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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 04.08.2017

Überzeugender dritter Teil!

The Score – Mitten ins Herz
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„The Score –Mitten ins Herz“ von Elle Kennedy (Teil 3 der Off-Campus-Reihe)

Als sich Allie Hayes von ihrem langjährigen Freund Sean trennt, trifft sie auf den Ice-Hockeystar und Frauenheld Dean Di Laurentis, ...

„The Score –Mitten ins Herz“ von Elle Kennedy (Teil 3 der Off-Campus-Reihe)

Als sich Allie Hayes von ihrem langjährigen Freund Sean trennt, trifft sie auf den Ice-Hockeystar und Frauenheld Dean Di Laurentis, dem sie in dieser Nacht einfach nicht widerstehen kann. Dean bekommt immer, was er will, umso größer ist sein Unverständnis, als Allie nach der gemeinsamen Nacht nichts mehr von ihm wissen will. Kann eine Affäre für Allies gebrochenes Herz die Lösung sein?

Dieser dritte Teil der Off-Campus-Reihe von Elle Kennedy kann auch ohne die beiden vorherigen Bände gelesen werden. Dennoch war es schön, Hannah und Garrett sowie Logan und Grace wiederzutreffen. Der Einstieg in die Geschichte war leicht und angenehm. Der Schreibstil liest sich sehr flüssig und man kann schnell in die Geschichte abtauchen. Allie und Dean sind zwei sehr sympathische Charaktere und es wird abwechselnd aus ihren Sichtweisen erzählt. Das Präsens als Erzähltempus liest sich oftmals holpriger, aber hier ist es so flüssig und natürlich verwendet, dass ich gar nicht beim Lesen darüber gestolpert bin. Im Gegenteil ich konnte dieses Buch binnen eines Tages auslesen.
Das Cover passt gut in die Reihe und das Pärchen darauf entspricht auch den Beschreibungen im Buch, was mittlerweile wahren Seltenheitswert hat. Im Vergleich zu den Vorgängerbüchern gab es mehr erotische Szenen, aber diese waren nicht ausufernd beschrieben und ließen Raum für die eigene Fantasie. Entsprechend dem Genre gab es einen leicht vorhersehbaren Handlungsverlauf, viel Drama und ein wenig Kitsch. Ich mag es sehr, wenn die Charaktere einigen Ballast zu tragen haben, der erst später im Buch erklärt wird. So war es auch hier. Die zuckersüße Liebesgeschichte zwischen den beiden konnte einfach berühren und ich empfehle sie nur zu gerne weiter. Der Titel ist ganz nett, gewinnt leider aber keine weitere Bedeutung im Buch.
Bereits am Ende wird die Liebesgeschichte rund um Sabrina und Tucker angedeutet. Der vierte Band erscheint voraussichtlich im Dezember.

Zusammenfassend gesagt:
Eine zuckersüße Liebesgeschichte mit Drama und ein wenig Kitsch. Ein überzeugender dritter Teil!

Veröffentlicht am 31.07.2017

Schöner Sommerroman!

Kopf aus, Herz an
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„Kopf aus, Herz an“ von Jo Watson (erster Teil der Destination-Love-Reihe)

Lillys Verlobter versetzt sie am Tag ihrer Hochzeit. Spontan beschließt sie die bereits gebuchten Flitterwochen nach Thailand ...

„Kopf aus, Herz an“ von Jo Watson (erster Teil der Destination-Love-Reihe)

Lillys Verlobter versetzt sie am Tag ihrer Hochzeit. Spontan beschließt sie die bereits gebuchten Flitterwochen nach Thailand alleine anzutreten. Schon im Flugzeug trifft sie auf den tätowierten Damien, der so ganz anders ist als ihr Verlobter.

Das wunderschöne Cover hat mich als erstes auf dieses Buch aufmerksam gemacht. Auch nach Lesen des Buches finde ich es gut gelungen und passend zum Inhalt. Auch der Titel passt einfach perfekt. Der Einstieg in die Geschichte war angenehm. Der Schreibstil lässt sich sehr flüssig lesen. Man lernt Lilly schnell kennen, da aus ihrer Sichtweise erzählt wird. Lilly war eine sehr sympathische Protagonistin und die Seiten flogen nur so dahin. Besonders gut hat mir die authentische, charakterliche Entwicklung von Lilly gefallen.
Es war einerseits schön, über so viele Nebencharaktere zu lesen, dennoch hat mich das anfangs doch eher verwirrt und die Namensflut mich ein wenig erschlagen. Vor allem, weil sie alle relativ blass bleiben. Es schien mir eher eine Vorbereitung für weitere Bände der Destination-Love-Reihe und wenig wichtig für den eigentlichen Handlungsverlauf.
Die Locations in Thailand sind sehr bildhaft, aber nicht ausschweifend, beschrieben und wecken die Reiselust in mir. Wer schon einmal in Thailand war, wird sicher einiges wieder erkennen. Wer noch nicht dort war, hat nun ein weiteres Land auf seiner Reisewunschliste. Damit ist es für mich ein idealer Sommerroman! Ein Roman, der eher lustig als ernst ist.
Der Handlungsverlauf war schlüssig, wenn auch teils vorhersehbar. Das hat mich allerdings eher weniger gestört. Da war ich eher von den romantischen Szenen zwischen Lilly und Damien enttäuscht. Irgendwie hatte ich mir bei der Inhaltsangabe, dem Cover und dem Titel ein wenig mehr Romantik vorgestellt und erwartet. Es war dafür aber auch nicht sehr kitschig.

Zusammenfassend gesagt:
Ein wunderbarer Sommerroman mit einer schönen Liebesgeschichte, der ins sommerliche Thailand entführt.

Veröffentlicht am 22.07.2017

Große logische Lücken und konstruiertes Drama

Perfect Touch - Untrennbar
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„Perfect Touch – Untrennbar“ von Jessica Clare (Teil 4 der Perfect Touch-Reihe)

Seit ihrem Kennenlernen schwärmt die schüchterne und unscheinbare Greer für ihren Mitbewohner Asher. Mittlerweile ist sie ...

„Perfect Touch – Untrennbar“ von Jessica Clare (Teil 4 der Perfect Touch-Reihe)

Seit ihrem Kennenlernen schwärmt die schüchterne und unscheinbare Greer für ihren Mitbewohner Asher. Mittlerweile ist sie zwar eine professionelle Hochzeitsplanerin in New York und Asher, ihr bester Freund, führt ein Millionen schweres Unternehmen, doch er scheint sie gar nicht wirklich wahrzunehmen. Auf einer Kostümparty wag Greer dann den entscheiden Schritt und verführt den betrunkenen Asher. Doch entgegen ihrer hohen Erwartungen entpuppt sich ihr One Night Stand als echte Katastrophe und bleibt nicht ohne Folgen. Sie beschließt sich von ihm zu distanzieren. Doch da hat sie die Rechnung ohne Asher gemacht, denn der hat sie nun endlich bemerkt.

Das Cover finde ich persönlich sehr hübsch und es passt gut zum Inhalt. Den Titel dagegen finde ich eher allgemein gehalten. Der Einstieg in die Geschichte war einfach. Die Umstände der Vergangenheit wurden schnell geklärt und die Handlung schritt zügig voran. Da abwechselnd aus Greers und Ashers Sicht geschrieben wurde, konnte man beide Gedankengänge ganz gut verstehen, wenn auch leider nicht immer nachvollziehen. Die Geschichte lebt leider von viel selbst produziertem Drama. Hier zeigt sich leider, dass die Autorin eher weniger gut recherchiert hat. Auch das erfunden Land in den Alpen habe ich als eher unstimmig empfunden. Auch die Charaktere waren eher inkonsequent und ihre Gedankengänge teils wiederholend und teils widersprüchlich. So kommt es, dass Greer mit einem Privatflugzeug nach New York zurückfliegt, dann aber auf einmal mit einem Linienflugzeug zurück muss. Oder Asher, der täglich mehr als 16 Stunden gearbeitet hat, auf einmal mehrere Tage frei macht. Insgesamt wirkte die Handlung auf mich klischeehaft und zu überspitzt. Vor allem der Teil rund um Greers Vater war mir zu abgedreht und die Hochzeitsvorbereitungen zu lieblos gestaltet. Die romantischen Szenen sind zwar relativ zahlreich, wenn auch nicht sehr ausgefallen. Vielleicht lag es auch einfach daran, dass ich von den beiden einfach genervt war und daher die knisternde Romantik nicht wirklich gefühlt habe. Leider büßt Greer durch ihre Vorwürfe Asher gegenüber einige Sympathiepunkte ein. Ebenso war mir der Deal viel zu konstruiert und unlogisch, als dass man daraus eine ganze Story spinnen kann.
Es war mein erstes Buch von Jessica Clare. Ich hatte auch die drei vorherigen Bände nicht gelesen, doch das war gar kein Problem. Die Zusammenhänge sind nicht so kompliziert gestrickt, die Geschichte von Greer und Asher ist eigenständig erzählt und man versteht auch ohne bekannte Nebencharaktere schnell die Handlung.

Zusammenfassend gesagt:
Die großen logischen Lücken im Handlungsverlauf und sehr viel unnötiges Drama konnten mich nicht überzeugen!

Veröffentlicht am 17.07.2017

Ein echter Pageturner!

Bourbon Sins
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„Bourbons Sins“ von J.R. Ward (Teil 2 der Bourbon Reihe)

William Baldwine, das Oberhaupt der Bradford-Dynastie wird tot aufgefunden. War es Selbstmord oder wurde er ermordet? Die glänzende Fassade der ...

„Bourbons Sins“ von J.R. Ward (Teil 2 der Bourbon Reihe)

William Baldwine, das Oberhaupt der Bradford-Dynastie wird tot aufgefunden. War es Selbstmord oder wurde er ermordet? Die glänzende Fassade der Bradfords beginnt zu bröckeln. Das komplette Vermögen ist verloren. Nun liegt es an Lane, den Betrieb und seine Familie vor dem Untergang zu bewahren. Kann er da auf seine große Liebe Lizzy King zählen?

Das Personenverzeichnis am Anfang des Buches habe ich als sehr hilfreich empfunden, obwohl es noch nicht lange her war, dass ich den ersten Teil gelesen habe. Hier empfiehlt sich für Leser mit schlechtem Namensgedächtnis eher zum „echten“ Buch zu greifen, damit ein einfacheres Zurückblättern zum Verzeichnis möglich ist. Es empfiehlt sich außerdem sehr, vor diesem Teil die „Bourbon Kings“ (Teil 1) zu lesen!
Die Geschichte startet nur einige Stunden später, wo Band eins endete. Wobei der Epilog aus Band eins bei mir anfangs für ein wenig Verwirrung sorgte. Doch nach einigen Seiten konnte sich das klären und ich war erneut in den Fängen der mächtigen Bourbon Dynastie gefangen. Auch in diesem Band erwarten den Leser skrupellose Machtspiele und verbotene Gefühle.
Besonders hat mir gefallen, dass sich der Blickwinkel ein wenig verlagert hatte. So bekamen Edward und Gin in diesem Teil wesentlich mehr Aufmerksamkeit, doch Lane und Lizzy waren weiterhin zentrale Personen der Geschichte, wobei glücklicherweise auf unnötiges Beziehungsdrama zwischen den beiden verzichtet wurde. Die Charaktere sind alle sehr authentisch und durch ihre Ecken und Kanten teils mehr teils weniger sympathisch. Der Handlungsverlauf bestach auch hier wieder durch die detailverliebten und gut recherchierten Beschreibungen des Lebensstils der Bradfords und die kleinen und wohlgesetzten Andeutungen für den weiteren Verlauf. Die Geschichte entwickelte sich für mich zum wahren Pageturner.
Das Cover und der Titel passen, meiner Meinung nach, sehr gut zur Reihe und vermitteln gut die besondere Stimmung im Buch. Am Ende wartete glücklicherweise kein übler Cliffhanger auf den Leser, dennoch kann ich es kaum erwarten den dritten Teil, der voraussichtlich im Dezember erscheinen wird, zu lesen.

Zusammenfassen gesagt:
Eine spannende und sehr lesenswerte Fortsetzung über die Bourbon Dynastie voller Intrigen, Machtspiele und verbotener Gefühle! Ein echter Pageturner!

Veröffentlicht am 15.07.2017

Süße Liebesgeschichte mit viel Trauerarbeit

Kein Tag ohne dich
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„Kein Tag ohne dich“ von Marie Force (gesprochen von Christiane Marx)

Für Nolan Roberts ist ein Traum wahr geworden - Hannah hat ihn geküsst! Schon lange ist Nolan heimlich in sie verliebt, doch noch ...

„Kein Tag ohne dich“ von Marie Force (gesprochen von Christiane Marx)

Für Nolan Roberts ist ein Traum wahr geworden - Hannah hat ihn geküsst! Schon lange ist Nolan heimlich in sie verliebt, doch noch nie war er dem großen Glück so nahe. Aber der Tod ihres Ehemanns vor sieben Jahren hat Hannah in ein tiefes Loch gerissen. Hin gerissen zwischen einer zarten aufkeimenden Liebe zu Nolan und tiefen Schuldgefühlen gegenüber ihres verstorbenen Mannes.

Der Einstieg in die Geschichte fiel mir leicht. Christiane Marx hat eine sehr sanfte und ruhige Stimme, so dass man ihr sehr gut zu hören kann. Auch die Stimme, die sie Nolan gegeben hat, war männlich genug, um ihn attraktiv zu finden. Hannahs Stimme war mir stellenweise zu sehr gehaucht, wo durch sie eher schwach wirkte. Dennoch war es sehr angenehm bei den Dialogen durch die Stimmfarbe die entsprechende Person zu identifizieren.
Obwohl es der zweite Teil der „Green Mountain“ Serie von Marie Force ist, kann man diesen Band auch wunderbar einzeln lesen (bzw. hören) und benötigt keinerlei Wissen aus den vorherigen Bänden. Dennoch ist es bei den 9 Geschwistern von Hannah sicher nicht schlecht ein wenig Vorwissen zu haben, um die Namensflut besser zu verarbeiten. Außerdem war es schön, die Entwicklung der beiden Hauptcharaktere Will und Cameron aus dem ersten Teil weiter zu verfolgen. Gleichermaßen werden Handlungsstränge für die folgenden Bände eröffnet. Der Fortschritt der Handlung war durch die viele Trauerverarbeitung für mich teils etwas schleppend und einige Verläufe erschienen mir künstlich dramatisiert. Dennoch konnten Hannah und Nolan als zuckersüßes Liebespaar entzücken, wenn ein wenig langatmig. Das Ende ist, wie auch in Teil eins, sehr gelungen und lädt definitiv zum Lesen der Folgebände ein!
Das Cover passt sehr zu der Reihe, wenn auch das realistisch abgebildete Pärchen doch ein wenig die eigene Vorstellung der Charaktere beeinflusst. Leider ist auch hier, wie so oft, scheinbar bei der Covergestaltung die Beschreibung der Charaktere durch die Autorin konsequent ignoriert worden. Sehr schade!

Zusammenfassend gesagt:
Eine süße Liebesgeschichte, wenn auch mit viel Trauerarbeit. Für Fans der „Green Mountain“-Reihe allerdings zu empfehlen, weil viele neue Handlungsstränge der Reihe begonnen werden.