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Veröffentlicht am 15.03.2020

Thematisch gut, aber zu wissenschaftlich

Ohne Flugzeug um die Welt
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Durch die FfF-Demos ist immer mehr die Diskussion um den CO2-Ausstoss bei Reisen thematisiert worden.
In dem Buch
"𝕆𝕙𝕟𝕖 𝔽𝕝𝕦𝕘𝕫𝕖𝕦𝕘 𝕦𝕞 𝕕𝕚𝕖 𝕎𝕖𝕝𝕥: 𝕂𝕝𝕚𝕞𝕒𝕓𝕖𝕨𝕦𝕤𝕤𝕥 𝕦𝕟𝕥𝕖𝕣𝕨𝕖𝕘𝕤 𝕦𝕟𝕕 𝕘𝕝ü𝕔𝕜𝕝𝕚𝕔𝕙" von Giulia Fontana und ...

Durch die FfF-Demos ist immer mehr die Diskussion um den CO2-Ausstoss bei Reisen thematisiert worden.
In dem Buch
"𝕆𝕙𝕟𝕖 𝔽𝕝𝕦𝕘𝕫𝕖𝕦𝕘 𝕦𝕞 𝕕𝕚𝕖 𝕎𝕖𝕝𝕥: 𝕂𝕝𝕚𝕞𝕒𝕓𝕖𝕨𝕦𝕤𝕤𝕥 𝕦𝕟𝕥𝕖𝕣𝕨𝕖𝕘𝕤 𝕦𝕟𝕕 𝕘𝕝ü𝕔𝕜𝕝𝕚𝕔𝕙" von Giulia Fontana und Lorenz Keyßer ✈🌏 wird genau dies beleuchtet und mit Fakten untermalt. 
Nur wie kam es zu dazu? 
Nach einer Einladung für die Hochzeit einer Freundin, bei der Giulia Trauzeugin sein darf, stellte sich für die beiden Autoren die Frage wie sie nach Australien kommen ohne das Flugzeug nutzen zu müssen. 
Spannend und authentisch erzählen beide dabei auf etwa der Hälfte des 192 seitenumfassenden Buches von den Erlebnissen in Zügen nach Moskau, zum Baikalsee, in die Mongolei bis hin zur Reise auf einem Frachtschiff nach Australien.
Gerade diese Abschnitte machten das Buch für uns zu einem tollen Reiseführer bzw. zur Unterstützung der Planung eigener (Fern)Reisen, wenn man dabei die umweltbelastenden Einflüsse nicht außer Acht lassen möchte.
Jedoch ist das langsame Reisen nur für wenige Menschen auch so umsetzbar, z.B.mangels ausreichender Urlaubstage.🛤 🚃 🗻
Zum Glück ist ihnen dabei nichts wirklich Negatives widerfahren, denn trotz ihrer Vorbereitungen fanden wir manches doch ein wenig naiv.
Die vielen Statistiken, welche sich auch deutlich in der Anzahl der Quellenangaben und stolzen 217 (!) Fußnoten bemerkbar machen, empfanden wir persönlich als deutlich zu viel und manchmal auch wiederholend.
Den Effekt hierbei aufklären & als Vorbild des umweltbewussten Reisens fungieren zu wollen hätten wir auch ohne diese umfassende Berichterstattung gehabt.
Es kam uns teilweise wie das Lesen einer wissenschaftlichen Arbeit vor 🤯🤪
Wir denken, auch andere Leser gehen bei dem Buch mit anderen Vorstellungen heran und werden dann durch die nur wenigen Reiseberichte, die manches Mal noch mehr ins Detail hätten gehen können, leider etwas enttäuscht.
Wenn man schon so langsam reist und unterwegs ist, sollte eben nicht nur die Kontaktaufnahme zu Anderen, sondern auch die Länder selbst im Mittelpunkt stehen, oder?

Aufgrund der sympathischen und stets positiven Schreibweise erhält das Buch von uns alles in Allem 3,5 von 5 Punkten.

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  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 31.07.2019

Anders, aber nicht überzeugend

Hinterhaus
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Die Autorin verwendet eine ungewohnte Schreibweise, nämlich aus der Sicht der handelnden Personen, mit Wiederholungen - Wortspiel. 

Über längere Zeit habe ich mit mir gehadert, ob ich überhaupt weiter ...

Die Autorin verwendet eine ungewohnte Schreibweise, nämlich aus der Sicht der handelnden Personen, mit Wiederholungen - Wortspiel. 

Über längere Zeit habe ich mit mir gehadert, ob ich überhaupt weiter lesen möchte.

Die interessanten und ungewöhnlichen Charaktere haben es für mich entschieden.

Carolin ist ignorant, ihr Denken kreist fast ausschließlich nur um sich (Erziehungsprodukt).

Der Mord ist zweitrangig, im Vordergrund stehen die einzelnen Personen.

Kein Krimi im herkömmlichen Sinn, mit Spannung und mitfiebern. 

Ein Buch, was die Leserschaft spalten lässt, denke ich.

Mich konnte das Buch leider nicht überzeugen.

Veröffentlicht am 13.05.2019

Seichter Krimi

Die Blüten von Pigalle
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Im Pariser Luxushotel Lutetia werden die Heimkehrer des Krieges und der KZs zunächst registriert und für ein paar Tage beherbergt, bis sie ihre Angehörigen abholen.
So auch Camille Crussol. Er wird jedoch ...

Im Pariser Luxushotel Lutetia werden die Heimkehrer des Krieges und der KZs zunächst registriert und für ein paar Tage beherbergt, bis sie ihre Angehörigen abholen.
So auch Camille Crussol. Er wird jedoch ermordet und so nimmt Inspecteur Jean Ricolet die Ermittlungen auf.

Anfänglich wird interessantes Hintergrundwissen und auch das Pariser Leben beschrieben, was jedoch leider im Laufe der Geschichte fast komplett nachlässt. Das ist sehr schade, denn das hat den Krimi für mich zu etwas Besonderem gemacht.

Der Schreibstil ist flüssig, inhaltlich gut zu verfolgen und teilweise fühlt man sich ins Paris der Nachkriegszeit versetzt.
Was mir jedoch gefehlt hat ist der stetige Spannungsaufbau der Geschichte. Es passiert so gesehen zwar recht viel, aber viele Ermittlungen sind dann zu einfach gelöst bzw werden nicht mehr wirklich thematisiert.
Die eigentliche Auflösung kam für mich überraschend und war einerseits etwas unbefriedigend, anderseits ein gutes Thema ansprechend!

Mitwirkende gibt es viele, aber alles ist überschaubar und nicht verwirrend.

Jean und seine Freundin Pauline stehen so gesehen im Mittelpunkt und auch ihre Beziehung wird Schwerpunkt, was den Krimi eben auch zu einem sehr seichten Roman macht, meines Erachtens.

Angesprochen werden auch Themen wie Nachkriegsprobleme, Neid, unerfüllte Liebe, Habgier und die Standesunterschiede.

Fazit: Wer einen blutigen Krimi erwartet liegt hier völlig falsch; wer aber jedoch seichte Kost zum Miträtseln möchte kommt hier auf seine Kosten. 

  • Einzelne Kategorien
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  • Geschichte
  • Charaktere
  • Atmosphäre
Veröffentlicht am 16.07.2018

Schade, da wäre mehr möglich gewesen

Das kleine französische Landhaus
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Ein wunderschönes Cover und der Klappentext machten mich neugierig.
Die ersten 3 Kapitel sind spannend geschrieben, das französische Landhaus als solches wird wunderbar beschrieben und in Szene gesetzt.
Die ...

Ein wunderschönes Cover und der Klappentext machten mich neugierig.
Die ersten 3 Kapitel sind spannend geschrieben, das französische Landhaus als solches wird wunderbar beschrieben und in Szene gesetzt.
Die Handlungen waren zumeist vorhersehbar und gerade zur Mitte plätscherte das Buch nur so vor sich hin.
Einige Liebesszenen, die aber nur oberflächlich behandelt werden.
Die Protagonistin Emmie macht sich von allen abhängig und ist trotz ihres Alters zu keiner eigenen Entscheidung fähig.
Schade, ich hatte mir deutlich mehr erhofft.
Als leichte Kost würde ich dem 2. Teil noch eine Chance geben, allerdings hätte dieser sicherlich auch in den 1. Teil gepasst.

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  • Atmosphäre
  • Erzählstil
Veröffentlicht am 08.01.2019

Der Funke sprang bei mir nicht über...

Winter im kleinen Brautladen am Strand
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Dieses Buch konnte mich leider nicht überzeugen. Ich habe mich durch die Seiten gequält.

Die romantische Atmosphäre hat mich nicht mitgerissen, die Liebesszenen selbst waren nur kurzweilig und nicht überzeugend ...

Dieses Buch konnte mich leider nicht überzeugen. Ich habe mich durch die Seiten gequält.

Die romantische Atmosphäre hat mich nicht mitgerissen, die Liebesszenen selbst waren nur kurzweilig und nicht überzeugend und die Protagonisten zu eintönig.
So richtig mitfiebern mit Sera oder eben um DIE Traumhochzeit ist der Autorin meines Erachtens nicht gelungen.

Überzeugt hat mich die Story als solche und die Botschaften zwischen den Zeilen: die beiden Schwestern halten zusammen, Familie geht über alles.

Schade, von mir daher nur 2,5 von 5 Sternen.