Ein emotionaler Rückzugsort in den Highlands
Highland FlowerNach dem packenden Auftakt der Reihe kehren wir mit
Highland Flower
Von Samantha Young
zurück auf das idyllische Anwesen Ardnoch. Sie liefert hier eine Fortsetzung, die zwar etwas ruhiger daherkommt ...
Nach dem packenden Auftakt der Reihe kehren wir mit
Highland Flower
Von Samantha Young
zurück auf das idyllische Anwesen Ardnoch. Sie liefert hier eine Fortsetzung, die zwar etwas ruhiger daherkommt als ihr Vorgänger, aber durch tiefe Charakterentwicklung und eine unvergleichliche Wohlfühlatmosphäre besticht.
Aria, die wir bereits als taffe Verwalterin kennengelernt haben, zeigt hier ihre weiche, verletzliche Seite. Es ist berührend zu sehen, wie sie lernt, nach ihrer schmerzhaften Vergangenheit wieder Vertrauen zuzulassen.
North Hunter ist kein typischer "Bad Boy"-Star. Seine Entwicklung vom gefallenen Hollywood-Idol zum reflektierten Mann, der sich seinen Kindheitstraumata stellt, ist glaubwürdig und intensiv gezeichnet. Die Dynamik zwischen den beiden lebt weniger von lautem Drama als von den leisen, emotionalen Momenten.
Das Setting bleibt der heimliche Star der Reihe. Die Highlands werden von Young so bildhaft beschrieben, dass man das Prasseln des Kamins in Ardnoch fast hören und den schottischen Regen riechen kann. Es ist ein "Cozy-Read" im besten Sinne – perfekt, um sich darin zu verlieren und dem Alltag zu entfliehen.
Auch wenn Highland Flower für mich nicht ganz die fesselnde Intensität von Band 1 erreicht hat, ist es eine absolut gelungene Fortsetzung. Samantha Young schafft es erneut, ernste Themen wie Missbrauch und den Druck der Öffentlichkeit sensibel in eine leidenschaftliche Liebesgeschichte zu verweben.