Liest sich gut
Dorn. Ruf der TotenMein Mann und ich haben bereits mehrere Bücher von Jan Beck gelesen und mögen den Schreibstil des Autors. Ebenso das erste Buch der neuen Thriller- Reihe: Dorn. Hotel der Angst: Zimmer 103. Dort haben ...
Mein Mann und ich haben bereits mehrere Bücher von Jan Beck gelesen und mögen den Schreibstil des Autors. Ebenso das erste Buch der neuen Thriller- Reihe: Dorn. Hotel der Angst: Zimmer 103. Dort haben der Kriminalpsychologe Simon Dorn und die Ermittlerin Lea Wagner gestartet. Etwas klischeehaft hat der Kriminalpsychologe sehr schwer mit seiner eigenen Vergangenheit zu kämpfen und ist dabei recht verhaltensauffällig. Jedoch beschäftigt er sich mit Cold Cases und ist eher spezialisiert darauf.
Dieses Buch wird primär durch neue Ereignisse sehr temporeich bereichert. Erst recht spät gibt es die Verflechtungen zu Dorn und seiner Gabe. Dieses Mal ist auch das Privatleben mit den familiären Brandstellen der Lea Wagner eher im Mittelpunkt. Zeitweise wirkte die Zuständigkeit der Ermittelnden etwas verwirrend und unglaubhaft. Ich bin nicht so ortskundig. Ebenso solche Szenen, wie `plötzlich verschwindet jemand und eine neue Mauer ist am Hotel`, sehr einfach und plakativ wirken. Was ja in weiteren Teilen wohl immer wieder Thema sein wird.
Gut fände ich, wenn sich die finanzielle Not des Dorn so langsam etwas entspannen würde.
Alles insgesamt fand ich dieser Teil recht nett. Hat mich gut unterhalten und ich freue mich auf ein Wiedersehen mit Dorn und seinem Hotel.