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Veröffentlicht am 19.04.2020

Band 7 um John Benthien

Schweigende See
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Das Cover ist schön und ansprechend gestaltet und passt sehr gut zu einem Nordsee-Krimi. Der Klappentext macht neugierig auf das Buch von Nina Ohlandt und ich war sehr gespannt darauf.

Klappentext:
Am ...

Das Cover ist schön und ansprechend gestaltet und passt sehr gut zu einem Nordsee-Krimi. Der Klappentext macht neugierig auf das Buch von Nina Ohlandt und ich war sehr gespannt darauf.

Klappentext:
Am Strand von Sylt wird die Leiche einer Frau gefunden, die erst seit Kurzem auf der Insel lebte. Wer könnte ihr nach dem Leben getrachtet haben, fragt sich Hauptkommissar John Benthien. Denn schon einmal wurde ein Anschlag auf sie verübt. Benthiens Ermittlungen werden komplizierter als gedacht, denn der Mord führt ihn zu einem bislang unbekannten Ereignis der deutsch-deutschen Vergangenheit, das manche Menschen gerne für immer verbergen würden. Und zu seinem Entsetzen spielt auch sein Vater dabei eine nicht unwesentliche Rolle.


Der Schreibstil ist flüssig und ich war direkt in der Geschichte drin. Ich kenne nicht alle Vorgängerbände mit John Benthien, aber es war für mich kein Problem der Handlung zu folgen und alles zu verstehen. Sicherlich hat man, wenn man die Bücher in der Reihenfolge liest, mehr Hintergrundinformationen zu den handelnden Personen, aber der Fall an sich ist abgeschlossen und ohne Vorkenntnisse der anderen Bücher zu verstehen. Die handelnden Personen und auch die Handlungsorte konnte ich mir, dank der detaillierten Beschreibungen sehr gut vorstellen und hatte beim Lesen ein klares Bild vor Augen. Die Spannung ist durch das gesamte Buch vorhanden und es gibt immer wieder überraschende Wendungen, mit denen ich so nicht gerechnet habe und die die Spannung zusätzlich erhöht haben. So hat die Spannung dann auch bis zum Ende gehalten.

Mich konnte „Schweigende See“ von Nina Ohlandt und ihrem Hauptkommissar John Benthien gut unterhalten und ich vergebe vier Sterne für diesen Nordsee-Krimi. Sicherlich werde ich noch weitere Bücher mit ihm lesen um ihn noch besser kennen zu lernen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Spannung
  • Figuren
  • Geschichte
Veröffentlicht am 11.02.2020

Band 2 der Widerstandstrilogie

Scheintod
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Nachdem mich Band 1 „Blutblume“ schon überzeugt hat, war für mich klar, dass ich auch Band 2 der Trilogie lesen werde um zu erfahren, wie es mit allen weitergeht. Das Cover passt gut zum ersten Band und ...

Nachdem mich Band 1 „Blutblume“ schon überzeugt hat, war für mich klar, dass ich auch Band 2 der Trilogie lesen werde um zu erfahren, wie es mit allen weitergeht. Das Cover passt gut zum ersten Band und ist als Reihe erkennbar.

Klappentext:
Nach Monaten der Verzweiflung hofft Sara, endlich zur Ruhe zu kommen. Ihr vermeintlicher Widersacher ist tot. Mutig versucht die 25-jährige ins Leben zurückzufinden und sucht Halt bei ihrem Kollegen Johan, mit dem sie bald eine intensive Liebesbeziehung verbindet. Doch erneut häufen sich seltsame Ereignisse. Sara hört Stimmen; ihr ehemaliger Therapeut gibt vor, sie nicht zu kennen; und ihre Mutter erleidet einen Zusammenbruch.

Bald verdichten sich die Hinweise, dass die furchtbaren Ereignisse mit dem plötzlichen Unfalltod Saras Vater in Verbindung stehen. Was haben seine akribisch gesammelten Akten zu Schwedens größten Politskandalen mit all dem zu tun? Welchem dunklen Geheimnis war er auf der Spur?

Im zweiten Teil ihrer fesselnden Widerstandstrilogie dreht Louise Boije af Gennäs die Spannungsschraube noch enger. In einem nervenaufreibenden Verwirrspiel wirbelt sie den Leser durch die Wirren der schwedischen Politik und zeigt auf dramatische Weise, wie leicht die Realtität zu manipulieren ist.


Ich war direkt wieder in der Geschichte drin und hatte keine Probleme an die Informationen aus dem ersten Band anzuknöpfen. Die handelnden Personen und viele Orte der Handlung kannte ich schon aus dem ersten Band, aber ich konnte mir auch hier wieder alles was neu dazu kam, gut vorstellen und hatte ein klares Bild vor Augen. Die Spannung ist direkt von Anfang an wieder da und hält auch bis zum Schluss. Ich habe noch keine Idee, was hinter allem steckt und bin nun sehr gespannt darauf, die Auflösung im dritten und letzten Band zu erfahren und warte gespannt auf den Veröffentlichungstermin hierfür.

Von mir fünf Sterne für „Scheintod“ und Band 2 der Trilogie und ich bin sehr gespannt auf die Auflösung im letzten Band.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 11.02.2020

Cold Case Reihe – Band 1

Cold Case - Das verschwundene Mädchen
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Das Cover hat mich direkt angesprochen und neugierig gemacht auf den Auftakt der Cold Case Reihe von Tina Frennstedt.

Klappentext:
Er lauert Frauen in den frühen Morgenstunden auf. Er überfällt sie in ...

Das Cover hat mich direkt angesprochen und neugierig gemacht auf den Auftakt der Cold Case Reihe von Tina Frennstedt.

Klappentext:
Er lauert Frauen in den frühen Morgenstunden auf. Er überfällt sie in ihren Wohnungen. Er tötet sie - und verschwindet. Als an einem Tatort Spuren auftauchen, die auf einen alten Vermisstenfall hinweisen, übernimmt Tess Hjalmarsson, Expertin für COLD CASES, die Ermittlungen. Hängt das spurlose Verschwinden der damals 19-jährigen Annika, deren Fall nie gelöst wurde, tatsächlich mit den aktuellen Serienmorden zusammen? Tess ermittelt unter Hochdruck. Ein Rennen gegen die Zeit beginnt. Denn eines ist sicher: Der Serienmörder wird wieder zuschlagen ...


Der Schreibstil ist flüssig und ich war direkt in der Geschichte drin. Tess war mir auch von Anfang an sympathisch und ich mochte auch den Einblick, den man beim Lesen in ihr Privatleben bekommt, auch wenn dies manchmal etwas ausschweifend war. Die handelnden Personen und auch die Handlungsorte konnte ich mir, dank der detaillierten Beschreibungen sehr gut vorstellen und hatte beim Lesen ein klares Bild vor Augen. Die Spannung ist leider sehr ungleichmäßig verteilt in diesem Buch. Es gibt Phasen, da war es mir definitiv zu langatmig für einen Thriller und mir hat die durchgehende Spannung, die für mich ein Thriller braucht, gefehlt. Der Schluss war gut und es kommt alles zu einem stimmigen Abschluss. Dennoch hätte ich mir auf jeden Fall einen kontinuierlicheren Spannungsbogen gewünscht, der sich durch das gesamte Buch zieht. Phasenweise waren es auch zu viele Kleinigkeiten über die Ermittlungsarbeit oder auch das Privatleben der Personen, die dann die Spannung raus genommen.

Insgesamt ein solider Thriller, der mich aber nicht sonderlich überraschen und fesseln konnte. Ich hoffe sehr, dass der Autorin im nächsten Thriller der Reihe dies mehr gelingen wird. Von mir drei Sterne für „Cold Case – das verschwundene Mädchen“ von Tina Frennstadt. Sehr gerne lese ich auch den nächsten Band und hoffe dann auf etwas mehr Spannung als hier.

  • Einzelne Kategorien
  • Spannung
  • Cover
  • Charaktere
  • Handlung
  • Erzählstil
Veröffentlicht am 05.01.2020

Auftakt der Widerstandstrilogie

Blutblume
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Der Klappentext hat mich direkt angesprochen und neugierig gemacht auf den Auftakt der Trilogie von Louise Boije af Gennäs.

Klappentext:
Als Saras Vater bei einem rätselhaften Brand zu Tode kommt, zieht ...

Der Klappentext hat mich direkt angesprochen und neugierig gemacht auf den Auftakt der Trilogie von Louise Boije af Gennäs.

Klappentext:
Als Saras Vater bei einem rätselhaften Brand zu Tode kommt, zieht sie von der schwedischen Kleinstadt Örebro nach Stockholm. Dort läuft zunächst alles glatt für die 25 Jährige: Aus ihrem Job als Kellnerin wird eine Anstellung bei einer angesehenen PR-Agentur, und von der schäbigen Vorortwohnung geht es in ein luxuriöses Apartment im Nobelstadtteil Östermalm. Sara ist glücklich, dass sich in ihrem Leben endlich alles zum Guten gewendet hat.

Doch schon bald muss Sara erkennen, dass nichts so ist, wie es scheint. Beängstigende Dinge geschehen, für die sie keine Erklärung findet. Immer größer wird ihr Misstrauen gegenüber ihrem Umfeld, bis sie schließlich an ihrem eigenen Verstand zu zweifeln beginnt. Bildet sie sich all diese seltsamen Ereignisse nur ein? Oder kann sie tatsächlich niemandem mehr trauen?

Packend und erschreckend realistisch erzählt, stellt Louise Boije af Gennäs den Kampf einer jungen Frau gegen anonyme Kräfte ins Zentrum ihrer Widerstandstrilogie. In drei Bänden mischt sich das psychologische Verwirrspiel von "Girl on the train" mit den verschwörungstheoretischen Ansätzen der "Millennium"-Trilogie und macht Louise Boije af Gennäs’ Werk zu einer einzigartigen Suspense-Reihe, die man erst dann aus der Hand legen kann, wenn Sara erfahren hat, was wirklich hinter all den seltsamen Ereignissen steckt.


Es beginnt alles ganz harmlos und ich habe mich zwischendurch einige Male gefragt, ob bald noch etwas Entscheidendes passiert, oder die Geschichte weiter so vor sich hin erzählt wird. Ich fand es phasenweise nicht sonderlich spannend, aber dennoch hat mich die Geschichte interessiert und ich wollte wissen, was weiter passiert. Die handelnden Personen und auch die Handlungsorte konnte ich mir gut vorstellen und hatte beim Lesen ein klares Bild vor Augen.
Durch die phasenweise langatmige Erzählung vergebe ich „nur“ vier Sterne, aber dennoch werde ich Band 2 auf jeden Fall lesen, weil ich unbedingt wissen möchte, was als nächstes passiert und wie es mit allen weitergeht. Denke die Trilogie wird sich noch zu einem echten Highlight entwickeln.

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Veröffentlicht am 31.12.2019

Berlin-Krimi Band 1

Hinterhaus
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Das Cover ist recht unscheinbar, passt aber sehr gut zum Inhalt des Buches. Der Klappentext hat mich neugierig gemacht und direkt angesprochen und ich war gespannt auf diesen Kriminalroman von Lioba Werrelmann.

Klappentext:
Journalistin ...

Das Cover ist recht unscheinbar, passt aber sehr gut zum Inhalt des Buches. Der Klappentext hat mich neugierig gemacht und direkt angesprochen und ich war gespannt auf diesen Kriminalroman von Lioba Werrelmann.

Klappentext:
Journalistin Carolin stolpert wider Willen in einen Kriminalfall, der sie tief in die Vergangenheit Ost-Berlins führt. In einem Hinterhaus in Prenzlauer Berg findet sie die Leiche eines seit Langem vermissten Jungen. Doch kaum jemand scheint sich an ihn erinnern zu wollen. Die Hausbewohner schweigen, und die Polizei ermittelt nur halbherzig.

Eigentlich hat Carolin andere Sorgen. Ihr Freund ist weg, sie hat keine Wohnung mehr und keinen Job. Aber ehe sie sichs versieht, ist sie dem Mörder zu nahe gekommen. So wird das Hinterhaus auch für Carolin zur tödlichen Falle ...


Die Spannung ist in diesem Krimi von Anfang an sehr hoch und dieser Spannungsbogen hält sich auch über das gesamte Buch. Zudem gibt es einige überraschende Wendungen, die den Spannungsbogen zusätzlich steigern. Die Beschreibungen der Autorin sind kurz, aber dennoch so detailliert, dass ich mir die Personen und die Orte der Handlung sehr gut vorstellen konnte und beim Lesen ein klares Bild vor Augen hatte. Der Schreibstil, bzw. die Sprache, die in vielen Passagen des Buches verwendet wird, war nicht so mein Geschmack und mir ist einiges zu sehr in die Fäkalsprache abgerutscht. Aber mir hat es trotzdem Spaß gemacht das Buch zu lesen und in die Geschehnisse des Hinterhauses abzutauchen, zumal es zum Ende hin noch einmal richtig spannend wurde und die Aufklärung mich überraschen konnte. Ich würde mich über eine Fortsetzung mit den Personen, die man in diesem Krimi kennen lernen durfte freuen.

Von mir vier Sterne für „Hinterhaus“ von Lioba Werrelmann, denn ich hatte spannende und unterhaltsame Lesestunden mit diesem Buch.