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Alesia

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Veröffentlicht am 17.03.2025

Sturmblitz

Storm Dragons – Gewitter am Ende der Welt
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Remy schlägt sich mit Diebstählen auf der Halsabschneider-Insel durch. Seinen Traum, Drachenreiter zu werden hat er nach dem Tod seiner Mutter aufgegeben. Als er jedoch in einer gewittrigen Nacht ein Drachenbaby ...

Remy schlägt sich mit Diebstählen auf der Halsabschneider-Insel durch. Seinen Traum, Drachenreiter zu werden hat er nach dem Tod seiner Mutter aufgegeben. Als er jedoch in einer gewittrigen Nacht ein Drachenbaby findet, ändert sich sein Leben. Er beschließt, es zu behalten, aufzuziehen und vor dem gefährlichen Luftpiraten Jhaeros zu beschützen. Gleichzeitig macht sich die junge Prinzessin Gem zu einer riskanten Mission auf. Ihr Königreich, bestehend aus schwebenden Inseln, droht unterzugehen. In der Hoffnung auf Rettung muss sie die Wahren Drachen finden.

Bereits das Cover ist ein absoluter Hingucker. Es zeigt einen imposanter hellblauer Drachen, der eine Gewitterwolke speit. Ich finde es toll und ansprechend gestaltet.

Storm Dragons – Gewitter am Ende der Welt von Julie Kagawa ist ein spannendes Buch aus dem Fantasybereich für Kinder. Das Worldbilding mit schwebenden Inseln, Luftpiraten, Drachen und Magiern ist toll ausgearbeitet und gefällt mir richtig gut. Die Geschichte besteht aus zwei Erzählsträngen und wird aus Sicht von Remy, der ein Drachenbaby findet und beschützt, und Prinzessin Gem, die Sturmmagie wirken kann und sich auf die Suche nach einer Rettung für ihr Königreich macht, erzählt. Die beiden Handlungsstränge finden dann zum Ende des Buches zusammen. Die Charaktere waren sehr unterschiedlich, auch die Nebencharaktere fand ich gut ausgearbeitet. Storm Dragons hat mich als Kinderbuch für ältere Kinder ab ca. 10 Jahren auf jeden Fall überzeugt. Mit ca. 370 Seiten und der Tatsache, dass die Geschichte mit diesem Band nicht abgeschlossen ist, würde ich es jedoch nur lesefreudigen Kinder empfehlen.

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Veröffentlicht am 15.03.2025

Besiedlung einer neuen Welt

Lyneham
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Die Besiedlung des Mondes Perm ist die letzte Hoffnung der Menschheit, da die Erde stirbt. In Stasiskammern reist der zwölfjährige Henry mit seinem Vater und seinen Geschwistern dorthin. Ein Weltraumreise ...

Die Besiedlung des Mondes Perm ist die letzte Hoffnung der Menschheit, da die Erde stirbt. In Stasiskammern reist der zwölfjährige Henry mit seinem Vater und seinen Geschwistern dorthin. Ein Weltraumreise die 12000 Jahre dauert. Doch Perm und die Gegebenheiten sind anders als erwartet. Dies beginnt schon beim Absturz des Raumschiff. Gleichzeitig ist Henrys Mutter Mildred mit einem späteren technischen hochentwickelten Raumschift nachgereist und hat dabei ihre Familie um Jahrtausende überholt. Mildred trifft in der Vergangenheit Entscheidungen die sich unmittelbar auf die Zukunft von Perm und ihre Familie auswirken.

Bereits das Cover des Buches ist recht düstere gehalten. Es zeigt drei Personen auf einer Gesteinsformation die einer Hand ähnelt. Man kann erahnen, das die Besiedlung von Perm keine einfache Angelegenheit wird.

Normalerweise lese ich eher Bücher aus dem Fantasybereich und weniger Science Fiction. Die Idee der Besiedelung fremder Planeten hat mich aber schon immer fasziniert. Deshalb hat mich auch der Klappentext dieses Buches sehr angesprochen. Die Geschichte hat im Prinzip zwei Handlungsperspektiven. Zum einen Henrys Erlebnisse bei Ankunft auf dem Mond Perm und im Biom, zum anderen diüe seiner Mutter, Wissenschaftlerinnen Mildred Meadow, mit dem ersten Expeditionsteam. Mildred Meadow ist auf jeden Fall eine ungewöhnliche Figur. Wie im Prolog schon angedeutet hochintelligent, sehr auf ihre Wissenschaft fokusiert, und nicht unbedingt eine Sympatieträgerin. Die Idee einen Großteil der Geschichte aus der Perspektive eines etwas älteren Kindes zu erzählen hat mir gut gefallen. So habe ich mich besser in die Welt und Technologie eingefunden. Das Worldbilding des für Menschen lebensfeindlichen Mondes, sowie seiner ungewöhnlichen unsichtbaren Tierwelt und der geheimnisvollen, gefährlichen Anomalie, hat mir unglaublich gut gefallen. Auch wenn ich mir nicht unbedingt sicher bin, ob ich mir alles so vorgestellt und nachvollzogen habe, wie vom Autor gedacht. Die Handlung des Buches und die Entwicklungen darin fand ich so spannend, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen wollte. Gleichzeitig wirft der Autor auch philosophische Fragen auf. Lyneham hat mir insgesamt sehr gut gefallen und ich kann diesen Roman auf jeden Fall weiterempfehlen.

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Veröffentlicht am 13.03.2025

Die Spielerin des Hades

Die Spiele der Unsterblichen
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Ara trainiert seit ihrer Kindheit. Ihr Ziel ist es an den Spielen der Unsterblichen teilzunehmen und Rache an Zeus zu üben, da ihre Schwester die oftmals tötlich endenden Spiele nicht überlebt hat. Doch ...

Ara trainiert seit ihrer Kindheit. Ihr Ziel ist es an den Spielen der Unsterblichen teilzunehmen und Rache an Zeus zu üben, da ihre Schwester die oftmals tötlich endenden Spiele nicht überlebt hat. Doch anstelle von Zeus wird Ara von Hades zur Spielerin auserwählt. Bald ist nicht nur ihr Leben sondern auch ihr Herz in Gefahr.

Tötliche Spiele, griechische Götter und eine Liebesgeschichte. Die Spiele der Unsterblichen von Annaliese Avery hat das alles und gerade weil mich die griechische Mythologie schon immer fasziniert hat, bin ich von diesem Buch begeistert. Die Geschichte ist schnell und gut lesbar. Inhaltlich könnte man Vergleiche zum später erschienen " The Games Gods Play " ziehen, wobei "Die Spiele der Unsterblichen" eher für jüngere Leser und Leserinnen ab ca. 13 Jahren geeignet ist. Die Liebesgeschichte, die als slow burn beschrieben wird, war eher absolute Anziehung nach wenigen Treffen. Gerade weil hier die großen beziehungstechnischen Dramen ausblieben, war ich positiv überrascht. Ara selbt ist eine sympatische Protagonisten. Ihre Heldenreise mag zwar nicht unbedingt zu charakterlichem Wachstum führen, trotzdem muss sie bedeutende Entscheidungen treffen. Von der Darstellung des Hades war ich am meisten überrascht. Er wirke auf mich tatsächlich eher gewissenhaft, sanft und fürsorglich. Auf jeden Fall anders als man sich einen Gott der Unterwelt vorstellt. Das die weiteren Götter, mit Ausnahme von Zeus und Poseidon, sowie die anderen Auserwählten etwas blass blieben, hat mich nicht gestört. Das Ende ist vielleicht etwas vorhersehbare, fühlt sich angenehm und behaglich an. Gut finde ich auch, das die Geschichte in sich abgeschlossen ist. Für mich auf jeden Fall eine Empfehlung im Jugendbuchbereich.

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Veröffentlicht am 08.03.2025

Der letzte Hüter der Zeit

Timelock, Band 1 - Zeitrebellen
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Jason hat unheimliche Tagträume. Dazu kommt manchmal das Gefühl, das mit der Realität etwas nicht stimmt: wie z.B. die Mammuts im Zoo oder die riesige Pyramide, die dem Despoten Nimrod als Herrschersitz ...

Jason hat unheimliche Tagträume. Dazu kommt manchmal das Gefühl, das mit der Realität etwas nicht stimmt: wie z.B. die Mammuts im Zoo oder die riesige Pyramide, die dem Despoten Nimrod als Herrschersitz dient. Bald stellt sich heraus, dass Nimrod mithilfe von Zeitreisen die Vergangenheit geändert hat. Jason scheint der einzige zu sein, der dies rückgängig machen kann.

Timelock, Band 1 - Zeitrebellen von Michael Peinkofer ist der Auftaktband zu einer Jugendbuch Reihe mit dem Thema Zeitreisen. Ich lese tatsächlich gerne Jugendbücher, wenn mir das Thema wie hier zusagt. Das Setting des Buches ist sehr dystopisch angelegt. Das Thema Zeitreisen, hier möglich durch eine vererbliche genetische Fähigkeit, finde ich spannend. Das Konzept des Autors, das sich Körper und Seele trennen, fand ich etwas gewöhnungsbedürftig, ist wohl aber dem Verlauf der Handlung geschuldet. Es gibt zwei Handlungsstränge die zumindest in diesem Band noch nicht zueinander finden. Man begleitet die Jugendliche Jason und Namira in die Vergangenheit und Otaku, der sich im Untergrund eines dystopisch anmutenden Japans um die kleine Hana kümmert. Der Schreibstil ist angenehm und flüssig zu lesen, die Geschichte gerade in der zweiten Hälfte actionreich. Referenzen zu Star Wars und die Zeitmaschine haben mir gut gefallen. Trotzdem war Timelock leider ein Buch, das mich nicht hundertprozentig überzeugt hat. Das Buch konnte nicht nicht wirklich fesselnd, vielleicht weil es bei den Charakteren zu oberflächlich bleibt. Bleibt daher abzuwarten, wie sich die Serie in Band 2 und 3 entwickelt. Großes Potenzial ist auf jeden Fall vorhanden.

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Veröffentlicht am 05.03.2025

Mord an der medizinischen Eliteakademie

Academy of Lies (Band 1) - Anatomie einer Verschwörung
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Quinn studiert an der renommierten Schreiber Akademie Medizin im ersten Semester. Nicht weil sie eine Karriere als Ärztin anstrebt, sondern weil sie totkrank ist und den Tod besser verstehen will. Noch ...

Quinn studiert an der renommierten Schreiber Akademie Medizin im ersten Semester. Nicht weil sie eine Karriere als Ärztin anstrebt, sondern weil sie totkrank ist und den Tod besser verstehen will. Noch vor Semesterbeginn wird der neue Direktor des Institutes ermordet. Bald gerät ihr ältester Bruder unter Verdacht. Doch welche Geheimnisse sind hinter den Mauern der Akademie verborgen?

Academy of Lies (Band 1) - Anatomie einer Verschwörung von Nina Scheweling ist für mich in erster Linie ein Young Adult-Medizinthriller, der sich spannend liest, in dem Action aber nicht im Vordergrund steht. Das Setting rund um die elitäre Medizinakademie, nebst Studentenverbindungen und Familiengeheimnissen hat mir sehr zugesagt. Die Dark Academia Aspekte hätten für mich allerdings noch etwas mehr im Vordergrund stehen können. Auch die in der Beschreibung anführte zarte Slow-burn Liebesgeschichte entwickelt sich im ersten Band noch nicht wirklich. Die Geschichte ist aus Quinns Ich-Perspektive erzählt. Quinn ist eine ungewöhnliche Protagonistin. Aufgrund ihrer Krankheit vermeidet sie Freundschaften und geht auch sozialen Aktivitäten aus dem Weg. Trotzdem gelingt es der Autorin, dass ich mich in Quinn hineinversetzen konnte. Das Buch hat eine eher bedrückende Atmosphäre. Man sollte sich vor dem Lesen darüber im klaren sein, dass Trauer, Krankheit und Tod eine Rolle spielen. Mit der Beschreibung von Präparationskurse sollte man ebenfalls kein Problem haben. An einigen Stellen beschreibt Quinn in ihrem Tagebuch die medizinischen Abläufe verschiedener Todesarten. Gerade wenn man jemanden auf diese Weise verloren hat, könnten diese Stellen belasten. Trotzdem konnte mich die Geschichte begeistern und mitreißen. Das Buch ist nicht abgeschlossen und endet mit einem interessanten Cliffhanger, der auf jeden Fall auf die Fortsetzung neugierig macht.

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