Cover-Bild Das Paradies verrät man nicht
Band 2 der Reihe "Ingrid Wolt ermittelt"
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18,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Hoffmann und Campe
  • Themenbereich: Belletristik - Krimi: Klassisch
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 432
  • Ersterscheinung: 04.07.2025
  • ISBN: 9783455017731
Ninni Schulman

Das Paradies verrät man nicht

Schwedenkrimi
Susanne Dahmann (Übersetzer)

Der Nummer-1-Bestseller aus Schweden

Schweden in den achtziger Jahren. Die gescheiterte Polizistin Ingrid Wolt zieht in das Sommerhaus eines Freundes, um sich vor der Welt zu verstecken. Doch als ihr Freund, auch er Polizist, in einem Fall vermeintlichen Suizids von oberster Stelle an weiteren Ermittlungen gehindert wird, ist Ingrid als Privatdetektivin zur Stelle: Die verzweifelten Eltern der gerade 30-jährigen Lena, die mit der Familie ihres verstorbenen Mannes auf einem idyllisch gelegenen Bauernhof lebte, glauben nicht an Selbstmord. Und tatsächlich findet Ingrid bald immer mehr Hinweise darauf, dass Lena vor allem eines wollte: raus in die Welt – um jeden Preis ...

Ingrid Wolt ermittelt in folgenden Fällen:

  • Den Tod belauscht man nicht (Band 1)
  • Das Paradies verrät man nicht (Band 2)

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 18.09.2025

Spannende Fortsetzung

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Schweden 1983. Die ehemalige Polizistin Ingrid Wolt hat ihre Gefängnisstrafe abgesessen und möchte gerne ihre Tochter Anna wieder zu sich holen. Dazu bräuchte sie eine geeignete Wohnung und einen festen ...

Schweden 1983. Die ehemalige Polizistin Ingrid Wolt hat ihre Gefängnisstrafe abgesessen und möchte gerne ihre Tochter Anna wieder zu sich holen. Dazu bräuchte sie eine geeignete Wohnung und einen festen Arbeitsplatz. Nachdem sie sich als Privatermittlerin versucht hat und sie sich vor den Nachstellungen ihres gewalttätigen Ex-Mannes verstecken muss, hat sie eine Anstellung als Putzfrau in einem Hotel gefunden. Mit einer Perücke und Sonnenbrille getarnt fährt sie vom Sommerhaus ihres Ex-Kollegen Benny nach Våmhus. Der wird zu einem Fall von Suizid gerufen. Lena, die Witwe ist und auf dem Bauernhof ihres verstorbenen Mannes lebt, hat sich erhängt. Da ihren Eltern einiges merkwürdig vorkommt, engagieren sie Ingrid um zu ermitteln.
Dies ist der zweite Fall für Ingrid Wolf. Die Protagonisten sind zum Teil bekannt und ich bin gleich wieder drin im Geschehen. Der Schreibstil ist flüssig und spannend. Zwischendurch springt die Handlung 8 Monate und dann abnehmend zurück, um die letzte Zeit von Lena zu erzählen. Das ist so geschickt eingefügt, das man immer weiter lesen muss. In einem weiteren Strang, werden die privaten Probleme von Ingrid zum Thema und sorgen für weitere Spannung. Dieses Buch kann man auch ohne Vorkenntnisse zum vorherigen Buch lesen.

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Veröffentlicht am 29.07.2025

Mord oder Suizid

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Klappentext:
Schweden in den achtziger Jahren. Die gescheiterte Polizistin Ingrid Wolt zieht in das Sommerhaus eines Freundes, um sich vor der Welt zu verstecken. Doch als ihr Freund, auch er Polizist, ...

Klappentext:
Schweden in den achtziger Jahren. Die gescheiterte Polizistin Ingrid Wolt zieht in das Sommerhaus eines Freundes, um sich vor der Welt zu verstecken. Doch als ihr Freund, auch er Polizist, in einem Fall vermeintlichen Suizids von oberster Stelle an weiteren Ermittlungen gehindert wird, ist Ingrid als Privatdetektivin zur Stelle: Die verzweifelten Eltern der gerade 30-jährigen Lena, die mit der Familie ihres verstorbenen Mannes auf einem idyllisch gelegenen Bauernhof lebte, glauben nicht an Selbstmord. Und tatsächlich findet Ingrid bald immer mehr Hinweise darauf, dass Lena vor allem eines wollte: raus in die Welt, um jeden Preis.

„Das Paradies verrät man nicht“ ist der 2. Band der Schwedenkrimireihe von Ninni Schulman.

Die frühere Polizistin Ingrid Wolt zieht in das Sommerhaus ihres Freundes und Kollegen Benny. Ihren Unterhalt verdient sie sich im Moment durch die Arbeit als Zimmermädchen in einem Hotel. Ihre Tochter Anna lebt bei Pflegeltern.

Die Eltern einer jungen Frau treten an Ingrid heran. Die Tochter des Paares hat angeblich Selbstmord begangen. So engagieren sie Ingrid als Privatdetektivin und hoffen, dass sie den Tod der Tochter aufklären kann.

Als Leserin hat man Ingrid im 1. Band schon gut kennengelernt und einiges über ihre Vergangenheit erfahren.
Mir war sie im 1. Band schon recht sympathisch geworden.

Ninni Schulman erzählt die Geschichte aus wechselnden Perspektiven. Dazwischen gibt es Tagebucheinträge aus den letzten Monaten der toten Frau.

Die Zeit der Handlung wird sehr authentisch von der Autorin beschrieben. Es sind die 1980er Jahre und viele der modernen Kommunikationsmöglichkeiten, wie Smartphon und damit WhatsApp oder die ganzen Social-Media-Kanäle gab es zu dieser Zeit noch nicht. Das spürt man auch bei den Ermittlungen. Mal schnell die Facebook- oder Instagram-Kanäle des Opfers oder von Verdächtigen checken geht da nicht´.
Die Atmosphäre, allein schon von den Musiktiteln und den Kassetten, die gehört werden, versetzt die Leser
innen schnell in die 1980er Jahre.

Ninni Schulman erzeugt schnell Spannung und hält sie auch über das gesamte Buch aufrecht.
Die Autorin hat einen flüssigen und fesselnden Schreibstil. Ich bin schnell tief in die Geschichte eingetaucht.

Ninni Schulman beendet die Geschichte mit einem Cliffhanger. Jetzt bin ich sehr gespannt auf den nächsten Band.

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Veröffentlicht am 08.07.2025

Suizid oder Mord in der Idylle Schwedens?

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Jeder mag sich unter Paradies etwas Anderes vorstellen. Für die 30jährige Lena scheint es ihr derzeitiges Leben nicht gewesen zu sein. Die junge Witwe hat augenscheinlich Suizid begangen. Sie lebte auch ...

Jeder mag sich unter Paradies etwas Anderes vorstellen. Für die 30jährige Lena scheint es ihr derzeitiges Leben nicht gewesen zu sein. Die junge Witwe hat augenscheinlich Suizid begangen. Sie lebte auch nach dem Tod ihres Ehemannes weiterhin in einem eigenen Haus auf dem großen Familienhof der Brüder ihres Mannes. Der gemeinsame Sohn wurde tot geboren. Ihre Eltern können nicht glauben, daß sie sich selbst das Leben genommen hat, wo sie doch in letzter Zeit sehr zuversichtlich war und glücklich schien. Sie engagieren die Privatdetektivin Ingrid Wolt.

Ingrid Wolt, ehemals Polizistin, ist vor ihrem Polizisten-Ex-Ehemann Kjell abgetaucht raus aufs Land in das Sommerhaus ihres früheren Freundes und Kollegen Benny. Dieser unterstützt sie auch, in dem er die Post an ihrer alten Adresse abholt und den Anrufbeantworter abhört. Ingrid arbeitet momentan als Zimmermädchen in einem Hotel. Sie trägt sie stets eine Perücke und gibt über ihr Privatleben nichts preis. Ihre Tochter Anna lebt zur Zeit bei Pflegeeltern und sie hat nur ein vom Jungendamt geregeltes Besuchsrecht. Als nun Lenas Eltern an sie herantreten, rafft sie sich auf und übernimmt den Auftrag, den Tod von Lena aufzuklären.

In den kurzen Kapiteln wechseln die Perspektiven zwischen der Gegenwart (1983) und Tagebucheinträgen der letzten Lebensmonate von Lena.

Der Cliffhanger am Ende läßt mich jetzt mit Spannung auf den nächsten Band warten.



Der Fall ist in Schweden in den 80er Jahren angesiedelt und die Umsetzung fand ich absolut gelungen. Ich fühlte mich mitgenommen in eine Zeit ohne Internet, Handy und Social Media, dafür mit Songs auf Kassetten und einer Atmosphäre, die den Zeitgeist widerspiegelt.

Leider hatte ich Band 1 nicht gelesen. Es war zwar kein Problem der Geschichte zu folgen, nur hätte es mir besser gefallen, Details über das Ehe-Aus, den Gefängnisaufenthalt von Ingrid, sowie die Rachegedanken von Kjell zu kennen.

Die Autorin hat sehr spannend, packend und anschaulich die Ermittlungen geschildert. Ich fühlte mich mittendrin im Geschehen. Mir gefiel Ingrid gut, vor allem ihre Liebe zu ihrer Tochter Anna und auch den Wunsch, sie zurückzubekommen und mit ihr ein normales Leben zu führen, war nachvollziehbar. Im Gegensatz dazu war mir Kjell von Anfang an unsympathisch auch mit seinen Manipulationsversuchen bei Anna, seinen andauernden Rachegedanken sowie seinen Gewaltausbrüchen. Lena war für mich eine brave und leider zu naive Frau. Ich konnte zwar ihre Sehnsucht nach Familienglück verstehen, aber mit ihrer Gutgläubigkeit hätte ich sie gerne oftmals wach gerüttelt und in ihr Zweifel gesät.

Die angesprochenen gesellschaftlichen Themen bestehen heute noch genauso wie damals.

Von mir bekommt dieser Pageturner auf jeden Fall eine Leseempfehlung und ich werde Band 1 „Den Tod belauscht man nicht“ mit Sicherheit noch lesen!

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