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Veröffentlicht am 04.01.2025

Thriller x Romance aber nicht zu krass

SORRY. Ich habe es nur für dich getan
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Dieses Buch ist wirklich krass.

Die erste Hälfte des Buches lief die Story einfach. Es war interessant. Nicht zu krass, nicht zu langweilig war ganz cool. Die Schreibweise und Verteilung zwischen Vergangenheit ...

Dieses Buch ist wirklich krass.

Die erste Hälfte des Buches lief die Story einfach. Es war interessant. Nicht zu krass, nicht zu langweilig war ganz cool. Die Schreibweise und Verteilung zwischen Vergangenheit und Gegenwart war genial!

Jeh näher die Vergangenheit an die Gegenwart kam umso krasser wurde es aber!

Julian hat mich echt fertig gemacht. Kapitel 18 hat mich zerstört...

Es kam schleichend. Manipulation, kleine Ausraster, er hat ihr ganzes Leben eingenommen und es wurde immer krasser. Kapitel 18 war aus persönlichen Grunde echt schwer für mich aber unglaublich gut gemacht!

Also achtet an der Stelle bitte bitte wirklich auf die Trigger warnungen!!!!

Das Buch ist das beste Beispiel für den typischen spannungsbogen, dass ich Jeh gelesen habe!

Es fing mit dem Aufbau und vielen Fragen an. Einige haben sich schnell geklärt andere kamen dazu, alles war relativ locker.

Umso näher die Vergangenheit an die Gegenwart kam umso näher kam man plötzlich dem Spannungspunkt. Es war nicht mehr locker, es war eng bis in meine Brust. Und das (für mich) interessante ist, dass Julian zwar immer schlimmer wurde und die Spannung vor schlechter Vorahnung kaum erträglich war... Es aber genau so und zur selben Zeit auch in die andere Richtung ging. Cooper wurde immer toller und wundervoller. Und auch bei ihm wurde es immer spannender aber mit hoffnungsvolle Erwartung statt Angst.

Quasi doppelte Spannung, die unterschiedlicher nicht sein könnte.

Cooper ist das perfekte Gegenteil von Julian. Seine Rücksichtsvolle Art hat mir genau so Tränen in die Augen gejagt wie die Wut auf Julian an manchen Stellen...

Um ehrlich zu sein ich könnte jetzt wirklich lange über Cooper schwärmen und mich über alles zwischen Robyn und Julian aufregen. Aber kommen wir mal kurz zum Ende.

Auch am Ende des Buches gab es noch Twists die ich zum Teil erwartet hatte aber mich dann doch irgendwie unerwartet getroffen hatten (auch da ist mir in diesem Buch öfters passiert). Es zieht sich also wirklich gnadenlos bis zum Ende durch.

Das Ende ist... Krass. Auf gewisserweise irgendwie schon ein Happyend... Nur halt nicht für alle...

(Spoiler: nur nicht für die die es eh nicht verdient haben aber dafür haben die richtig a****karte)

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Veröffentlicht am 04.01.2025

Die Romance war für mich tatsächlich mal nicht im Vordergrund (trotzdem sweet)

Bet On You
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Also versteht mich nicht falsch. Es ist ein Roman und es gibt natürlich auch Romance, aber meiner Meinung nach hat das nicht so den Vibe gehabt.

Levi ist toll wenn auch irgendwie emotional gesehen etwas ...

Also versteht mich nicht falsch. Es ist ein Roman und es gibt natürlich auch Romance, aber meiner Meinung nach hat das nicht so den Vibe gehabt.

Levi ist toll wenn auch irgendwie emotional gesehen etwas anstrengend durch seine abweisende Art. Man hofft so sehr, dass er all das bekommt was er sich wünscht und auch verdient! Und auch Rose kann man eigentlich gut nachempfindenden auch wenn ich sie im echten Leben wahrscheinlich nicht wirklich mögen würde. Die Romance stellen zwischen den beiden haben mir zwar gut gefallen und ich verstehe warum sie sich voneinander Angezogen fühlen, sie haben doch sehr viel gemeinsam. Trotzdem habe ich die zwei zusammen nicht so ganz gefühlt. Ich kann es nicht so richtig begründen aber ich hatte die meiste Zeit das Gefühl, dass die obwohl sie sich nähergekommen sind sich nicht wirklich nähergekommen sind. Als wäre da eine Grund Distanz die dafür sorgt, dass sie nicht so richtig miteinander Harmonieren können. Klar, das wird mit der Zeit besser und sie sind ohne Zweifel echt süß zusammen aber selbst am ende hab ich das nicht so gaaanz gefühlt. Vielleicht lag es aber auch daran, das die beiden sich von einer Lüge zur nächsten gehangelt haben. Aber ich muss das auch irgendwie positiv anerkennen. Es hat mir als totale Romantikerin natürlich nicht so gefallen war aber unglaublich gut gemacht!! Man merkt das es in dem Buch ums Pokern geht. Immer. Nicht nur im spiel sondern auch in den Beziehungen, sogar bis tief in die Persönlichkeit der Charaktere. Der Poker Trope wurde in diesem Buch so gut erfüllt wie ich es noch nicht erlebt habe, denn er steckt wirklich überall.

Natürlich kann es dann kein vertrauen geben und natürlich gibt es dann streit der auf ehrenlose Weise eskaliert ist. Obwohl es Menschlich gesehen wirklich nachzuvollziehen ist. Wenn man von einer Person verletzt wurde die man liebt schlägt man Verbal um sich, meist als versuch sich selbst zu schützen. (War trotzdem hart)

Ich konnte das „romantische“ Verhalten oft nicht nachvollziehen obwohl ich anmerken muss, dass das auch an der Schreibweise gelegen haben könnte. Im Buch gab es oft Situationswechsel die so plötzlich waren, dass ich dachte es wäre ein Druckfehler und man hätte eine Seite oder mehr vergessen. Eine Situation wurde (meiner Meinung nach) unübersichtlich beendet, ich selbst war von der Art wie sie erzählt wurde noch mitten drin und wenn man dann umblättert war man Plötzlich in einer anderen Zeit an einem anderen Ort. Es hat dann oft zwei oder drei Seiten gedauert bis ich verstanden habe, dass es einen kleinen Zeit Sprung gab. Manchmal gab es Widersprüche die ich nicht verstanden habe oder es wurden einfach Fakten genannt die Später plötzlich anders waren. Beispiel ohne zu spoilern: Er hat einen schlimmen Albtraum und dann ein Paar Sätze später wars doch kein Albtraum. Eine Tatsache war sogar wirklich wichtig für die Handlung war aber später plötzlich auch anders als sie in der Rückblende gesagt wurde.

Aber abgesehen davon war das Buch wirklich sehr interessant. Vor allem der Poker Trope war mal was Neues und vor allem ausnahmsweise auch wirklich immer mit dabei und sehr gut in der Story integriert.

Die Plots waren echt gut finde ich. Sie waren nicht weit her geholt, eigentlich echt naheliegend aber haben trotzdem ihren Effekt gehabt!

Thomas, der eigentlich die Rolle des im Weg stehenden besten Freundes von Levi einnimmt, fand ich irgendwie trotzdem super. Eigentlich ist er der Typ ohne Mitgefühl, mürrisch, ist der Romanze im Weg, die nervige, arschige Klette von Levi – oberflächlich betrachtet. Ich fand ihn goldig, er ist ein toller Freund und auch wenn er nicht lustig wirken will und dass alles eigentlich ernst meint, liebe ich seinen „Humor“. Generell als sich die fünf offiziell zur Freundesgruppe zusammenschließen habe ich beschlossen die ganze Truppe zu lieben!

Ich würde das Buch als Poker Roman auf jeden Fall empfehlen. Als Liebesroman kommt er nicht in meine Top Liste, weil mir das Gelüge zu viel war aber für Drama Fans bestimmt wieder super.

Ich muss auch anmerken, dass die Rezension beim drüberlesen viel härter klingt als es gemeint ist, sonst hätte es ja keine 4 Sterne. Das ist nur einfach das was mir beim Lesen aufgefallen ist worüber ich dann wirklich nachgedacht habe. Abgesehen von dem was so in der Storyline passiert ist aber ich will nicht spoilern xd

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Veröffentlicht am 04.01.2025

Klappentext und Inhalt passen mal wieder nicht zusammen

Heart Play
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Nicht die schöne, süße Liebesgeschichte die einem versprochen wird
Ich fang mit der Kritik an, keine Sorge es gibt auch positives 😅



Ich fand Brody am Anfang echt nervig, etwa die ersten 100 Seiten konnte ...

Nicht die schöne, süße Liebesgeschichte die einem versprochen wird
Ich fang mit der Kritik an, keine Sorge es gibt auch positives 😅



Ich fand Brody am Anfang echt nervig, etwa die ersten 100 Seiten konnte ich ihn kaum ertragen. Beim Interview direkt seine Schwanz Seite zeigen und das wortwörtlich (wtf why), selbstverliebt und aufdringlich hoch 10. Generell diese Alpha Male Stimmung am Anfang hat mich so aufgeregt. Aber war mit großer Wahrscheinlichkeit so gewollt, daß hat VI aufjeden Fall gut getroffen. Danach war er von jetzt auf gleich plötzlich der Beziehungsmensch.

Das "Gute" ging dann etwas mehr als 50 Seiten. Und dann kam Willow....

Das ganze Thema um Willow war zwar interessant, es war super cool das sie ihre eigene Pov hatte, aber das ganze Willow Thema hat viel zu viel und viel zu lange die Story eingenommen. Es war fast so als würde es nur darum gehen. Nicht, dass es wirklich nur darum ging aber es kam immer und immer wieder. An jede Situation musste eine Willow angehängt werden.

Sie ist zwar nicht einfach nur "das andere Mädchen" aber dafür das es nicht um sie geht is sie schon sehr sehr präsent und das war mir persönlich viel zu viel. Erst schwärmt er am Anfang andauernd von ihr obwohl die Autorin einen weiß machen möchte was er doch für ein Interesse an dililah entwickelt. Dann kommen ständig Erinnerungen an sie wo er betont das das positive ja trotz dem Mist überwiegt. Dann ist er wirklich in Delilah verknallt und Willow taucht auf, sogar ziemlich früh. Und dann ist sie über 100 Seiten sogar direkt da. Wie eigendlich aber schon von Anfang an. Er wirkt als könnte er wirklich so gar nicht loslassen vom seiner Ex. Er macht einen auf Beziehungsmensch und plötzlich ganz exklusiv. Aber schwärmt noch von der Ex in gedanken. Nur minimal kurz vor Ende als sie wieder geht ist man endlich davon befreit, es hat mich wirklich unendlich genervt. Und das Thema ist DANN ENDLICH auch zweifellos beendet.

Natürlich kann die ex mal vorkommen und natürlich kann das Thema ex mal provokant geschrieben sein aber das war einfach way to mutch.

Das hätte definitiv im klappentext stehen müssen wenn es so ein extrem präsentes Element ist!

------------ Good news

(Fairerweise muss man aber sagen das Delilah auch noch etwas an ihrem Ex hängt aber der wird im Gegensatz zu Willow vielleicht 5 mal erwähnt oder so, und das er trotz Anwesenheit der ex treu bleibt und sich weitgehend fernhält)



Anders gesagt: für viele ist das alles bestimmt super interessant und es ist auch wirklich gut geschrieben. Aber es wäre halt schön wenn der Inhalt auch zum klappentext passt und das nicht was komplett anderes ist. Wenn dem so gewesen wäre hätte ich das Buch nicht gekauft.



DENNOCH, TROTZDEM, ABER

Brody wird später echt süß (irgendwie) und seid sie zusammen sind nimmt er das Thema Exklusivität und Beziehung auch wirklich ernst. Er will Delilah! Seine Eifersucht fand ich ganz amüsant.Delilah mochte ich von Anfang an wirklich sehr. Sie ist schlau und auf emotionaler Ebene echt angenehm. Auch die schekereien zwischen den beiden fand ich zwischendurch doch ganz amüsant. Und es hat mich zwar extrem genervt das Willow immer so present in der Beziehung, den Gefühlen, und generell in der ganzen Story ist aber sie ist selbst kein nerviger Charakter!! Sie ist ganz nett und relativ rational.

Es ist nervig wie penetrant ihr Charakter eingesetzt wird aber sie selbst ist echt in Ordnung!!!



Auch wenn die Bewertung was anderes sagt, es ist tatsächlich kein schlechtes Buch. Der spice und die Romance waren ganz OK aber darauf konnte ich mich dann leider nicht wirklich konzentrieren. Ich hatte zwar echt Mühe es durch zu lesen und wollte mehrmals aufhören ABER wie gesagt wenn ich gewusst hätte worauf ich mich einlasse, dann hätte ich es auch nicht gekauft.

Wenn ihr euch also auf eine schöne wohlfühlromanze freut wo das Problem ist das der Typ das Mädel zu gewinnen versucht und alles so toll romantisch ist... Lest es nicht das ist es nicht auch wenn der Klappentext das vermuten lässt.

Wenn man also auf all das oben genannte klar kommt bzw. Das die Art von Story ist die man will dann ist das Buch super.

Es ist nur nicht das was einem Versprochen wurde...

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Veröffentlicht am 04.01.2025

Boa hat mich das Buch zerstört

Sand Castle Ruins - The Boys of Sunset High
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Das hier wird daher wohl meine Längste Rezension ever, wenn man es überhaupt noch so nennen kann.
Ich kann es Kaum in Worte fassen was ich alles denke und fühle. Kann außerdem kleine Spoiler zum Verlauf ...

Das hier wird daher wohl meine Längste Rezension ever, wenn man es überhaupt noch so nennen kann.
Ich kann es Kaum in Worte fassen was ich alles denke und fühle. Kann außerdem kleine Spoiler zum Verlauf der Geschichte enthalten.

Ich hasse solche Bücher. Ich hasse es wenn es so viel Drama gibt. Ich hasse es wenn es so weh tut. Ich hasse es wenn sich die Charakter so offensichtlich lieben aber immer weg stoßen und ich liebe dieses Buch!

Das besondere hier ist das der Schmerz direkt am Anfang kommt. Du bist direkt am Anfang so von Schmerz erfüllt das es kaum schlimmer werden kann. Es ist nicht so dass alles ganz OK ist, dann toll wird und du dann die Klippe runtergestoßen wirst. Nein, weil du schon von Anfang an fällst. Anstatt das du erst ok bist und dir dann Schmerz zugefügt wirst. Bist du im Schmerz und heilst mit der Zeit.

Normalerweise kann ich sowas nicht nachvollziehen. Wenn er sie anlügt, ihr weh tut mit der Begründung es wäre besser für sie. Weil er ihr nicht gut tut. So ein Bullshit eigendlich. Aber hier nicht. Schon der 10 Jähriger Connor hatte mir Badboy vibs gegeben und der ganze Mist in seinem Leben hatte ihn zu einer schwarzen Seele auf Drogen gemacht. Er war wirklich nicht gut für sie. Und sie war einerseits gut für ihn aber durch die Verbindung zu seinem Bruder auch gleichzeitig so schlecht für ihn. Ich konnte es das erste Mal nachvollziehen, dass sich ein Typ wie ein arsch verhält obwohl er sie liebt. Er hat versucht das geringere übel zu nehmen und nicht mal mir ist ein besserer Weg eingefallen, den es in solchen Büchern normalerweise eigendlich gibt.

Das Buch hat mir so weh getan weil ich Connor seine Liebe gespürt habe, immer. Ja er war ein Arsch. Ja er stößt sie immer weg. Aber er will sie nur beide damit retten. Das er sie mehr als alles Andere liebt merkt man von Anfang an und das ganze Buch über. Von seiner Eifersucht zu seinem beschützerinstinkt bis zu den tiefsten Ecken seiner Seele. Ich glaube er hat sich oft selbst gehasst für die Dinge die er zu ihr gesagt hat und das es ihm wahrscheinlich auch sehr schwer gefallen sein muss das Gegenteil von dem zu sagen was er eigendlich meint und zu wissen wie arschig er dabei wieder rüber kommt.

Ich hätte ihn so gerne gehasst wie Kit es tat. Sie liebt ihn so sehr, dass der Schmerz den er verursacht hat pure Ignoranz ausgelöst hat. Eigendlich nur Selbstschutz. Sie steigert sich in den Hass so sehr rein, redet ihn sich ein und versteift sich darauf, um bloß nicht die eigendlich Liebe zu fühlen. Sie will eigendlich auch nur Heilung und glaub sie nur dann zu bekommen wenn er durch sie so leidet wie sie durch ihn gelitten hat. Und in ihrer Position würde das auch gut funktionieren. Es hilft damit es nicht so weh tut. (wir wissen aber auch alle, dass sie das nicht heilen wird). Aber (leider) hatte ich im Gegensatz zu Kit immer die Sicht von Conner. Und ich konnte ihn nicht hassen und bin mit in seinem Schmerz versunken. Absolut aussichtslos. Sie zu lieben aber gleichzeitig so tun zu müssen als ob sie nichts bedeutet. Und das schlimme ist wenn sie weiß das sie was bedeutet. Es tat einfach nur weh, weil sie sich eigendlich so sehr wollten aber nicht konnten. Wie eine tötlich verbotene liebe.

Das plus das schlechte Gewissen das er haben musste, weil sie sich so verändert hatte, weil er das aus ihr gemacht hatte, hat mich mindestens genau so zerstört wie ihn.

Ich hatte nur den Wunsch für die zwei alles gut machen zu können weil sie es so verdienen.

Der gequälte Badboy und das zerstörte Goodgirl, die eigendlich nur einander brauchten aber nicht haben konnten.

Denn das schlimme ist, selbst wenn Connor so richtig eingeknickt wäre, den das ist er ein paar Mal, dann hat Kit sich dagegen gestellt. Sie war zu verletzt als dass sie irgendwas zulassen könnte. Ich würde dieses Risiko auch nicht eingehen wollen. Aber das hat es den beiden natürlich schwerer gemacht.

Connor war zwar der der Kit damals das Herz raus gerissen hat. Aber er war definitiv der der mehr leidet und dessen Herz am schlimmsten verblutet.

Normalerweise will ich solche Typen nicht. Ein Arschloch, dass sie von sich weg stößt und viel zu kaputt ist, Drogen abhängig ist/war. Aber wenn er mich so liebt wie Connor Kit liebt dann würde selbst meine Vernunft sich ausschalten und ihn mit offenen Armen empfangen. Wenn man es ganz genau nimmt kämpft er schon seit immer für ihre Liebe. Und das es verschiedene Kämpfe waren ob jetzt mit seiner sucht oder mit sich oder mit ihr... Er hat immer gekämpft und hört nicht auf.

Aber mal kurz zurück zum Buch

Ich hatte das Gefühl das sich bis Seite 200 einerseits eine ganz eigene Geschichte abspielt und andererseits, dass das gerade erst die Vorgeschichte war. Es ist so viel passiert und ich war so drin und gleichzeitig war es irgendwie nur die Vorbereitung auf das was dann kommt. Ich glaube das Gefühl kam durch den Deal der dann angefangen hat. Und an dem Punkt habe ich auch verstanden warum das Buch fast 600 Seiten hat 😅

Es ist so ein absurdes Gefühl zu wissen wie die zwei mal zueinander standen und das sie alles füreinander waren. Und dann zu sehen wo sie danach waren, Kit die nicht mal seine Berührung aushalten konnte obwohl es früher alles war was sie fühlen wollte. Egal ob Buch oder Realität ich glaub ich werde nie verstehen können wie sich eine Verbindung zwischen Menschen so ändern kann. Auch wenn die Gründe offensichtlich sind.

Das ganze Buch ist süße Verzweiflung, eine pure Tortur. Man weiß, dass er sie zurückerobern will und wartet darauf. Man wartet und wartet und alles was währenddessen passiert macht das Warten noch so viel unerträglicher. Die kleinen aber feinen Geheimnisse die immer erwähnt werden - bei denen man sich eigendlich denken kann was sie sind - machen dieses drauf abwarten das endlich alles raus kommt nicht schlimmer und spannender. Es hat sich genau so endlos wie aussichtslos angefühlt. Aber das Buch hat ein Ende. Es wurde mit der Zeit besser. Am Anfang erst langsam und dann immer mehr.

Dieser Deal hat sich als das herausgestellt was ich erwartet hatte. Es gib nicht wirklich um Connors ruf. Es geht darum ihr nahe zu kommen. Er will sie zurück und arbeitet dran, kann aber nicht von 0 auf hundert gehen. Doch Kit hasst ihn und er brauchte einen Weg wie sie ihn an sich ran lassen muss. Und ich bin ganz ehrlich.. Ich liebs😂

Zusammen mit den Deal und der kleinen Hoffnung das das was werden könnte, konnte der Druck der auf meinem Herz lag etwas weichen. Er blieb zwar bis zum Happy End aber es war echt angenehm zu merken wie der unendliche Schmerz kleiner wurde und nicht mehr so erdrückend war.

Ich verstehe Ihren Konflikt. Kit tut mir unglaublich leid. Jemanden den man so liebt so zu verlieren ist unerträglich. Aber das Leben muss weiter gehen also muss man was tun damit es erträglich wird. Kit hat diese Mauer. Er ist ihr egal, sie hasst ihn er soll leiden wie sie es getan hat. Und selbst wenn er jetzt anders wäre, wie könnte sie sich je wieder auf ihn einlassen und riskieren nochmal so blöd dazustehen? Niemand will zweimal den selben Fehlern machen und sich so unglaublich naiv und leichtgläubig fühlen. Kein Wunder also, dass sie es Connor so schwer gemacht hat. Natürlich wünscht man sich als Leser das sie ihm eine Chance gibt. Aber auf gegühlsebene. Wie sollte sie auch?

Neben der Beziehung der beiden sind noch andere sehr spannende twists passiert und einer war für mich als wäre ich Sherlock Holmes Weil ich es erraten habe kurz bevor sie selbst drauf gekommen sind. Der Twist war krass und hat irgendwie noch mal deutlich gezeigt das es in dem Buch nicht nur um die Sache zwischen Kit und Connor geht, sondern dass es auch noch eine komplette Welt drum herum gibt.

Der Twist um die Vergangenheit war anders als ichs erwartet hatte. Mein Herz wurde doch nocheinmal zum Anfang geschubst. Zurück zum Schmerz der sich aufeinmal doch noch etwas anders angefühlt hatte. Der selbe Schmerz, die selbe Geschichte aber mit einem anderen Blickwinkel. Es hat meine Sicht auf die Vergangenheit oder auf Connor nicht verändert. Ich wusste direkt das er sie nur schützen wollte. Aber irgendwie hat es die Situation doch zu einer anderen gemacht obwohl es trotzdem irgendwie noch dieselbe war.



Dieses Buch ist pure Liebe, 100% Liebe und aus diesem Grund auch so unendlich viel Schmerz.

Connor hat mein Herz auf eine ganz neue Art und Weise eingenommen. Plötzlich verzeihe ich ihm Dinge, die ich eigendlich für unverzeihlich gehalten habe. Er ist 100% echt und wahrhaftig. Er ist irgendwie kaputt aber irgendwie scheint das egal zu sein. Seine Art von Liebe müsste eigendlich irgendwie krank wirken, diese Art von Liebe die man nicht will, eigendlich. Aber sie ist so bedingungslos das ich es nicht mal in Worte fassen kann wie seine Liebe ist. Die Art wie er liebt macht einen fertig, ist so übertrieben das man es nicht glauben würde. Sowas würde im echten Leben niemals passieren und trotzdem wirkt seine Liebe so real.

Das Buch zeigt, wie schmal der Grad zwischen Hass und Liebe sein kann. Denn es sind die beiden stärksten Gefühle die wir haben. Es ist nicht wie in einer lienie wo Hass auf der einen und liebe auf der anderen Seite ist. Sondern eher wie ein Kreis, wo sie sich auch schnell mal treffen und von einem ins andere übergehen können.

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Veröffentlicht am 04.01.2025

Acually nice

Alice Queen of the Dark
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Alice for real Queen
Direkt vorab: ich habe den ersten Teil nicht gelesen (ich wusste nicht das es der zweite teil ist, ich rate euch dies unbedingt vorher zu tun) und habe dadurch auch vor allem am Anfang ...

Alice for real Queen
Direkt vorab: ich habe den ersten Teil nicht gelesen (ich wusste nicht das es der zweite teil ist, ich rate euch dies unbedingt vorher zu tun) und habe dadurch auch vor allem am Anfang einige Dinge nicht verstanden.

Deswegen will ich gar nicht so viel zum Inhalt sagen, da es ja ganz anders rüber kommen könnte wenn ich den ersten Teil gelesen hätte.

Der Inhalt hat mir aber gut gefallen. Obwohl ich eigendlich kein dark Romance Fan bin, da ich es oft nur sinnlos Grausam und übertrieben finde, war es hier doch verständlich und zwar dark aber nicht zu krass überspitzt wie bei den meißten Dark Romance Büchern. Genau das hatte ich mir Bein Kauf erhofft und daher bin ich froh auch das bekommen zu haben.

Achja und... Seite 327...mein Herz hat diese Seite in sich geschlossen, ich hab sie so oft gelesen. Nach alldem was war war diese Seite alles was ich zum Glücklichsein brauchte😅❤️

Wie gesagt hatte ich am Anfang ein paar Verständnis Schwierigkeiten, weil ich den ersten Teil nicht gelesen habe. Das hat aber nur gezeigt wie gut das Buch geschrieben ist. Einige meiner Fragen haben sich mit der Zeit selbst geklärt oder wurden so angedeutet, dass man sich die Antworten denken konnte. Generell fand ich den schreibstiel unglaublich gut. Dieses Buch war so schnell und einfach durch zu lesen, dass ich echt überrascht war. Es war so flüssig geschrieben, dass ich das Buch problemlos an einem Stück gelesen habe ohne, dass es irgendwann anstrengend oder ermüdend wurde.

Die Männlichen Charaktere haben sich aus meiner Sicht irgendwie überschritten, gerade Baxter und Keith waren Szenenweise gefühlt die selbe Person, und ein bisschen kam es mir so vor als würden sich Teile der Story im Kreis drehen und immer wiederholen.

Alice liebe ich dafür über alles, ihr Charakter, ihre Art zu denken, wie sie einfach ist und ihre Konsequenzen zieht, lieben wir.



Ich fand es auf jeden Fall interessant aber auch nicht zu vordernd. Eine rellativ angenehme Dark Romance Geschichte... Naja... So angenehm wie Dark Romance halt sein kann...

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