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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 17.10.2017

Gelungener Abschluss!

Türkisgrüner Winter
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„Türkisgrüner Winter“ von Carina Bartsch (Teil 2 nach „Kirschroter Sommer“)

Gut aussehend, charmant und mit einer Prise Arroganz raubt er Emely den letzten Nerv: Elyas, der Mann mit den türkisgrünen Augen. ...

„Türkisgrüner Winter“ von Carina Bartsch (Teil 2 nach „Kirschroter Sommer“)

Gut aussehend, charmant und mit einer Prise Arroganz raubt er Emely den letzten Nerv: Elyas, der Mann mit den türkisgrünen Augen. Besonders zu Halloween spukt er in ihrem Kopf herum. Doch was bezweckt er eigentlich mit seinen Avancen? Und wieso verhält er sich nach dem ersten langen Kuss mit einem Mal so abweisend? Nur gut, dass Emelys anonymer E-Mail-Freund Luca zu ihr hält. Das noch ausstehende Treffen mit Luca sorgt für ein mulmiges Gefühl. Dann verstummt auch er. Hat Emely alles falsch gemacht?

Nachdem ich den ersten Teil als Buch gelesen hatte, habe ich mich bei diesem zweiten und letzten Teil für die Hörbuchvariante entschieden. Marie-Isabel Walke liest die Geschichte aus Emelys Sichtweise einfach wunderbar authentisch und mit so einem Witz, dass ich mich immer wieder für das Hörbuch entscheiden würde. Nach „Kirschroter Sommer“ geht das Beziehungsdrama zwischen Emely und Elyas wunderbar humorvoll erzählt weiter. Zwar blieb einiges vorhersehbar und die Reaktionen ziemlich überspitzt, aber gerade auch damit hat mich dieses Buch sehr gut unterhalten. Dennoch hat das Buch seine ernsten und zuckersüßen Momente. Die Reihe von Carina Bartsch findet in diesem Buch einen guten Abschluss und ist definitiv eine Dilogie, die ich mit gutem Gewissen vor allem als Hörbuch weiterempfehlen werde.

Zusammenfassend gesagt:
Köstlich komische Streitereien sowie ernste und zuckersüße Momente wunderbar erzählt. Hört es!

Veröffentlicht am 17.10.2017

Holprig mit unrealistischen Charakterwendungen

Du bist mein Feuer
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„Du bist mein Feuer“ von Isabelle Ronin

Ein Blick auf die sinnlich tanzende Fremde im roten Kleid, und Caleb weiß: Er muss sie haben. Ein Zufall führt dazu, dass er Veronica Unterschlupf gewährt. Sie ...

„Du bist mein Feuer“ von Isabelle Ronin

Ein Blick auf die sinnlich tanzende Fremde im roten Kleid, und Caleb weiß: Er muss sie haben. Ein Zufall führt dazu, dass er Veronica Unterschlupf gewährt. Sie sieht in ihm nur den Sohn reicher Eltern, der nicht zu ihr, dem Mädchen aus schwierigen Verhältnissen, passt. Aber der verwöhnte Bad Boy will mit ihr etwas Echtes, Tiefes. Schnell merkt er, dass Veronica nicht leicht zu erobern ist: Sie vertraut nichts und niemandem. Aber Caleb ist bereit, die Schatten ihrer Vergangenheit zu vertreiben und jedes Hindernis, das sie trennt, zu überwinden.

Zunächst ist mir dieses wunderbare Cover ins Auge gefallen. Es ist ein echter Hingucker und gefällt mir persönlich viel besser, als das Originalcover. Auch der Titel passt sehr gut, obwohl ich den englischen Titel „Chasing Red“ auch für das deutsche Exemplar gut gefunden hätte.
Der Einstieg in das Buch war sehr angenehm. Durch die wechselnden Sichtweisen lernt man Veronica und Caleb sowie einige Nebencharaktere schnell kennen. Die beiden sind sympathische Charaktere, die allerdings beide auch mit ihrer Vergangenheit hadern. Stellenweise waren mir die Charaktere nicht ganz authentisch. So ging mir persönlich der charakterliche Umschwung von Caleb, dem Frauenheld, zu dem Caleb, der eine feste und langfristige Beziehung sucht, zu schnell und erschien ein wenig unrealistisch. Auch die Freundschaft zwischen Veronica und Kara ging mir persönlich ebenfalls zu schnell. Man merkt, dass die Autorin noch sehr jung ist, denn einige Gedankengänge der Personen waren leider stellenweise nicht ganz altersentsprechend. Trotz der teils holprigen Passagen waren die 619 Seiten schnell gelesen. Insgesamt blieb die Handlung zwar oft vorhersehbar, aber nicht langweilig. Es war schön, dass sich die Handlung nicht überwiegend um den Sex drehte und die erotischen Szenen sparsam dosiert und nicht überwiegend vulgär geschrieben waren. Trotzdem steht natürlich die Liebesgeschichte im Vordergrund. Da die Probleme der Nebencharaktere Cameron und Kara ziemlich offensichtlich umschifft wurden, nehme ich an, dass es eine Fortsetzung geben wird. Doch die Geschichte von Veronica und Caleb scheint nach diesem Buch erst einmal abgeschlossen zu sein.

Zusammenfassend gesagt:
Eine schöne Liebesgeschichte. Stellenweise etwas holprig mit unrealistischen Charakterwendungen.

Veröffentlicht am 09.10.2017

Schöne Liebesgeschichte mit Luft nach oben

Royal Wedding
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„Royal Wedding“ von April Dawson

Jenna hat ein für alle Mal genug von den Lügen der Männer. Trotzdem will sie nicht aufgeben, den Richtigen zu finden. Sie beschließt deshalb, über eine Heiratsannonce ...

„Royal Wedding“ von April Dawson

Jenna hat ein für alle Mal genug von den Lügen der Männer. Trotzdem will sie nicht aufgeben, den Richtigen zu finden. Sie beschließt deshalb, über eine Heiratsannonce einen völlig Fremden zu heiraten. Als sich jedoch herausstellt, dass dieser Philipp ein waschechter Prinz ist, steht Jennas Welt Kopf. Kann sie ihm seine Lügen verzeihen und ihm die Chance geben, die Liebe ihres Lebens zu werden?

Zuerst hat mich dieses wunderschöne Cover auf das Buch aufmerksam gemacht. Auch nach Lesen des Buches muss ich sagen: Es passt einfach perfekt zum Inhalt und zur Stimmung des Buches. Auch der Titel passt natürlich wie die Faust aufs Auge.
Der Schreibstil war angenehm und leicht zu lesen. Mit seinen 218 eBook-Seiten war es eine etwas kürzere Geschichte. Das war, meiner Meinung nach, auch an den Charakteren zu spüren. Ich hätte mir da sowohl bei den Haupt- und bei den Nebencharakteren mehr Tiefgang gewünscht. Es blieb sehr oberflächlich und vorhersehbar. Doch gerade die Päckchen aus der Vergangenheit, die Jenna und Philipp zu tragen hatten, hätten da eine wunderbare Möglichkeit gegeben, mehr Tiefe zu schaffen. Auch der Verlauf der Handlung war natürlich teils etwas an den Haaren herbeigezogen. Aber wer heiratet auch heutzutage zufällig einen Prinzen? Dennoch gab es davon abgesehen leider einige größere logische Lücken im Handlungsverlauf.
Die Wortwahl war, vor allem aus Philipps Sicht, teils sehr derb und auf das Eine bezogen. Es war nicht immer passend zur eher romantischen Grundstimmung des Buches. Die Liebe zwischen den beiden war für mich auch eher plötzlich. Generell kamen und gingen die Gefühle rasch. Die Geschichte war abwechselnd aus Jennas und Philipps Sicht erzählt. Normalerweise empfinde ich das als eher positiv, weil man so beide Charaktere kennenlernen kann und ihre Handlungen versteht. Doch hier hätte ich mir gerade am Anfang etwas weniger Wissen gewünscht, so dass es sehr vorhersehbar blieb und auch die Motive am Anfang schnell offen gelegt wurden.
Einige romantische und dramatische Momente waren aber auch sehr gelungen und das Buch hat mich als Lektüre für einen verregneten Herbstabend gut unterhalten, obwohl stellenweise noch Luft nach oben war.

Zusammenfassend gesagt:
Eine schöne Liebesgeschichte mit Luft nach oben!

Veröffentlicht am 04.10.2017

Rundum perfekter Abschluss!

Backstage-Reihe / On Stage in London
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„On Stage in London“ von Mina Mart (Teil 2 der Backstage-Reihe)

Tief verletzt flüchtet Eliza für ihr Studium nach London. Sie will dort alles vergessen, was zwischen Finn und ihr passiert ist. Mithilfe ...

„On Stage in London“ von Mina Mart (Teil 2 der Backstage-Reihe)

Tief verletzt flüchtet Eliza für ihr Studium nach London. Sie will dort alles vergessen, was zwischen Finn und ihr passiert ist. Mithilfe neuer Freunde und fernab von der Stadt, in der ihr alles genommen wurde, scheint ihr endlich ein Neuanfang zu gelingen. Bis eine einzige Nacht, ein einziger Song ihre sorgfältig errichtete Fassade zum Bröckeln bringt.

Die Geschichte setzt nahtlos an „Backstage in Seattle“ an und verschwendet keine Zeit mit vielen Erklärungen. Das hat mir gut gefallen, allerdings solltet ihr noch einige Details aus Band eins in Erinnerung haben. Allerdings wird bei den meisten nicht viel Zeit zu diesem Buch vergangen sein, nachdem Band eins uns mit dem Cliffhanger zurücklies.
Der Schreibstil lässt sich unheimlich leicht und flüssig lesen. Ich war schon nach wenigen Seiten erneut richtig in die Geschichte abgetaucht. Die Charaktere sind wieder sehr authentisch und unheimlich sympathisch. Mina Mart schafft es erneut, den Leser so zu fesseln, dass man das Buch kaum noch aus der Hand legen kann. Die Geschichte ist abwechselnd aus Finns und Elizas Sicht erzählt. Dabei schafft es die Autorin auf unnötige Dopplungen zu verzichten, gezielt Spannung aufzubauen ohne künstlich wichtige Details vorzuenthalten und Ungereimtheiten aus der einen Sichtweise bei dem anderen völlig plausibel zu erklären. Eliza und Finn sind so ein außergewöhnliches Liebespaar und ihre Geschichte nimmt den Leser mit auf eine turbulente Gefühlsachterbahn.
Mit 479 eBook-Seiten ist es definitiv kein dünnes Buch, aber es zog mich bis zuletzt in seinen Bann. Als ich kurz vor Schluss nur noch wenige Seiten zu lesen hatte, war ich schon ziemlich traurig, die beiden ziehen zu lassen. Sie sind mir sehr ans Herz gewachsen. Aber nicht nur Eliza und Finn spielen als außergewöhnlichstes Paar eine Rolle, auch die Nebencharaktere haben ihren großen, gefühlvollen Auftritt ganz ohne von Finn und Eliza abzulenken. Ein rundum perfekter Abschluss der Dilogie!
Das Cover ist mit Londons Skyline ein echter Hingucker und passt damit auch perfekt zum ersten Teil. Ich mag es, dass es kein 08/15-Cover ist, sondern sich von anderen Büchern abhebt. Auch der Titel ist gut gewählt. Wer dieses Buch gelesen hat, mag kaum glauben, dass die Backstage-Reihe das Debüt der Autorin ist. So ausgefeilt, berührend und fesselnd ist diese Geschichte! Das nächste Buch von Mina Mart wird sicher seinen Weg in mein Bücherregal finden.

Zusammenfassend gesagt:
Mein Lesehighlight 2017! Ein mitreißender und rundum perfekter Abschluss der Backstage-Dilogie!

Veröffentlicht am 27.09.2017

Viel versprechender Hörauftakt

Obsidian
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„Obsidian – Schattendunkel“ von Jennifer L. Armentrout (Band 1 der Lux-Reihe, gesprochen von Merete Brettschneider)

Als Katy vom sonnigen Florida ins graue West Virginia ziehen muss, ist sie alles andere ...

„Obsidian – Schattendunkel“ von Jennifer L. Armentrout (Band 1 der Lux-Reihe, gesprochen von Merete Brettschneider)

Als Katy vom sonnigen Florida ins graue West Virginia ziehen muss, ist sie alles andere als begeistert. In ihrem kleinen neuen Wohnort kommt sie anfangs nicht einmal ins Internet, was für die leidenschaftliche Buchbloggerin eine Katastrophe ist. Sie beschließt, bei ihren Nachbarn zu klingeln, und lernt so den atemberaubend gut aussehenden, aber bodenlos unfreundlichen Daemon Black kennen. Was Katy jedoch nicht weiß, ist, dass genau dieser Junge, dem sie von nun an aus dem Weg zu gehen versucht, ihr Schicksal bereits verändert hat.

Nachdem ich jahrelang um diese Reihe herumgeschlichen bin, habe ich mich nun an das Hörbuch gewagt und es war eine sehr gute Entscheidung. Merete Brettschneider erzählt die Geschichte von Katy und Daemon sehr angenehm und man kann wunderbar in die Geschichte abtauchen. Da aus Katys Sicht erzählt wird, passt eine weibliche Erzählstimme sehr gut. Katy wurde mir schnell sympathisch, obwohl man sie stellenweise schütteln mag.
Die Handlung schritt schnell voran und die fast 7 Stunden Hörbuch flogen für mich nur so dahin. Auch wenn es einiges an selbstgemachtem Drama gab, konnte mich die Geschichte fesseln. Ich werde mir auf jeden Fall auch den folgenden zweiten Band „Onyx – Schattenschimmer“ anhören, obwohl das Ende kein so schlimmer Cliffhanger ist, wie ich es bei diesem Auftakt erwartet hatte. Die Fantasy, die Jennifer L. Armentrout hier kreiert hat, ist geheimnisvoll und noch nicht so verbraucht, auch wenn ein gewisses Fantasyroman-Muster erkennbar ist.
Das Cover finde ich sehr schön, aber auch sehr nichts sagend. Ich kann es nicht wirklich einer Szene im Buch zuordnen und es passt nur teilweise zu der Stimmung im Buch. Der Titel ist meiner Meinung nach sehr gut gewählt und erhält im Buch seine Bedeutung.

Zusammenfassend gesagt:
Viel versprechender Auftakt, der zwar einige Klischees bedient, aber neugierig auf die folgenden Bände macht!