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Veröffentlicht am 11.06.2026

Emotionale Fortsetzung

The Sea Spinner (Wind Weaver 2)
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Nach dem starken Auftakt habe ich mich sehr auf The Sea Spinner gefreut. Allerdings muss ich ehrlich sagen, dass ich diesmal deutlich mehr Schwierigkeiten hatte, mental bei der Geschichte zu bleiben. Während ...

Nach dem starken Auftakt habe ich mich sehr auf The Sea Spinner gefreut. Allerdings muss ich ehrlich sagen, dass ich diesmal deutlich mehr Schwierigkeiten hatte, mental bei der Geschichte zu bleiben. Während mich Band 1 nahezu durchgehend gefesselt hat, gab es hier immer wieder Passagen, in denen meine Gedanken abschweiften.

Trotzdem hat dieser zweite Band einiges zu bieten, vor allem auf emotionaler Ebene. Die Geschichte konzentriert sich deutlich stärker auf die Entwicklung der Figuren, ihrer Gefühle und ihrer persönlichen Herausforderungen. Große Schlachten oder permanente Action stehen nicht im Vordergrund. Stattdessen begleitet man Rhya auf ihrem Weg, ihre Fähigkeiten besser zu verstehen und endlich zu lernen, mit ihrer Kraft umzugehen.

Besonders interessant fand ich die Dynamik zwischen Rhya und Soren. Während Rhya immer mehr über ihre Fähigkeiten lernt, entwickelt sich auch ihre Beziehung weiter. Zwischen den beiden entsteht eine Nähe, die spürbar ist, auch wenn beide versuchen, ihre Gefühle zu kontrollieren. Gleichzeitig hatte ich ständig das Gefühl, dass Soren mehr weiß, als er preisgibt. Einige Andeutungen haben meine Neugier immer weiter angefacht, und ich bin gespannt, welche Geheimnisse dahinterstecken.

Überhaupt lebt dieses Buch von seinen Emotionen. Freundschaften, Loyalität, Zweifel, Sehnsüchte und innere Konflikte nehmen viel Raum ein. Wer Charakterentwicklung liebt, wird hier einiges finden.

Auch das Worldbuilding wird weiter ausgebaut. Die Orte wirken lebendig und detailliert beschrieben. Besonders die Stadt unter Sorens Führung konnte ich mir beim Lesen sehr gut vorstellen. Die Welt gewinnt weiter an Tiefe und fühlt sich zunehmend greifbar an.

Im letzten Drittel zieht das Tempo dann deutlich an. Die Ereignisse überschlagen sich, es gibt einen spannenden Showdown und einige emotionale Momente, die mich wieder stärker an die Geschichte gefesselt haben. Zwar konnte ich manche Entwicklungen bereits erahnen, dennoch gab es auch die eine oder andere Überraschung.

Was mich allerdings etwas überrascht hat: Eine Figur, die im ersten Band eine zentrale Rolle gespielt hat, tritt hier deutlich in den Hintergrund. Das hat sich für mich teilweise ungewohnt angefühlt und ließ mich mehr als einmal hoffen, wieder mehr von dieser Dynamik zu bekommen.

Fazit:
The Sea Spinner ist ein deutlich ruhigerer und emotionalerer Band als sein Vorgänger. Der Fokus liegt klar auf Charakterentwicklung, Gefühlen und dem weiteren Aufbau der Welt. Auch wenn mich die Geschichte nicht ganz so fesseln konnte wie Band 1, bin ich neugierig genug, um unbedingt weiterlesen zu wollen. Vor allem hoffe ich in Band 3 auf einige Antworten und eine ganz bestimmte emotionale Entwicklung, auf die ich schon seit dem ersten Band gespan

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Veröffentlicht am 23.05.2026

Spannender Auftakt

The Wolf King (Wolf King 1)
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Schon das Cover von „The Wolf King“ hat mich sofort überzeugt. Und das Marketing? Funktioniert. Man kommt aktuell wirklich kaum an diesem Buch vorbei. Überall wird es empfohlen, ständig taucht es auf und ...

Schon das Cover von „The Wolf King“ hat mich sofort überzeugt. Und das Marketing? Funktioniert. Man kommt aktuell wirklich kaum an diesem Buch vorbei. Überall wird es empfohlen, ständig taucht es auf und irgendwann war ich dann auch neugierig genug. Dank Netgalley durfte ich das Buch schließlich als Rezensionsexemplar lesen.

Der Schreibstil ist angenehm leicht und flüssig zu verfolgen. Man kommt schnell durch die Seiten und findet gut in die Geschichte hinein. Allerdings sind mir einige Wiederholungen aufgefallen besonders Beschreibungen wie die „starken Arme“ oder der „starke Rücken“ tauchen doch recht oft auf und verlieren dadurch irgendwann etwas ihre Wirkung.

Da ich das Buch als Hörbuch gehört habe, möchte ich auch unbedingt noch etwas zur Sprecherin sagen. Insgesamt hat sie mir wirklich gut gefallen, vor allem weil sie den verschiedenen Charakteren eigene Stimmen gegeben hat. Dadurch konnte man die Figuren sehr gut auseinanderhalten und die Dialoge wirkten lebendig. Allerdings liest sie insgesamt ziemlich langsam, weshalb ich das Hörbuch dauerhaft auf anderthalbfacher Geschwindigkeit gehört habe. Außerdem sollte man die Lautstärke besser nicht zu hoch einstellen, denn sie liest unglaublich emotional. Wenn im Buch geschrien wird, dann schreit sie auch wirklich mit voller Stimme teilweise schon fast hysterisch. Das war zwar manchmal etwas intensiv, hat aber definitiv zur Atmosphäre beigetragen.

Rory fand ich als Protagonistin sehr interessant. Sie stammt aus einem Königreich, in dem Frauen kaum Mitspracherecht haben, was stark an das England des 19. Jahrhunderts erinnert. Umso spannender war der Kontrast zu den Wölfen. Dort wirken die Frauen deutlich selbstbewusster und stärker eingebunden. Niemand lässt sich dort die Butter vom Toast nehmen. Dieses ganze Wolfssetting hatte stellenweise etwas von Schottland – inklusive Kilts was der Atmosphäre wirklich gutgetan hat.

Besonders schön fand ich Rorys Entwicklung im Laufe der Geschichte. Sie wächst spürbar an ihren Erfahrungen und wird immer stärker. Callum war für mich dabei von Anfang bis Ende eine absolute Greenflag. Wirklich ein Charakter, den man einfach gerne liest. Blake dagegen treibt einen regelmäßig in den Wahnsinn und Sebastian… den konnte ich irgendwann nur noch abgrundtief verabscheuen.

Wenn man ehrlich ist, passiert in diesem ersten Band gar nicht so wahnsinnig viel, zumindest nicht bezogen auf die große Gesamtgeschichte. Der Fokus liegt deutlich stärker auf emotionaler Entwicklung, Beziehungen und Dynamik zwischen den Figuren. Trotzdem wurde es für mich nie langweilig. Und das Ende? Das hat nochmal einiges rausgerissen. Manche Entwicklungen konnte man zwar vorhersehen, weil sie mehrfach angedeutet wurden, aber insgesamt hat mir das Finale wirklich gut gefallen.

Ich bin auf jeden Fall gespannt auf Band zwei und werde die Reihe sehr gerne weiterverfolgen.

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Veröffentlicht am 21.05.2026

Verdammt düster, brutal und fesselnd

Blood Bound
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Ich habe noch nicht viel Erfahrung mit Dark Fantasy, und „Blood Bound“ war eigentlich ein Spontankauf im Urlaub. Ausschlaggebend war für mich nicht nur das Cover, sondern auch die ganze Seite voller Content-Warnungen ...

Ich habe noch nicht viel Erfahrung mit Dark Fantasy, und „Blood Bound“ war eigentlich ein Spontankauf im Urlaub. Ausschlaggebend war für mich nicht nur das Cover, sondern auch die ganze Seite voller Content-Warnungen zu Beginn. Diese hat mich eher neugierig als abgeschreckt – und ich wurde nicht enttäuscht.

Dieses Buch ist nicht nur Dark Romance, sondern auch Horror. Es gibt viel Blut, extreme Gewalt und Momente, in denen man einfach nur fassungslos den Kopf schüttelt. Im Mittelpunkt steht ein gebrochener Mann – ein Vampir –, der grausam ist, ohne jede Reue. Ihm ist es vollkommen egal, was mit Menschen passiert. Und doch ist er gefangen in seiner eigenen Verzweiflung. Diese Mischung aus Abscheu und Mitleid macht ihn zu einer Figur, die man nicht so schnell vergisst.

Die Liebesgeschichte ist anders, roh und trotzdem berührend. Gleichzeitig ist die Spannung durchgehend hoch. Das Ende war absolut nicht vorhersehbar – man konnte es sich zwar irgendwo denken, aber nach allem, was passiert, will man es einfach nicht glauben.

Dieses Buch hat mich gebrochen und wieder zusammengesetzt. Ich war angeekelt, geschockt, angespannt – und gleichzeitig völlig gefesselt. Ich habe Unglauben und Verachtung empfunden, aber auch eine fast morbide Faszination. Die Gewalt hat mich nicht abgeschreckt, im Gegenteil: Es war wie beim Schauen eines richtig guten Horrorfilms. Die Vampire hier sind echte Monster – und trotzdem gibt es Freundschaften, Bindungen und tiefe Emotionen.

Fazit:
„Blood Bound“ ist nichts für Zartbesaitete. Es ist brutal, blutig und düster, aber gleichzeitig emotional packend und tiefgehend. Wer Horror und Dark Romance mag, die nicht nur aus oberflächlichem Knistern oder „Po versohlen“ besteht, wird hier voll auf seine Kosten kommen. An manchen Stellen wird es wirklich extrem, doch es bleibt immer auch Raum für Herz und Liebe – vielleicht sogar für zwei Liebesgeschichten.

Ein weiterer Pluspunkt: Es handelt sich um einen Einzelband mit knapp unter 500 Seiten – genau die richtige Länge. Besonders interessant fand ich die Aufmachung der „Black Edition“: Das Buch ist im Negativdruck gestaltet – schwarzer Hintergrund, weiße Schrift. Dadurch ist es ungewöhnlich schwer, fast doppelt so schwer wie Bücher mit doppelt so vielen Seiten. Ein tolles Konzept, das mich neugierig gemacht hat, was der Verlag sonst noch im Programm hat.

Meine Leseempfehlung: Für alle, die es düster, brutal und gefühlvoll mögen – und keine Angst davor haben, im gleichen Atemzug Abscheu und Mitgefühl zu empfinden.

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Veröffentlicht am 27.03.2026

Toller Abschluss, aber ein langer Weg dorthin

These Ancient Flames 1: Awake
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Ich habe mir bei diesem Buch wirklich gewünscht, dass es mich mehr packt.

Die Welt ist eigentlich genau mein Ding: Drachen, Magie und gleichzeitig moderne Elemente wie Radios oder Wegwerfhandys, irgendwie ...

Ich habe mir bei diesem Buch wirklich gewünscht, dass es mich mehr packt.

Die Welt ist eigentlich genau mein Ding: Drachen, Magie und gleichzeitig moderne Elemente wie Radios oder Wegwerfhandys, irgendwie anders, irgendwie spannend. Und trotzdem… hat mich die Geschichte lange Zeit einfach nicht richtig erreicht.

Zwischen Mai und Raven ist von Anfang an eine starke Anziehung da, und ja, auch körperlich passiert einiges. Aber genau da lag für mich das Problem: Ich habe es verstanden, aber ich habe es nicht richtig gefühlt. Mir hat diese Tiefe gefehlt, dieses Kribbeln, dieses „Ich will unbedingt, dass die beiden ihren Weg finden“.

Ich habe die Geschichte gehört und nicht abgebrochen, aber oft eher nebenbei. Und ich bin ehrlich: Als Buch hätte ich sie wahrscheinlich zwischendurch zur Seite gelegt, weil mir einfach dieser Sog gefehlt hat.

Und dann kam das letzte Drittel.

Plötzlich wurde es spannender. Die Hintergründe rund um die Drachen haben endlich mehr Gewicht bekommen, die Handlung hat angezogen und ich war auf einmal drin. Der Showdown am Ende hat mich dann wirklich mitgenommen, genau so, wie ich es mir viel früher gewünscht hätte. Auch die Wendungen zum Schluss haben nochmal einiges rausgeholt und machen definitiv neugierig auf die Fortsetzung.

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Veröffentlicht am 27.03.2026

Toller Abschluss, aber ein langer Weg dorthin

These Ancient Flames 1: Awake
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Ich habe mir bei diesem Buch wirklich gewünscht, dass es mich mehr packt.

Die Welt ist eigentlich genau mein Ding: Drachen, Magie und gleichzeitig moderne Elemente wie Radios oder Wegwerfhandys, irgendwie ...

Ich habe mir bei diesem Buch wirklich gewünscht, dass es mich mehr packt.

Die Welt ist eigentlich genau mein Ding: Drachen, Magie und gleichzeitig moderne Elemente wie Radios oder Wegwerfhandys, irgendwie anders, irgendwie spannend. Und trotzdem… hat mich die Geschichte lange Zeit einfach nicht richtig erreicht.

Zwischen Mai und Raven ist von Anfang an eine starke Anziehung da, und ja, auch körperlich passiert einiges. Aber genau da lag für mich das Problem: Ich habe es verstanden, aber ich habe es nicht richtig gefühlt. Mir hat diese Tiefe gefehlt, dieses Kribbeln, dieses „Ich will unbedingt, dass die beiden ihren Weg finden“.

Ich habe die Geschichte gehört und nicht abgebrochen, aber oft eher nebenbei. Und ich bin ehrlich: Als Buch hätte ich sie wahrscheinlich zwischendurch zur Seite gelegt, weil mir einfach dieser Sog gefehlt hat.

Und dann kam das letzte Drittel.

Plötzlich wurde es spannender. Die Hintergründe rund um die Drachen haben endlich mehr Gewicht bekommen, die Handlung hat angezogen und ich war auf einmal drin. Der Showdown am Ende hat mich dann wirklich mitgenommen, genau so, wie ich es mir viel früher gewünscht hätte. Auch die Wendungen zum Schluss haben nochmal einiges rausgeholt und machen definitiv neugierig auf die Fortsetzung.

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