's...
Ellas erste große Party zusammen mit ihrem Bruder endet fatal. Sie haben auf dem Rückweg einen Autounfall, seitdem liegt Ella's Bruder im Koma und Ella redet nicht mehr mit Fremden. Doch ...

Darum geht's...
Ellas erste große Party zusammen mit ihrem Bruder endet fatal. Sie haben auf dem Rückweg einen Autounfall, seitdem liegt Ella's Bruder im Koma und Ella redet nicht mehr mit Fremden. Doch dann lernt sie Leonard im Krankenhaus kennen und sie merkt, dass sie kämpfen muss.

Das sage ich dazu...
Ich möchte zu Anfang meine großen Respekt an die junge Autorin Nina Schiffer aussprechen, die den Mut hatte, diese relativ unbekannte psychische Krankheit 'Mutismus' zum Mittelpunkt ihres Romans zu machen.

Die Geschichte startet dramatisch, es wird der Unfall von Ella und ihrem Bruder geschildert, danach wird 'vorgespult', Ella spricht nicht mehr und ihr Bruder liegt im Koma. Die Geschichte wird von den Sorgen Ellas um ihren Bruder bestimmt und natürlich von ihren Selbstzweifeln und ihrem Selbstmitleid, bezogen auf den selektiven Mutismus. Sie beteuert immer wieder, dass sie gerne wieder reden möchte, aber professionelle Hilfe holt sie sicht nicht. Dafür hat gibt Ella zwar auch eine Erklärung ab, diese erscheint mir aber nicht authentisch, da ihr Wunsch wieder 'normal' zu sein als sehr stark beschrieben wird.

Auch finde ich Ella viel zu forsch, gerade im Umgang mit ihren Eltern. Für ein Mädchen, dass psyschich traumatisiert wurde, liest sie ihren Eltern gerade zu harsch die Leviten. Das passt für mich nicht ganz zusammen. Und bei dem Teil mit der Liebesgeschichte zwischen Ella und Leo fehlen mir gänzlich die Emotionen. Es muss nicht immer diese typische Liebe auf den ersten Blick sein, mit Pauken und Trompeten, aber hier fehlt mir auch der 'schleichende' Prozess. Die beiden lernen sich kennen, der eine findet die andere 'komisch' und dann ist es Liebe.

An dem Schreib-/Erzählstil gibt es wirklich nichts auszusetzen. Das Buch wurde von einer Jugendlichen für Jugendliche geschrieben. Es wirkt erfrischend, nicht hochtrabend. Ich schätze, dass man sich dadurch gut mit der Protagonistin identifizieren und die Gedanken- und Gefühlswelt hineinversetzen kann.

Und zum Schluss...
Ich bewundere die junge Autorin, die Mutismus zu ihrer Geschichte gemacht hat. Leider fehlt es mir an Emotionen und Authentizität. Ellas Geschichte lässt sich dennoch locker und leicht lesen und ist somit perfekt für Zwischendurch.

Veröffentlicht am 16.10.2017

Interessant, aber zu wenig Tiefe

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Mit einem sehr lockeren Schreibstil startet man ziemlich leicht in "Deine Worte in meinem Herzen" von Nina Schiffer. Mich hat vor allem der Inhalt direkt angesprochen, das Thema interessierte mich sofort.

Allerdings ...

Mit einem sehr lockeren Schreibstil startet man ziemlich leicht in "Deine Worte in meinem Herzen" von Nina Schiffer. Mich hat vor allem der Inhalt direkt angesprochen, das Thema interessierte mich sofort.

Allerdings muss ich leider sagen, dass ich mir etwas ganz anderes vorgestellt hatte und ganz andere Erwartungen an das Buch hatte. Ich finde es gut, dass die Autorin über ein Thema wie Mutismus schreibt, die Charaktere fand ich auch direkt sympathisch und ansprechend. Leider fehlte mir bei der Geschichte dann doch das gewisse Etwas. Irgendwie war ich in der Geschichte drin, aber andauernd stellte ich mir die Frage, wann es mich endlich mitreisst. Alles blieb immer ein wenig flach, ohne wirkliche Tiefe, es fehlten Emotionen - denn die erwartet man doch bei so einem Titel.

Interessant ist "Deine Worte in meinem Herzen" dennoch, allerdings fehlte mir als Leser das gewisse Etwas. Potenzial hatte die Geschichte auf jeden Fall.

Veröffentlicht am 25.09.2017

Der Funke konnte nicht überspringen

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„Deine Worte in meinem Herzen“ von Nina Schiffer (Debütroman)

Seit einem verheerenden Autounfall liegt Ellas älterer Bruder im Koma. Seitdem hat die 16-jährige kein Wort mehr mit Fremden gesprochen. Ihre ...

„Deine Worte in meinem Herzen“ von Nina Schiffer (Debütroman)

Seit einem verheerenden Autounfall liegt Ellas älterer Bruder im Koma. Seitdem hat die 16-jährige kein Wort mehr mit Fremden gesprochen. Ihre Eltern vergraben sich in alltäglichen Unwichtigkeiten und ihrer Arbeit. So ist Ella in ihrer Sorge auf sich alleingestellt. Im Krankenhaus trifft sie auf den sympathischen Krankenpfleger Hannes und auf den attraktiven Leonard, der seine krebskranke Mutter ebenfalls regelmäßig besuchen kommt.

Ich muss gestehen, dass ich sehr hohe Erwartungen an das Buch hatte, weil es mir von einer Freundin empfohlen wurde. Das Cover ist wirklich sehr hübsch und ein echter Hingucker. Auch wenn ich kein Fan von diesen realistischen Fotos auf dem Cover bin, weil sie niemals den Charakteren in meiner Fantasie entsprechen. Dennoch ist dieses für die Stimmung des Buches passend gewählt. Der Titel ließ mich eher ein romantisches Buch erwarten und den Bezug zum Titel habe ich nicht ganz verstanden.
Der Einstieg in die Geschichte war einerseits leicht, weil man sehr schnell in die Geschichte eingeführt wurde und aus Ellas Sichtweise erzählt wird. Andererseits schleppend, weil ich nicht wirklich in das Buch abtauchen konnte. Die Handlung kam eher schleppend voran. Es gab viele Wiederholungen von der schon geschehenden raren Handlung, was die Geschichte noch mehr streckte. Die Protagonistin Ella ist ein typischer Teenager. Manchmal war es schwer ihren Gefühlsausbrüchen und vor allem den schnellen Wechseln zu folgen. Manchmal wollte ich sie einfach nur schütteln, wenn sie plötzlich zum Moralapostel mutierte, aber sie blieb sich als Teenager treu. Hier ist es ein klarer Vorteil, dass die Autorin selbst noch sehr jung ist. Das 16-jährige Ich ist dadurch ziemlich authentisch geworden. So authentisch Ella mir erschien, so oberflächlich blieben die restlichen Charaktere leider. Jeder hatte zwei oder drei Eigenschaften, die immer wieder zum Vorschein kamen. Es gab keine Überraschungen und die Handlung blieb sehr vorhersehbar. Insgesamt schien das Buch in einer Art Blase stattzufinden. Es erschienen immer die gleichen Charaktere, die in einer erschreckenden Regelmäßigkeit immer das gleiche taten.
Das Thema Koma ist ein sehr schwieriges Thema. Doch ich hätte mir bei diesem ernsten Thema etwas mehr Recherche gewünscht, um Aussagen des Krankenpflegers oder des Arztes glaubwürdiger zu gestalten. Die Stimmung im Buch ist sehr drückend. Die Liebesgeschichte erscheint dadurch irgendwie surreal. Doch so drückend die Stimmung auch ist, es gab keine Szene, wo sich die Stimmung einmal so richtig auf den Leser entlud oder gar Tränen flossen.
Das Potential war auf jeden Fall da. Einige Formulierungen waren sehr gut gewählt und hätten glatt als Postkartensprüche durchgehen können. Doch genau das hat auf mich so gestelzt gewirkt und die Dialoge durch diese „perfekten“ Antworten eher schwach gestaltet. Es war einfach nicht rund. Insgesamt konnte der Funke leider nicht auf mich überspringen, obwohl gerade solche dramatischen Geschichten genau mein Ding sind.

Zusammenfassend gesagt:
Eine Geschichte mit viel Potential, dennoch konnte der Funke leider nicht überspringen. Bei dem schwierigen Thema rund um Koma und Mutismus hätte ich mir außerdem etwas mehr Fachwissen durch Recherche gewünscht.